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A. Henning Specialist
Anmeldungsdatum: 22.02.2005 Beiträge: 56
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Verfasst am: 20.Okt 2005 3:09 Titel: Die Machenschaften der Insolvenzverwalter |
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Die Zahl der Firmenzusammenbrüche erreicht immer neue Rekordstände. Gleichzeitig aber häufen sich die Fälle, in denen Verwalter bei unsauberen, teilweise sogar kriminellen Praktiken erwischt werden. Statt zu retten, was zu retten ist, schlachten sie die Pleitefirmen regelrecht aus und lotsen Millionensummen in die eigene Tasche. Solches Fehlverhalten tritt ausgerechnet in einem Gewerbe auf, das nach außen hin so integer und seriös wirkt. Rechtsanwälte und Steuerberater verwalten als Treuhänder die Vermögenswerte, die nach der Schieflage in der Firma übrig sind. Diese Masse sollen sie sichern und versuchen, damit die Forderungen der Gläubiger zu erfüllen.
Rechtsanwalts Oliver Nix, 38, der früher selbst bei einem Insolvenzverwalter gearbeitet hat sagte mal wörtlich: „Leider stehen oft die finanziellen Interessen der Verwalter im Vordergrund und nicht die der Gläubiger. Die normale Vergütung ist schon mal lediglich ein Grundstock für den Wohlstand dieser Verwalter: Sie wird vom Gericht streng nach Honorarordnung festgesetzt, bei großen Unternehmen kann es sich schon um Millionen handeln. Darüber hinaus aber nutzten die Insolvenzverwalter ‚eine ganze Reihe von Tricks und Kniffen’; meist liegen sie in einer Grauzone: So schließen Anwälte Beratungsverträge mit ihrer eigenen Kanzlei, oder sie lassen eine Steuerberatungsgesellschaft, die mit der Kanzlei assoziiert ist, die Erstellung der Jahresabschlüsse übernehmen, alles bezahlt aus dem verbliebenen Firmenvermögen.“
Besonders dreiste Verwalter gründen eigens Unternehmen, mit deren Hilfe sie noch mehr Geld aus der Masse auf das eigene Konto transferieren können. Anwalt Nix ist sogar schon auf Abrissbetriebe im Besitz von Insolvenzverwaltern gestoßen: Sie bekommen vom Verwalter den Auftrag, nicht mehr benötigte Firmengebäude abzureißen, „Im Extremfall“, klagt der Rechtsanwalt, „ist am Ende für die Gläubiger nichts mehr übrig.“
Der Kieler Insolvenzrechtler Stefan Smid beobachtet bereits „eine Verrohung der Sitten“ in Teilen der Branche. In der alten Bundesrepublik sei das Geschäft noch fest in der Hand von renommierten und alteingesessenen Wirtschaftskanzleien gewesen. „Schon bei der kleinsten Unsauberkeit“, so Smid, „hätten die ihren guten Ruf verloren.“ Das änderte sich nach Meinung des Professors mit dem Zusammenbruch der DDR.
Seitdem ist der Bedarf nach Abwicklern von Pleitefirmen immens gestiegen, die Aufträge, die die Insolvenzgerichte zu vergeben haben, bleiben lukrativ. Fast ohne Kontrolle können sich die Verwalter ihre Honorare quasi selbst auszahlen und einträgliche Nebengeschäfte einfädeln. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens obliegt ausschließlich dem ‚überlasteten’ Rechtspflegern die Kontrolle. Bis zum Abschlussbericht vergehen mnindestens fünf Jahre und die Verjährungsfrist wegen Betruges, Unterschlagung etc., hat vollends ihre Wirkung der Straffreiheit erreicht!!!
Wie heißt es doch so schön unter
link entfernt
"Lieber in Würde bestattet, als amtlich verscharrt!"
Ihr
A. Henning |
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Panzerfaust User gebannt
Anmeldungsdatum: 24.02.2005 Beiträge: 34
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Verfasst am: 22.Dez 2005 11:57 Titel: |
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Norddeutsche Handwerkszeitung
Auszug aus einer Berichterstattung hinsichtlich der Arbeitsweisen von Insolvenzverwaltern - Wahrheit oder üble Nachrede?
Glaubt man der Berichterstattung des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel”, häufen sich die Fälle, in denen Insolvenzverwalter ihre Macht ausnutzen, Pleitefirmen ausschlachten und „Millionen in die eigene Tasche”zu lotsen…..
In der Tat sind zwei, drei Fälle vorgekommen, räumt der Vorsitzende des Arbeitskreises der Insolvenzverwalter dann jedoch ein. Aber das sei noch lange kein Grund, die Gesamtheit der Insolvenzverwalter zu verdammen. Laut Spiegel hat die Flucht eines Hamburger Insolvenzverwalters, der „rund 150 laufende Insolvenzverfahren hinterlässt”, einen Schatten auf die gesamte Branche geworfen. Zusammen mit dem Mann sollen Millionensummen verschwunden sein. |
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autor Specialist
Anmeldungsdatum: 22.04.2005 Beiträge: 168
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Verfasst am: 22.Dez 2005 19:04 Titel: Insolverwalter |
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| A.Henning ist Donald Fliete mitarbeiter von Lang. |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 23.Dez 2005 9:27 Titel: |
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hallo,
@ A. Hennig
was wollen Sie den mit diesem epochalen Satz am Ende Ihres Pamphlets ausdrücken?
Da bin ich aber richtig neugierig. Was meinen Sie mit "in Würde bestattet"??
Ansonsten unsubstantiiertes Gefasel, mangelhaft recherchiert, reißerisch aufgemacht, und wahrscheinlich nur aus Gründen der eigenen Profitgier hier gepostet. Ansonsten hätten Sie nämlich auch die andere Seite betrachtet, daß die Anzahl der privaten und Unternehmensinsolvenzen erheblich gestiegen ist und in 90% der Fälle überhaupt keine verwertbare Masse, geschweige denn ein Honorar erzielt werden kann. Aber Arbeit, Arbeit, Arbeit....
grüße
gundel |
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autor Specialist
Anmeldungsdatum: 22.04.2005 Beiträge: 168
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Verfasst am: 23.Dez 2005 13:00 Titel: Lang Hoffmann- Vojnic |
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| Genau so ist es, der text stammt ausschließlich von Siegfried Lang und dessen Internetseite. |
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