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heartrock.de Newbie
Anmeldungsdatum: 25.05.2005 Beiträge: 3 Wohnort: Sehnde
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Verfasst am: 25.Mai 2005 9:45 Titel: Drohende Inso |
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Hallo zusammen, ich bin der Neue hier…..
Folgendes Problem…
Ich habe mich im Oktober 04 Selbständig gemacht und jetzt sieht die Lage so aus:
Ich habe eine Firma die zum einen aus Dienstleistungsgeschäft besteht und zu nem kleinen Teil aus Einzelhandel.
Ich habe damals ein Darlehn bei der KFW beantragt über 30.000 €
Meine Hausbank fordert jetzt knapp 40.000 € (komplett bis zum 30.6) von mir und mir droht die Inso.
Allerdings bin ich gerade auf dem Weg das der Laden zu Teilen gut läuft. Habe einige Anfängerfehler gemacht und die Anlaufphase unterschätzt.
Meine Frage ist nun diese:
1. Wie kann ich die Bereiche meines Geschäftes erhalten die gut laufen?
2. In den Dienstleistungsbereichen gibt es auch nichts zu Pfänden, kann ich trotz Inso diese Bereiche weiterlaufen lassen?
3. Wenn ja darf man den Firmennamen behalten?
4. Gegenstände die bei ner anderen Bank abbezahlt werden, sind die Pfändbar oder wie kann ich die mit übernehmen (Computer)
Es ist ganz einfach so, das es letztendlich es mehr bringen würde wenn ich mich verkleiner und einige Bereiche erhalte die Nachweislich genug abwerfen um sich selber zu tragen und auch genug abwerfen um mit den Schulden klar zu kommen.
Wäre klasse wenn sich jemand melden könnte der sich auskennt oder selber Erfahrung hat und mir helfen bzw. Tipps geben kann.
Gruß
H aus S |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 649 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 25.Mai 2005 10:16 Titel: |
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Hallo,
na das ging ja schnell. Innerhalb von 7 Monaten schon platt ?
Grundsätzlich können Teile eines Unternehmens erhalten bleiben. Gerade dafür ist das neue Insolvenzrecht geschaffen wurden.
Daz muss man einen Insolvenzplan aufstellen, der tatsächlich darlegt, dass die Unternehmensteile erhaltenswert sind. Gehen Sie ohne Planung in die Insolvenz, versichere ich Ihnen schon jetzt, dass ein Insolvenzverwalter kurzen Prozess machen wird.
MfG
ThoFa |
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heartrock.de Newbie
Anmeldungsdatum: 25.05.2005 Beiträge: 3 Wohnort: Sehnde
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Verfasst am: 25.Mai 2005 11:38 Titel: |
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Danke erstmal für die prompte Antwort.
Tja, wie gesagt...... Mit fast allem habe ich richtig gelegen und es wir mittlerweile gut angenommen aber es hat 7 Monate gedauert und das hab ich nicht eingeplant.....
Also, erst ein Rentabilitätsplan für die erhaltenswerte Bereiche erstellen und damit zum Verwalter und der verwaltet die Schulden oder sollte man dafür auch Pläne haben?
Habe leider keine Ahnung wie ein Insolvenzplan aussieht, ist meine erste
Was mir am wichtigsten ist, kann ich dann die Bereiche die erhalten bleiben unter dieser Firma selbst weiter betreiben ? |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 649 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 26.Mai 2005 13:20 Titel: |
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| heartrock.de hat folgendes geschrieben:: |
Also, erst ein Rentabilitätsplan für die erhaltenswerte Bereiche erstellen und damit zum Verwalter und der verwaltet die Schulden oder sollte man dafür auch Pläne haben?
Habe leider keine Ahnung wie ein Insolvenzplan aussieht, ist meine erste
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Hallo,
wenn es so einfach wäre, müsste ich mir einen anderen Job suchen.
MfG
ThoFa |
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Schelm2004 Specialist
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 1.Jun 2005 11:40 Titel: Insolvenzplanverfahren ?! |
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@ThoFa
Glauben Sie wirklich, dass ein Verwalter angesichts dieser Rahmentatbestände ein Insolvenzplanverfahren überhaupt nur andenkt ?!
Man sollte keine Begehrlichkeiten wecken, die nicht aufgehen werden. Das Konstrukt Insolvenzplanverfahren ist nicht wirklich praktikabel, zu teuer und für den kleinen Mittelstand total praxisfremd. Informationen aus der Praxis - im Übrigen primär von Verwaltern selbst - können bei Bedarf geliefert werden!
Hier hilft nur eines - Vergleich mit der Bank schließen oder Stundung oder, oder oder.......... Dazu müsste man sich aber die Details vorher angucken. Das kostet bei allen Drittdienstleistern aber Geld, wobei gerade im vorliegenden Fall die Frage ist, wie das wohl finanziert werden sollte.
Im Übrigen: Wie soll eine Bank mit Insovenz drohen ? Melden die den Kunden dann selbst an ? Da müssten wir schon noch ein paar Stufen meistern, oder ? Außerdem kann auch die Kreditkündigung und die Formulierung eines dann individuell möglichen Rückzahlungsvorschlags ein gangbarer Weg sein. Da sind wir aber wieder bei "kann" oder "kann nicht" - Details zur aktuellen Sitaution liegen nicht vor, weshalb schlaue Vorschläge sich konkret ausschließen.
Es ist wieder mal das Gleiche: Bin ich ein kleiner Gewerbetreibender, bin ich halt das "A......loch" und auf "Hilfe" brauche ich auch nicht zu hoffen, weil karitative Tätigkeiten auf dem Markt der Berater und auch der Banken eben nicht existieren !
ABER: Bitte nicht mit Insoplanverfahren bei solchen Ausgangsvoraussetzungen werben - das geht schief.
In dem Sinne
Schelm2004 |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 649 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 1.Jun 2005 11:55 Titel: |
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Hallo Schelm 2004,
nun ob der IV einen Plan andenkt oder nicht, ist vollkommen gleichgültig. Wenn der Schuldner einen Plan ausarbeitet, wird über diesen entschieden.
Es geht nicht darum, dass der Verwalter einen Plan ausarbeitet, da gebe ich Ihnen vollkommen recht, dass wird er nicht machen. Daher muss der Schuldner aktiv werden.
Das Konstrukt Insolvenzplanverfahren ist nicht wirklich praktikabel, zu teuer und für den kleinen Mittelstand total praxisfremd.
Dies ist falsch. Das Problem liegt mehr in der Unwissenheit über den Insolvenzplan und hat nichts damit zu tun, dass er für den Mittelstand praxisfremd ist.
ABER: Bitte nicht mit Insoplanverfahren bei solchen Ausgangsvoraussetzungen werben - das geht schief.
Sollte keine Werbung sein. Da hätte ich wohl besser herausstellen soll, dass der Insolvenzplan eine von vielen Möglichkeiten ist.
MfG
ThoFa |
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Schelm2004 Specialist
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 1.Jun 2005 12:13 Titel: Insoplan |
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@ThoFa
Also konkreter:
Natürlich muß der Plan vorher erarbeitet und vorgelegt werden. Verfahrensablauf ist für mich im Gegensatz zu vielen anderen klar und bekannt.
ABER: Wir reden hier über ein Problem von € 40.000,00. Dafür soll ein Spezialist einen Insolvenzplan erarbeiten ? Da schießt man mit Kanonen auf Spatzen.
UND: Es wird aussichtslos sein, da kein Verwalter einem solchen Unterfangen zustimmen wird.
WARUM: Es macht ihm Arbeit, Arbeit, Arbeit und bringt keine Effekte. Wo liegt denn das Interesse des Verwalters ?
Um das Problem Insolvenzplanverfahren praxis nah zu beleuchten, hier zwei gescheiterte Fälle von prominenten Insoverwaltern:
1. Anlagenbauer kann über Planinsolvenz deshalb nicht laufen, weil die Kunden (Automobilbauer etc.) einen Kodex verfolgen, insolventen Firmen keine neuen Aufträge zu erteilen (RISIKO der Auftragserfüllung). Damit war das Thema erledigt.
2. Markenartikler im Lebensmittelbereich kann diesen Weg nicht begehen, weil alle Markenrechte beim ehemaligen Inhaber / Geschäftsführer bzw. dessen Umfeld liegen und deshalb diese nun nicht mehr genutzt werden können, weil er sich sperrt. Da war die Markenstrategie weg und das schöne Verfahren auch.........
AUSSERDEM: Der Unternehmer selbst ist bei erfolgreicher Bewältigung des Insoplanverfahrens am Ende in den meisten Fällen nicht mehr der Unternehmer. Warum, das können wir uns wohl alle selbst beantworten !
Die Statistik zu laufenden Insolvenzplanverfahren sind ja wohl ebenfalls bekannt - im Verhältnis zu den laufenden Verfahren zeichnet das ja wohl ein Akzeptanzbild.
DESHALB... ist das Insolvenzplanverfahren nicht praxisgerecht. Hätten wir heute noch den seit 01.01.1999 abgeschafften "gerichtlichen Vergleich", dann könnte man deutlich die Insolvenzanmeldungen minimieren und wirkliche Fortführungen organisieren.
TROTZDEM: Den richtigen "Schnitt" aufgrund der Antragspflicht zu einem preiswürdigem asset deal und einer Auffanglösung genutzt ist wirklich die bessere Alternative als das Insolvenzplanverfahren.
Schelm2004 |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 649 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 1.Jun 2005 12:36 Titel: Re: Insoplan |
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Hallo,
| Schelm2004 hat folgendes geschrieben:: |
UND: Es wird aussichtslos sein, da kein Verwalter einem solchen Unterfangen zustimmen wird. |
Da liegt leider Ihr Denkfehler. Der Insolvenzverwalter muss dem Plan nicht zustimmen. Er kann lediglich eine Stellungnahme dazu abgeben. Er hat mit der Annahme des Planes soviel zu tun, wie ich mit Geburtshilfe.
| Schelm2004 hat folgendes geschrieben:: |
| AUSSERDEM: Der Unternehmer selbst ist bei erfolgreicher Bewältigung des Insoplanverfahrens am Ende in den meisten Fällen nicht mehr der Unternehmer. Warum, das können wir uns wohl alle selbst beantworten ! |
Nein können wir nicht, weil es einfach nicht stimmt.
| Schelm2004 hat folgendes geschrieben:: |
| Die Statistik zu laufenden Insolvenzplanverfahren sind ja wohl ebenfalls bekannt - im Verhältnis zu den laufenden Verfahren zeichnet das ja wohl ein Akzeptanzbild. |
Selbstverständlich sind die Statistiken bekannt. Die erschreckende Zahl dabei ist, dass nahezu keine Pläne vorgelegt werden.
MfG
ThoFa |
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Schelm2004 Specialist
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 1.Jun 2005 13:03 Titel: Da ist ja ein ganz Genauer unterwegs....... |
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Hallo ThoFa,
wir können uns jetzt gegenseitig die InSo-Ordnung um die Ohren hauen - wird wenig nützen, da wir beide lesen können.
Was ich damit meine ist, dass es -ob das nun einige wahr haben wollen oder nicht- das Produkt "Insolvenzplanverfahren" zahlreiche Interessensgegensätze bei den involvierten Parteien weckt. Insofern haben wir es mit Konflikten und praktischen Einflußnahmen zu tun, die spätestens in der Gläubigerversammlung (worüber wird die wohl entscheiden ?) deutlich werden. Aber soweit wird es meist nicht kommen, da die richtigerweise vom Verwalter abgegebene Stellungnahme eine deutliche Richtung weisen wird. Seine Interessenslage ist nun einmal im Sinne der Einkommensgenerierung eine andere - und das ist nicht provokativ gemeint, sondern stellt die Praxis dar.
Außerdem habe ich vage gehört, dass es Landesförderinstitute geben soll, die heimlich, still und leise einem Anbieter im Rahmen einer Förderrichtlinie alleiniges Tun in diesem Bereich zugesagt haben. Das dieser Anbieter nicht nur den Fahrplan umsetzt, sondern als Geschäftsgegenstand "Gewerblichen Beteiligungshandel" mit sich führt, läßt meine Ausführungen zur Thematik, wer dann noch Unternehmer ist, viellleicht deutlicher erscheinen. Tja, was es nicht so alles gibt !
Seltsamerweise sind Sie auf meine Alternativposition zum Insoplanverfahren gar nicht eingegangen - die hat sich nämlich in meinem Tagesgeschäft schon in über 50 Fällen erfolgreich und ohne Nachfolgeinsolvenzen bewährt.
So betreibt halt jeder seine Vorstellungen von Beratung in diesem Bereich. "Wortklaubereien" sind hier doch wohl nebensächlich, kreative Alternativen unter Einbindung der Verwalter aber durchaus zugelassen. Und die sind fast immer "billiger" und pragmatischer als die gesetzlich vorgegebene Alternative der Unternehmensweiterführung.
Nichts desto trotz gibt es zahlreiche Fälle, wo unter den gegebenen Rahmentatbeständen machbar, sich sehr wohl das Produkt "Planverfahren" anbieten würde. Da bin ich schon ganz bei Ihnen.
In punkto der Statistiken stellt sich dann halt die Frage, warum werden so wenig Pläne geschrieben ? Haben wir vielleicht doch eine Reihe -nicht textlich beschriebener- Praxisprobleme am Hals ?
In dem Sinne
Schelm2004 |
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preusse Specialist
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 232
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Verfasst am: 1.Dez 2005 21:24 Titel: |
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@Schelm2004
Sicher ist das Insolvenzrecht nicht so wie man es bräuchte, wenn man vom Standpunkt des Sanierers rangeht.
Trotzdem lässt sich mit einem Insolvenzplanverfahren deutlich mehr machen. Das es nicht so ist stimmt, hat aber ganz andere Ursachen. Dazu gehören u.a. zu später Zeitpunkt, mangelnde Fachkompetenz, Interessenskonflikte der Insolvenzverwalter, Einstellung des Amtsrichters usw.
Nicht zu vergessen, das in der Regel schlicht die Liquidität fehlt, um noch irgendeine Flugrichtung zu planen.
Sanierungen, egal über welchen Weg scheitern ohnehin mehrheitlich an der Anschubfinanzierung. Sie haben in ihrem Thread vor einem Jahr das ja schon einmal thematisiert. Was ist da eigentlich draus geworden? Zu dem dortigen noch eine kleine Einschränkung. Vergleiche funktionieren in der Praxis deutlich besser als von ihnen beklagt. Da es meine Lieblingsstrecke ist, spreche ich aus langer eigener Erfahrung. Das klappt nahezu immer, wenn man sich nicht zu sehr an Formfragen klammert.
Viele Grüße
Preusse |
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Schelm2004 Specialist
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 2.Dez 2005 9:41 Titel: Endlich mal ein Beitrag.... |
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@preusse
Ich bin ja ganz dankbar, dass zu diesem Thema mal ein substanzieller Beitrag kommt.
Ihre Bedenken hinsichtlich des Insolvenzplanverfahrens hinsichtlich der Befindlichkeiten involvierter Dritter teilen wir vollumfänglich. Dazu kommt noch, dass für 85% aller Unternehmen (0-9 Mitarbeiter = kleine Familienbetriebe) diese Variante einfach zu teuer in der Umsetzung ist und die Ausgangspositionen (Liquidität, Vermögensverzehr des Unternehmers) meist zu weit fortgeschritten ist. Die unterschiedlichen Voraussetzungen bei involvierten Gläubigern mit vorhandenen Aus- und Absonderungsrechten etc. bei gleichlaufender Vorschrift, diese nicht schlechter stellen zu dürfen als über alternative Verwertungsmöglichkeiten birgt auch zahlreiche praktische Verhinderunsgründe.
Machen wir es statistisch fest: Im Jahr 2004 gab es in D ingesamt 39000 Unternehmsinsolvenzen - Planverfahren wurden deutschlandweit 126 bestätigt, was 0,3% entspricht. Noch Fragen ?
Unsere grundsätzliche Herangehensweise der Präferierung von asset-deals ist aber auch keine schwarz/weiss-Betrachtung. Nur mit ausführlicher Analyse und Würdigung aller Faktoren kann eine solche Empfehlung untersetzt werden. Die alternativen Möglichkeiten kommen auch hier und da vor.
Wenn unser vorgstelltes Geschäftsmodell den richtigen Personen, die es "blicken", vorliegen würde, hätten wir dies schon umgesetzt. Da uns aber die entsprechenden finanzstarken Investoren noch fehlen, steht es eben leider noch nicht. Nachdem wir 1 1/2 Jahre aktiv gesucht haben, überlassen wir es jetzt einfach dem Zufall. Das ist zwar schade, aber auch wir müssen unsere Brötchen verdienen und das geht halt nicht mit dem permanenten Führen von ergebnislosen Gesprächen.
In dem Sinne
Schelm2004 |
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hardyesser Specialist
Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 2.Dez 2005 11:34 Titel: |
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hallo heartrock, gehn sie doch mal in den forenbereich UK limited, dort :
"Sanierung ingenieuer gmbh"
und
"kennt jemand die Baru unternehmensberatung"
lesen sie das mal durch.
da geht es um ähnliche probleme wie bei ihrem fall.
erfolgreiche, aber eben vorübergehend in der klemme steckende betriebe wurden durch einen neu gegeründeten, parallel geführten betrieb saniert.
wer einmal in den fängen eines insolvenzverwalters ist....., na ja, da habe ich schon einiges gehört.
wenn sie weitere infos wollen können sie mir ne mail schicken.
[E-Mail anzeigen]
viel erfolg !! |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 2.Dez 2005 11:40 Titel: |
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User hardyesser...
| hardyesser hat folgendes geschrieben:: |
hallo heartrock, gehn sie doch mal in den forenbereich UK limited, dort :
"Sanierung ingenieuer gmbh"
und
"kennt jemand die Baru unternehmensberatung"
lesen sie das mal durch.
da geht es um ähnliche probleme wie bei ihrem fall.
erfolgreiche, aber eben vorübergehend in der klemme steckende betriebe wurden durch einen neu gegeründeten, parallel geführten betrieb saniert.
wer einmal in den fängen eines insolvenzverwalters ist....., na ja, da habe ich schon einiges gehört.
wenn sie weitere infos wollen können sie mir ne mail schicken.
[E-Mail anzeigen]
viel erfolg !! |
von'wurden[/i:710bb3d2f6' kann noch keine Rede sein...
Es ist beabsichtigt! - Das Ergebnis steht noch aus!
FG PW |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 2.Dez 2005 14:33 Titel: |
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hallo,
@all
hat eigentlich schon mal einer gemerkt, daß die Geschichte aus dem Mai diesen Jahres ist??? Entweder ist heartrock.de jetzt (Dezember) insolvent, oder nicht, reich oder arm, hat ne ltd. oder ne GmbH oder nix....
Die Diskussion hat aber unabhängig davon eine schöne und interessante Wendung genommen. Insbesonders zwischen ThoFa, Schelm 2004 und preusse. Da freut man sich auf mehr!!!
Wäre dafür nicht eines Thema anzulegen???
grüße
gundel |
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