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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 3.Apr 2005 9:58 Titel: Einmal Millionär und zurück oder der Zugriff der Behörden |
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Es liest sich wie ein Märchen, wie der amerikanische Traum vom Tellerwäscher zum Millionär. Horst D. (69) aus Detmold (NRW) hatte als Kellner angefangen und wurde mit einer einfachen, aber erfolgreichen Geschäftsidee Multimillionär. Nur: Diese Geschichte hat kein Happy-End. Heute lebt er von einer kleinen Rente.
Rückblick. Im Jahr 1970 kellnerte Horst D. in einem Wirtshaus. Als er sah, wieviel Geld seine Chefin mit einem einzigen Geldspielautomaten verdiente, dachte er sich: „So will auch ich mein Glück versuchen!“
Mit einem Kredit über 7600 Mark kaufte er sich zwei Spielautomaten, die er in Supermarkt-Restaurants aufhängte. Das Geschäft mit dem Glück florierte!
19 Jahre später regierte der einstige Kellner ein Glücksspielimperium aus 179 Spielhallen mit 1300 Mitarbeitern und Millionenumsätzen. Horst D: „Eine Spielhallenkonzession war damals wie eine Lizenz zum Gelddrucken.“ Er kaufte sich mehrere Villen, fuhr Luxusautos, leistete sich einen Privat-Jet – gab seine Millionen mit vollen Händen aus.
Von dem vielen Geld von einst kann sich Horst D. heute aber nichts mehr kaufen. Er ist bankrott! „Gierige Finanzbehörden haben mich in den Ruin getrieben“, schimpft der Detmolder. Deshalb will er jetzt die Bundesrepublik Deutschland vor dem EU-Gerichtshof verklagen, fordert Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Euro. „Wir haben eine Klage vorbereitet“, bestätigt Rechtsanwalt Achaz Jagow aus Detmold.
Hintergrund: Anfang der 90er begriffen die Finanzbehörden, wieviel Geld in die Taschen der Automatenaufsteller floß.
Viele von ihnen hatten Unmengen Schwarzgeld ins Ausland geschafft. Um daranzukommen, wurde 1992 eine massive Umsatzsteuer auf Spielgeräte erhoben. Teilweise überstiegen die Forderungen die Erträge aus den Automaten
Auch bei Horst D. vermuteten die Ermittler Schwarzgeldkonten – doch die gab es nicht, behauptet er. „Trotzdem pfändeten die Fahnder das Geld direkt aus den Automaten“, wettert Horst D.. Seine Hinweise auf ein Klageverfahren der deutschen Glücksspielunternehmer beim Europäischen Gerichtshof wurden ignoriert. Folge: Horst D. konnte seine Kredite nicht mehr bedienen, Mieten, Gehälter und Versicherungen nicht mehr zahlen. Im November 1993 mußte er Insolvenz anmelden.
Damit war auch sein Luxusleben zu Ende: Seine 1200-Quadratmeter-Villa in Detmold (Wert: rund 7 Mio. Euro) und seine Domizile in Cannes (3 Mio.) und auf Sylt (ebenfalls 3 Mio.) wurden gepfändet. Genau wie seine Sammlung teurer Luxuswagen (Rolls-Royce, Ferrari, Porsche) und seine Charterfluggesellschaft mit einem Düsenjet (damaliger Wert: 10 Mio. DM). Der Sturz vom Olymp der Reichen war perfekt. Insolvenzverwalter Bruno Hose: „Herr D. hatte offenbar nicht bemerkt, daß seine Mittel begrenzt waren.“
Zwar erklärte Europas höchstes Gericht die hohe Besteuerung im Mai 1994 für unzulässig, und das Finanzamt zahlte Horst D. auch rund 15 Millionen Euro zurück – gesehen hat er aber von dem Geld nichts. Es floß sofort in die Konkursmasse. Mit Zustimmung des Konkursverwalters wohnt Horst D. noch in seiner Detmolder Villa. Im Mai wird das Haus zwangsversteigert.
Wovon er lebt? „Von 889 Euro Rente“, sagt er. Jetzt hofft der Ex-Millionär auf seine Klage. Nüchtern stellt er fest: „Sicher, ich habe damals sehr großzügig gelebt. Aber das war nicht entscheidend. Ruiniert wurde ich durch einen Willkürakt deutscher Behörden.“
Quelle: BamS _________________ die meisten "der großen fische" im haifischbecken sind größenwahsinnige heringe die sich für piranhas halten |
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solar Pathfinder
Anmeldungsdatum: 03.10.2003 Beiträge: 285 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 4.Apr 2005 12:56 Titel: Hallo |
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Der Spruch ist einfach nur gut.....
die meisten "der großen fische" im haifischbecken sind größenwahsinnige heringe die sich für piranhas halten
mfg |
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slimshady Newbie
Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 13
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Verfasst am: 4.Apr 2005 16:17 Titel: |
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Immerhin WAR der Mann mal ein "dicker Fisch" und hat für viele, viele Jahre ein Leben geführt, wovon 99,9 % der Gomopa-Mitglieder (mich eingeschlossen) wahrscheinlich nur träumen können.
Und wenn er seine Klage gewinnt gehts halt weiter  |
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ffbkdavid User gebannt
Anmeldungsdatum: 31.08.2003 Beiträge: 1467 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 4.Apr 2005 17:08 Titel: kluge köpfe schützen sich... |
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... mit einer wasserdichten struktur, aufgebaut IN GUTEN ZEITEN
schauen sie 'mal die brüder HILTI... väterchen hat alle aktien in einen TRUST eingebracht... söhne mittellos (wenigstens offiziell - sind allerdings NUTZNIESSER am trust (was immer das auch heissen mag)... wenn also kohlebedarf herrscht, wird simpel und einfach der notwendige betrag vom trust auf den begünstigten übertragen (mit allen steuerfolgen FÜR DIE ZUR DISKUSSION STEHENDE SUMMER selbstverständlich)
kapital und mehrheit der einnahmen (dividenden aus operativer tätigkeit, zinsen aus kapitalanlagen, lizenzgebühren etc.) bleibt im trust OHNE STEUERFOLGEN
wie gesagt: kluge köpfe schützen sich... das mit dem megamillionen-prozess gegen den bankrotten vater staat mag gut für das psychische befinden des besteuerten sein... geld wird das mit sicherheit nicht bringen
take care... and act NOW!
ffbkdavid |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 4.Apr 2005 17:19 Titel: |
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Hallo,
Das ist nicht ganz richtig:
| Zitat: |
| Immerhin WAR der Mann mal ein "dicker Fisch" und hat für viele, viele Jahre ein Leben geführt, wovon 99,9 % der Gomopa-Mitglieder (mich eingeschlossen) wahrscheinlich nur träumen können. |
Wie uns ein Klick auf diesen hübschen Link nachweist: www.gomopa.net/downloadarea/userstruktur.pdf
Ansonsten muss ich meinem Vorschreiber David schon recht geben, der kluge Mann baut halt vor ..
Lieben Gruß |
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slimshady Newbie
Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 13
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Verfasst am: 4.Apr 2005 17:50 Titel: |
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Selten So einen hübschen Link gesehen
- dennoch - auch wenn danauch wohl in der Statistik nicht gefragt wurde - eine 1200 qm Villa, 1300 Mitarbeiter und einen 10 Mio. Privatjet wird, so
behaupte ich, wird keine/r der hier zur Statistik herangezogenen Vertriebs- und Finanzweltmeister, (je) besitzen.
Nicht mehr und nicht weniger sollte mein Beitrag aussagen.
Habe die Ehre
slimshady |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 4.Apr 2005 17:56 Titel: |
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| slimshady hat folgendes geschrieben:: |
| so behaupte ich |
nur eine annahme, eine behauptung.
| Zitat: |
| Nicht mehr und nicht weniger |
_________________ die meisten "der großen fische" im haifischbecken sind größenwahsinnige heringe die sich für piranhas halten |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 4.Apr 2005 19:40 Titel: Re: Einmal Millionär und zurück oder der Zugriff der Behörd |
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Jaja... die BamS hat mal wieder zugeschlagen...
| frank neidzel hat folgendes geschrieben:: |
[.....]
Von dem vielen Geld von einst kann sich Horst D. heute aber nichts mehr kaufen. Er ist bankrott! „Gierige Finanzbehörden haben mich in den Ruin getrieben“, schimpft der Detmolder. Deshalb will er jetzt die Bundesrepublik Deutschland vor dem EU-Gerichtshof verklagen, fordert Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Euro. „Wir haben eine Klage vorbereitet“, bestätigt Rechtsanwalt Achaz Jagow aus Detmold.
Hintergrund: Anfang der 90er begriffen die Finanzbehörden, wieviel Geld in die Taschen der Automatenaufsteller floß.
Viele von ihnen hatten Unmengen Schwarzgeld ins Ausland geschafft. Um daranzukommen, wurde 1992 eine massive Umsatzsteuer auf Spielgeräte erhoben. Teilweise überstiegen die Forderungen die Erträge aus den Automaten.
[.....]
Wovon er lebt? „Von 889 Euro Rente“, sagt er. Jetzt hofft der Ex-Millionär auf seine Klage. Nüchtern stellt er fest: „Sicher, ich habe damals sehr großzügig gelebt. Aber das war nicht entscheidend. Ruiniert wurde ich durch einen Willkürakt deutscher Behörden.“
Quelle: BamS |
Jaja...
so äußert sich dann der Betroffene...
Hntergrundinfos gibt es hier:
http://www.google.de/search?hl=de&q=Umsatzsteuer+Geldspielautomaten&btnG=Google-Suche&meta=lr%3Dlang_de
Ich hatte selbst einen Betreiber mehrerer Spielhallen in meinem Mandantenkreis. Zitat: "Heute sitzt den Leuten das Geld nicht mehr so locker in den Taschen, aber früher haben wir das Geld hier mit der Schubkarre herausgefahren..."
BILD hat hier wieder gewaltig dick aufgetragen - wie immer!
Freundliche Grüße
Peter Wilhelm |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 4.Apr 2005 19:47 Titel: sag' ich ja... |
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| frank neidzel hat folgendes geschrieben:: |
| slimshady hat folgendes geschrieben:: |
| so behaupte ich |
nur eine annahme, eine behauptung.
| Zitat: |
| Nicht mehr und nicht weniger |
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Herr Neidzel,
vergleichen Sie dazu meine Aussagen betreffend eines Kindergartens...!
Die weltumspannenden Geschäfte finden also in den Innenforen statt - Sie sollten demnach diese nur für das dumme Fußvolk bestimmten Außenforen abschalten...
Freundliche Grüße
Peter Wilhelm |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 4.Apr 2005 20:10 Titel: |
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| Zitat: |
| so äußert sich dann der Betroffene... |
und die moral von der geschicht (ob so wahr oder nicht)
| Zitat: |
Ansonsten muss ich meinem Vorschreiber David schon recht geben, der kluge Mann baut halt vor ..
Lieben Gruß |
| Zitat: |
kluge köpfe schützen sich...
... mit einer wasserdichten struktur, aufgebaut IN GUTEN ZEITEN |
_________________ die meisten "der großen fische" im haifischbecken sind größenwahsinnige heringe die sich für piranhas halten |
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