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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 14.Mai 2004 18:53 Titel: Gelten Verträge trotz Zwangsverwaltung fort? |
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Während sich die Zwangsverwaltungsverordnung sich recht klar zur Fortsetzung von Miet- und Pachtverträgen ausdrückt, bleibt doch einiges im Dunkeln.
Weiß jemand, wie es beispielsweise mit Wartungsverträgen aussieht? Und mit Arbeitsverträgen, bspw. des Hausmeisters?
Vertragspartner ist ja der eigentliche Eigentümer - dem durch die Zwangsverwaltung nun die Einnahmen aus der Immobilie fehlen, folglich also auch die eingegangenen Verträge nicht erfüllen kann.
Muß der Zwangsverwalter diesere Verträge fortführen oder sind sie mit Bekanntgabe des Beschlagnahmebeschlußes aufgehoben? |
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krekon Pathfinder
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 366 Wohnort: Zentralbayern
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Verfasst am: 14.Mai 2004 18:58 Titel: der |
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Eigentümer hat bei einer Zwangsverwaltung grundsätzlich ncihts mehr zu sagen. Das einzige was er noch darf, ist die Immobilie verkaufen.
Verträge sollten eigentlich weiter gelten , aber der Zwansverwalter wird alles daransetzen diese zu kündigen, wenn Geld dafür bezahlt werden muss.
Bekommt übrigens einen schönen Batzen GEld fürs "Nichtstun, nur mal soeben die Mieteinnahmen auf ein anderes Konto umzuleiten und drei vier Briefe zu schreiben.
In einem mir näher bekannten Fall, über 4000 € für 6 Monate.
Gegenleistung: Konto einrichten, Miete kassieren, Ortstermin, vier Schreiben an die Eigentümer, Rechnung ans Gericht.
Jede Insolvenz ist für die Banken und Anwälte die damit zu haben ein gefundes Fressen. |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1405 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 14.Mai 2004 22:14 Titel: Stop! |
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Viel zu pauschal, lieber Krekon. Wissen Sie , wie das tägliche Brot des Zwangsverwalters aussieht?Der hat einen Stapel von 1-2 Zimmer-Wohnungen zu verwalten, die alle in der Zwangsversteigerung stecken. Da muß er sich mit Mietern rumschlagen, Nebenkostenabrechnungen prüfen und erstellen, den Mieten hinterherrennen, Verträge kündigen etc. Kein Zuckerschlecken. Der von Ihnen beschriebene Fall kann durchaus so paassiert sein, aber ist zu pauschal. Die meisten Zwangsverwalter (und ich kenne die Materie berufsbedingt genau) erhalten viel zu wenig Geld für ihre Leistung. _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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krekon Pathfinder
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 366 Wohnort: Zentralbayern
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Verfasst am: 16.Mai 2004 11:08 Titel: JA |
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mein lieber Schwabenpower,
Ich kenne den Alltag eines Zwangsverwalters nicht.
Aber hier kenne ich die Hintergründe, bin selbst betroffen.
Es handelt sich um ein Objekt mit einem Mieter, und 2/3 Leerstand, weil ein Teil der Besitzer (will selbst billig steigern) jeden Interessenten bisher vergrault hat.
Der Zwangsverwalter kassiert das Geld, und schreibt dann eine fette Rechnung für´s (in diesem Falle) Nichtstun.
Wollen Sie Unterlagen? PN genügt?
Na Ja die Zwangsversteigerung kommt, das werden wir auch noch aushalten können. |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1405 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 16.Mai 2004 15:05 Titel: Klar |
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Krekon, bei einer Gewerbeimmobilie mit dementsprechenden Flächen und ggfls. Mieteinnahmen da verdient der Zwangsverwalter richtig gut... vollkommen recht. Schade, daß Du davon betrofen bist... Aber wieso macht nicht der Zwangsverwalter die Verhandlungen mit den Gewerbemietinteressenten und wie kann der andere Junge da reinfunken? _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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krekon Pathfinder
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 366 Wohnort: Zentralbayern
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Verfasst am: 16.Mai 2004 16:53 Titel: Reinfunken |
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kann er, er ist der einzige Mieter, damit kommt jeder Mietinteressent bei Ihm an der Tür vorbei.
Da genügt ein kleiner Hinweis, "das Objekt steht ja unter Zwangsverwaltung" damit ist die Sache gelaufen.
Da das Ding bereits zur Hälfte bezahlt ist, denkt er, er kann mit der Versteigerung einen "guten Schnitt" machen.
Ich kann nicht mitbieten. da keine Kohle, damit geht das Ding evtl. sogar unter die 7/10 weg.
Die Differenz zum Versteigerungserlös für seinen Anteil bezahlt er aus der Portokasse, und die andre Hälfte aus dem Versteigerungserlös, denkt er kann er mir ans Bein hängen.
Aber ich halte es hier mit unserem "verschollenen" User Heinrich Dreier. Jedes Problem hat seine Lösung in sich.
Gab mal ein gutes Buch "Nieten im Nadelstreif" von Ogger, ich könnte ein Buch schreiben "Schweien (oder so) im Nadelstreif, live erlebt".
Wird aber wohl keinen (kein Schwein) Interessieren.
Optimistische Grüße |
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krekon Pathfinder
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 366 Wohnort: Zentralbayern
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Verfasst am: 16.Mai 2004 16:55 Titel: sorry, |
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sollte natürlich heißen
"Schweine im Nadelstreif" |
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