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Ralf Hofstetter Newbie
Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 4
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Verfasst am: 7.Okt 2005 16:38 Titel: Warum keine saubere Insolvenz sondern Firmenbestatter? |
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Das ist eine gute Frage!
Wie gesagt, wusste ich garnichts von sogenannten Firmenbestattern zu dem Zeitpunkt. Die Begriffe Firmenbestattung, Firmenbestatter ect. sind mir vor 2 Jahren gänzlich UNBEKANNT gewesen.
Ich wollte einen Insolvenzantrag stellen, wo mir mein Steuerberater sagte, dass ich mich dann strafbar machen würde, weil ich mehrere Monate zuvor schon die EV abgegeben hatte. Um eine strafbare Handlung durch einen offiziellen Insolvenzantrag zu umgehen, ist der Firmenverkauf der einzigste legale Ausweg.
Hierzu präsentierte er mir praktisch aus der Schublade einen Käufer meiner Firmen (2 GmbH´S), die an einem hohen Verlustvortrag interessiert wären und ich willigte notgedrungen ein. Lieber bezahlte ich das HOHE Beratergeld in bar, als eine Strafe. Schliesslich wollte ich nicht straffällig werden und wenn ich meinem studierten Steuerberater nicht glauben kann, wem denn dann? Mein Steuerberater hat mich nach meinen jetzigen Erkenntnissen betrogen, genauso wie mein Anwalt, der mich bei der EV begleitet hatte und mir falsche Tipp`s beim ausfüllen gegeben hat. Diese Leute sind "Leichenfledderer", sie wussten dass ich nie wieder ein Geschäft machen konnte und haben mir suggeriert, dass "alles nicht so schlimm" ist. In Wirklichkeit haben diese Leute Interesse an einem überzogenen Beraterhonorar in bar ohne Quittung spekuliert und ihr Ziel erreicht.
Mein Anwalt hätte mir nach der EV zur Insolvenz raten müssen, hat er aber nicht! Im Gegenteil! Er hat mich ermuntert, gestärkt und zu strafbaren Handlungen ermuntert, die ich als Laie nicht als Strafbare Handlungen sehen konnte. Auch die rechtliche Tragweite meines tun und handelns habe ich nicht erkannt und hätte sie auch nicht erkennen können, denn mein guter Freund und Anwalt stand ja hinter mir... Wie denn auch sollte ich denken können, dass ich etwas illegales mache?
Habe weder Jura-, noch BWL studiert und bin ein naives Landei, wenn es um Theorie geht. Mein Bestreben war es das zu machen, womit ich mich auskenne und die Praxis. Wie blöd muss einer sein, der so handelt wie ich und dann wegen Betrug angeklagt werden soll, der wirklich um Hunderttausende hätte betrügen können, es aber nicht gemacht hat?
Meiner Meinung nach habe ich damals (vor 2 Jahren) alles RICHTIG gemacht, hatte den "juristischen Segen" und fühlte mich korrekt handelnd. Heute weiss ich, dass es die grössten Dummheiten meines Lebens waren. Leider interessiert die Wahrheit kein Gericht, keinen Staatsanwalt und keine Öffentlichkeit. Meine Darstellungen werden wohl als "Schutzbehauptungen" gesehen und verschlechtern meine Lage.
Wenn ich nach Deutschland komme, werde ich mit langer U-Haft empfangen, so mein Anwalt. Mein Anwalt kann sich an seine Beratungen plötzlich nicht mehr erinnern und mein Steuerberater redet mit mir am Telefon nicht mehr. Die Kontakte sind tot, mein Geld ist weg und auf mich wartet ein Prozess mit mehrjähriger Haftstrafe. Tolles Rechtssystem, wirklich. Wie können sich diese Leute noch in den Spiegel sehen? Ich verstehe das nicht. Hier geht es wohl nicht um Recht oder Unrecht, hier geht es viel mehr "nur" um das beschissene Geld. Die Frage stellt sich bei den Gerichten wie man jemanden "bestrafen" kann, was ihn "schmerzt". Klar, durch Geldstrafen. Die Wahrheit interessiert die Gerichten nicht.
Wenn einer ein "gutes" Leben hatte, dann wird er mit Haftstrafe "belohnt". Die Unschuldsvermutung, Tatbestandsirrtum und der Verbotsirrtum wird nur bei Ermittlungsbehörden und Staatsdiener angenommen. Der Beschuldigte, Angeschuldigte und Angeklagte wird erstmal bis zur Verhandlung in U-Haft gesteckt. Sein noch vorhandenes Vermögen wird zerrissen und verschenkt (zum Bruchteil des Wertes "verwertet", wobei nicht unerhebliche "Gebühren" anfallen und am Ende steht man als Sozialfall da. Kein Rückhalt von niemandem, keine Familie, keine Freunde, schliesslich "wird schon was dran sein". U-Haft schafft Rechtskraft und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Da helfen auch keine "Fachleute" und "Berater".
Wenn sich die Regierung "irrt" rollen keine Köpfe, da werden Millionen oder Milliarden in den Sand gesetzt. Mit der Wahrheit nehmen es nicht so viele genau. Mich erschreckt es, dass selbst Anwälte, Steuerberater, Staatsanwälte und Richter an der Wahrheit nicht wirklich interessiert sind.
Danke, dass Sie meine Darstellung gelesen haben, vielleicht machen Sie sich mal Gedanken. Vielleicht denken Sie mal daran, dass hinter jedem Geschäftsmann auch eine Familie steckt, die vernichtet werden kann, die zerbricht weil so viele Faktoren einen Geschäftsmann belasten und er irgendwann einfach nicht mehr kann. Die Wahrheit und Gerechtigkeit gibt es wohl nur im Film. |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 7.Okt 2005 20:17 Titel: Nicht lesbar...! |
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Herr Hofstetter,
Ihr Beitrag schmerzt in den Augen und ist nicht lesbar...
Drücken Sie bitte auf den Zitat-Knopf; Ihr Beitrag wird Ihnen dann noch einmal vorgestellt.
Gliedern Sie ihn dann bitte, indem Sie Absätze einfügen...
Vielen Dank!
Peter Wilhelm |
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preusse Specialist
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 178
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Verfasst am: 1.Dez 2005 18:08 Titel: |
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| Kaum einer hat hier bisher über die Möglichkeit einer kontrollierten Insolvenz gesprochen. |
Dann will ich das mal unterstreichen. Bevor alles den Bach runter geht, auch mal über ein Insolvenzplanverfahren tüfteln. Teilentschuldung und es geht weiter. Natürlich nur, wenn das Unternehmen Sinn macht. Kleiner Tip aus der Praxis: nicht erst mit nachdenken anfangen, wenn schon alle einschlägigen Insolvenzparagraphen belästigt werden.
Gruss
Preusse |
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kober Specialist
Anmeldungsdatum: 30.09.2003 Beiträge: 63
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Verfasst am: 24.Aug 2006 13:04 Titel: |
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OLG Celle, AZ: 4 AR 2/06 (01.02.2006)
1. Eine Verweisung des Insolvenzverfahrens durch das für den Sitz der Gesellschaft nach § 3 Abs. 1 Satz 1 InsO zuständige Insolvenzgericht ist erst zulässig, wenn das Insolvenzgericht sämtliche vorgetragenen Umstände gewürdigt und von Amts wegen den Sachverhalt umfassend aufgeklärt hat.
2. Erfolgt die Verweisung ohne eine entsprechende Prüfung allein aufgrund der Angaben im Insolvenzantrag, entbehrt sie jeder gesetzlichen Grundlage und muss zumindest objektiv als willkürlich angesehen werden.
3. Die Mitnahme der Geschäftsunterlagen durch den (neu bestellten)
Geschäftsführer begründet keine Zuständigkeit des für den Wohnsitz des
Geschäftsführers zuständigen Insolvenzgerichts. |
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Frank Newbie
Anmeldungsdatum: 06.08.2003 Beiträge: 21
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Verfasst am: 10.Sep 2007 7:29 Titel: |
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Auch ich bin von einer solchen Firmenbestattung durch die Sofirag, Salida und jetzt Juricon
betroffen.
In der Tageszeitung, Trierischer Volksfreund, war folgende Bekanntmachung zu lesen:
HRB 4039-13.Juni 2002: IBV Regiebau GmbH, Richtstr. 13,54338 Schweich,. Liquidator: Said Buglumar, geboren am 06.Dezember 1977, Berlin. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Rudolf Ewerhardy ist nicht mehr Geschäftsführer. Liquidator Said Buglumar ist
alleinvertretungsberechtigt und vom Verbot des Selbstkontrahierens befreit.
Herr Said Buglumar ist für die Sofirag, Salida und jetzt Juricon tätig. In 162 Firmen
ist er bundesweit als Geschäftsführer eingetragen (Handelsregisterabfrage). Er und
andere (Siegfried Lang geb. 06.12.1932 Berlin, Helmut Schillig, Denia/Alicante (Spanien),
geb. 20.07.1941, Denis Delord, geb. 18.02.1956, Ibiza (Spanien) die Namen ließen sich
fortsetzen) wechseln sich immer wieder als Geschäftführer ab.
In meinen Fall, Firma IBV Regiebau GmbH, Richtstr. 13,54338 Schweich, Geschäftsführer
Rudolf Ewerhardy, wurde das Verfahren von der Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den
Geschäftsführer Rudolf Ewerhardy eingestellt. Alle Geschäftsunterlagen blieben trotz
Durchsuchungen verschwunden. Ein Tatnachweis konnte deshalb für eine Verurteilung
erforderlichen Wahrscheinlichkeit nicht geführt werden.
Der ehemalige Geschäftsführer Rudolf Ewerhardy ist mit der Firma Format Wohnungsbau
unter der gleichen Adresse in 54388 Schweich tätig. |
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MACHTNIX Specialist
Anmeldungsdatum: 28.04.2005 Beiträge: 111 Wohnort: Hinter den 7 Bergen
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Verfasst am: 10.Sep 2007 7:53 Titel: |
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| Tja, die eine Bude gegen die Wand gefahren und von Siegfried Lang und Konsorten bestatten lassen - und dann, mit einer neuen Klitsche wieder auferstanden, wie Phönix aus der Asche ... So geht das halt ... |
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Frank Newbie
Anmeldungsdatum: 06.08.2003 Beiträge: 21
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Verfasst am: 15.Dez 2007 18:40 Titel: |
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Mit AIDA-Wirtschaltsdienste ist der Lang ja schon wieder als
Firmenbestatter am Markt. Unter gleicher Anschrift wie Juricon,
Kurfürtenstr. 79, Berlin. Mit Anzeigen in den Zeitungen wie vorher. |
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