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Norbert_Reiter Newbie
Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 3 Wohnort: München
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Verfasst am: 2.Aug 2006 11:00 Titel: Ich brauche dringend Hilfe, Insolvenz |
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Meine Firma (GmbH) wurde vor über 10 Jahren gegründet. Es handelt sich hierbei um ein Familienunternehmen, in welchem ich (Gesellschafter 40% und GF) meine Mutter (GF) meine Frau (Angestellte) und meine Vater passiv als Gesellschafter (60%) tätig sind.
Unsere nachstehende Finanzsituation macht es uns wahrscheinlich unausweichlich wohl innerhalb kürzester Zeit Insolvenz anmelden zu müssen, bzw. bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob wir nich schon insolvent sind.
Den Verbindlichkeiten gegenüber unseren 2 Banken in Höhe von insgesamt 440 TEUR (Dispositionskredit beläuft sich auf 450 TEUR) stehen Kundenforderungen in Höhe von 290 TEUR gegenüber. Macht eine Finanzlücke von 150TEUR. Hinzu kommen Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von 90 TEUR. Insgesamt also 240 TEUR die uns fehlen.
Wir haben weitere Forderungen gegenüber zwei Kunden im Ostblock (Serbien) in Höhe von etwa 200 TEUR, welche bereits gerichtlich eingeklagt wurden, dessen endgültiges Urteil sich jedoch noch über mehrere Jahre hinweg strecken kann. Erfahrungsgemäß sind diese Firmen bis dahin pleite.
Es ist daher mehr als unwahrscheinlich, dass wir diese Summe jemals wieder erhalten, bzw. diesen Zeitpunkt finanziell noch überleben.
Die derzeitige Firmensituation ist ebenso schlichtweg katastrophal, wir schreiben derzeit monatlich ca. 5-8TEUR Verluste. In unserer aktuellen kumulierten BWA bis einschließlich Juli steht ein derzeit ein Verlust von derzeit -17 TEUR, welcher sich im August wahrscheinlich auf -25TEUR kumuliert haben dürfte.
Die Vertragssituation für die kommenden Monate ist ebenso sehr, sehr schlecht. Ein Licht am Ende des Tunnels ist einfach nicht erkennbar.
Nun bin ich mit meinem Latein am Ende und weiß absolut nicht mehr weiter.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns an unseren Steuerberater wenden können, da wir diesen erst im Frühjahr gewechselt haben. Die Bilanz für 2005 steht des weiteren auch noch aus. Diese müsste ich in jedem Fall vor einer Insolvenz erstellen lassen, richtig?
Wer kann mir in dieser Situation einen nützlichen Hinweis geben, wie in ein einer solchen Situation weiter zu verfahren ist, bzw. an wen wir uns (kommen aus München) bezüglich unserer katastrophalen Situation wenden können um die weitere Vorgehensweise zu besprechen?
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Vielen Dank. |
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rbfeli Specialist
Anmeldungsdatum: 17.03.2005 Beiträge: 114
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Verfasst am: 2.Aug 2006 12:58 Titel: Hilfe GmbH |
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Sehr geehrter Forumsnutzer,
leider haben Sie nicht in Ihren Ausführungen geschrieben, welches Geschäft Sie mit der GmbH betreiben.
Handelt es sich um Im- und Exportunternehmen; falls ja: was wird gehandelt? Handelt es sich um Dienstleistungsunternehmen; falls ja: welcher Art? usw. usw.!
In der Tat scheint zur Zeit eine Unterdeckung vorhanden zu sein. Um dies aber richtig bewerten zu können, fehlen einfach einige wichtige Hintergrundinformationen, die Sie mir bzw. dem Forum mitteilen sollten.
Meine Mail-Anschrift lautet str61 bei aol.
MfG
rbfeli |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 2.Aug 2006 13:09 Titel: |
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hallo,
ihre Situation ist tatsächlich bedenklich. Aus diesem Grund sollten Sie sich schnellstens professionell beraten lassen.
Vielleicht sollten Sie hier etwas tiefere Infos geben:
- Welche Branche?
- Wieviele Mitarbeiter?
- Wie hoch sind die monatlichen Kosten, woraus setzen sich diese zusammen?
- welche konsolidierenden Maßnahmen wären möglich? z.B. Kostenreduzierung, Ratenvereinbarungen mit Gläubigern, Umfinanzierung bei der Hausbank mit positiver Fortführungsprognose etc.
- Wie hoch sind Lagerbestände, Maschinenwerte, Immobilien etc...
- Welche Aufträge liegen vor?
etc. etc.
Sicherlich sollte Ihr erster Weg zu Ihrem Steuerberater sein. Dieser kennt Ihr Unternehmen und vor allem: Er kennt Ihre Zahlen!
Weiterhin sollten Sie umgehend einen Liquiditätsplan erstellen. Dieser sollte die Ist-Situation, so erschreckend sie auch sein sollte, dokumentieren.
Gleichzeitig sollten Sie einen Liquiditätsplan unter "Soll"-Gesichtspunkten erstellen. Dieser Plan sollte einen möglichen Sanierungsversuch dokumentieren, bedeutet: Wenn sich die Gläubiger und die Banken mit Zahlungsvereinbarungen einverstanden erklären würden und die Einnahmen diese Vereinbarungen decken würden(positive Fortführungsprognose).
Danach sollten Sie die Gespräche mit den Banken und Gläubigern suchen. Eventuell könnte es sinnvoll sein, daß dieser Sanierungsversuch durch einen Steuerberater, Anwalt oder Unternehmensberater vorgenommen wird.
Sollten diese Verhandlungen scheitern, müssen Sie sich wahrscheinlich auf ein Inso-Verfahren vorbereiten.
Ob Sie überschuldet und / oder zahlungsunfähig sind, läßt sich anhand Ihrer Informationen nicht beantworten.
Wichtig ist, daß Sie schnell reagieren. Aber ganz wichtig! Lassen Sie sich nicht von windigen Beratern über den Tisch ziehen. Eventuell gibt es die Möglichkeit über die IHK dementsprechende Berater zu kontaktieren.
grüße
gundel |
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Norbert_Reiter Newbie
Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 3 Wohnort: München
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Verfasst am: 2.Aug 2006 14:16 Titel: |
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Hallo,
vielen Dank schon vorab für die raschen Antworten. Hier noch ein paar Informationen zum Unternehmen:
- Branche: Handelsfirma, Im- u. Export von Lebensmitteln zur industriellen Weiterverarbeitung
- Mitarbeiter: -3-
- Monatlichen Kosten belaufen sich im Durchschnitt auf +/- 15TEUR und setzten sich derzeit zum Großteil aus folgenden Faktoren zusammen: Gehälter 9.000, Miete 1.100, Sollzinsen sowie Kosten des Geldverkehrs (L/Cs u.ä) ca. 1.800,00, Kreditversicherungen (Hermes) 1.000, sowie weitere monatlich variierende Kosten wie Reisekosten, sonst. Versicherungen, etc.
- keine Lagerbestände da reine Handelsfirma, keine Immobilien
- Auftragslage nicht sonderlich berauschend, die BWA 06+07 sowie die zu erwartende BWA für August liegt bei ca. 5-8TEUR Verlust monatlich. Auch in absehbarer Zeit ist eine Besserung der Auftragslage leider kaum in Sicht.
Grüße
N.R. |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 2.Aug 2006 14:38 Titel: |
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hallo,
Sie müssen umgehend prüfen, ob Ihre Firma unter Fortführungsgesichtspunkten überhaupt eine weitere Marktchance hat.
Sicherlich sollten Sie sich umgehend von monatlichen Kosten trennen (auch vor der Inso wichtig!). z.B. Mitarbeiter betriebsbedingt kündigen, und keine weiteren Verbindlichkeiten aufbauen! Vor allem nicht bei Finanzamt und Sozialversicherungsträgern!!!!
Sollte sich herausstellen, daß mittels drastischer Kosteneinsparung und Verhandlungen mit den Gläubigern und Banken ein positives Ergebnis erzielt werden könnte dann könnte vielleicht eine Sanierung erfolgreich sein.
Reden Sie umgehend mit Ihrem Steuerberater. Und besprechen Sie mit Ihm, welche Strategie sinnvoll sein könnte.
Sollte dessen Ergebnis die notwendige Insolvenz sein, dann müssen Sie diese vorbereiten!
grüße
gundel |
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rbfeli Specialist
Anmeldungsdatum: 17.03.2005 Beiträge: 114
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Verfasst am: 2.Aug 2006 15:07 Titel: |
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Hallo,
für Ihre schnelle Reaktion vielen Dank.
Ich kann mich den Ausführungen von "Gundel" hier nur anschließen, also Kosten runter und mit Ihrem Steuerberater die Strategie relativ umgehend besprechen.
Sofern diese(r) nicht nur "Kontierer" ist, sollte er Ihnen in Ihrem Falle auch ausreichend beratend und ausführend zur Seite stehen können.
Ist der Umsatz-(Ertrags)Einbruch eventuell nur vorübergehend; bestehen kurzfristig Möglichkeiten, weitere Kontakte zu knüpfen und zum Abschluss zu bringen(?), haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, parallel zu Ihrem Tätigkeitsfeld weitere Bereiche zu erschließen (darf natürlich nichts kosten).
Ansonsten: Viel Glück und Hals- und Bein!
MfG
rbfeli |
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Planer .

Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 220 Wohnort: 86899 Landsberg
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Verfasst am: 4.Aug 2006 6:53 Titel: Insolvenz? |
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Hallo Herr Reiter,
ich bin seit fast zwanzig Jahren im Bereich der Unternehmenssanierung tätig. Ich bin gerne bereit, ohne irgendwelche Vorkosten, mir Ihre Situation anzusehen um mit Ihnen dann zu entscheiden, was man tun kann.
Sie können für Ihre Situation auch den Runden Tisch der IHK einberufen lassen und mich als Berater anfordern. Ansprechpartner bei der IHK München hierfür nenne ich Ihnen gerne.
Den Steuerberater halte ich in der Regel für den falschen Ansprechpartner. Man meint zwr immer, der Steuerberater sollte allles wissen, aber meist hat dieser von Betriebswirtschaft und auch Insolvenzrecht herzlich wenig Ahnung, auch wenn er es nicht gerne zugibt.
Da ich in Landsberg am Lech mein Büro habe, sind wir auch nicht weit auseinander.
Grüße nach München
Thomas Planer _________________ Thomas Planer // Planer und Kollegen GmbH
86899 Landsberg/Lech
Tel 08191/3201100
Fax 08191/2007
www.planerundkollegen.de
t.planer@planerundkollegen.de |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 4.Aug 2006 7:29 Titel: |
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hallo,
| Zitat: |
| Den Steuerberater halte ich in der Regel für den falschen Ansprechpartner |
Woher wollen Sie das wissen?
Immerhin ist er (der Steuerberater) momentan derjenige, der die Zahlen der Firma, vielleicht mit Ausnahme des Geschäftsführers, kennt und sicherlich die wichtigen und maßgeblichen Informationen, welche zur Sanierung oder Insovenz nötig sind, sofort liefern und interpretieren kann.
| Zitat: |
| Sie können für Ihre Situation auch den Runden Tisch der IHK einberufen lasse |
Nette Einrichtung, allerdings völlig unproduktiv!
| Zitat: |
Ich bin gerne bereit, ohne irgendwelche Vorkosten, mir Ihre Situation anzusehen um mit Ihnen dann zu entscheiden, was man tun kann.
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Vernünftiger Vorschlag! Vergessen Sie aber nicht, die Unterlagen vom "Steuerberater" einzusehen
grüße
gundel |
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rbfeli Specialist
Anmeldungsdatum: 17.03.2005 Beiträge: 114
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Verfasst am: 4.Aug 2006 7:46 Titel: |
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@Gundel
Sehr schön geschrieben, Gundel.
Und vor allem: Sie haben recht!!!!!!
MfG
rbfeli |
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Planer .

Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 220 Wohnort: 86899 Landsberg
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Verfasst am: 4.Aug 2006 10:52 Titel: Insolvenz |
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Liebe Gundel,
ich mache den Job nun schon sehr lange und weiß, wovon ich rede. Im Laufe meiner Tätigkeit habe ich vielleicht drei bis fünf % Steuerberater kennengelernt, die ihren Job wirklich beherrschten und von denen ich noch was lernen konnte (wofür ich immer dankbar bin), mindestens 60% der weiteren Steuerberater beherrschten so lala Ihren Job und der Rest war schlichtweg unfähig. Ich möchte in diesem Zusammenhang erinnern, daß es bei Steuerberatern, nach erlangter Zulassung keine Verpflichtung zur Fortbildung gibt, entsprechend sind viele Steuerbrater, gerade in kleineren Kanzleien teilweise mit größeren Mandanten heillos überfordert (was sie aber nie zugeben würden).
Erschwerend kommt hinzu, daß viele Steuerberater vor ihren Mandanten nicht zugeben wollen, daß sie in bestimmten Themen nicht fit sind, verhindern aber, daß kompetente Berater hinzugezogen werden, weil sie Angst haben, ihre Fehler der Mandatsführung fliegen auf und sie ihr Mandat los sind. Somit wird über Themen wie Sanierung, öffentliche Mittel, Subventionen, etc. munter drauf los beraten, ohne den fachlichen Hintergrund zu besitzen.
Selbstverständlich will ich nicht Schwarz/Weiss-Malen und den Berufsstand nicht allgemein negativieren, da es sicherlich auch Steuerberater gibt, die auf diesen Themen auch fit sind, aber eben leider nur sehr selten!
Der Runde Tisch ist so schlecht auch nicht. Er gibt dem Mandanten und dem Berater die Möglichkeit, in eine Sanierung (oder ordentliche Abwicklung einer Insolvenz) einzusteigen, ohne dass für den Mandanten erst mal große Kosten entstehen.
Mal sollte also nicht immer mosern nur um des Mosern willen,
oder anders
Ein Nörgler ist einer, der wenn er kein Haar in der Suppe findet, so lange den Kopf schüttelt, bis eines reinfällt.
Grüße aus Landsberg _________________ Thomas Planer // Planer und Kollegen GmbH
86899 Landsberg/Lech
Tel 08191/3201100
Fax 08191/2007
www.planerundkollegen.de
t.planer@planerundkollegen.de |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 4.Aug 2006 11:55 Titel: |
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hallo,
@planer
Es liegt mir fern, eine (mögliche) Leistung von Ihnen zu kritisieren. Dafür kenne ich Ihre "Qualität" nicht.
Allerdings sei es mir gestattet, eine von Ihnen getätigte Äußerung zu kritisieren (s.oben).
| Zitat: |
| Im Laufe meiner Tätigkeit habe ich vielleicht drei bis fünf % Steuerberater kennengelernt, die ihren Job wirklich beherrschten und von denen ich noch was lernen konnte (wofür ich immer dankbar bin), mindestens 60% der weiteren Steuerberater beherrschten so lala Ihren Job und der Rest war schlichtweg unfähig |
Diese Erfahrung teile ich (glücklicherweise) nicht.
| Zitat: |
| Ich möchte in diesem Zusammenhang erinnern, daß es bei Steuerberatern, nach erlangter Zulassung keine Verpflichtung zur Fortbildung gibt |
Mit Verlaub, für den "Unternehmensberater" gibt es noch nicht einmal eine Ausbildung! Das erkennt man spätestens, wenn man sich hier im Forum agierende "Kandidaten" anschaut....
| Zitat: |
| Erschwerend kommt hinzu, daß viele Steuerberater vor ihren Mandanten nicht zugeben wollen, daß sie in bestimmten Themen nicht fit sind, verhindern aber, daß kompetente Berater hinzugezogen werden, weil sie Angst haben, ihre Fehler der Mandatsführung fliegen auf und sie ihr Mandat los sind. |
Das mag teilweise so sein. Allerdings gebe ich zu bedenken, daß gerade 90% der angeblich kompetenten Berater absolute Nieten sind. Also, wer ist besser?
| Zitat: |
| Somit wird über Themen wie Sanierung, öffentliche Mittel, Subventionen, etc. munter drauf los beraten, ohne den fachlichen Hintergrund zu besitzen. |
Den haben 90% der "Unternehmensberater" auch nicht.
| Zitat: |
| Der Runde Tisch ist so schlecht auch nicht. Er gibt dem Mandanten und dem Berater die Möglichkeit, in eine Sanierung (oder ordentliche Abwicklung einer Insolvenz) einzusteigen, ohne dass für den Mandanten erst mal große Kosten entstehen |
Was der Betroffene braucht, ist keine Ansammlung in Form eines konzeptschreibenden Debattierclubs, was er braucht ist aktive, strategisch richtige, zielgerichtete und kompetente Beratung und Betreuung. Dies kann (zumindest in diesem Falle) unter Zuhilfenahme des Steuerberaters und dessen erarbeiteter Zahlen erfolgen.
Der Betroffene (und sein hoffentlich kompetenter Berater) hat in einem solchen Fall gar nicht die Zeit alle erforderlichen Zahlen nochmals neu zu entwickeln. Im obigen Falle wäre z.B. die Erstellung der aktuellen Bilanz ein maßgeblicher Faktor. Das die Bilanz zwar meist nur "historischen" Wert besitzt ist dabei vollkommen klar, daß die erstellten BWA's hierbei größtenteils nur "Vergangenheitsbewältigung" ist - einverstanden.
Für den kompetenten Berater erschließt sich allerdings aus dem Studium dieser Unterlagen die "historische" Entwicklung. Ferner besteht die Möglichkeit, Zahlen aus diesen "Werken" in die perspektivische Liquiditätsplanung aufzunehmen, sowie die Brisanz einiger Posten nachzuvollziehen. Und ein ganz wichtiger Faktor: Im Falle der Insolvenz wird der Betroffene diese Unterlagen, im Rahmen der ordnungsgemäßen Geschäftsführung sowieso vorlegen müssen.
Alleine schon aus diesen Gründen ist die Hinzuziehung des Steuerberaters unverzichtbar.
Gerade in Fällen der Sanierung oder der Insolvenzvorbereitung ist eine (friedliche) Koexistenz zwischen Steuerberatern, Juristen und Unternehmensberatern, im Sinne des Mandanten, oberstes Gebot! Sollte der ein oder andere Steuerberater oder Jurist aus "Futterneid" oder "Standesdünkel" nicht hieran mitarbeiten - sei's drum! Wenn der Mandant von der Leistungsfähigkeit seines Unternehmensberaters überzeugt ist, dann wird er dessen Empfehlungen, auch im Bezug auf die Zusammensetzung des "Beraterteams", folgen.
in diesem Sinne...
grüße..... vom Vesuv
gundel |
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Planer .

Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 220 Wohnort: 86899 Landsberg
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Verfasst am: 4.Aug 2006 13:17 Titel: Insolvenz |
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Hallo Gundel,
Ihren Ausführungen widerspreche ich in keinster Weise, auch was Ihre Meinung über "vermeintliche Berufskollegen" anbelangt. Da geht die Qualität, das KnowHow und die Seriösität meilenweit auseinander zwischen den verschiedenen "Unternehmensberatern", keine Frage.
Es gibt aber auch einige Kriterien, an denen man den professionellen, fachlich versierten und ehrlichen Unternehmensberater erkennt. Das sollte man publizieren, was leider viel zu wenig gemacht wird. Vielleicht werde ich mal, ähnlich dem geschätzten Kollegen ThoFa eine Inforeihe über dieses Thema in den Chat stellen
Auch spreche ich nicht Abrede die friedliche Koexistenz der verschiedenen Berufsgruppen.
Ich mag nur nicht die ständige Verweisung auf den Steuerberater und damit die Suggestion, der Steuerberater ist der Supermann, der alles kann!
Grüße an den Vesuv aus dem regnerischen Landsberg _________________ Thomas Planer // Planer und Kollegen GmbH
86899 Landsberg/Lech
Tel 08191/3201100
Fax 08191/2007
www.planerundkollegen.de
t.planer@planerundkollegen.de |
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Lord Vader Newbie
Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 7
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Verfasst am: 4.Aug 2006 22:57 Titel: |
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Hallo Norbert,
ich spreche jetzt aus der Erfahrung einer Insolvenz im nahen Verwandtenkreis, sowie aus meiner eigenen Erfahrung in einer sehr schweren Zeit (habe mich aber wieder gerappellt,und meiner Firma gehts wieder einigermassen gut) ....
Als erstes würde ich den Steuerberater und evt. einen Rechtsanwalt konsultieren, in wie weit Du im Bereich der Inso Verschleppung bist ...
Wenn Du im Bereich der Verschleppung bist, hast Du auf jeden Fall mit einem Strafverfahren und Durchgriffshaftung zu rechnen, heisst, die Haftungsbeschränkung der GmbH greift nicht mehr, Du bist dann evt. vorbestraft, und persönlich Haftbar. Klär das mit deinem Steuerberater ab, und melde,wenn es so ist, rechtzeitig Inso an, sonst wirst Du in diesem Leben nicht mehr glücklich.
Als nächstes würde ich prüfen, ob du das Unternehmen kurzfristig operativ wieder in die Gewinnzone bringen kannst, wenn das klappen kann, mach dass, was da oben geschrieben ist, such Dir evt. einen Sanierungsberater, das gespräch mit der Bank, usw .... wenn nicht .... besser ein Ende mit Schrecken = Inso , als das Ding noch Monate oder Jahre rauszuziehen.
Denk auch mal über Factoring nach, dass kann Dir kurzfristig flüssige Mittel besorgen, immer vorausgesetzt, die Umsatzrendite kann das Factoring bezahlen, sonst ist es ein Strohfeuer. Achtung: Such Dir ein Bankenunabhängiges Factoringunternehmen, wenn es für Dich interressant ist.
(Ich mache Factoring, bei 2,5% Kosten auf den Umsatz)
Noch meine persönliche Meinung zu Sanierungsberatern:
Ich habe auch einen gehabt, bzw. arbeite immer noch mit dem ... er ist sehr gut was Banken angeht, die mögen die "professionelle" Beratung, meiner darf mir jedes Jahr nette Berichte schreiben, die ich der Bank einreiche, und es funzt .... aber, die Jungs haben keinen Plan von Deinem GEschäft, also jeden Vorschlag prüfen, ob der realisierbar ist.
Gruss
Stefan. |
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Lord Vader Newbie
Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 7
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Verfasst am: 4.Aug 2006 23:09 Titel: |
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Nachtrag: wichtig ist, vor der Inso die Bilanz fertig machen, sonst gibst evt. ne Anzeige wegen Bankrott.
Gruss
Stefan. |
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Lord Vader Newbie
Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 7
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Verfasst am: 4.Aug 2006 23:14 Titel: |
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Nachtrag2:
Zitat:
In der juristischen Diktion steht Bankrott für die in § 283 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB) beschriebenen Insolvenzstraftaten. Nach dieser Vorschrift wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer bei Überschuldung oder bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit es unterläßt
(...)
Handelsbücher, zu deren Führung er gesetzlich verpflichtet ist, zu führen unterlässt oder so führt oder verändert, dass die Übersicht über seinen Vermögensstand erschwert wird,
Zitat Ende. |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 645 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 5.Aug 2006 14:16 Titel: |
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Hallo,
ach ich wollte mich mit diesem Thema nicht mehr beschäftigen.
Wenn ich schon Unternehmensberater höre stellen sich mir die Nackenhaare auf. Etliche meiner Kunden hatten solche Senior-, Junior- und was weiß ich noch für welche -berater im Hause. Herrlich anzusehen waren die Tabellen, Zeichnungen, Kalkulationen, Markentinganalysen etc. etc., nur gebracht hat es nichts. Dabei hatten doch alle so schöne Studiengänge hinter sich gebracht.
Was nutzt es aber, wenn man nicht die geringste Ahnung über das Thema Insolvenz hat ? Über die Insolvenz erfährt man nichts beim BWL- oder Jurastudium. Einen Zugang zu diesem Thema kann man nur über Eigeninitiative erlangen. Und da viele Berater glauben Insolvenz = Pleite = kein Geld für mich, lag und liegt dieser Beratungsbereich brach. Mich störts nicht weiter, um so größer der Kundenkreis.
Aber wenn ich dann immer wieder lesen muss, frag Deinen Steuerberater, frag Deinen Anwalt, runder Tisch bei der IHK, kann ich gar nicht soviel essen, wie ich.......
Wo war denn der Steuerberater als das Unternehmen in die Krise rutschte ? Sowas passiert i.d.R. nicht von heute auf morgen und wenn der Steuerberater - wie hier geschrieben - die Zahlen als einziger kennt, warum hat er dann keine Warnung ausgesprochen ?
Schauen Sie sich doch mal an, womit sich Anwälte hauptsächlich beschäftigen. Arbeitsrecht und Familienrecht steht bei einem Großteil auf dem Kanzleischild. Dann kommt mal einer vorbei und hat Fragen zur Insolvenz, dann blättert der Anwalt vielleicht noch in einem Kommentar und sagt "kein Problem".
Ich habe weder Jura noch BWL studiert, ich gehöre keinem Verband an und entsprechende auch sonst ganz sicher nicht den üblichen Kriterien eines "Unternehmensberaters" und trotzdem sind meine Kunden zufrieden, was die Weiterempfehlungen zeigen.
Und wie will man nun einen guten Berater erkennen ? Meiner Meinung erkennt man ihn gar nicht, man weiß ob er gut oder schlecht ist erst, wenn man mit ihn zusammen gearbeitet hat.
MfG
ThoFa |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 7.Aug 2006 7:50 Titel: |
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hallo,,
aber, aber, werter thofa, doch nicht so ruppig!!
| Zitat: |
| Über die Insolvenz erfährt man nichts beim BWL- oder Jurastudium |
Stimmt nicht so ganz. Es geht hier auch nicht um den "frischgebackenen Juniorconsultant", der mittels Excel-Tabellenkalkulation, Powerpoint Präsentation und Flipchart auf die Menschheit losgelassen wird. Vielmehr geht es hier um den erfahrenen und kundigen Juristen oder Berater - und bezüglich der Querverflechtungen kann eine solche Ausbildung mehr als dienlich sein.
| Zitat: |
| Zugang zu diesem Thema kann man nur über Eigeninitiative erlangen |
Die kann z.B. auch darin liegen, daß man sich vernüftig und umfassend beraten läßt.
| Zitat: |
Wo war denn der Steuerberater als das Unternehmen in die Krise rutschte ? Sowas passiert i.d.R. nicht von heute auf morgen und wenn der Steuerberater - wie hier geschrieben - die Zahlen als einziger kennt, warum hat er dann keine Warnung ausgesprochen ?
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Sie wissen ebensogut wie ich, daß die Aufgabe von Steuerberatern in mehreren Bereichen liegen kann:
1. Reine Erstellung der Buchhaltung, Bilanz etc.
2. Steuerliche Beratung und Gestaltung
3. persönliche Beratung insb. bezüglich der steuerlichen und wirtschaftlichen Situation des Unternehmens
Ebenso wissen Sie, daß in den meisten Fällen nicht der Steuerberater, sondern der Unternehmer das Problem ist. Die obigen Punkte 2. und 3. werden doch von den Unternehmern aus falschverstandenem Kostendenken überhaupt nicht in Anspruch genommen. Viele Unternehmer wollen dies auch gar nicht! Es ist nicht die Aufgabe des Steuerberaters, ungefragt und ohne Mandat zu rein wirtschaftlichen Themen seinen "Senf" dazuzugeben. Sollte er gefragt werden, dann ist das sicherlich etwas anderes!
| Zitat: |
| Schauen Sie sich doch mal an, womit sich Anwälte hauptsächlich beschäftigen. Arbeitsrecht und Familienrecht steht bei einem Großteil auf dem Kanzleischild |
Vielleicht sollte man sich dann eher diejenigen aussuchen, bei denen andere Tätigkeitsschwerpunkte bearbeitet werden. Wer geht denn in einer solchen Phase schon zum Fachanwalt für "Familien- und Erbrecht".....
| Zitat: |
Und wie will man nun einen guten Berater erkennen ? Meiner Meinung erkennt man ihn gar nicht, man weiß ob er gut oder schlecht ist erst, wenn man mit ihn zusammen gearbeitet hat.
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Was manchmal eine "heiße" Kiste ist..... Deshalb "kann" es gar nicht schlecht sein, sich zumindest bei der zuständigen IHK über "seriöse" Berater zu informieren. Denn unseriöse gibts genug.....
| Zitat: |
| Über die Insolvenz erfährt man nichts beim BWL- oder Jurastudium |
| Zitat: |
Ich habe weder Jura noch BWL studiert, ich gehöre keinem Verband an und entsprechende auch sonst ganz sicher nicht den üblichen Kriterien eines "Unternehmensberaters" und trotzdem sind meine Kunden zufrieden, was die Weiterempfehlungen zeigen.
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ts..ts...ts... Immer diese "Stutenbissigkeit"....
grüße
gundel |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 7.Aug 2006 7:52 Titel: |
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hallo,
ah!!!, gerade noch was gelesen...
| Zitat: |
| ach ich wollte mich mit diesem Thema nicht mehr beschäftigen |
Flunkern Sie da nicht ein bißchen....
grüße
gundel |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 645 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 7.Aug 2006 19:41 Titel: |
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Hallo,
da Sie verehrte(r)(s) Gundel mich nicht verstehen können bzw. ich nicht in der Lage war mich richtig auszudrücken, werde ich mich an meinen eigenen Vosatz halten, der da hieß " ich wollte mich mit diesem Thema nicht mehr beschäftigen".
MfG
ThoFa |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 645 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 7.Aug 2006 19:45 Titel: |
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| ThoFa hat folgendes geschrieben:: |
| Vosatz |
Hier bin ich mal verschwenderisch und spendiere mir ein "r". |
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