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Pleitier Newbie
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 2
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Verfasst am: 17.Jan 2006 0:06 Titel: Inso bei 7.000 Euro sinnvoll? |
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Hallo,
kurz zur derzeitigen Lage: Ich bin selbständig, 30, verdiene derzeit unter der Pfändungsgrenze. EV wurde abgegeben, Konto ist bereits gepfändet, Mietkaution vermutlich auch. Ich habe 20 Gläubiger, Gesamtforderung beträgt ca. 7.000 Euro. Erstberatung bei Schuldernberatung steht an. Eine Abzahlung per Raten in kurzer Zeit ist wohl eher unwahrscheinlich...
Ein Teil der Forderungen ist bereits tituliert, mit anderen habe ich Ratenvereinbarungen, die aber auf Grund der Höhe nicht immer eingehalten werden können (jeweils 30 Euro).
Ich kann monatlich 100-200 Euro zur Tilgung aufbringen, geteilt durch die ganzen Gläubiger entspricht das ~20 Euro was wohl viele nicht akzeptieren werden.
Nun ist die Frage: Inso oder nicht?
Ich dachte durch eine Inso hab ich erstmal "Luft", aber es ist wohl eher das Gegenteil der Fall (Inso-Kosten, Treuhandkonto durch Verwalter, eventuelle Gewerbeuntersagung, ...). Zumal ich dann wohl 7 Jahre lang zahle und mir so gut wie nichts erlassen wird.
Mein Einzelunternehmen ist wieder im Aufbau, es macht für mich keinen Sinn arbeitlos zu machen oder irgendwo zu arbeiten... |
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ThoFa Insider
Anmeldungsdatum: 15.04.2003 Beiträge: 647 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 18.Jan 2006 0:17 Titel: |
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Hallo,
7.000,00 € bei 20 Gläubiger ? Das sind im Schnitt gerade mal 350,00 € pro Gläubiger. Welcher Art Gläubiger sind denn das ?
Die Mietkaution kann man nicht pfänden, sondern nur den Auszahlungsanspruch. Also nicht ausziehen.
Eine Gewerbeuntersagung gibt es nur vor Insolvenz, aber nie in der Insolvenz.
7.000,00 € ist etwas wenig für eine Insolvenz, lohnt sich kaum. Aber Ihre Situation ist etwas schwer zu bewerten, wenn man nicht weiß, was für Gläubiger Sie denn so haben. Wie alt sind die Forderungen ? Geben Sie mal einige Details.
MfG
ThoFa |
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Pleitier Newbie
Anmeldungsdatum: 16.01.2006 Beiträge: 2
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Verfasst am: 18.Jan 2006 0:24 Titel: |
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Die Forderungen sind alle frisch, sprich 1-2 Jahre alt... nichts Verjährtes dabei.
Der Durchschnitt liegt tatsächlich bei 300 Euro, höchste Summe davon sind 2000 Euro (Krankenversicherung). Die restlichen Schulden gehen quer durch die Bank (Versandhaus, Handyverträge, Finanzamt, ...). |
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marcox Specialist
Anmeldungsdatum: 01.01.2006 Beiträge: 86
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Verfasst am: 1.Feb 2006 22:34 Titel: Keine Inso |
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| Ich würde warten bis du mehr Geld verdienst und solange mit der EV leben. Wenn du mehr Geld verdienst, kannst du Ratenzahlungen anbieten, die Gläubiger freuen sich, wenn sie von dir überhaupt irgendwas sehen. |
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