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Sympathine Newbie
Anmeldungsdatum: 17.04.2006 Beiträge: 14 Wohnort: Lübeck
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Verfasst am: 10.Mai 2006 16:44 Titel: Rechtspflegestelle reagiert nicht - und nun? |
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hallo liebe user,
hier noch einmal ein beitrag von mir, mit der hoffnung, dass mir jemand weiterhelfen kann.
folgender sachverhalt:
aufgrund diverser gravierender versäumnisse durch den treuhänder wurde bei der rechtspflegestelle des amtsgerichtes der antrag auf treuhänderwechsel (ausführlich begründet und belegbar!!!) gestellt. auch nach anmahnung einer stellungnahme von eben dieser rechtspflegestelle kam keine reaktion.
was wäre der nächste schritt des schuldners, um zu seinem recht zu gelangen? habe ich (armes würstchen) noch eine chance, zu meinem recht zu kommen oder darf ich nur zahlen und die klappe halten?
ist es in deutschland mittlerweile schon so weit, dass, wer arm ist, kein recht auf recht hat?
lg sympathine |
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Kiri Newbie
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 11.Mai 2006 11:48 Titel: |
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Hallo Sympathine,
warst Du mal persönlich beim Amtsgericht und hast um ein Gespräch gebeten? Der nächste Anlaud dürfte der Richter sein. Ansonsten bleibt Dir noch die Dienstaufsichtsbeschwerde. Würde es aber erst einmal mit einem netten Gespräch versuchen.
Ansonsten tut mir es sehr leid, dass Du an so einen Inso-Verwater geraten bist. Nach meinem ersten Gespräch mit meinem war ich mehr als bedient und er hat mich total runter gemacht. Habe mich aber nicht unter kriegen lassen und inzwischen bin ich dankbar, an ihn geraten zu sein. Ich denke, er tut manchmal sogar mehr als er müßte und vor allem will er das Verfahren noch vor einem Jahr Laufzeit zu Ende bringen. Das gibt mir echt Kraft.
LG
Kiri |
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Sympathine Newbie
Anmeldungsdatum: 17.04.2006 Beiträge: 14 Wohnort: Lübeck
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Verfasst am: 11.Mai 2006 14:11 Titel: |
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hi kiri,
danke für deine antwort und den tipp, es mal mit einem gespräch bei gericht zu versuchen.
mit meinem inso-verwalter habe ich es mehr als einmal versucht, er reagiert da leider sehr zickig und ignoriert alles, was mich schneller aus der insolvenz bringen würde, selbst wenn es darum geht, dass ich von einigen gläubigern übervorteilt werde. ganz im gegenteil, manchmal habe ich das gefühl, dass er einen persönlichen vorteil davon hat (aber das werde ich natürlich nicht laut sagen ... ).
freue mich für dich, dass du es da besser getroffen hast.
lg sympathine |
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Kiri Newbie
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 11.Mai 2006 16:00 Titel: |
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Hallo Sympathie,
habe im ersten Berichtstermin meine Rechtspflegerin kennengelernt und muß sagen, dass es eine ganz blöde Kxx ist.
Bist Du selbständig tätig???? Wenn ja hätte ich vielleicht ein paar hilfreiche Tipps. Habe in den ersten 2 Monaten meiner Inso echt was durchgemacht, aber was uns nicht umbringt, macht uns stark und so war es auch bei mir. Habe mich seit dem kundig gemacht und die komplette InsO studiert. Jetzt kenne ich auch meine Rechte und die geben mir gerade als Selbständige echt Kraft das alles durchzustehen. Da ich nun weiß, dass sich mein Verfahren nicht wie befürchtet 2 Jahre, sondern wenn alles gut geht nur 6 - 7 Monate hinzieht, geht es mir wieder richtig gut.
Wenn Du nicht selbständig bist, tangiert es Dich doch eigentlich nicht, wie lange das Verfahren dauert. Und wenn Gläubiger Dich versuchen zu übervorteilen, dann berührt es Dich doch nur dann, wenn Deine Schulden so gering und/oder Dein Einkommen so hoch sind, dass Du eine Chance hättest, vor Ablauf der 6 Jahre alles zurück zu zahlen.
LG
Kiri |
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Sympathine Newbie
Anmeldungsdatum: 17.04.2006 Beiträge: 14 Wohnort: Lübeck
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Verfasst am: 11.Mai 2006 17:13 Titel: |
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jepp kiri - genau das ist der punkt ... - es sind einige tausend euro, die ich mehr bezahlen soll, weil mein treuhänder nicht in der lage ist, sich so zu kümmern, wie er sollte bzw. müsste. das kostet mich in etwa 2 jahre, die meine inso kürzer wäre.
ich bin zwar nicht selbstständig aber ich bin "zahlungsfähig" und da interessiert es mich schon ob ich 6000 euro mehr bezahle oder nicht.
im übrigen haben inso-verwalter eine gewisse "fürsorge"-pflicht und die verpflichtung, ihre "schützlinge" nicht in den existentiellen ruin zu treiben oder nicht? sie bekommen schliesslich auch geld für ihre "arbeit". ich kann mein "hart verdientes geld" auch selbst zum fenster hinauswerfen (wer braucht heute denn schon noch geld ... ) - dazu brauche ich keinen insolvenzverräter!
durch die "schlamperei", die mir durch den inso-verwalter widerfährt, lebe ich am rande des existenzminimums und diese zeitspanne möchte ich natürlich so kurz wie irgend möglich halten.
aber es ist schon so, wie du sagst - man beginnt, auch selbst die zähne zu zeigen -
umso schöner, dass es dieses forum gibt, wo man tipps erfragen kann und menschen wie dich, die einem mut machen - danke!
lg sympathine |
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