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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1974 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 1.Okt 2005 21:47 Titel: Genotec - eine kritische Auseinandersetzung zur Diskussion |
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Genotec – Schuldenfrei ins Eigenheim: Kann das funktionieren?
Sorgenfrei und ohne Schulden zum Traumhaus
- Klare Kostenstruktur über 25 Jahre: Mietzins 5% ohne Schwankungen
- Geringes Eigenkapital: 9 -20% reichen
- Keine Schufa-Auskunft notwendig
- Hohe Flexibilität: keine Zwangsversteigerung, kein Hartz IV
Das klingt zu schön, um wahr zu sein und wird seit einiger Zeit auch intensiv beworben. Die Frage taucht jedoch auf, ob das funktionieren kann, und wenn ja, wie? Genotec findet zwischenzeitlich auch Nachahmer, wie z.B. http://ipm.bauen-ohne-darlehen.de/partner/index.php .
Bei den nachfolgenden Berechnungen habe ich mich, soweit möglich, an die veröffentlichten Zahlen und Informationen von Genotec aus www.genotec-eg.de bzw. http://www.superchance4you.de/Imagebroschuere.pdf gehalten. Gewisse Ungenauigkeiten in den Berechnungen sind nicht zu vermeiden, da die Broschüre von glatten 200.000 EUR ausgeht, der Angebotsrechner aber immer auf eine krumme Summe von 201.143 EUR kommt. Es spielt aber keine wirkliche Rolle.
Genotec macht folgende Berechnung auf (Quelle: Genotec Angebotsrechner):
Beginn 01.10.2005. Eine Einmalanlage von 10.000 EUR für eine Investitionssumme (=Kaufpreis für eine Immobilie) von 200.000 EUR erfordert eine monatliche Investition von 292,31 EUR für 26 Monate (Ende 01.12.2007), danach hat man eine Zeichnungssumme von 17.600 EUR erreicht. Nach weiteren 19 Monaten (01.07.2009) steht eine maximale Investitionssumme von 201.143 EUR zur Verfügung.
Die Genotec erwirbt dann die Immobilie, die sich der Mietkäufer ausgesucht hat. (Quelle: www.genotec-eg.de )
| Zitat: |
Der Mietkäufer ist für die Standortbestimmung selbst verantwortlich. Sein Wunsch, sein Eigenheim zu realisieren, kann in ganz Deutschland erfolgen.
Die Genotec eG bevorzugt Investitionen in Neubauten (Ein-Zweifamilienhäuser/ETW). |
| Zitat: |
Denn die Genotec eG kauft die Wunschimmobilie und bleibt auch deren Eigentümerin. Der Genosse ("Käufer") wird auf diese Weise zum Mieter mit besonderen Rechten und Pflichten, er begleicht regelmäßig fünf Prozent der Bausumme als Miete, sowie 1,1% zusätzliche Sparleistung, die auf einem an die Genotec abgetretenen Bank-Sparbuch verwaltet werden. (Quelle: http://www.immobilienprofi.de/german/beitrage/finanzierung/finanzieren_ohne_bank.html )
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In der Broschüre ist eine Berechnung mit 200.000 EUR vorhanden. Ab dem Erwerb hat der Mietkäufer dann folgende Verpflichtung:
Mietzins 5% p.a., = 10.000 EUR oder 834,00 EUR monatlich
Zweckgebundener Ansparbeitrag 1,1% p.a. = 2.200 EUR oder 184,00 EUR monatlich
Gegenüber einer Annuität (Bankfinanzierung) mit 5,9% Darlehenszins wird dann ein Betrag von 265,33 EUR als freier Betrag errechnet, um die Ansparergänzung nach 25 Jahren zu erreichen. Diesen Betrag muss der Mietkäufer zusätzlich noch aufbringen, wie und wo er das Geld anlegt, bleibt ihm überlassen.
Jetzt kann man folgende Rechnung aufstellen: Welchen Zinssatz benötiget man, um in 25 Jahren ein Darlehen von 200.000 EUR zu tilgen, wenn man dafür monatlich 184 EUR Zweckgebundener Ansparbeitrag und 265,33 EUR Ansparergänzung aufbringt. Ein Darlehensrechner kommt auf ca. 3% jährlichen Anlagezinses. Das ist sicher realistisch. Damit kann der Mietkäufer nach 25 Jahren die Immobilie erwerben. Kann er die Ansparergänzung mit einer höheren Rendite anlegen (z.B. über Fonds), wird sich der aufzubringende Betrag reduzieren.
Allerdings stimmt die Rechnung so nicht ganz. Denn wenn ich eine Annuitätenfinanzierung über eine Bank nehme, bei 200.000 EUR Darlehen, 5% Darlehenszins (durchgehend) und eine Annuität von monatlich 1.283,33 EUR (834,00 EUR + 184,00 EUR + 265,33 EUR), dann bin ich bereits nach 21 Jahren mit der Finanzierung fertig.
Aber es geht noch weiter: Um die „Investitionssumme“ von 201.143 EUR zu erhalten, ist im obigen Beispiel eine Zeichnungssumme von 17.600 EUR anzusparen, die in die Genossenschaft einfließt. Wenn ich dieses Geld wie Eigenkapital in eine Bankfinanzierung stecke, dann habe ich nur noch ein Darlehen von 182.400 EUR aufzunehmen. Dann reduziert sich meine Finanzierung auf 18 Jahre und 3 Monate.
Nächster Punkt: Bei Genotec sind Abschlusskosten in Höhe von 3.218,29 EUR zu zahlen, das sind 1,6% der Investitionssumme. Ziehe ich auch diese von den 182.400 EUR ab, bleiben 179.182 EUR, die Finanzierung endet nach 17 ½ Jahren.
Was kann man daraus zunächst für Schlüsse ziehen?
* Der Genotec Mietkauf ist teurer als eine Bankfinanzierung, in jedem Fall bei den derzeitigen Darlehenszinsen. (Aber: Eine Berechnung mit den derzeit aktuellen Konditionen von 4% auf 10 Jahre, anschließend 8% bringt dasselbe Ergebnis).
* Abschlusskosten für den Eintritt in eine Genossenschaft sind in dieser Höhe sehr ungewöhnlich (1,6% von der Investitionssumme). Sie sind wohl für den Vertrieb erforderlich.
* Es ist nirgendwo ersichtlich, wie die Kosten für die Verwaltung der Immobilien, Zahlungen, Instandhaltung, Reparaturen etc., aufgebracht werden
* Die Immobilie gehört, rechtlich gesehen, Genotec (Aber: Wer ist in den 25 Jahren für Instandhaltung und Reparaturen zuständig?).
* Der Kaufpreis der Immobilie ist von Anfang an festgelegt (Aber: Genotec erhält nach 25 Jahren nur den Nominalwert, nicht den realen, durch Inflation erhöhten Wert).
* Der Genossenschaftsanteil ist niedriger als das Eigenkapital bei einer Bankfinanzierung.
* Es gibt staatliche Förderungen für Genossenschaftsanteile (Aber: Damit wurden schon in den 90er Jahren im VL-Bereich unbedarfte Anleger zu zweifelhaften Anlagen überredet)
* Da keine Finanzierung erfolgt, ist keine Schufa-Auskunft erforderlich (Aber: Wer schützt Genotec vor schlechten Zahlern?)
* Personen, die Schwierigkeiten haben, eine Bankfinanzierung zu erhalten, können Immobilieneigentum erwerben (Aber: Können die sich dann den Genotec Mietkauf überhaupt leisten?)
* Da dem Mietkäufer die Immobilie nicht gehört, ist eine Zwangsversteigerung ausgeschlossen (Aber: Was passiert, wenn Genotec insolvent wird?)
* Schutz vor Vermögensverwertung nach Hartz IV. (Aber: Zahlt das Arbeitsamt auch die Ansparleistungen? Wohl eher nicht).
Zusammenfassend könnte man sagen, dass sich Vor- und Nachteile zumindest für bestimmte Personengruppen die Waage halten. Aus meiner Sicht gibt es aber noch einen ganz wesentlichen Punkt, der in allen Veröffentlichungen ausgeklammert wird.
Der an und für sich sehr gute Gedanke der Genossenschaft findet in der Immobilienfinanzierung im Bausparen ein vergleichbares Produkt.
Wie funktioniert Bausparen? In seinen Ursprüngen war das System sehr schlicht: Eine Gruppe von Bauwilligen tat sich zusammen; jeder legte jeden Monat eine bestimmte Summe in einen Topf. War genug Geld für ein Haus darin, wurde gelost, wer damit bauen durfte. Weil die anderen weitersparten und die ersten Bauherren ihr Geld nach und nach zurückzahlten, kamen irgendwann alle Teilnehmer der Spargemeinschaft dran. Der Vorteil für sie: Die Kapitalkosten waren von vornherein genau berechenbar. Und der Nachteil: Keiner wusste vorher, wann er endlich bauen durfte. Es hing vom Losglück ab, aber auch vom Sparfleiß vieler anderer. (Quelle: Roland Stimpel, Kursbuch Bausparen)
Dieses Prinzip kann man auf das Genotec-System übertragen: Beim Eintritt in die Bausparkasse schließt jeder einen Finanzierungsvertrag mit zwei Phasen ab. In der ersten, traditionell etwa sieben bis acht Jahre langen Phase wird gespart (=Einzahlung des Genossenschaftsanteils). Das eingezahlte Geld wird an andere Sparer weitergereicht, die schon länger dabei sind, die mehr eingezahlt und damit größere Anrechte auf ein Darlehen haben.
Solange neue Kunden nachströmen, ist irgendwann jeder an der Reihe, sein gezahltes Geldzurückzubekommen und dazu ein Darlehen. Diese zweite Phase dauert etwa elf Jahre, in denen der Kunde sein Darlehen tilgt. Mit diesem Geld werden wiederum Darlehen an Bausparer vergeben, die nach ihm eingetreten sind (= Mietkauf über Genotec, allerdings mit 25 Jahren Dauer).
Wichtig für den Kunden ist, dass er nie genau weiß, wann er denn nun sein Darlehen bekommt, da das allein davon abhängt, wie fleißig andere Kunden hier ihr Geld einzahlen. Der Hauptunterschied zum Bankkredit ist, dass er im geschlossenen Kreislauf der Bausparkasse frei von Zinsschwankungen ist, dafür abhängig von den Einzahlungen vieler anderer. Die Finanzierung per Bank ist die marktwirtschaftliche kapitalistische Variante, bei der die Preise schwanken, aber die Ware im Prinzip stets verfügbar ist. Beim Bausparen dagegen herrschen die Prinzipien der Verteilungswirtschaft, der Preis ist fixiert, das Zinsrisiko ist ausgeschaltet, dafür wird das Geld „zugeteilt“. Zugeteilt wird aber nicht nur das Darlehen, sondern auch das Guthaben, das die Kunden vorher jahrelang angespart haben und das niemandem gehört als ihnen selbst. Wie schnell die Sparschlange vorrückt, hängt von den Geld-Lieferanten ab, deren Fleiß man selbst nicht beeinflussen kann. Das gleiche gilt für Genotec.
Und hier ist meiner Meinung nach der größte Haken von Genotec zu sehen. Um 200.000 EUR Investitionssumme zu erhalten, muss das Mitglied einen Genossenschaftsanteil von 17.600 EUR zeichnen. Nach ca. 36 Monaten soll dann die Investitionssumme zur Verfügung stehen.
Wenn jetzt also 11 Mitglieder gleichzeitig begonnen haben, ihren Genossenschaftsanteil wie oben anzusparen, dann erreichen sie alle nach ca. 36 Monaten die Investitionssumme. Gemeinsam haben sie 193.600 EUR angespart, runden wir das ruhig auf 200.000 EUR auf.
Dieses Kapital reicht aber nur für den Erwerb einer Immobilie für ein Mitglied aus, nicht für alle. Zehn Mitglieder schauen zunächst in die Röhre. Mit den 5% Mietzins dauert es 20 Jahre, bis das Kapital wieder der Genossenschaft vollständig zur Verfügung steht. Und erst nach 25 Jahren muss der Mietkäufer das Objekt von der Genossenschaft durch die Zahlung aus Ansparbeitrag und eigenem Sparen ablösen. Anreize, dieses vor Ablauf der 25 Jahre zu machen, sind nicht ersichtlich.
Es gibt somit nur zwei Möglichkeiten, diesen zehn Mitgliedern kurzfristig ebenfalls zu der gewünschten Immobilie zu verhelfen: 1. Kreditaufnahme durch Genotec
| Zitat: |
emakler: Verfasst am: Do Sep 15, 2005 1:26 pm Titel: Re: Genotec eG
Im übrigen darf GENOTEC keine Kredite/Darlehen aufnehmen!
Die Immobilien werden ausschliesslich aus der vorhandenen Masse bezahlt.
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Das geht also nicht.
2. Einzahlungen weiterer neuer Mitglieder.
Die einzige Möglichkeit. Für die zehn verbliebenen Mitglieder sozusagen der ersten Stunde (=Stufe 1) benötigt man aber wieder jeweils etwa elf neue Mitglieder mit jeweils 17.600 EUR Einzahlungen in 2-3 Jahren, damit die Immobilien für diese erworben werden können. Sehr langsam, mit 5% pro Jahr fließt der Genossenschaft der Mietzins des Mitgliedes 1 zu, verteilt auf die zehn anderen ist das nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein. Unwahrscheinlich ist auch, dass es Mitglieder mit hohen Einzahlungen gibt, die nur eine geringe Investitionssumme in Anspruch nehmen.
Damit stoßen wir wieder auf das Problem exponentiellen Wachstums solcher Systeme. Damit die elf Mitglieder der Stufe 2 möglichst bald ihre Traumimmobilie beziehen können, sind elf mal elf = 121 neu hinzukommende Mitglieder auf der Stufe 3 erforderlich. Und für diese Mitglieder sind dann etwa 1300 Mitglieder notwendig, etwas weniger vielleicht durch die Mietzins-Zahlungen der ersten Mitglieder. Der Rückfluss der Investitionssumme erfolgt erst nach 25 Jahren.
Genau da unterscheidet sich der Genotec-Mietkauf vom Bausparen. Beim Bausparen ist das Verhältnis Guthaben zu Darlehen meist 40:60, oder Faktor 1,5. Darüber hinaus ist die Spardauer mit 7-8 Jahren länger und die Rückzahlung mit 11 Jahren kürzer. Bei Genotec ist das Verhältnis zwischen Genossenschaftsanteil-Ansparen und Investitionssumme etwa bei Faktor 10, bei kürzerer Anspardauer und 25 Jahren bis zur Rückzahlung des Kapitals.
Selbst bei einem über längere Zeit utopischen Wachstum werden immer die Mehrzahl der Mitglieder (90% oder mehr) sehr lange auf die Finanzierung des gewünschten Objektes warten müssen. Wenn diese Ziele aber nicht erreicht werden, werden sicher diejenigen Mitglieder, die sich eine Finanzierung über den freien Kapitalmarkt verschaffen können, ihre Genossenschaftsanteile wieder zurückgeben.
| Zitat: |
Wann und wie erhalte ich mein einbezahltes Geld zurück?
Jedes Genossenschaftsmitglied kann nach den Bestimmungen der Satzung der Genotec eG seine Genossenschaftseinlage kündigen.
Die Rückzahlungen der Gelder erfolgt nach der nächsten anstehenden ordentlichen Generalversammlung. Diese muss bis spätestens zum 30.04 eines Jahres abgehalten werden.
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Je mehr enttäuschte Mitglieder dies aber machen, umso prekärer wird die Situation für die übrig gebliebenen und für Genotec, die selber darauf hinweist, dass dies möglich ist:
| Zitat: |
Wichtige Hinweise
Bei dieser Berechnung handelt es sich ausschließlich um eine Beispielberechnung. Vor der Bereitstellung kann die Genotec eG sich nicht verpflichten, den Genossenschaftsvertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt bereitzustellen. Zusagen über einen festen Bereitstellungstermin sind daher vor der Bereitstellung nicht möglich. Eine Verschiebung bis hin zur Nichtrealisierung kann daher nicht ausgeschlossen werden.
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Fazit:
Unter dem Mäntelchen des genossenschaftlichen Gedanken der Selbsthilfe wird das Produkt Mietkauf mit interessanten Provisionen für die Vermittler beworben. Wer sich daher auf eine Mitgliedschaft in dieser Genossenschaft einlässt, muss zunächst einmal in erhebliche Vorleistung gehen. Gerade Personen, die in unserer heutigen Zeit Schwierigkeiten haben, sich eine Immobilienfinanzierung auf dem Kapitalmarkt zu verschaffen, sollten darüber aufgeklärt werden, dass die Verwirklichung ihrer Immobilienträume von sehr vielen Unwägbarkeiten abhängig ist. Ich glaube aber nicht, dass bei einem Vertriebsorientierten Produkt wie diesem hinreichend darauf hingewiesen wird.
Struckischreck |
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frankh66 Specialist
Anmeldungsdatum: 30.11.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 2.Okt 2005 8:59 Titel: |
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@ Struckischreck
Genau hier sehe ich auch das Problem:
Wenn mehr Gelder raus gehen wegen "Zuteilungsreife" wird`s eng.
Noch ein Problem:
Mietkauf könnte sich zu einem Produkt entwickeln, dass Menschen ohne ausreichende Bonität ins Eigenheim lockt, denn:
Insbesondere im Billigbausegment geht noch vieles über die Eigenheimzulage und in der Regel schöngerechneter Finanzierungen. Nun ist die Eigenheimzulage ja bald Geschichte... .
Nun trifft ein solcher Kunde auf Billigbaufirma x und da verkauft ihm ein Mietkaufmodell. Irgendwann -wir sehen das mal positiv- klappts mit der "Zuteilung". Weil im Grunde dennoch alles eng gestrickt ist, baut man ein "sparsames Haus".
Das birgt folgende SZENARIEN:
- Mieter sagt: "Mietminderung wegen Mängeln"
- Mieter zieht aus
Insoweit säße der Anbieter auf einer Immobilie die er vergessen kann.
Gruß
Frank |
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Et .

Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 447 Wohnort: Bad Homburg
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Verfasst am: 2.Okt 2005 10:48 Titel: Weitere Unklarheiten ... |
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Aus der Website von Genotec: Fragen und Antworten
Kann ich als Mietkäufer jedes Objekt, welches meinem Wunsch entspricht, erwerben?
Antwort:
Bei Gebrauchtimmobilien wird zu Einwertung der Immobilie ein Gutachten erstellt.
Grundsätzlich bedarf es bei einer Immobilieninvestition der Zustimmung des Vorstandes.
Quelle: http://www.genotec-eg.de/start.htm -
Damit unterliegt der „Mietkäufer“ den Wertvorstellungen des Vorstandes von Genotec und dem durch einen Gutachter (wer Bestellt und Bezahlt den Gutachter?). Was ist wenn sich Wertvorstellungen übereinstimmen? Ist es dann aus mit der „Wunschimmobilie“? |
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Promoteam Newbie
Anmeldungsdatum: 01.10.2005 Beiträge: 8
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Verfasst am: 2.Okt 2005 15:18 Titel: Ohne Schulden zur eigenen Immobile |
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Ein herzliches Hallo an alle, ich bin zwar neu hier werde aber jetzt öfters die Beiträge verfolgen,
Nun zu Genotec;
Mir wurde am Freitag die Genotec und auch das Konzept vorgestellt und ich kann an dieser genialen Idee nichts schlechtes finden.
Jeder der an diesem Konzept Zweifel hegt, sollte sich einmal vor Augen füren was passiert wenn er ein Haus gebaut hat und er dann nach sagen wir 7 Jahren Ehe geschieden wird oder wenn er seinen Arbeitsplatz verliert und keine Arbeit findet oder wenn er Insolvenz anmelden muß.
Mit einer herkömmlichen Bankfinanzierung sieht er da ganz schön alt aus und er darf ausziehen weil er einen gewaltigen Schuldenberg hat.
Dies passiert ihm mit Genotec nicht, da er ja zur Miete wohnt. Für alle die schon mal so einen Fall erlebt haben oder noch werden ist dieses Konzept die Rettung.
Ich kenne leider viele Leute denen es so ergangen ist und bin froh ihnen durch dieses geniale Konzept helfen zu können. |
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frankh66 Specialist
Anmeldungsdatum: 30.11.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 2.Okt 2005 17:48 Titel: |
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@ Promoteam
Lol, das kann man von verschiedenen Seiten betrachten....
Man hat Ihnen scheinbar auf die hier aufgeworfenen Fragen kein Antwort gegeben. Und am Anfang fand ich alles ganz Klasse, bis mir auf meine Fragen keine Antworten gegeben wurden...
Jetzt finde ich das Konzept an sich ok, aber die Fragen bleiben. Wenn man mir beweist dass meine Bedenken umsonst sind, dann passt`s auch für mich.
MiG
Frank |
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Et .

Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 447 Wohnort: Bad Homburg
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Verfasst am: 2.Okt 2005 19:04 Titel: Vermittlerhaftung |
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"Ich kenne leider viele Leute denen es so ergangen ist und bin froh ihnen durch dieses geniale Konzept helfen zu können."
Leider kenne ich nach über 30 Jahren Berufserfahrung auch einige dieser
Leute. Gegen viele Lebensrisiken kann man sich jedoch versichern.
Ich kenne jedoch ebensoviele "Berater" die das Geld ihrer Kunden "verbraten" haben und heute von den Gerichten in die Haftung genommen werden. Dagegen gibt es selten eine wirsame Versicherung.
Was sagen sie den Genotec-Kunden und deren Anwälten wenn nach ein paar Jahren kein Mietkauf mangels Geldmasse bei Genotec möglich ist oder andere Gründe seitens Genotec den Immobilientraum platzen lassen? |
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to-so Newbie
Anmeldungsdatum: 29.04.2004 Beiträge: 3
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Verfasst am: 3.Okt 2005 9:00 Titel: |
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ich denke auch, das die Vorteile überwiegen.
ein - zwei Anregungen zu Struckischreck:
was ist mit den Reparaturen während den 25 Jahren- die sind vom Mieter zu zahlen. Wenn er es "normal" finanziert, sind die Kosten auch von ihm zu zahlen. Man kann es quasi mit dem Kfz-Leasing vergleichen. Die Kosten für Inspektion, Reifen usw muss ich auch zahlen.
Es ist für Personen möglich, sich ein Eigenheim anzuschaffen, die aufgrund Basel II erhebliche Probleme bekommen.
Dazu kommt, das man hier ein Eigentum vererben kann, ohne Probleme mit der Steuer zu bekommen.
Ebenso ist zu berücksichtigen, das ein Selbständiger sich ein Eigenheim anschaffen kann, ohne das dies in sein Geschäfts- und Privatvermögen einfliesst- Schutz bei Insolvenz!
Ein weiterer Vorteil ist die 1,1%ige Ansparung. Wenn, wie oben beschrieben, eine Ehe nach 17 Jahren zu Ende geht, hat man kein Klotz am Bein, das evtl verkauft werden muss. Im Gegenteil, ich habe jederzeit das Recht, den Mietvertrag zu kündigen. Im Falle der Scheidung wird/kann der Vertrag gekündigt werden und das Geld aus der Ansparung ist erhalten und kann aufgeteilt werden.
Für mich überwiegen eindeutig die Vorteile.
to-so |
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wolwot Specialist
Anmeldungsdatum: 12.12.2004 Beiträge: 69 Wohnort: Weisswurstäquator
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Verfasst am: 3.Okt 2005 11:08 Titel: Genotec |
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danke an Struckischreck
welcher doch sehr gut aufgezeigt hat wo dieses Modell seine Grenzen hat.
Für dieses Modell sind natürlich alle Vertriebler von Genotec, denen es egal sein kann was mit den ,,Genossen,, wird, sie haben ihr Schäfchen im Trockenen.
Ich selbst kenne dieses System seit ca 1 Jahr und konnte mich noch nicht damit anfreunden, mein Instinkt sagte mir dass nicht alles Gold ist was glänzt. Mein Bauchgefühl hat mich also nicht getäuscht.
Nochmal danke an Struckischreck und weiter so.
wolwot |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 574
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Verfasst am: 3.Okt 2005 13:37 Titel: |
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noch etwas zur Insolvenz des Bauwilligen.
Was passiert mit einem Immobilienbesitzer, der in Insolvenz gerät und der VK-Erlös des Hauses die Schulden nicht deckt?
Er muss löhnen! Bis er die Schulden abgedeckt hat. In der Zeit ist er teilweise geschäftsunfähig (Schufaeintrag)
Was passiert mit einem Genotec-Mieter, der zahlungsunfähig wird? Nichts! Er zieht aus und in eine Mietwohnung, die evtl. billiger ist.
Hatte er einen Verlust?
Nein!
Denn die Miete hätte er wo anders auch zahlen müssen.
Dazu kommt die Sicherheit der Genossenschaft. Es gibt meines Wissens keine andere Geschäftsform, die so kontrolliert wird.
Es ist keine GmbH, keine Kommanditgesellschaft, keine... die relativ großen Spielraum haben (klar, bei Insolvenz kommt der Prüfer. Aber dann ist´s zu spät für die Opfer)
Natürlich arbeitet die Genotec nicht umsonst. Oder ist hier einer, der ehrenhalber selbständig ist?
Wer Sicherheit haben will muss zahlen.
Ich weiß nicht, warum hier bei Kapitalanlagen laut getönt wird: Sicherheit kostet Geld, aber hier dieses Plus unter den Tisch gekehrt wird.
Wer seinen Kunden offen sagt, dass er hier nicht günstiger, dafür aber sicherer baut, der betrügt bestimmt nicht seine Kunden.
Und wer die Sicherheiten abstreitet, der will sein eigenes Süppchen kochen.
Grüße
Bibip |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1974 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 3.Okt 2005 14:38 Titel: Wer kann die Vorteile des Mietkaufs nutzen? |
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| to-so hat folgendes geschrieben:: |
ich denke auch, das die Vorteile überwiegen.
ein - zwei Anregungen zu Struckischreck:
was ist mit den Reparaturen während den 25 Jahren- die sind vom Mieter zu zahlen. Wenn er es "normal" finanziert, sind die Kosten auch von ihm zu zahlen. Man kann es quasi mit dem Kfz-Leasing vergleichen. Die Kosten für Inspektion, Reifen usw muss ich auch zahlen.
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@to-so,
das würde mich interessieren, wo das geschrieben steht. Ich vermute mal, in den Verträgen, die der Mietkäufer mit Genotec schließt.
Das widerspricht aber völlig den Rechtsgrundsätzen zur vermieteten Immobilie.
Ein Mieter ist ausschließlich für Schönheitsreparaturen und bei Auszug für eine Renovierung verantwortlich. Das ist mit den Inspektionen und Verschleißkosten zu vergleichen, nichts anderes. Sämtliche Reparaturen (ein defekter Wasserhahn, feuchte Wände) oder Instandhaltungsmßnahmen (neue Heizung, neues Dach) fallen dem Vermieter zur Last, nicht dem Mieter.
Der Genotec Mietkäufer übernimmt diese Kosten für 25 Jahre für ein Objekt, das ihm zu dieser Zeit noch nicht gehört?
| Zitat: |
Es ist für Personen möglich, sich ein Eigenheim anzuschaffen, die aufgrund Basel II erhebliche Probleme bekommen.
Ebenso ist zu berücksichtigen, das ein Selbständiger sich ein Eigenheim anschaffen kann, ohne das dies in sein Geschäfts- und Privatvermögen einfliesst- Schutz bei Insolvenz!
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Gut, das sind die Vorteile für diejenigen, die auf dem normalen Kapitalmarkt Schwierigkeiten haben, Kredite zu erhalten: Selbständige, schlechte Bonität, negative Schufa, etc. Das ist aber nicht erst seit Basel II problematisch.
| Zitat: |
Dazu kommt, das man hier ein Eigentum vererben kann, ohne Probleme mit der Steuer zu bekommen.
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Mit dem Vererben wäre ich vorsichtig. Genotec hätte hier ein Steuerschlupfloch gefunden, mit dem Immobilienvermögen steuerfrei übertragen werden kann? Auch hier würde mich interessieren, wie das vertraglich geregelt sein soll und was die Finanzverwaltung dazu sagt. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Erlass solchen Modellen einen Strich durch die Rechnung macht.
| Zitat: |
Ein weiterer Vorteil ist die 1,1%ige Ansparung. Wenn, wie oben beschrieben, eine Ehe nach 17 Jahren zu Ende geht, hat man kein Klotz am Bein, das evtl verkauft werden muss. Im Gegenteil, ich habe jederzeit das Recht, den Mietvertrag zu kündigen. Im Falle der Scheidung wird/kann der Vertrag gekündigt werden und das Geld aus der Ansparung ist erhalten und kann aufgeteilt werden.
Für mich überwiegen eindeutig die Vorteile.
to-so
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Auch das kann ich akzeptieren. Grundsätzlich ist es bei Scheidungen immer leichter, Kapitalvermögen aufzuteilen als eine Immobilie. Meist kann ein Ehepartner die Immobilie nicht alleine finanzieren, so dass sie verkauft werden muss, häufig mit Verlust.
| Brendle hat folgendes geschrieben:: |
noch etwas zur Insolvenz des Bauwilligen.
Was passiert mit einem Immobilienbesitzer, der in Insolvenz gerät und der VK-Erlös des Hauses die Schulden nicht deckt?
Er muss löhnen! Bis er die Schulden abgedeckt hat. In der Zeit ist er teilweise geschäftsunfähig (Schufaeintrag)
Was passiert mit einem Genotec-Mieter, der zahlungsunfähig wird? Nichts! Er zieht aus und in eine Mietwohnung, die evtl. billiger ist.
Hatte er einen Verlust?
Nein!
Denn die Miete hätte er wo anders auch zahlen müssen.
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Ein Immobilienbesitzer, der insolvent geworden ist, hat auf viele Jahre einen negativen Schufaeintrag. Wenn die Immobilie seine Schulden decken würde, wäre er nicht insolvent geworden.
Natürlich ist es richtig, dass sich diese Personen bei finanziellen oder persönlichen Schwierigkeiten leichter tun, wieder auf die Beine zu kommen.
| Zitat: |
Dazu kommt die Sicherheit der Genossenschaft. Es gibt meines Wissens keine andere Geschäftsform, die so kontrolliert wird.
Es ist keine GmbH, keine Kommanditgesellschaft, keine... die relativ großen Spielraum haben (klar, bei Insolvenz kommt der Prüfer. Aber dann ist´s zu spät für die Opfer)
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Kontrolliert wird aber hier nur die finanzielle Solidität der Genossenschaft, nicht das Geschäfsmodell Mietkauf. Solange genügend Mitglieder ihre Einlage und monatlichen Mietkaufzinsen leisten sowie die Ansparleistung erbringen und dieses Kapital für eine gewisse Anzahl von Immobilien ausgegeben wird, ist alles in Ordnung. Dafür wird der Vorstand der Genotec im eigenen Interesse sorgen und das wird kontrolliert.
Die wichtigste Frage ist aber: Wer kann diese Vorteile tatsächlich in Anspruch nehmen?
Aufgrund des Verhältnisses zwischen Zeichnungssummen und Investitionssummen werden nicht mehr als 10% der Mitglieder tatsächlich den Mietkauf in Anspruch nehmen können. Die überwiegende Anzahl werden ihre Wünsche sehr, sehr lange aufschieben müssen. Das sollte man den Mitgliedern offen sagen.
Struckischreck |
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tom2903 Newbie
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 18
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Verfasst am: 3.Okt 2005 17:22 Titel: |
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@ struckischreck
ich finde sie können doch alles negativ reden was sie hier finden.
und bevor sie solche behauptungen aufstellen wie
zitat
Das klingt zu schön, um wahr zu sein und wird seit einiger Zeit auch intensiv beworben. Die Frage taucht jedoch auf, ob das funktionieren kann, und wenn ja, wie? Genotec findet zwischenzeitlich auch Nachahmer, wie z.B. http://ipm.bauen-ohne-darlehen.de
würde ich an ihrer stelle erst einmal fragen und nachdenken bevor sie schreiben.
ich verbiete ihnen meine firma in einem atemzug wie genotec zu erwähnen.
ich habe auch das gefühl nur weil sie es nicht vertreiben bekommen sie magenschmerzen. wachen sie auf, den nicht alles ist schlecht was sie schlecht machen.
tom2903 |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 3.Okt 2005 17:35 Titel: langsam mit den jungen Pferden... |
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User tom2903...
der User struckischreck ist einer der objektivsten User auf diesen Foren.
Er verleumdet nicht und er redet kein Unternehmen schlecht.
Er zeigt lediglich Sachverhalte (in den meisten Fällen durch Zahlen untermauert!) auf und regt damit zum Nachdenken an...!
| tom2903 hat folgendes geschrieben:: |
@ struckischreck
ich finde sie können doch alles negativ reden was sie hier finden.
und bevor sie solche behauptungen aufstellen wie
zitat
Das klingt zu schön, um wahr zu sein und wird seit einiger Zeit auch intensiv beworben. Die Frage taucht jedoch auf, ob das funktionieren kann, und wenn ja, wie? Genotec findet zwischenzeitlich auch Nachahmer, wie z.B. http://ipm.bauen-ohne-darlehen.de
würde ich an ihrer stelle erst einmal fragen und nachdenken bevor sie schreiben.
ich verbiete ihnen meine firma in einem atemzug wie genotec zu erwähnen.
ich habe auch das gefühl nur weil sie es nicht vertreiben bekommen sie magenschmerzen. wachen sie auf, den nicht alles ist schlecht was sie schlecht machen.
tom2903 |
Soso...
zu verbieten haben Sie dem User hier gar nichts...!
Bei dieser Gelegenheit und anders adressiert: Mit so einem Stuss ist mir hier auch schon mal einer gekommen...
Manch einer meint in seiner Selbstherrlichkeit doch tatsächlich, mit so einem Farbklecks im Avatar hier eine wichtige Rolle zu spielen...
Kopfschüttelnde Grüße
PW |
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wolwot Specialist
Anmeldungsdatum: 12.12.2004 Beiträge: 69 Wohnort: Weisswurstäquator
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Verfasst am: 3.Okt 2005 17:44 Titel: Haus ohne Kredit, ohne Bank, ohne Schufa |
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sehr verehrter tom,
niemand sagt dass es schlecht ist. Nur rechnen Sie doch einfach mal nach.
damit 1 glücklich ist müssen 10 oder 11 warten.
wenn also 100 000 glücklich sind, sind also ca 1 Million am warten und warten und warten und warten. Und wenn es dann einigen zu lange dauert dann ziehen die ihr Geld ab und das Warten nimmt kein Ende.
und der Hammer könnte dann so aussehen ,
wenn viele ihr Geld abziehen ist die schöne Firma pleite und aus der Traum vom Haus ohne Kredit. Dann ist nämlich mein eingezahltes Geld auch weg.
oder irre ich da ? lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
herzliche Grüsse |
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frankh66 Specialist
Anmeldungsdatum: 30.11.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 3.Okt 2005 17:53 Titel: |
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@ Peter Wilhelm
... wo sie recht haben, haben sie recht...
@ all
Ich habe mich fast den ganzen Nachmittag mit den Ausführungen hier befasst. Meine Vorbehalte sind die gleichen.
Nicht dass ich den einen Anbieter besser fände als den anderen, nein schon im Grundsatz passt da was nicht:
- Risiko 1: was ist bei zu vielen Zuteilungen
- Risiko 2: was ist bei Baumängeln
- Risiko 3: zu hohe Kosten
Dennoch ist es im Grunde eine spannende Sache, denn zumindest im Punkt 2, nämlich der Baumängel hätte ich eine Lösung .
Die Kosten und Risiko 1... keine Ahnung, keinen Plan
Wie kann ich was verkaufen, was mir selbst nicht klar ist ??? Keiner der Initiatoren bzw. deren Vertreter konnten eine eindeutige Antwort geben.
Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Schöne Grüße
Frank Hartung |
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frankh66 Specialist
Anmeldungsdatum: 30.11.2004 Beiträge: 74
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Verfasst am: 3.Okt 2005 17:58 Titel: |
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@ wolwot
Auf diese Fragen bekam ich zur Antwort dass
- dies alles abgesichert sei, weil -so der letzte Vertreter-Gomopa
jetzt zum Allianz-Konzern gehören würde
- dies ohnehin kein Thema sei, denn die Zielgruppe würde wie beim
Bausparen auch geduldig warten.
- ich da viel zu sketisch rangehe, weil es nur theoretisch möglich sei, dass
die "Anleger" Ihr Geld abziehen.
Schöne Grüße
Frank Hartung |
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wolwot Specialist
Anmeldungsdatum: 12.12.2004 Beiträge: 69 Wohnort: Weisswurstäquator
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Verfasst am: 3.Okt 2005 18:18 Titel: noch ein paar Fragen |
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gesetzt den Fall ich habe meine Vorleistung erbracht, bin in die Immobilie eingezogen und zahle Miete.
Nun könnte der Fall eintreten dass die liebe Firma Genossenschaft Ihre Pforten wegen Insolvenz schließen muß.
An wen zahle ich dann meine Miete ?
Muß ich dann ausziehen ?
Ist meine Vorleistung dann auch futsch einschließlich der gezahlten Provisionen für die Verkäufer ?
Kann ich dann evtl den Rest doch bei einer Bank abzahlen ?
mit freundlichen Grüßen
wolwot |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 3.Okt 2005 18:42 Titel: Re: das ist relativ einfach... |
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User wolvot...
| wolwot hat folgendes geschrieben:: |
gesetzt den Fall ich habe meine Vorleistung erbracht, bin in die Immobilie eingezogen und zahle Miete.
Nun könnte der Fall eintreten dass die liebe Firma Genossenschaft Ihre Pforten wegen Insolvenz schließen muß.
An wen zahle ich dann meine Miete ?
Muß ich dann ausziehen ?
Ist meine Vorleistung dann auch futsch einschließlich der gezahlten Provisionen für die Verkäufer ?
Kann ich dann evtl den Rest doch bei einer Bank abzahlen ?
mit freundlichen Grüßen
wolwot |
Da die Genotec Eigentümerin der Immobilie ist, würden in diesem Falle die Immobilien (u.a. die, in der Sie wohnten...), in die Insolvenzmasse fallen mit folgenden möglichen Ergebnissen:
a) Verschleuderung der Immobilien an einen neuen Besitzer (zugunsten der Gläubiger - vesteht sich... ); dieser wäre dann Ihr neuer Vermieter...
b) Fortführung des Geschäftes in einer sogenannten Auffanggesellschaft; bedeutet dann für Sie auch einen neuen Vermieter...
c) Sie kaufen die Immobilie aus der Insolvenzmasse und sind dann Ihr eigener Vermieter...
Langer Rede, kurzer Sinn: Die Immobilien verschwinden nicht einfach vom Erdboden - nur ein anderer kassiert dann von Ihnen die Miete!
| Zitat: |
| Ist meine Vorleistung dann auch futsch einschließlich der gezahlten Provisionen für die Verkäufer ? |
Das kann ich Ihnen leider nicht beantworten; bin kein Rechtsanwalt...
Freundliche Grüße
Peter Wilhelm |
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wolwot Specialist
Anmeldungsdatum: 12.12.2004 Beiträge: 69 Wohnort: Weisswurstäquator
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Verfasst am: 3.Okt 2005 19:10 Titel: danke |
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vielen Dank Herr Wilhelm,
wobei die Höhe der Miete dann ganz sicher eine andere sein wird als die vorherigen 5%.
nochmal danke und einen schönen Abend noch,
wolwot |
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tom2903 Newbie
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 18
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Verfasst am: 4.Okt 2005 20:02 Titel: |
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@ all
ich wollte mich nicht im ton vergreifen, aber die genotec arbeit wirklich so wie sei alle sagen.
viele einzahlen einzelne können irgendwann bauen.
genotec ist keine eingetragene genossenschaft
die mecura ist schon seit 97 auf dem markt und hat schon einiges kapital im rücken,( 200 millionen stehen zur finanzierung zur verfügung )
und ich denke wenn sie sich meine seite nochmals anschauen wollen, dann können sie bestimmt auch direkt bei mecura anfragen.
ich stehe zu der firma. alles was in die richtung geht ( bauen ohne darlehen ) sieht so aus wie genotec, muss aber nicht genotec drin sein.
mfg
tom2903 |
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wolwot Specialist
Anmeldungsdatum: 12.12.2004 Beiträge: 69 Wohnort: Weisswurstäquator
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Verfasst am: 4.Okt 2005 20:29 Titel: der Weihnachtsmann ist da |
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sehr verehrter tom2903,
unsere deutsche Sprache und Schrift liebe ich sehr und ich habe es erheblich einfacher nicht ständig nachdenken zu müssen was die Person meint wenn Groß- und Kleinschreibung ausser Acht gelassen wird.
In Amerika ist alles anders , das weiss ich ja auch, nur es spricht doch ganz erheblich für Sie wenn Sie das beachten und Sie schonen ganz nebenbei die grauen Zellen Ihrer Mitmenschen wenn Groß bleibt was groß ist und klein bleibt was klein ist. herzlichen Dank.
Nun Ihr Wink mit dem 200 000 000 Millionen Zaunpfahl ist ja kaum zu glauben. In der heutigen Zeit liegen da einfach so 200 Millionen rum und Herr Eichel holt sich die nicht ? Huch ich bin der Weihnachtsmann und habe einen vollen Rucksack und wer schön artig war und verspricht nichts böses zu tun, der bekommt Geschenke reichlich.
Na denn, wer bekommt denn die 200 000 000 ? für was stehen die bereit ?
erwartungsvolle Grüße wolwot |
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