| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Et GoMo&Pa Werbepartner

Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 466 Wohnort: Bad Homburg
|
Verfasst am: 17.Dez 2004 10:43 Titel: die Kriminalpolizei rät ... |
|
|
Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1725418 vom 17.12.2004
Opfer auch Sozialhilfeempfänger
Die Tricks: rechtswidrige Gebühren, Provisionen oder Vorauskosten
pol. LAMPERTHEIM Die Betrüger zielen einzig und allein darauf ab, ihren Opfern rechtswidrige Gebühren, Provisionen oder sonstige Vorauskosten aus der Tasche zu ziehen.
Dazu werden beispielsweise bei so genannten "Beratungsgesprächen" den Hilfesuchenden manchmal bis zu zehn Formulare auf einmal zur Unterschrift vorgelegt.
Hat der Kunde die dubiosen Vorausgebühren (im Schnitt 200 bis 300 Euro) zumeist in bar bezahlt, spielen die Betrüger auf Zeit. Sie versprechen die Auszahlung des Kredits in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen, halten die Opfer aber mit immer neuen Ausreden hin. Der Gipfel der Dreistigkeit: Um den Fortgang des Falles vermeintlich zu beschleunigen, bieten die kriminellen Vermittler eine "Schnellbearbeitungsgebühr" an, bei der die Opfer dann noch einmal geprellt werden.
Der sehnlichst erhoffte Kredit bleibt freilich aus und der Vermittler verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Die angegebene Adresse entpuppt sich in solchen Fällen als Büroservice-Unternehmen, wo der Geschäftsverkehr vieler Firmen wie in einer Agentur abgewickelt wird oder aber der Firmensitz befindet sich im Ausland.
"Geldprobleme? - Eine ausländische Bank hilft", mit diesem oder ähnlich lautenden Inseraten werden nach Beo-bachtungen des Bundeskriminalamtes in jüngster Zeit Kreditsuchende geködert, die - um an Summen in jeder gewünschten Höhe zu gelangen - lediglich in einem Golfstaat ein Konto eröffnen sollen. Hat man dann einen Obolus zur Abwicklung des Geschäfts überwiesen, ist der Betrogene mehrere tausend Euro ärmer und eine schmerzliche Erfahrung reicher.
Ein weiterer Trick, mit dem Betrüger aktuell versuchen, Sozialhilfeempfängern, Hausfrauen und Rentnern buchstäblich den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen: So genannte "Finanzsanierer" aus dem Ausland preisen "Sonderprogramme mit 1550 bis 50000 Euro" an - natürlich ohne Sicherheiten. Der Haken hier: Die Unterlagen gibt es nur gegen eine Nachnahmegebühr in Höhe von 1000 Euro. Mit einem Schreiben, das den schnellen Kredit in Aussicht stellt, ist diese Form der Geschäftsbeziehung dann zum Leidwesen des Geprellten abrupt zu Ende und das Geld für immer weg.
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes warnt deshalb gerade Menschen in finanzieller Not eindringlich davor, sich mit dubiosen Kreditvermittlern einzulassen.
Mein Kommentar: Würde die Polizei regelmäßig Gomopa lesen, wäre dies nichts neues für sie. Aber ich freue mich über jede seriöse Warnmeldung. |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
| |