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martin80 Specialist
Anmeldungsdatum: 07.02.2006 Beiträge: 50 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 27.März 2007 7:06 Titel: Babcock-BSH AG |
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Gestern habe ich eine Spam Mail bekommen, welche dazu auffordert, oben genannte Aktien zu kaufen.
Der Herrausgeber hat sich wohl die letzten Tage ordentlich damit eingedeckt, wie der Kursverlauf zeigt.
Na mal schaun wie sich der Kurs diese Woche noch entwickelt, ob da wirklich noch Leute aufspringen. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6452
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Verfasst am: 15.Jan 2008 20:54 Titel: |
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Zu vermelden gibt es nichts.
Noch immer wird den verschwundenen Millionen hinterher gesucht.
Name: BABCOCK-BSH AG
Land / Branche: Deutschland / Maschinenbau
WKN / ISIN: 528400 / DE0005284004
Aktueller Kurs: 0,030 EUR (15.01.08 )
Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Klaus Lederer, den früheren Firmenchef der Babcock Borsig AG, und gegen den amtierenden TUI-Vorstand Rainer Feuerhake erhoben. Die Ermittler werfen den Managern schwere Untreue zu Lasten der Kieler Werft HDW vor, an der sowohl Babcock als auch TUI beteiligt waren.
Zwischen 1999 und 2001 wurden laut Staatsanwaltschaft 1,15 Milliarden D-Mark, gut 588 Millionen Euro, von Kiel nach Oberhausen abgezogen. Das Kapital floss zu Babcock und soll den maroden Konzern lange Zeit über Wasser gehalten haben - zu Lasten der HDW. 2002 dann rutschte Babcock endgültig in die Pleite.
Die TUI, die damals noch unter dem Namen Preussag firmierte, verkaufte ihre Beteiligungen an dem Konzern - darunter die immer noch gut laufende Schiffbau-Sparte HDW.
Auch die Insolvenz von Babcock lief keineswegs sauber ab: Die Insolvenz wurde verschleppt - was die Staatsanwaltschaft unter anderem den beiden Männern anlastet. Lederer soll den Insolvenzantrag nicht pünktlich gestellt haben, Feuerhake habe ihn bei der Verschleppung unterstützt. Lederer soll außerdem Steuern hinterzogen haben.
Die TUI stellte sich hinter ihren Manager - und legte die Gutachten zweier Strafrechts-Professoren vor, die alle Anschuldigungen widerlegen sollen. Im Kern scheitere der Vorwurf schon daran, dass die HDW-Aktionäre zugestimmt hätten, die Gelder an Babock zu übertragen, heißt es in den Dokumenten. Auch sei die HDW durch den Transfer existentiell nie gefährdet gewesen.
Auch der Vorwurf der Insolvenzverschleppung sei haltlos, heißt es weiter. Erstens habe Feuerhake dem Vorstand nie nahe gelegt, keinen Insolvenzantrag zu stellen. Zweitens könnten sich ohnehin nur die handelnden gesetzlichen Vertreter bei Babock schuldig machen. Feuerhake habe aber nicht dem Vorstand, sondern dem Aufsichtsrat angehört - man könne ihn also gar nicht verantwortlich machen.
Die Babcock-Borsig-Pleite war die zweitgrößte Insolvenz der Nachkriegsgeschichte. Mitte November 2007 hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen TUI-Chef Michael Frenzel im Zusammenhang mit der Insolvenz eingestellt. Dieser hatte sich zur Zahlung einer Strafe von 750.000 Euro bereit erklärt. Neben Frenzel und Lederer war auch gegen den inzwischen gestorbenen WestLB-Chef Friedel Neuber ermittelt worden.
Quelle: ssu/AP/dpa/Reuters |
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