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Banken beraten Reiche schlecht

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Goodman
*** Consulter ***


Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5415

BeitragVerfasst am: 4.Dez 2004 9:07    Titel: Banken beraten Reiche schlecht Antworten mit Zitat

Banken beraten Reiche schlecht

Private Prüfinstanz entdeckt beim anonymen Test von Private-Banking-Abteilungen viele Mängel. Wenn wohlhabende Kunden einen Vermögensberater suchen, können sie sich auf Einiges gefasst machen.

In manchen Banken werden sie telefonisch an die falsche Stelle verbunden, erwischen sie endlich einen Vermögensberater, dann bietet er ihnen nur Standardlösungen an, die individuelle Lebensplanung wird erst gar nicht berücksichtigt. Häufig ist dann auch noch schlechter Rat teuer. Die Wertenwicklung des empfohlenen Porfolios ist oft nicht besser als der Markt. Das zeigte sich bei einem anonymen Markttest, den die Ratingagentur für Vermögensverwalter Firstfive erstmals gemeinsam mit dem Börsenbrief Fuchsbriefe und der Bankenberatung IQF durchgeführt hat.

In den Beratungsgesprächen mimten die Tester einen unverheirateten Vater eines Kindes, der aus einem Firmenverkauf 2,8 Millionen Euro erlöst hat und testeten 97 Privat- und Universalbanken. "Das Gros der Berater geht auf die Familiensituation überhaupt nicht ein", sagte einer der Tester, Sigurd Fleischer von den Fuchsbriefen, "und fragt selbst bei einem Millionenvermögen allenfalls nach der Risikoklasse." Auch steuerliche Aspekte blieben häufig unberücksichtigt.

Aber es gab auch positive Beispiele. Die Privatbank Berenberg wurde für ihre hervorragende Leistung im Beratungsgespräch, den Anlagevorschlägen und ihre Vertrauenswürdigkeit als Sieger des Gesamttests gekürt. Herausragende Qualität bestätigten die Prüfer auch Hauck& Aufhäuser Privatbankiers, der Fürst Fugger Privatbank, dem Bankhaus Carl Sprängler und M.M. Warburg.

Generell war die Beratung bei Privatbanken besser als bei Großbanken. Doch in der Vermögensverwaltung erzielten Universalbanken durchaus gleichwertige oder bessere Ergebnisse. Die drei Partner wollen den gemeinsamen Test jetzt jedes Jahr durchführen.
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purplepeopleeater
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 483
Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü

BeitragVerfasst am: 4.Dez 2004 16:34    Titel: und erst "nicht reiche"? Antworten mit Zitat

hallo!
wenn schon reiche nicht ausreichend beraten werden, wo es sich
doch wirklich lohnen würde, denn ein gewisses umsatzvolumen
wäre hier in jeden fall gegeben, stellt sich doch die frage, wie
schlecht dann erst "weniger reiche", "normalbürger" oder gar
"sozial schwache" beraten werden?

erklären kann man sich ein solches verhalten der banken nur damit,
dass sie sich in erster linie die eigenen taschen füllen wollen,
das kundeninteresse, der dienstleistungsgedanke, das bleibt
aussen vor.

ergo: hinter dem banktresen sitzen die gleichen drücker-mentalitäten
welche auch an der haustür und am telefon erscheinen.

aber es gibt auch zunehmend berater/beratungsfirmen, die eine
ganzheitliche betrachtung in den vordergrund stellen.
da werden erst mal die persönliche situation, jetzt und auch in
naher und ferner zukunft erfasst, analysiert, eine massgeschneiderte strategie entwickelt, ausführlich beraten, und auch jederzeit an
geänderte verhältnisse angepasst.

dabei werden alle aspekte, rendite, sicherheit, liquidität, steuern,
subventionen und fördermittel berücksichtigt.

nur durch eine solche, ganzheitliche beratung und betreuung ist
dem kunden letztendlich wirklich gedient.
dabei spielt es keine rolle, ob es ein wohlhabender oder ein eher
bescheiden lebender mensch/familie ist, jedem kann und soll
geholfen werden.

natürlich beschäftigen wir uns alle lieber mit millionären als
mit hartz-opfern, aber kunde ist kunde, und wenn die einen
nicht gerade schlange stehen, nehmen wir gerne auch die anderen,
marktwirtschaft eben!

grüsse aus dem schönen neckartal
aexander klautke
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 6.Dez 2004 9:15    Titel: gut gesprochen, alexander: Antworten mit Zitat

... nur: eine unabhängige beratung (also eine solche, bei denen der "berater" nicht den verkauf von produkten im hinterkopf hat, die er als "freier handelsvertreter" pushen möchte/sollte) kostet geld, der der herr KUNDE auf den tisch des hauses legen muss

... wir haben die erfahrung gemacht, dass anleger hier noch sehr zurückhaltend handeln - vielfach mit der begründung: "bei der sparkasse werde ich doch auch kostenlos "beraten"

ich habe die erfahrung gemacht, dass eine einmalige BASISANALYSE - die nicht nur anlagen, sondern auch versicherungstechnische (im hinblick auf eine möglich invalidität) wie steuerspezifische aspekte beinhalten muss - nicht teuer genug sein kann... und in ein schön gebundes imprimat münden sollte... traurig, aber wahr: DIE VERPACKUNG ERHÖHT OFFENBAR DIE QUALIT DES INHALTES!!!

wir verlangen jedenfalls von neuen kunden einen grundbeitrag von chf 5,000.- (darin ist allerdings auch die eröffnung der notwendigen bankkonten etc. eingeschlossen... heutzutage teilweise ein arges spiessrutenlaufen!!!)

trusts/stiftungen, die wir errichten und verwalten, können bis zu 1,000,000.- an assets einbringen, ohne dass verwaltungskosten belastet werden (bis usd 5,000,000.- kostet's 0,75%, bis usd 10,000,000.- 0,5%... und darüber 0,25%)

GEBÜHRENRÜCKVERGÜTUNGEN VON BANKEN, PROVISIONEN VON VERSICHERUNGEN ETC. SCHREIBEN WIR UNSEREN KUNDEN VOLLUMFÄNGLICH GUT!!!

wir haben mit unserer art der kostenbelastung nur beste erfahrungen gemacht

viel erfolg - und: take care!

ffbkdavid
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tellus
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.05.2004
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 6.Dez 2004 15:06    Titel: Übertreibung Antworten mit Zitat

Diese Getue... Vermögensverwaltungen sind Ganoven wie jeder kleine Vertreter auch: Viel Hin und Her, man will ja Provisionen haben, obwohl das eigentlich schon ein namhafter Fondsmanager erledigt.

Was daran so schwer sein soll, frage ich mich... Man klärt die Ziele des Anlegers und sein life planning, wann er wieviel braucht, dann packen wir zB 1 Mio in Depot-R/LVs Vater und Kind mit steuerfreien Erträgen mit 4% Depotzinsen und den Rest auf einen DWS VermbF I und Fidelity Euro. Growth schnell verfügbar und fertig. Oder will er nachhaltige Ökofonds? Auch gut, oder zocken? Dann bekommt er eben eine Grundstücksspekulation in Shanghai, wenn er unbedingt will, schwer ist das alles nicht.
p.s. Die DWS hat bereits zugegeben: Eine Anlage in Einzelfonds verliert meistens gegen eine fondsgebundene Rentenversicherung, denn switcht oder shiftet mal 1 Mio in Fonds im Laufe von 20-40 Jahren um, das zerhaut die Rendite gewaltig und wird teurer als jede Vertreterprovision.

p.p.s Steuerberater ist ein geschützter Beruf; Steuern dürfen von Finanzvertretern nur sehr begrenzt beraten werden und dies zieht ggf. pingelige Abmahnungen durch die Kammern nach sich.
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unbelievable
Specialist


Anmeldungsdatum: 29.04.2004
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: 6.Dez 2004 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

@tellus

Sie sind ja ein ganz großer Vermögensverwalter - welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um bei Ihnen Kunde werden zu dürfen?

Zitat:
dann packen wir zB 1 Mio in Depot-R/LVs Vater und Kind mit steuerfreien Erträgen

Können Sie Referenzen benennen, die Sie mit dieser Strategie beglückt haben und was machen Sie eigentlich nach dem 01.01.05?
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 6.Dez 2004 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

tja, tellus !
Vertan, vertan,, sagte der Hahn der im Suff den Elefanten bestieg. Nach Ihren eigenen Worten sind Sie dann ja auch ein Ganove.. Es gibt aber auch ehrliche kleine Vertreter und nicht nur solche VMV die 1 Mio in R/LV beraten ?
Man sollte vorher etwas nachdenken werter Tellus, denn sonst fordert man ja eine Auseinandersetzung über fachliche Qualifikation geradezu heraus. Die Haifischrudel wetzen dann schon mal schnell die Beisserchen
Mit freundlichen Grüßen
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