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Caviar-Creator

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MariBo
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Anmeldungsdatum: 02.03.2004
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 4.Aug 2004 17:33    Titel: Caviar-Creator Antworten mit Zitat

Hallo Suchende

Ich wurde, wie sicher viele andere auch, angerufen um folgendes Produkt zu kaufen oder zu verkaufen. Es geht um Aktien und Beteiligungen an der Firma Caviar-Creator Inc.. Auszüge aus dem Geschäftszweck habe ich hier einkopiert, Rest siehe Webseite

www.caviar-creator.de

Eines muß man sagen, die Webseite ist sehr hübsch gemacht, ob ein gutes Investment, wird sich wohl erst zeigen, wenn sie es tatsächlich an die Börse gebracht haben.

"Aktien oder Beteiligungen an der Firma Caviar-Creator
CAVIAR CREATOR möchte ein weltweit führendes Unternehmen für die Produktion von Stör, Kaviar und Stördelikatessen werden und dabei Ökonomie und Ökologie fruchtbar miteinander verbinden.

Die CAVIAR CREATOR Inc. ist eine US-amerikanische Gesellschaft mit Sitz in Oregon. Die Geschäftsstelle der Niederlassung Europa ist in Düsseldorf.

CAVIAR CREATOR verfügt durch ihre Partner über das fortschrittlichste, patentierte Konzept für Aquakulturanlagen in Form von geschlossenen Wasserkreisläufen.

CAVIAR CREATOR baut zurzeit in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) die weltweit größte geschlossene Aquakulturanlage zur Aufzucht von Stören.
Hauptbeschäftigungsfeld von CAVIAR CREATOR ist der Bau, die Finanzierung und der Betrieb von Aquakulturanlagen sowie der Produktion von hochwertigem Edelfisch nach ökologischen Prinzipien und dessen Vermarktung."

Und was haltet Ihr davon ?

Viele Grüße

Maribo
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KING
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Anmeldungsdatum: 17.03.2004
Beiträge: 66
Wohnort: EUROPA, WORLDWIDE

BeitragVerfasst am: 5.Aug 2004 4:37    Titel: Abzocke...wie gehabt bei vorbörslichen Beteiligungen. Antworten mit Zitat

...die werden nie an die Börse gehen...Werdet endlich wach. Alles ehemalige Mitarbeiter von WBB der Mega Abzockladen.Und auch aus anderen Zockerbuden.
Finger weg!!!!!!
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MariBo
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.03.2004
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 5.Aug 2004 10:43    Titel: WBB ? Antworten mit Zitat

Hi, so ähnlich sehe ich es auch. Rein vom Bauchgefühl. Aber bitte näheres zu den Abzockern dahinter. Wäre nettes Argument wenn mich die Jungs nächste Woche wieder anrufen

Viele Grüße

Maribo
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ahaque
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2004 11:57    Titel: pro und contra Antworten mit Zitat

Hmm... 3 Mio Fördersumme von der EU, Allianz in CC investiert, Störe bereits geliefert, Exklusivlieferant bei Klitschko-Kampf in New York, warum sollten die so einen Aufwand betreiben für einen kleinen Betrug? Aber ob das was mit dem Börsengang wird, wird sich zeigen. Die Grundidee in diesem Markt ist völlig ok, die Asiaten u.a. prügeln sich um Kaviar, die Störbestände sind weltweit alles andere als berauschend. Hopsen die o.a. wbb-Betrüger auch in den USA rum? Fakten und Namen wären schön, dazu ist dieses Forum geschaffen.
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2004 17:52    Titel: pro und contra ... Kaviar aus MV Antworten mit Zitat

Hallo liebe User !
Ist wirklich interessant was hier in GOMOPA für Themen behandelt werden.
Ich habe mir die Homepage besagter Firma mal angesehen,und ich würde KING bitten, mich mal über WBB ?? etwas aufzuklären, ggf. pn.
Hier wird ein Thema, wohl im Zusammenhang mit Abzocke, (Initiatoren )angesprochen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, da ich mich mit "Aquakultur " schon seit Anfang der 80 er Jahre beschäftige. Mir ist auch der "Vater " und Weiterentwickler dieser Technologie in Deutschland bestens bekannt. Die ersten Warmwasser- "Aquakulturanlagen " in Deutschland wurden schon Anfang der 80 er u.a.von Metz- Mannheim und RWE entwickelt, gebaut und betrieben. Eine Anlage von Metz- Mannheim stand in der Nähe von Wildeshausen, die der RWE wurde in Niederaußem mit Wasser des dortigen Kraftwerks betrieben. Mit Erfolg wurden dort heimische Fischarten wie Karpfen, Graskarpfen, Schleien u.a., und später auch Aale in geschlossenen Kreisläufen gezüchtet.
Einige Anlagen wurden von dem mir bekannten Ing.,der die Technologie weiterentwickelt hat, auch nach China, USA und nach DUBAI verkauft. Auch die angesprochene Anlage in Fulda existiert schon des längeren und hat wohl mal wieder den Besitzer gewechselt. Ich habe zur Jahrtausendwende an einem Projekt in Maryland gearbeitet, musste dies aber mangels genügendem Kapital und aus persönlichen Gründen ( schwere Erkrankung meiner Ehefrau ) aufgeben. Ich selbst habe Fische aus solchen Anlagen, insbesondere gefährdete Fischarten, in Zusammenarbeit mit Vereinen erfolgreich in heimischen Gewässern renaturisiert bzw. wieder eingebürgert, besonders in NRW.
Bereits 1998 gab es schon Berichte in namhaften Zeitungen wie der Welt und Frankfurter Allgemeine über das "schwarze Gold"aus deutschen Landen. (Fulda ) Nur waren die Zahlen damals realistischer...
Ich bin im Besitz kompletter Unterlagen, wie Businesspläne, Wirtschaftlichkeitsberechungen, Marketingstrategien und der Kostenberechnung einer kompletten 1000 Tonnen-Anlage. Habe
auch eine Komplettberechnung für das geplante Vorhaben in Maryland erstellt und da sehen die Zahlen und auch die Entwicklungszeiträume etwas anders aus.
Bereits 1996/97 wurde damals von einer Düsseldorfer Firma für eine Firmengründung des mir bekannten Ing.. 15 Mio DM in Aktien /Vorzugsaktien über Private- Placement offeriert, und da die Firma als INC. gegründet wurde, wohl auch mit Erfolg. Konnte jetzt in der Kürze der Zeit allerdings keine Verbindung des jetzigen Unternehmens ( bis auf die Anlage in Fulda ) mit dem damaligen Unternehmen herstellen. Werde, da meine Aufmerksamkeit geweckt wurde, aber weiter recherchieren, da mir die jetzigen, im Firmenportrait vorgestellten Personen im Moment nicht viel hergeben und ich denke das dies ohnehin nur die wissenschafltichen "Strohmänner " sind. Aus dem Bauch heraus einfach deshalb, weil in den wissenschaftlich verbrämten Aussagen auf der Hompage der Intiatoren in Bezug auf Produktionsmengen derartiger Unsinn steht, den ein " Fachmann " so nie von sich geben würde, ohne seinem Image und seiner Person als "Experte " zu schaden.
Z.B. das dort bald 33 Tonnen Kaviar produziert werden. Das ist absoluter Humbug und dient wirklich nur zur " Bauernfängerei "und zum Geldeinsammeln bei unbedarften Laien.Selbst wenn die Störe dort, unter idealen Bedingungen heranwachsend, nach 4 Jahren geschlechtsreif sind und Rogen produzieren würden, müssten sich dort bei der Größe der Fische, und um 33 Tonnen Kaviar zu produzieren, bei angenommenen 5 -10 Kg Rogen ( = Kaviar ) pro Fisch ca 6000 laichreife "weibliche "Störe tummeln. Dies wäre dann aber erst die Vermarktungsgeneration 1. Drei Generationen müssten dann rein theoretisch in gleicher optimaler Folge nachwachsen, ohne die männlichen Tiere mit einzubeziehen, um die angepeilten Produktionsmengen zu erzielen. Selbst wenn man die Störe mit einem von mir mitentwickelten Verfahren per "Kaiserschnitt " ihres Kaviars beraubt und damit eine Überlebensquote zur weiteren Verwertung von ca 60- 70 % erzielt. Ob dies u.a. mit reiner "Getreidefütterung " ( = Nonsens, gerade bei Stören ) und aus von verschiedenen Ländern "herangekarrten" ,und somit unterschiedlichen Populationen möglich ist, ist ohnehin fischereibiologisch wegen der vielen bekannten und unbekannten Risikifaktoren in geschlossenen Anlagen garnicht haltbar.
Allein die Anfälligkeit durch "Fischkrankheiten " ist um ein vielfaches höher wie in der Natur, und hat bereits den Dänen in den 50 Jahren selbst in offenen Fließkanälen den sog. Egtved- Virus,VHS ( eine der schlimmsten Seuchen bei Regenbogenforellen ) beschert. Diesen Virus hat es vor der Intensivhaltung so bei Forellen nicht gegeben.
ich führe dies mal nur so im Hinblick auf die "Prospekthaftung " und auf die Glaubwürdigkeit der Initiatoren so ausführlich aus.
Selbst wenn Kaviar für manchen ein begehrtes und auch bezahlbares Produkt ist, soviel Arbeitsplätze wie erhofft wird es trotz staatlicher Finanzspritzen mit Sicherheit nicht geben. Es wundert schon die Dummheit mancher Politker die sich für solchen, ökologisch verbrämten Unsinn hergeben. Wie haben sich doch in Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs die Gehirne vernebelt. Vor fünf Jahren hätte man für solche Objekte bei Politikern noch nicht mal einen Termin erhalten, bzw. man wäre öffentlich für verrückt erklärt, im günstigsten Fall mitleidig belächelt worden. Von Subventionen aus Steuergeldern ganz zu schweigen.
Langfristig gesehen und unter realistischen Voraussetzungen, ist dieses Thema aufgrund des noch technologischen Vorsprungs und Know -Hows sicherlich ein interessanter Aspekt der auch ernährungsphysiologisch Sinn macht, und auch der Landwirtschaft langfristig mit Fish- Farming in Kreislaufanlagen eine Alternative bietet. Für den Anleger,so wie dargestellt, aufgrund der z.T.- und jetzt sage ich bewusst- unsachlichen Aussagen (Bauernfängerei ) ein unwägbares Risiko.
Ist halt mal was neues, dem Anleger sagen zu können.. Sorry, tut uns leid, unsere lieben Störe haben uns enttäuscht.... und leider ist ihr Geld jetzt futsch..

Mit freundlichen Grüßen

Roderich
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KING
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Anmeldungsdatum: 17.03.2004
Beiträge: 66
Wohnort: EUROPA, WORLDWIDE

BeitragVerfasst am: 28.Okt 2004 3:09    Titel: Re: pro und contra.......????!!! Antworten mit Zitat

ahaque hat folgendes geschrieben::
Hmm... 3 Mio Fördersumme von der EU, Allianz in CC investiert, Störe bereits geliefert, Exklusivlieferant bei Klitschko-Kampf in New York, warum sollten die so einen Aufwand betreiben für einen kleinen Betrug? Aber ob das was mit dem Börsengang wird, wird sich zeigen. Die Grundidee in diesem Markt ist völlig ok, die Asiaten u.a. prügeln sich um Kaviar, die Störbestände sind weltweit alles andere als berauschend. Hopsen die o.a. wbb-Betrüger auch in den USA rum? Fakten und Namen wären schön, dazu ist dieses Forum geschaffen.


...von kleinem Betrug kann keine Rede sein! Es ist grosser Betrug.... warum werben die wohl mit solchen events und prominenten, wenn die es nicht nötig hätten???? Die DUMMEN fallen immer wieder drauf rein.
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KING
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Anmeldungsdatum: 17.03.2004
Beiträge: 66
Wohnort: EUROPA, WORLDWIDE

BeitragVerfasst am: 28.Okt 2004 3:15    Titel: Re: pro und contra ... Kaviar aus MV Antworten mit Zitat

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Hallo liebe User !
Ist wirklich interessant was hier in GOMOPA für Themen behandelt werden.
Ich habe mir die Homepage besagter Firma mal angesehen,und ich würde KING bitten, mich mal über WBB ?? etwas aufzuklären, ggf. pn.
Hier wird ein Thema, wohl im Zusammenhang mit Abzocke, (Initiatoren )angesprochen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, da ich mich mit "Aquakultur " schon seit Anfang der 80 er Jahre beschäftige. Mir ist auch der "Vater " und Weiterentwickler dieser Technologie in Deutschland bestens bekannt. Die ersten Warmwasser- "Aquakulturanlagen " in Deutschland wurden schon Anfang der 80 er u.a.von Metz- Mannheim und RWE entwickelt, gebaut und betrieben. Eine Anlage von Metz- Mannheim stand in der Nähe von Wildeshausen, die der RWE wurde in Niederaußem mit Wasser des dortigen Kraftwerks betrieben. Mit Erfolg wurden dort heimische Fischarten wie Karpfen, Graskarpfen, Schleien u.a., und später auch Aale in geschlossenen Kreisläufen gezüchtet.
Einige Anlagen wurden von dem mir bekannten Ing.,der die Technologie weiterentwickelt hat, auch nach China, USA und nach DUBAI verkauft. Auch die angesprochene Anlage in Fulda existiert schon des längeren und hat wohl mal wieder den Besitzer gewechselt. Ich habe zur Jahrtausendwende an einem Projekt in Maryland gearbeitet, musste dies aber mangels genügendem Kapital und aus persönlichen Gründen ( schwere Erkrankung meiner Ehefrau ) aufgeben. Ich selbst habe Fische aus solchen Anlagen, insbesondere gefährdete Fischarten, in Zusammenarbeit mit Vereinen erfolgreich in heimischen Gewässern renaturisiert bzw. wieder eingebürgert, besonders in NRW.
Bereits 1998 gab es schon Berichte in namhaften Zeitungen wie der Welt und Frankfurter Allgemeine über das "schwarze Gold"aus deutschen Landen. (Fulda ) Nur waren die Zahlen damals realistischer...
Ich bin im Besitz kompletter Unterlagen, wie Businesspläne, Wirtschaftlichkeitsberechungen, Marketingstrategien und der Kostenberechnung einer kompletten 1000 Tonnen-Anlage. Habe
auch eine Komplettberechnung für das geplante Vorhaben in Maryland erstellt und da sehen die Zahlen und auch die Entwicklungszeiträume etwas anders aus.
Bereits 1996/97 wurde damals von einer Düsseldorfer Firma für eine Firmengründung des mir bekannten Ing.. 15 Mio DM in Aktien /Vorzugsaktien über Private- Placement offeriert, und da die Firma als INC. gegründet wurde, wohl auch mit Erfolg. Konnte jetzt in der Kürze der Zeit allerdings keine Verbindung des jetzigen Unternehmens ( bis auf die Anlage in Fulda ) mit dem damaligen Unternehmen herstellen. Werde, da meine Aufmerksamkeit geweckt wurde, aber weiter recherchieren, da mir die jetzigen, im Firmenportrait vorgestellten Personen im Moment nicht viel hergeben und ich denke das dies ohnehin nur die wissenschafltichen "Strohmänner " sind. Aus dem Bauch heraus einfach deshalb, weil in den wissenschaftlich verbrämten Aussagen auf der Hompage der Intiatoren in Bezug auf Produktionsmengen derartiger Unsinn steht, den ein " Fachmann " so nie von sich geben würde, ohne seinem Image und seiner Person als "Experte " zu schaden.
Z.B. das dort bald 33 Tonnen Kaviar produziert werden. Das ist absoluter Humbug und dient wirklich nur zur " Bauernfängerei "und zum Geldeinsammeln bei unbedarften Laien.Selbst wenn die Störe dort, unter idealen Bedingungen heranwachsend, nach 4 Jahren geschlechtsreif sind und Rogen produzieren würden, müssten sich dort bei der Größe der Fische, und um 33 Tonnen Kaviar zu produzieren, bei angenommenen 5 -10 Kg Rogen ( = Kaviar ) pro Fisch ca 6000 laichreife "weibliche "Störe tummeln. Dies wäre dann aber erst die Vermarktungsgeneration 1. Drei Generationen müssten dann rein theoretisch in gleicher optimaler Folge nachwachsen, ohne die männlichen Tiere mit einzubeziehen, um die angepeilten Produktionsmengen zu erzielen. Selbst wenn man die Störe mit einem von mir mitentwickelten Verfahren per "Kaiserschnitt " ihres Kaviars beraubt und damit eine Überlebensquote zur weiteren Verwertung von ca 60- 70 % erzielt. Ob dies u.a. mit reiner "Getreidefütterung " ( = Nonsens, gerade bei Stören ) und aus von verschiedenen Ländern "herangekarrten" ,und somit unterschiedlichen Populationen möglich ist, ist ohnehin fischereibiologisch wegen der vielen bekannten und unbekannten Risikifaktoren in geschlossenen Anlagen garnicht haltbar.
Allein die Anfälligkeit durch "Fischkrankheiten " ist um ein vielfaches höher wie in der Natur, und hat bereits den Dänen in den 50 Jahren selbst in offenen Fließkanälen den sog. Egtved- Virus,VHS ( eine der schlimmsten Seuchen bei Regenbogenforellen ) beschert. Diesen Virus hat es vor der Intensivhaltung so bei Forellen nicht gegeben.
ich führe dies mal nur so im Hinblick auf die "Prospekthaftung " und auf die Glaubwürdigkeit der Initiatoren so ausführlich aus.
Selbst wenn Kaviar für manchen ein begehrtes und auch bezahlbares Produkt ist, soviel Arbeitsplätze wie erhofft wird es trotz staatlicher Finanzspritzen mit Sicherheit nicht geben. Es wundert schon die Dummheit mancher Politker die sich für solchen, ökologisch verbrämten Unsinn hergeben. Wie haben sich doch in Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs die Gehirne vernebelt. Vor fünf Jahren hätte man für solche Objekte bei Politikern noch nicht mal einen Termin erhalten, bzw. man wäre öffentlich für verrückt erklärt, im günstigsten Fall mitleidig belächelt worden. Von Subventionen aus Steuergeldern ganz zu schweigen.
Langfristig gesehen und unter realistischen Voraussetzungen, ist dieses Thema aufgrund des noch technologischen Vorsprungs und Know -Hows sicherlich ein interessanter Aspekt der auch ernährungsphysiologisch Sinn macht, und auch der Landwirtschaft langfristig mit Fish- Farming in Kreislaufanlagen eine Alternative bietet. Für den Anleger,so wie dargestellt, aufgrund der z.T.- und jetzt sage ich bewusst- unsachlichen Aussagen (Bauernfängerei ) ein unwägbares Risiko.
Ist halt mal was neues, dem Anleger sagen zu können.. Sorry, tut uns leid, unsere lieben Störe haben uns enttäuscht.... und leider ist ihr Geld jetzt futsch..

Mit freundlichen Grüßen

Roderich



....Abzocke.... weil es nie einen Börsengang geben wird!!! WBB war einer der grössten Abzockerbuden in Düsseldorf mit über 400 Mitarbeitern. Der VKL Herr Teddy Hein sitzt jetzt bei Caviar...!
Die Story mit den Stören und alles weitere ist halt dir Story, um die DUMMEN zu locken! Wenn die an die Börse gehen wollen, warum machen die es einfach nicht, sondern sammeln jahrelang Geld ein wertlosen mit Private Placement Aktien???? Alles billige Show.....
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KING
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Anmeldungsdatum: 17.03.2004
Beiträge: 66
Wohnort: EUROPA, WORLDWIDE

BeitragVerfasst am: 28.Okt 2004 4:06    Titel: Re: Caviar-Creator Antworten mit Zitat

MariBo hat folgendes geschrieben::
Hallo Suchende

Ich wurde, wie sicher viele andere auch, angerufen um folgendes Produkt zu kaufen oder zu verkaufen. Es geht um Aktien und Beteiligungen an der Firma Caviar-Creator Inc.. Auszüge aus dem Geschäftszweck habe ich hier einkopiert, Rest siehe Webseite

www.caviar-creator.de

Eines muß man sagen, die Webseite ist sehr hübsch gemacht, ob ein gutes Investment, wird sich wohl erst zeigen, wenn sie es tatsächlich an die Börse gebracht haben.

"Aktien oder Beteiligungen an der Firma Caviar-Creator
CAVIAR CREATOR möchte ein weltweit führendes Unternehmen für die Produktion von Stör, Kaviar und Stördelikatessen werden und dabei Ökonomie und Ökologie fruchtbar miteinander verbinden.

Die CAVIAR CREATOR Inc. ist eine US-amerikanische Gesellschaft mit Sitz in Oregon. Die Geschäftsstelle der Niederlassung Europa ist in Düsseldorf.

CAVIAR CREATOR verfügt durch ihre Partner über das fortschrittlichste, patentierte Konzept für Aquakulturanlagen in Form von geschlossenen Wasserkreisläufen.

CAVIAR CREATOR baut zurzeit in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) die weltweit größte geschlossene Aquakulturanlage zur Aufzucht von Stören.
Hauptbeschäftigungsfeld von CAVIAR CREATOR ist der Bau, die Finanzierung und der Betrieb von Aquakulturanlagen sowie der Produktion von hochwertigem Edelfisch nach ökologischen Prinzipien und dessen Vermarktung."

Und was haltet Ihr davon ?

Viele Grüße

Maribo



Maribo scheint Werbung zu machen für Caviar Creator...!
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ahaque
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 26.Nov 2004 10:51    Titel: metro Antworten mit Zitat

CC-Kaviar-Produkte werden inzwischen von der metro vertrieben, das scheint ja ein großer Betrug zu sein. Allerdings wird der Zweifler einwenden, dass nach gerade den langen Referenzlisten bisher ja kein Verdacht aufkommen konnte.

Vielen Dank für den Bericht von Herrn Hopp, der schafft interessante Perspektiven!

Angeblich will Hauptinitiator Montgomery die Unternehmung wie schon andere Firmen zuvor an die nasdaq bringen, was ich nun bei den paar Milliönchen für ein Gerücht halte, das sähe eher nach amex oder otc-Zocke aus. Der Börsengang selber würde allerdings schöne Sümmchen einspielen, was wiederum einen richtig ordentlichen Betrug lohnen würde. Die dritte Tranche der Aktien für nun 6,80 ist auf dem Markt, wenn die Infos richtig sind, mannomann, was für ein Aufwand.

Insgesamt wird der Fall bei der unsicheren Sachlage interessant:
Sind die Verschwörungstheoretiker hier im Forum schon neurotisch geworden oder verliert die Gier des CC-Investors? Es ist wie üblich (an der Börse etc) egal, wie eine Info ausieht, sondern die Reaktion darauf ist relevant und wenn die oberen 500.000 Hunger haben...
Nichts Genaues weiß man vorläufig überhaupt nocht nicht, wie immer /
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Baerle777
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.12.2003
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 26.Nov 2004 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Bei CC ist eine gute Idee in die Hände von üblen Abzockern geraten. So wurden gerade vor einigen Tagen die Fördermittel für Denim gestrichen und trotzdem wird munter weiter eingesammelt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits (Prospekthaftung).
Angeblich sollen immer noch über 100 Tel.-Verkäufer aktiv sein, dabei gibt es kein operatives Geschäft! Die Filialen in Übersee dienen offensichtlich nur der Verschiebung der hier eingesammelten Millionen nach St. Nimmerleinsland.
Wer immer noch nicht überzeugt ist, soll sich mal ein bischen näher mit den "Führungspersonen" bei CC beschäftigen.
Meine Meinung: Die Anleger werden ihre Gelder niemals wiedersehen.
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2004 14:44    Titel: CC- Kaviar Antworten mit Zitat

Hallo !
Ja, es ist leider sehr schade das sich immer die falschen = geldgierigen Leute mit einer sicherlich zukunftsträchtigen Sache beschäftigen und Unbedarften damit das Geld aus der Tasche ziehen. Leider damit auch eine zukunftsträchtige Innovationsmöglichkeit in Verruf bringen.
Erfreulich ist die Tatsache, dass die Obrigkeit anscheinend aufgewacht ist und diesen Typen Steuergelder in Form von Fördermitteln entzogen werden.
Da die Störarten die zur Kaviargewinnung dienen aufgrund der katastrophalen ökologischen und ökonomischen Situation in ihrem angestammten Haupverbreitungsgebiet am kaspischen Meer und den dort einmündenden Flüssen, schon seit Jahren bedroht sind, wurden schon kurz nach Ende der UDSSR von namhaften Fischereibiologen Versuche unternommen, die Aufzucht und Weiterzucht zur Arterhaltung -mit dem Nebeneffekt der Kaviargewinnung- zu ermöglichen.
Hierzu bieten sich geschlossene Kreislaufanlagen mit gesteuerter Wassertemperatur ,wie bereits bei anderen Fischarten erfolgreich eingesetzt,geradezu an. Da der Stör nach dem Hai eine der ältesten auf der Erde vorkommende Fischart ist und auch die entsprechende Paramatrik mit seiner Umwelt, und damit auch zu seiner Arterhaltung entwickelt hat, ist die massive Störung durch die Spezies Mensch ,derart, dass dieser die Eier = Rogen dieses Fisches als Delikatesse betrachet, desweiteren durch die Verschmutzung und Veränderung der Lebenswelt, nur durch den Menschen selbst wieder zu beseitigen, wenn er es denn will, um weiter Kaviar und Störfleisch essen zu können.
Es müssen daher aus Wildfängen erst einige Generationen an Stören herangezüchtet werden, die die vom Menschen geschaffenen künstlichen Parameter in geschlossenen Kreislaufanlagen als erweiterte Erbanlagen weitergeben ,und dann auch unter völlig neuen Bedingungen in der Lage sind, den gleichen Rogenanteil = Kaviar zu produzieren wie in der freien Wildbahn. Das einzige was man bisher weiß und auch technisch im Griff hat, ist die Beständigkeit einer bestimmten Wassertemperatur mittels Wärmezufuhr/Austausch, und annähernd die Verträglichkeit der bisher eingesetzten Futtermittel. Wobei man auch hier erst am Anfang steht, da man noch nicht einmal annähernd erforscht hat inwieweit die sich in Kreislaufanlagen bildenden Bakterien störend auf Wachstum und Rogenbildung zur Kaviargewinnung auswirken. Selbst wenn man die Geschlechtsreife durch die o.g. Parameter um die Hälfte drücken kann, heißt dies noch lang nicht, das Zuchtstöre auch den gleichen Rogenanteil im Verhältnis zum Körpergewicht haben wie ihre Artgenossen in freier Wildbahn, da diese trotz der Verschmutzung ihrer Lebensräume aufgrund ihrer genetischen Muster Schutzmechanismen schneller entwickeln, wie die in Kreislaufanlagen gezüchteten Störe.
Unter Berücksichtigung einer annähernd glaubwürdigen Wirtschaftlichkeitsberechnung müsste dies einem zukünftigen Anleger in einem Prospekt unmissverständlich klar gemacht werden. Das heißt, ihm muss gesagt werden, dass ein prognostizierter wirtschaftlicher Erfolg, frühestens nach 12- 15 Jahren eintreffen wird.
Alles andere ist schönreden und Bauernfängerei.Um die Wirtschaftlichkeit ggf. früher errreichen zu können, kann und muss eine derartige Anlage nur in großen Dimensionen erstellt werden, und in sog. Mehrfachkomplexen, wo es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ein absolutes Muss ist darin auch andere Speisefischarten zu züchten, (Aale, Tilapien u.a. ) da man darin schon jahrelange Erfahrung hat.
Diese Fische lassen sich wegen der Nachfrage zu einem guten Preis vermarkten da auch hier die natürlichen Erträge aufgrund Raubbau schwindend gering sind.
Aus diesen Erlösen könnten Aktionäre schon vorher angemessene Dividenden oder Zinszahlungen erhalten die sich dann im Laufe der Zeit dadurch erhöhen, wenn dann irgendwann mal Kaviar geernet wird.
Dann wäre auch zu erwägen, in wieweit Aktionäre/Gesellschafter die Kaviargenießer sind ihre Dividende nicht auch in Naturalien ( sprich Eigenkaviar und hervorragend schmeckendes Störfleisch) erhalten könnten.
Der weitaus und für uns alle langfristig verbleibende Nebeneffekt = eigentlich Haupteffekt wäre dann der, dass genügend Jungstöre u.a. Arten gezüchtet werden die sich wieder in die freie Natur aussetzen lassen und die durch den Menschen gefährdete Arterhaltung sicherstellen.
Um eine wirtschaftlichen Effizienz zu erreichen, müsste eine derartige Anlage /(n) mit ca 150 -200 Mio Euro veranschlagt werden, da mindestens 1 500 - 2 000 Tonnen andere Fischarten mit aufgezogen werden müssen
um die laufenden Kosten abzudecken. Und dies geht auch nur dann, wenn es sich um sog. EDELFISCHARTEN handelt, die aufgrund großer und steigender Nachfrage entsprechend vermarktet werden können. ( Der Viktoriabarsch z.B. kann dann der dortigen Bevölkerung als Nahrung dienen und bräuchte nicht kostenaufwendig nach Deutschland zum Verbraucher transportiert werden. Frachtkosten und Verpackunngsanteil am Endverbraucher - Preis: ca 67 %. )

Ein weiterer Effekt wäre, dass daraus ein neuer Industriezweig entstehen würde der allein für dieses Projekt alles in allem ca 500 neue und feste Arbeitsplätze schaffen würde ( mit den daraus entstehenden Synergien )
MVP ist sicher ein geeigneter Standort, da Wasser und Wind ( für die Energieversorgung ) vorhanden sind und es immer noch Menschen gibt, die von der Fischaufzucht /verarbeitung- und veredelung etwas verstehen.

Alle anderen in einem Prospekt oder Verkaufsgespräch gemachten Angaben halte ich deshalb für bewusste Verbrauchertäuschung und
Effekthascherei. Dann auch noch mit Wissenschaftlern ??? untermauern zu versuchen, wie erfolgversprechend sowas sein könnte, grenzt eigentlich schon an Betrug und erfordert Strafermittlung gegen alle daran Beteiligten.
Gegen ein AG als solches wäre ja nichts einzuwenden wenn dem eingesammelten Geld auch ein ein entsprechender Wert gegenüber steht.
Wenn jeder Anleger der gerne Edelfisch und Kaviar isst, seine Anlage als Vorauszahlung für spätere " Naturaldividende " betrachet, und ihm diese bis es soweit ist entsprechend verzinst wird, wäre dies ein neuer Aspekt für den ach so gescholtenen Standort Deutschland. Nur, es muss ehlrich dabei zu gehen und alle Beteiligten müssen auf die möglichen Risiken hingewiesen werden.
Man könnte ja auch Spenden einsammeln , Motto: " Rettet den Kaviar "( ein Politiker als Schirmherr findet sich schnell ) wie z.B. für die gefährdeten Sumatratiger. ( HÖR ZU ) I.d. Fall würden die Spender sogar Herrn Clements Kasse entlassen und die Statistiken der Arbeitslosigkeit nach unten drücken ***
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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ricklec
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Anmeldungsdatum: 16.11.2004
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 27.Nov 2004 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es eigentlich eine einzige vorbörsliche Aktie, für die Telefonverkäufer Werbung gemacht haben, die es dann tatsächlich an die Börse geschafft hat? *frag mal neugierig*
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Anmeldungsdatum: 17.03.2004
Beiträge: 66
Wohnort: EUROPA, WORLDWIDE

BeitragVerfasst am: 15.Dez 2004 4:35    Titel: Antworten mit Zitat

bravo Leute, Ihr habt es kapiert!!!
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 15.Dez 2004 16:49    Titel: Re: CC- Kaviar Antworten mit Zitat

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Hallo !
Ja, es ist leider sehr schade das sich immer die falschen = geldgierigen Leute mit einer sicherlich zukunftsträchtigen Sache beschäftigen und Unbedarften damit das Geld aus der Tasche ziehen. Leider damit auch eine zukunftsträchtige Innovationsmöglichkeit in Verruf bringen.
Erfreulich ist die Tatsache, dass die Obrigkeit anscheinend aufgewacht ist und diesen Typen Steuergelder in Form von Fördermitteln entzogen werden.


@
Leider schläft die Obrigkeit noch viel zu viel, denn es werden aus Dummheit heraus noch immer Zukunftsprojekte, die der Allgemeinheit eine Win Win Sytuation für alle Beteiligten bringen würde, nicht einmal überdacht, geschweige denn durchdacht.
Aber es ist richtig, das die Krummen mit ihren Märchenstunden und Geschichten das Geld schneller einsammeln, als Jemand, der alles offen und erlich auf den Tisch legt.
Einer meiner ersten Lehrmeister im Vertrieb ( ist an Herzentzündung gestorben) sagte mal,( ich kann da nicht zustimmen) der Kunde ist dumm, blöd und faul, und darum muß man ein Stück Schei...in Silberpapier verpacken, eine Goldenen Geschichte darum erzählen, und der Kunde will es haben. Leider klappt soetwas auch heute immer noch, und wer dann erlich und korrekt arbeitet, muß manchmal ganz schön strampeln.

Grüße
Heinrich
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Schelm2004
Specialist


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 15.Dez 2004 23:52    Titel: Wie wäre es denn damit ? Antworten mit Zitat

Normalerweise habe ich ja mit Fischen nicht soviel am Hut, weshalb ich mir einen Geschäftspartner an Land gezogen habe, der als passionierter Angler und ausserordentlich fachkundiger Sachverständiger in diesem Bereich sich auch mal der Website gewidmet hat und nur mit dem Kopf schütteln konnte - wer weiß (ich tue das jetzt), wie rigorose Futterverwerter gerade Störe sind, der wird allein über die Thematik der Fütterung nur lachen können. Aber die fachlichen Ergüsse hat uns ja der User Hopp bereits dezidiert aufgearbeitet.....

Mir selbst kommen hier auch wirklich wieder andere Gedanken auf:

Wie wäre es denn mal mit Anzeigen wegen Untreue gegen verantwortliche Mitarbeiter des Landesförderinstitutes in MÄC-POMM, die hier überhaupt Förderungen in Betracht gezogen haben ?

Mich persönlich k...zt es mittlerweile wirklich an, was es an Subventionsverschwendung in diesen Landen zu beobachten gibt. Jeder Geschäftsführer wird bei Tippfehlern in Umsatzsteuervoranmeldungen fast aufgehängt - die öffentlich bediensteten Bedenkenträger dokumentieren permanent ihre Unfähigkeit zum Schaden des Staates und außer Statements a la "Irren ist menschlich" passiert nichts.

Wenn ich mit solchen und ähnlichen Vorgängen nicht täglich jobseitig befasst wäre, würde ich den Umfang vielleicht nicht erkennen - aber das nimmt wirklich Ausmaße an..........

Hier ist gerade dieser Vorgang besonders schlimm, da durch die öffentliche Subventionierung ja noch bei potentiellen Anlegern ein Vertrauensbonus generiert wurde. Aber über solche Dinge machen sich, da kann ich wirklich alle User hier beruhigen, gerade Mitarbeiter der Landesförderinstitute in den NBL keine Gedanken.


Schelm2004
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Profimmo
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Anmeldungsdatum: 19.06.2003
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 16.Dez 2004 0:15    Titel: Antworten mit Zitat

Leute ! Um präziser zu werden müßt Ihr in Oregon USA nachhaken. Gibt es dort einen wirklichen Betrieb mit Produktion, wie groß ist er, stimmt die Investition mit dem vorhandenen überein usw.
Es kann ja auch dort nur ein virtuelles Büro sein?
In Düsseldorf haben die ein Haus gut hergerichtet, aber man munkelt so einiges. Der Außendienst ist fest angestellt und wird mit betriebseigenen Fahrzeugen ausgstattet. Also Geld ist da. Es kommen auch angeblich
jährlich 8 Mio aus USA. Träum ich oder wach ich?
Dran bleiben und die Finger nach USA austrecken!


Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser.

Gruüsse von Profimmo
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scapfel
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 4
Wohnort: 89079 Ulm

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2005 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,


ich bin einer derjenigen, welcher in dieses Projekt investiert haben! Grundsätzlich, die Idee ist sehr pfiffig aber auch nicht neu! Es gibt in Deutschland kleinere Kaviarproduzenten, sowie eine Anlage in Frankreich.
Die Fragen welche uns beschäftigen müssen sind doch andere!
Wie hoch ist die Rentabilität, wie seriös sind die Manager oder wie nachhaltig ist dieses Unternehmen!!
Falls einer von Euch, bezogen auf die Macher und deren Vergangenheit, mir weiterhelfen kann bin ich sehr dankbar.
Was ich anfügen möchte, die Anlage in Fulda ist im Betrieb, ich war vor Ort und habe diese Anlage besichtigt. In der Tat es schwimmen Söre in diesen Becken und zwar einige hunderte oder tausende. Ist schwierg Fische, welche durcheinander schwimmen zu zählen, lach.
Der Aufbau dieser Anlage ist stimmig, soweit ich dies beurteilen kann.
Die Frage nach der Seriösität beschäftigt mich stärker!!!
Also, antwortet mir


Gruß

scapfel
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2005 21:25    Titel: Caviar Creator Antworten mit Zitat

@scapfel
Die Anlage in Fulda ist schon einige Jahre alt ,hat eine andere Technikwie die im Bau befindliche.und die Besitzverhältnisse dort haben sich schon mehrmals geändert.Die Gründe dafür sind mir bestens bekannt. Dazu braucht auch im Moment hier noch nicht eingegangen werden. Hier sollte sich schon mal jeder seinen Teil denken, weil sich in diesem Fall die Firma Caviar Creator mit fremdem Federn schmückt und hier nicht die Wahrheit gesagt wird.Die in Fulda eingesetzte Technologie ist mir bekannt, auch der Erbauerdieser Anlage .
Sie funktioniert auch, aber inwieweit sie kostendeckend oder gar gewinnbringend arbeitet wage ich zu bezweifeln.
Schon 1999 /2000 erschienen in Bezug auf besagte Anlage in Fulda in verschiedenen nahmhaften Tageszeitungen Berichte über das "schwarze Gold aus Deutschland " Also ist das jetzt nichts Neues. Nur, man hatte in den letzten 4 Jahren nichts marktveränderndes über Kaviar/Mengen aus deutschen Landen gehört. Die Unterlagen der damaligen Firma über das Startup habe ich bei mir zu Hause.
Auch wenn die Caviar Creator mit Ihrem(Zucht )- Kaviar und Störprodukten bei der Metro gelistet ist( ist für mich bei so einem Produkt ohnhin kaufmännische Hilflosigkeit und fragwürdiges Marketing ) sagt das noch lange nichts über einen dauerhaften Erfolg und über zukünftige Gewinne aus.

Die Anlage in MV die jetzt auch mit Steuergeldern gebaut wird hat eine andere Technik als die in Fulda und wird von einer Firma Dr.Müller Fredelsloh gebaut bzw. soll gebaut werden.Der Inhaber dieser Firma ist mir auch persönlich bekannt. Ich hatte u.a. 1990 mit der Firma im Zshg. mit befruchtetem Forellenrogen aus Südafrika für einen Geschäftspartner in der Türkei geschäftlich zu tun.Diese Firma Dr. Müller arbeitet auch mit der Uni Göttingen zusammen. Ob im Bereich Störzucht werde ich abklären.
Herr Dr. Müller war schon seit Anfang der 80 er Jahre neben seiner Forellenzucht im Bereich Fischtechnik sehr innovativ tätig und hat einige gute Neuerungen für Praktiker in der Teichwirtschaft entwickelt, die aber,bis auf seine Filtersysteme, die zwar in den Sektor Warmwasserkreislaufanlagen passen mit Großanlagen wie Sie jetzt in Dennim gebaut werden sollen nichts zu tun haben.
Ob die in Insolvenz gegangene Anlage in der Nähe,die von Caviar Creator übernommen wurde oder übernommen wird,die ursprünglich für Aalmast /Farmaalaufzucht genutzt werden sollte ( auch mit Fördermittel gebaut ) auch von Dr. Müller gebaut wurde, werde ich nachprüfen.
Wenn Sie in Fulda waren hätte man Ihnen doch genau sagen können wieviel Störe dort sind, wo die herkommen bzw. herkamen und wieviel Kaviar dort produziert wird oder wurde?
Eine andere Firma deren Besitzer mir persönlich seit Mitte der 80 er bekannt ist, deren Name ich im Moment hier nicht erwähne da diese hier noch nicht im Zusammenhang mit Caviar- Creator erwähnt wurde hatte die gleiche Absicht wie bereits o.g. erwähnt. Demnach müssten eigentlich für die letzten 4 Jahre zumindest von der Anlage in Fulda Zahlen vorliegen. Oder werden die Zeichner dort hingelockt um ihnen noch mehr Geld aus der Tasche zu leiern, weil sie dort angeblich den lebenden Beweis für goldenes Geschäft schwimmen sehen ?
Die geplanten Zahlen Fulda von damals liegen mir , bis 2005 hochgerechnet vor, und die habe ich damals schon mit Skepsis betrachet, weil mir die Problematik der Störaufzucht sowie auch anderer Fischarten in geschlossenen Warmwasserkreislaufanlagen bestens bekannt ist, da ich mich mit diesem Thema seit Anfang der 80iger Jahre auch in der Praxis beschäftigt habe.
Also wenn Sie Zeichner sind, dann müssten Sie doch ein Verkaufsprospekt mit Zahlenangaben haben. ggfls. sogar einen Businessplan und eine Umsatzvorausschau. Dann könnte man anhand der
Zahlen abgleichen ob die den Zeichnern vorgerechnete Rentabilität realistisch ist, und ob alle möglichen, jederzeit auftretenden Störfälle ( auch biologische ) mit einberechnet wurden. Nur als Gedankenanstoß:
Ich habe in meinen Berechnungen aus der Praxis für ein Vorhaben in DUBAI und in MARYLAND alle 4,8 Jahre einen Totalausfall ( als Mittelwert)
mit den weitergehenden Folgen in der Produktion eingeplant und entsprechend gerechnet.
Bei der Kaviargewinnung als Hauptstandbein wäre dann auch noch die Zeit bis zur Geschlechtsreife nach einem Totalausfall und und..... zu berücksichtigen.
Welche Störarten sind in Fulda vorhanden ?
Haben Sie auch kleine Fische gesehen ( Brut, Fingerlinge, Satzfische ) Es gibt einige Störarten die für die Kaviargewinnung geeignet sind, mit unterschiedlichen Eigrößen und unterschiedlichem Geschmack. Dies hat in der Natur ( bei Wildfischen ) auch was mit dem Futter und den trotz der starken Verschmutzung ( die im übrigen in der Wolga und in vielen Nebenflüssen rückläufig ist und von der auch andere Fischarten betroffen waren ) vorhanden Parametern zu tun in dem sich die Fische aufhalten.
Dasselbe gilt auch für geschlossenen Warmwasseranlagen. Ich kenne zwar einige der deutschen Fischereibiologen dem Namen nach die hinter der Mutterfirma in Oregon stehen bzw. mit dieser zusammen arbeiten, aber die betreten mit der Fischart Stör und hier mit der Aufzucht im großen Stil Neuland, auch wenn sie mit anderen Fischarten sicher nachweisliche Erfolge vorweisen können. Das ist aber auch hier wie mit den Äpfeln und Birnen ....**
Fische aus unterschiedlichen Gebieten,wenn es Wildfänge sind, und auch aus mehreren Kreislaufanlagen, reagieren unterschiedlich auf Fremdparameter wenn sie in ein für sie neues Umfeld ( neue Aufzuchtanlage ) gelangen. Dementsprechend groß ist auch die Gefahr das ganze Bestände durch Krankheitserreger ausfallen die latent ruhend eingeschleppt und dann bei Streß wie z.b. Transporten aktiviert werden.
Dieses Ausfallrisiko ist bei geschlossenen Kreislaufanlagen besonders hoch, auch wenn die Fische in abgeschotteten Becken gehalten werden.
Sind die Anleger im Prospekt auf diese Risiken in der Aufzucht hingewiesen worden.?
Auf mögliche Totalausfälle und die Folgezeiten ..? ( 5-6 Jahre bis zur Kaviarentnahme nach Geschelchtsreife ) Könnte hier noch mehr Punkte und Details aufführen, will aber hier bei Gomopa keine detaillierte und kostenlose Beratung für die Macher machen.
Nur soviel sei noch gesagt: Dat Ding wird wenn es so wie jetztvorgestellt konzipiert wird allein schon an den hohen Energiekosten scheitern. Daran und an anderen Dingen die ich hier teilweise aufgeführt habe sind schon in der Vergangenheit andere Projekte gescheitert.
Auch die bereits vorhandene Anlage die ursprünglich zur Aalmast gebaut worden ist.
Anlagen in der geplanten Größenordnung müssen in der Energieversorgung autark sein oder, da standortunabhängig, in Systeme so eingebunden werden das eine optimale Wertschöpfung und die derzeit günstigste machbare Ökobilanz erreicht wird.
Da ich gerade an einem dahingehenden Projekt arbeite habe ich zu bestehenden gute Vergleichsmöglichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Roderich Hopp
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scapfel
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 4
Wohnort: 89079 Ulm

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2005 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Hopp,

danke für ihre detaillierten Ausführungen. Ihre Beiträge sind sehr inhaltsreich, leider nicht sehr beruhigend!
In der veralteten Anlage in Fulda werden, nach Angabe von CC, ca. 3-5 Tonnen Kaviar per anno produziert. Es gab eine Sektion, in der mit der Aufzucht von Stören begonnen wurde, sprich von der Aufbereitung der Eier bis zu diversen kleinen Becken in denen winzige Störe heranwachsen.
Es wurde ebenso mitgeteilt, daß die dort schwimmenden Störe nicht aus eigener Zucht stammen,sondern extern beschafft wurden.
Einen dezidierten Buisnessplan habe ich, trotz nachfragen, nicht bekommen, aber das Verkaufsprospekt liegt mir vor bzw kann auf der Homepage von CC heruntergeladen werden.
Nach wie vor ist es klasse ihre Berichte zu lesen und über die Risiken, aus ihrer Sichtweise, aufgeklärt zu werden, nur es gibt auch Chancen, oder wie sehen Sie dies?
Nochmals, die Bitte an Sie, ich benötige Infos über die Macher dieses Projektes, damit ich darauf reagieren kann.
Gerne auch in einem persönlichen Telefonat.


Grüße aus Ulm
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2005 21:48    Titel: Caviar Creator Antworten mit Zitat

@scapfel !
So ,so aus Ulm... nicht weit weg von meiner Heimatstadt im Kreis SIG. Aktivieren Sie Ihre PN. ( siehe auch Newsletter von heute ) und schicken Sie mir eine Nachricht oder Ihre Tel.Nr und EMail-Adresse. Eilt sehr. Rufe /schreibe auch umgehend zurück.
Werde hier in Kürze einige interessante Neuigkeiten bezüglich besagter Firma einstellen.Mein Näschen hat mich nicht getrogen. Hole mir nur noch die rechtliche Absicherung und Genehmigung vom eigentlichen Initiator "Kaviar aus Deutschland ", hier zu veröffentlichen bzw. werde ihn bitten hier das zu wiederholen, was ich heute per Mail erhalten habe.
Dies lässt nichts Gutes ahnen.

Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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