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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 654
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Verfasst am: 12.Okt 2006 4:01 Titel: Concept Finanz Moshammer Klaus Vermögensberatungs KG |
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FMA entzieht „Concept Finanz Moshammer Klaus Vermögensberatungs KG“ die Konzession
Die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat laut aktueller Mitteilung gestern, 10. Oktober 2006, der „Concept Finanz Moshammer Klaus Vermögensberatungs KG“ mit sofortiger Wirkung die Konzession entzogen. Dieses Wertpapierdienstleistungsunternehmen (WPDLU), das seit 1994 auf Basis einer Gewerbeberechtigung am Markt tätig war, hatte am 9. September 1999 von der damaligen Bundes-Wertpapieraufsicht BWA eine Konzession erhalten, die zur Vermögensberatung sowie zur Vermittlung von Finanzdienstleistungen berechtigt. Im Zuge einer unangekündigten Vor-Ort-Prüfung am Anfang Oktober 2006 kamen Fakten zu Tage, die den dringenden Verdacht begründen, dass das Unternehmen auch die Finanzdienstleistung der Vermögensverwaltung durchgeführt hat, ohne jedoch über die dafür erforderliche Konzession zu verfügen. Weiters besteht der Verdacht, dass das Unternehmen verbotenerweise Kundengelder entgegengenommen und zweckwidrig verwendet hat. Die FMA hat daher der Staatsanwaltschaft Wien eine Sachverhaltsdarstellung zur Überprüfung allfälliger relevanter strafrechtlicher Tatbestände übermittelt.
Quelle: FONDS professionell
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 654
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Verfasst am: 27.Aug 2007 15:12 Titel: |
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Urteil: Fünf Jahre Haft für Klaus Moshammer
Der ehemalige ConzeptFinanz Geschäftsführer Klaus Moshammer, wurde heute wegen Veruntreuung von Kundengeldern im Wiener Landesgericht zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt. Rund 30 emotionsgeladene Geschädigte fanden sich im Gerichtssaal ein.
Der ehemalige Vermögensberater Klaus Moshammer veruntreute seit dem Jahr 1996 Kundengelder in Höhe von fünf Millionen Euro (s. Artikel: "Ich habe jahrelang betrogen."). In der heutigen Schlussverhandlung gab er an, dass die Veruntreuung aus einem Zufall heraus entstanden sei: "1996 gab ich einem Kunden einen Erlagschein aus meiner Kanzlei mit, damit er das Geld an die Investmentgesellschaft einzahlen kann. Der Kunde hat aber versehentlich auf mein Konto eingezahlt. Ich hatte damals einige Verbindlichkeiten auf meinem Konto. Plötzlich wies mein Kontostand keinen Minusstand mehr auf. Dies war dann der Auslöser für meine weiteren Handlungen." Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Geschichte aufflog, hatten Kunden fünf Millionen Euro auf sein Privatkonto ohne Widmungszweck eingezahlt. Benötigte ein Kunde zwischendurch Geld verlangte er seine Einlage zurück, wurde ihm der Betrag aus anderen Kundengeldern überwiesen.
Moshammer folgte dem Motto: "Lebe wie ein Millionär, dann bist du einer. "Ich führte ein Luxusleben", gibt der reumütige ehemalige Finanzberater zu, "hatte ein tolles Haus, fuhr teure Autos, ging in die besten Restaurants und machte exklusive Urlaube." Bis zuletzt beabsichtigte Moshammer seinen Kunden ihr Geld zurück zu bezahlen. Über Firmenkooperationen, Kanzleivergrößerung und Eventveranstaltungen sollte das Geld wieder hereinzubekommen. Er sei bis zur Anzeige 100prozentig sicher gewesen, die veruntreuten Gelder langfristig zurückzahlen zu können. Die Rechnung ging jedoch nicht auf. Moshammer heute: "Ich hatte das Glück, das die Spängler-Bank die Anzeige bei der FMA machte. Ich würde heute noch immer Gelder veruntreuen." (bb)
Quelle: FONDS professionell |
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