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Der Deutsche Investment Report und "Die Affäre BMO"

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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6784

BeitragVerfasst am: 5.Jun 2008 18:37    Titel: Der Deutsche Investment Report und "Die Affäre BMO" Antworten mit Zitat

Der auch auf GoMoPa umstrittene Deutsche Investment Report weiss sich nun nicht mehr zu helfen und schlägt zurück.

Zitat:
DIE Affäre BMO
Liebe Leserinnen und Leser,

wir melden uns heute bei Ihnen mit einem kurzen Zwischenbericht, um unseren Abonnenten zu zeigen, dass es uns noch gibt, dass Sie in Bälde wieder mit regelmäßigen Aussendungen rechnen können und dass die von uns zuletzt besprochenen Aktiengesellschaften trotz aller aktuellen medialen Rufmordkampagnen auf einem guten und, wie man an den entsprechenden Unternehmensnachrichten erkennen kann, perspektivisch vielversprechenden Weg sind.

Echte Qualitätsunternehmen setzen sich an der Börse letztlich immer durch, auch wenn es mitunter zu unglücklichen Verzögerungen des Rallyesturms oder gar temporär zu massiven Rückschlägen kommen kann. Dieses Tal der Tränen durchwanderten leider einige von uns besprochene Gesellschaften in den zurückliegenden Monaten. Die Aktienkurse der betreffenden Firmen mussten zum Teil erhebliche Einbrüche hinnehmen, die Konsequenz für uns als Deutscher Investment Report war ein herber Vertrauensverlust durch die Anlegergemeinde.

Wir haben keine Probleme damit, etwaige Fehleinschätzungen und Irrtümer, denen wir bei der Beurteilung von Wertpapieren potenziell unterlegen sein können, zuzugeben und selbstkritisch unsere Kriterien und methodischen Maßstäbe zu hinterfragen, wenn dies nötig sein sollte. Wir haben dies selbstverständlich auch in diesem Fall getan.

Nach gründlicher Prüfung bleibt für uns bestehen, dass der Deutsche Investment Report Zielscheibe und Opfer einer von interessierten Kreisen inszenierten Diffamierungsstrategie geworden ist.

Nahezu alle Negativberichte in den Medien (Euro am Sonntag, Börse ARD, Tagesspiegel, Hessischer Rundfunk, ZEIT u.v.a.), die in vernichtender Weise die Seriosität unserer Empfehlungen und Analysen in Frage gestellt haben, basieren mehr oder weniger, ausgesprochen wie unausgesprochen, auf einer einzigen Quelle:

Den geistigen Ergüssen und intellektuellen Kostbarkeiten des Herrn Bernd M. Otto, deutscher Staatsbürger, wohnhaft in der Schweiz, der als Herausgeber des Online-Börsendienstes investment24.de seit einiger Zeit einen kaum nachzuvollziehenden Feldzug gegen den Deutschen Investment Report führt und der die von uns besprochenen Unternehmen mit aller Macht schädigen möchte, was ihm partiell ja durchaus gelungen ist. Immerhin sind die Aktienkurse der Esiqia AG und der Voltavis AG nach verleumderischen Behauptungen des Herrn Otto, die geeignet waren, das Ansehen der zur Rede stehenden Gesellschaften in der öffentlichen Wahrnehmung herabzuwürdigen, auf extreme Tiefstände gefallen

zum Schaden der Unternehmen,
zum Schaden der Anteilseigner,
zum Schaden des Deutschen Investment Reports.

Weil die Aussagen des Herrn Otto ungeprüft von Massenmedien, denen man eigentlich größte Sorgfalt bei der Auswahl ihrer Quellen unterstellen müsste, übernommen wurden und weil die betreffenden Unternehmen und Aktien bzw. deren Shareholder durch die sich anschließende unglaublich negative und einseitige Berichterstattung immens geschädigt wurden, haben wir es für nötig befunden, Recherchen über die Person Bernd M. Otto, der in der Tagespresse und bei den Rundfunkanstalten offenbar Narrenfreiheit genießt, anzustellen

Hierbei kam Ungeheuerliches zu Tage:

Der Mann, der seinen Abonnenten gegenüber als Anlegerschützer auftritt, der nach eigenem Bekunden eine Mission verfolgt, die zum Ziel hat, die Börsenlandschaft von vermeintlich unseriösen Anbietern zu reinigen, ist nach den uns vorliegenden Informationen ein verurteilter Krimineller, was hier aber offenbar noch niemand weiß.

Das wird die Abonnenten von investment 24, die immerhin mehr als 1000 Euro für Herrn Ottos Elaborate zahlen, ebenso interessieren wie die von ihm instrumentalisierten Medien und Behörden:

Bernd M. Otto ist zweimal wegen Urkundenfälschung verurteilt, zweimal wegen Leistungsbetrugs und einmal wegen Beleidigung.

Hinzu kommt, dass in diesem Monat ein weiteres Verfahren an einem deutschen Gericht gegen ihn läuft.

Bemerkenswert ist, dass Herr Otto in Deutschland als unbekannt verzogen gilt. In seinem Zufluchtsstaat, der Schweiz, ist Herr Otto schon mehrfach panikartig umgezogen. Hierbei wurden auch Scheinadressen eingesetzt. Uns stellt sich die Frage:

Was hat Herr Otto zu verbergen? Bis heute hat Herr Otto keine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz.

Dieser fünffach rechtskräftig verurteilte Betrüger kann sich offiziell in Deutschland gar nicht mehr blicken lassen. UND DAS SOLL EIN SERIÖSER BÖRSENBRIEFAUTOR SEIN?

Die von ihm hinters Licht geführten Medien sollten schleunigst auf Grund der neuen Faktenlage überlegen, ob sie sich der richtigen Quelle anvertraut haben und seine Abonnenten sollten unbedingt mal darüber nachdenken, ob sich hier nicht der nächste Leistungsbetrug anbahnt und ob ihre Abonnementsgebühren wirklich gut angelegtes Geld sind. Wenn die Schweizer Behörden sich einmal genauer mit der Person Bernd M. Otto beschäftigen werden, könnte es sehr schnell geschehen, dass sein Brief und seine Website abgeschaltet werden müssen. Möglicherweise wird er die Schweiz verlassen müssen. Abonnenten sollten aus unserer Sicht lieber jetzt schnell die Reißleine ziehen.

Wir werden Sie in den nächsten Tagen exklusiv über die brisanten Details zu den Betrügereien von Bernd M Otto informieren.

Im übrigen ist von Anfang an offensichtlich gewesen, welches Spiel Otto mit seinem Börsenbrief treibt und was er wirklich mit seinen rufschädigenden Äußerungen verfolgt hat: Als Shortseller hat er prächtig an den fallenden Kursen der von ihm kaputtgeschriebenen Unternehmen verdient, Esiqia beispielsweise befand sich ja über Monate als Shortposition in seinem Musterdepot. Otto hat ja noch nicht einmal verschwiegen, dass er ein reales wirtschaftliches Interesse am Niedergang der betreffenden Firmen besaß und umso unverständlicher ist es, dass er die Medien für seine Absichten missbrauchen konnte, und das noch im Gewand des Anlegerschutzes. Die zutiefst beklagenswerten Kursverluste der erwähnten Aktien stehen in einem unmittelbaren kausalen wie temporalen Erfahrungskontext mit Ottos Kampagne (und den Shortsellingaktivitäten von ihm und seinen Lesern) und der komplett einseitigen Berichterstattung darüber in den Medien, die als Multiplikator fungierte. Insofern ist den Firmen, den Investoren wie uns ein erheblicher Schaden entstanden.
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