| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5913
|
Verfasst am: 14.Dez 2006 15:29 Titel: Die „Top 13“ der Vermögensverwalter |
|
|
Trotz aller Risiken an den Kapitalmärkten ist das Geschäft mit der Geldanlage ein Wachstumsmarkt.
Wie eine Umfrage des Handelsblatts ergab, stieg das verwaltete Vermögen allein der weltgrößten 13 Asset-Management-Häuser in den vergangenen drei Jahren um mehr als fünf auf nunmehr knapp 14,3 Bill. Dollar.
Das ist ein Plus von 56 Prozent.
Die Daten per Ende September dieses Jahres sind die aktuellsten verfügbaren. Dabei sind die „Wealth-Management-Einheiten“ für gehobene Privatkunden von UBS und Credit Suisse, die ebenfalls große Vermögen verwalten, nicht einbezogen.
Sieben der Anbieter haben inzwischen die Marke von einer Billion Dollar beim verwalteten Vermögen überschritten. Vor drei Jahren hatten erst drei Häuser diese Hürde genommen. Auffällig in der Rangfolge und bei der Analyse der Veränderungen ist die Konzentration der Anlegergelder auf Adressen mit computergesteuerten und indexorinetierten Investmentansätzen sowie andererseits auf renommierte internationale Anbieter mit aktivem Managementansatz. Diese Gesellschaften verbuchen auch die höchsten Mittelzuflüsse, die sie allerdings nicht in allen Fällen veröffentlichen.
Klare Spitzenreiter in der Hitliste sind Barclays Global Investors (BGI) und State Street Global Advisors (SSGA) mit jeweils mehr als 1,6 Bill. Dollar an verwaltetem Vermögen. Diese Häuser haben in den vergangenen Jahren viel neues Geld angezogen. Sie konzentrieren sich auf Indexprodukte und zunehmend auch computergesteuerte Portfolios mit begrenzter Indexabweichung. Der dritte große Spieler in dem Geschäftsfeld, die Vanguard Group, steht derzeit auf Rang sieben.
Bei den klassischen, aktiven Asset-Managern, die mit Übergewichtungen beispielsweise von Einzelwerten, Branchen oder Ländern ihre Vergleichs-Indizes zu schlagen versuchen, liegen Fidelity Investments und Capital Group auf den Rängen drei und vier. Auf Platz fünf folgt mit Allianz Global Investors das erste deutsche Anlagehaus.
Die großen Fusionen und Aufkäufe unterstreichen die Dynamik der Branche. Der Trend ist ungebrochen. Das illustriert ein aktueller Deal: Die für ihr Wertpapierverwahrgeschäft bekannte Bank of New York erwarb gerade die auf Rang neun geführte Mellon Financial. Außerdem steht die krisengeschüttelte, rund 180 Mrd. Dollar schwere US-Firma Putnam zum Verkauf. Als mögliche Interessenten handelten Marktteilnehmer bisher Unicredito und Amvescap. Jetzt ist laut Medienberichten das kanadische Investmenthaus Power Financial im Spiel.
Der Trend zu Zusammenschlüssen ließ einige der jetzt zu den „Top 13“ zählenden Gesellschaften erst in diese Liga aufrücken. Dazu zählt insbesondere der auf Anleihen spezialisierte US-Verwalter Blackrock, der in diesem Jahr die 544 Mrd. Dollar große Anlagesparte von Merrill Lynch übernahm. Das größte Thema des vergangenen Jahres war der Erwerb der 460 Mrd. Dollar schweren Vermögensverwaltung der Citigroup durch die US-Gesellschaft Legg Mason, die dadurch auf den zehnten Platz vorrückte.
Zu den Verlierern zählt die zweite deutsche Adresse unter den großen Anbietern, die zur Deutschen Bank gehörende Deutsche Asset Management. Sie litt in der Vergangenheit unter starken Mittelabflüssen von Investoren, musste außerdem im vergangenen Jahr ihre britische Anlagesparte mit Vermögenswerten von 46 Mrd. Pfund an Aberdeen Asset Management verkaufen. |
|
| Nach oben |
|
|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|