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excabe Specialist
Anmeldungsdatum: 17.11.2005 Beiträge: 167 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 3.Jan 2006 21:01 Titel: Dubai 1000 Hotelfonds |
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Wer kann etwas zum Dubai 1000 Hotelfonds sagen? Initiator ist ein Herr Georg Recker, dieser soll auch das Dubai Magazin herausgeben. Der Fond soll auch schon für längere Zeit an die Maritim Hotelkette vermietet haben.
Weiß aber nicht, ob das Grundstück schon gekauft ist.
Gruß excabe |
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Sinius Newbie
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 30
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Verfasst am: 3.Jan 2006 22:26 Titel: |
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@excabe:
herr recker hat sicherlich viele gute ideen und auch vorsätze. jedoch erscheint mir das einzuwerbende kapital in höhe von rund 150 mio euro gerade vor dem hinterund des sehr dynamischen marktes, der langen laufzeit des fonds und der tatsache, dass dies das erste projekt von herrn recker ist, sehr wagemutig.
ich würde, wenn ich in diesem zugegebenermassen interessanten markt etwas investieren würde, eher auf den "dubai business bay" von trendcapital http://www.bause-beteiligungen.de/dubai_business_bay.php zurückgreifen. hierbei ist die laufzeit mit gut 3 jahren sehr kurz, die fast steuerfreie rendite liegt bei ca. 12 % p.a. (nur progressionsvorbehalt), es ist der zweite fonds der initiatoren und der fonds wurde von - ich glaube - finanztest als günstigster dubai-fonds bewertet.
ich hoffe, ich konnte helfen.
bg,
sinius |
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PECUNIA Specialist
Anmeldungsdatum: 27.08.2003 Beiträge: 156 Wohnort: Hannover / Dubai
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Verfasst am: 10.Jan 2006 10:04 Titel: Dubai 10000 Fond, Herr Recker |
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@eckabe,
schau mal bei www.welcome-dubai.com rein, geh ins Forum und klick auf "Luftnummer oder was" steht viel Interessantes, auch in bezug auf Herrn Reckers Dubai Fond.
Ich verstehe auch nicht, wo Herr Recker die Dreistigkeit her nimmt, hier von guten und langfristigen Renditen zu sprechen.
Die Maritim Hotelkette hat lediglich ein Managment-Vertrag abgeschlossen. D.h. es gibt absolut keine wiederkehrenden Pachteinnahmen. Wer hier Geld investiert hat selber schuld.
Wenn man die Renditeversprechen von Herrn Recker mit den der Lottogesellschafte vergleicht, rate ich, spielt Lotto, da ist die Chance größer, für sein eingesetztes Kapital auch was zu erhalten.
Viele Grüße aus dem lauwarmen Dubai wünscht
PECUNIA |
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Goldfisch5 Specialist
Anmeldungsdatum: 08.12.2005 Beiträge: 108
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Verfasst am: 18.Jan 2006 13:14 Titel: |
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@ excabe
Das Thema Dubai ist natürlich in aller Munde, und läßt sich wohl sehr gut an den Mann bringen. Hab selber im vergangenen Jahr einen wirklich nur kleinen Versuch in einem Dubai-Fonds gemacht. War der erste von AC-Invest, die Initiatoren kommen aus Gütersloh.
Das Thema wurde hier im Forum schon behandelt, paßt aber zu deinem Thread da auch dort ein Problem unterstellt wurde, man könne das Geld nicht einwerben oder es sei nicht genug.
Jetzt hatte ich die erfreuliche Mitteilung in der Post, daß nicht nur der Fond geschlossen, sondern auch die Auszahlung kurzfristig ansteht. Bleibt mal abzuwarten wie es weitergeht, aber einen Eindruck wie man es auch machen kann bekommt man bei den Jungs ganz sicher. |
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 653
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Verfasst am: 22.Feb 2006 6:10 Titel: |
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| Zitat: |
Dubai-Fonds: Experten uneins
Georg Recker, Chef der Recker-Unternehmensgruppe aus Hamm und Initiator des Dubai 1000 Hotel-Fonds, sieht seinen Fonds durch die Entscheidung der Bundesregierung, das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nicht zu verlängern, nicht betroffen.
Eine Änderung des „Belegenheitsprinzips“, also die Besteuerung nur am Standort der Immobilie, sei nicht in Planung. „Es wird eventuell einige Änderungen im Bereich gewerblicher Einkünfte zur Vereinfachung von internationalen Strukturen geben“, so Recker gegenüber cash-online.
Hintergrund: Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat gestern mitgeteilt, das am 10. August 2006 auslaufende DBA mit den Emiraten, zu denen auch Dubai zählt, neu zu verhandeln (cash-online berichtete). Sollte es zu keiner Einigung kommen, müssten die Gewinne bzw. Überschüsse von Dubai-Fonds ab 2007 voll in Deutschland versteuert werden. Bisher sind sie laut DBA von der Steuer freigestellt. Es gilt lediglich der sog. Progressionsvorbehalt, der den Steuersatz für die restlichen Einkünfte des Anlegers leicht erhöhen kann.
Recker, der nach eigenen Angaben in ständigem Kontakt mit dem BMF steht, ist indes zuversichtlich: „Dass es in Zukunft weiterhin ein DBA geben wird, steht außer Frage.“ Laut Mitteilung des BMF wird Deutschland den VAE in der Tat „vorschlagen, noch im ersten Halbjahr 2006 mit Neuverhandlungen zu einem DBA zu beginnen“. Solche Verhandlungen und die Umsetzung der Ergebnisse in nationales Recht können sich allerdings über Jahre hinziehen.
Dem Vernehmen nach ist dem BMF vor allem ein Dorn im Auge, dass einige Dubai-Fonds mit steuerfreien Ausschüttungen werben können, denn auch in Dubai fällt bisher unter bestimmten Voraussetzungen keine Steuer an. „Ich halte es für unwahrscheinlich, dass ein neues DBA die Freistellung unter Progressionsvorbehalt vorsieht, sofern keine effektive Besteuerung in den Emiraten erfolgt“, schränkt Rechtsanwalt und Steuerberater Martin Führlein aus der Kanzlei Rödl & Partner, Nürnberg, ein.
Eine konkrete Stellungnahme aus dem BMF war nicht zu erhalten – weder zu der Frage, warum das Abkommen nicht verlängert wird, noch dazu, mit welcher genauen Zielsetzung die Verhandlungen mit den Emiraten geführt werden sollen und welchen Zeitplan das Ministerium vor Augen hat. Auch die Frage, ob die Emirate schon auf das Angebot zu Neuverhandlungen reagiert haben, wollte BMF-Sprecher Oliver Heyder-Rentsch nicht beantworten.
Quelle: [url=http://www.cash-online.de/cash-online/news/index.php?aktion=news&kat_id=6&id=4637]Cash-Online[Url] |
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Wüstenfuchs Newbie
Anmeldungsdatum: 28.09.2005 Beiträge: 27 Wohnort: Dubai - Hor Al Anz (Ziegenweide)
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 653
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Verfasst am: 6.Sep 2007 21:35 Titel: |
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| Zitat: |
Das Manager-Magazin (mm) - von Christoph Rottwilm
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143 Millionen Euro für ein Phantom-Hotel
Grauer Kapitalmarkt grotesk: Eigentlich sollten im Luxushotel "Maritim Dubailand" längst Gäste wohnen. Auf dem Wüstengrundstück befindet sich aber bislang nur eine Baugrube. Deutsche Anleger haben den Hotelflop mitfinanziert. Einem jungen Finanzwirt aus Hamm vertrauten sie Millionen an.
Drei Kräne, ein paar Baucontainer und eine riesige Baugrube - viel mehr gibt es nicht zu sehen auf dem Grundstück im Hinterland Dubais. Nur wenige Arbeiter sind zu entdecken - sie machen nicht den Eindruck, als wollten sie sich verausgaben.
Was an gleicher Stelle zu dieser Zeit eigentlich geplant war, steht im Emissionsprospekt eines geschlossenen Immobilienfonds, des Hotelfonds Dubai 1000: Ein Luxushotel, ausgestattet mit 1000 Zimmern, 50 so genannten Ownersuiten und - als besonderem Bonbon - dem "Ein-Zimmer-Ein-Auto-Konzept", bei dem die Übernachtungsgäste eigens bereit gestellte Fahrzeuge kostenlos nutzen können. Schon im Juli dieses Jahres hätte das Haus die ersten Besucher aufnehmen sollen.
Tat es aber nicht. Und auch in nächster Zukunft wird kaum ein Gast im Hotel "Maritim Dubailand" absteigen. Denn im Moment ist kaum absehbar, wann der Bau fertig gestellt wird.
Zahlreiche deutsche Kapitalanleger kommt das teuer zu stehen. Denn diese haben den Fonds mit reichlich Eigenkapital ausgestattet. Wie viel die Anleger genau zum Investitionsvolumen von insgesamt knapp 143 Millionen Euro beigesteuert haben, ist allerdings offen. Initiator Georg Recker aus Hamm in Westfalen macht dazu keine Angaben. Die 70 Millionen Euro, die laut Markterhebung des Analysten Stefan Loipfinger zusammengekommen sein sollen, werden von Insidern als zu hoch gegriffen angezweifelt.
So oder so steht der Beteiligungsmarkt, in dem Jahr für Jahr zweistellige Milliardensummen eingesammelt werden, damit allen Bestrebungen und Beteuerungen für mehr Transparenz, Professionalität und Seriosität zum Trotz einmal mehr am Rande eines Anlagedesasters größeren Ausmaßes.
Was ist passiert? Am Anfang standen - wie so oft - große Versprechungen. In Hundertschaften hatte Recker vor rund zwei Jahren Anleger und potenzielle Vertriebspartner in Dubai begrüßt. Der Junginitiator - Anfang 30, Typ Dampfplauderer und bis dato vor allem als Steuerexperte und Seminarveranstalter aufgefallen - hämmerte seinen Gästen an zahllosen Wochenenden die Vorzüge seines ersten Beteiligungsangebots ein. Dubai boomt, der Fremdenverkehr ebenso. Was läge da näher als ein Hotel in der Wüste zu bauen?
>> weiter zu Teil 2: Das Projektteam löst sich in Luft auf
>>> weiter zu Teil 3: Der Initiator stellt sich tot
| Zitat: |
| Von Georg Recker war zu alldem keine Stellungnahme zu bekommen. Insbesondere die Fragen, welches Unternehmen zurzeit die Bauarbeiten vor Ort betreibt und wann mit einer Hoteleröffnung zu rechnen ist, blieben unbeantwortet. Zu den offenen Forderungen seiner (Ex-)Geschäftspartner äußerte er sich ebenfalls nicht. |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2003 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 6.Sep 2007 23:25 Titel: |
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@GM&P Mod. Team,
es sollte dabei erwähnt werden, dass Gomopa-User bereits vor 20(!) Monaten fundiert auf Ungereimtheiten und Risiken hingewiesen haben. Wer also seitdem Geld investiert hat und kein Gomopa-Mitglied war, ist selber schuld.
Struckischreck |
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Woytilla Specialist
Anmeldungsdatum: 21.01.2002 Beiträge: 101 Wohnort: Dubai / Berlin
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Verfasst am: 7.Sep 2007 9:40 Titel: Wenigstens . . . |
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. . . ja wenigstens macht das Thema jetzt endlich wieder ein wenig Welle!
Für mich ist unverständlich, wieso immer noch so viele Anleger ihr Geld Fonds und Initiatoren anvertrauen, die nicht einmal eine Firma oder Niederlassung in Dubai errichtet haben.
Vielleicht als Tip für alle an Dubai interessierten Anleger:
Schon seit etlichen Monaten ist das Emirat intensiv mittels Regularien und Gesetzen bemüht, solche Kapitalverbrennungsmaschinerien einzuschränken.
So kann man inzwischen Fonds und Initiatoren quasi alle üblichen Fragen stellen hinsichtlich Mittelverwendung, Mittelkontrolle, Zulassungen etc. - und es müsste normalerweise qualifizierte Antworten darauf geben.
Die Zeiten, wo Dubai ein Fonds- (oder vielmehr ein Luftikus-) Eldorado war, sind eindeutig vorbei: Developer-Zulassung, staatliche Kapitalmarktkontrolle, Brokerzulassung, Escrow (Treuhand) Law usw. - das alles sind keine "Projekte in der Anbahnung", sondern existierende Regularien, an die sich hier jeder halten muss.
Ich stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Vielleicht kriege ich es auch hin, die Tage mal eine kleine Fotoserie über die Dubailand-Flop-Nummer von Herrn Recker hier einzustellen. Mal sehen, ab 13.09. ist Ramadan, da wird es was ruhiger
Gruss
Woytilla |
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strategiedoctor Specialist
Anmeldungsdatum: 01.05.2004 Beiträge: 108
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Verfasst am: 7.Sep 2007 10:27 Titel: Was können SIE von Georg Recker lernen? |
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| Zitat: |
Hotelfonds Dubai 1000
Initiator stellt sich tot
Der Junginitiator Herr Recker vom Typ Dampfplauderer. |
Der strategiedoctor hat die Zuverlässigkeit von Herrn Recker bereits 2004 kennen gelernt. Damals hat er den Montagmorgen-Steuertipp von Georg Recker abonniert. Und das ging so: Jeden Montagmorgen sollte ein Steuertipp für 1 Euro erscheinen, nach dessen Umsetzung man mindestens 1000 Euro spart. Eigentlich kein schlechtes Geschäft.
Der strategiedoctor hat das Jahresabo bezahlt, doch in 2004 war bei Herrn Recker leider nur 18 mal Montag. Auf den Hinweis, dass der Kalender des strategiedoctor mindestens 52 Wochen ausweist, hat Herr Recker genauso reagiert, wie bei den Hotelfonds Dubai 1000. Er stellte sich tot. Geld gab es auch keines zurück. Und eine Klage über diesen Kleinbetrag lohnt nicht.
Vermutlich musste Herr Recker damals noch kleinere Brötchen backen und kassierte die Abobeträge einiger Tausend Zahnärzte und anderer sich vermögend rechnender Selbstständiger als Startkapital für Recker's Geldvermehrungsanlage in Dubai.
Der strategiedoctor würde sich nicht wundern, wenn Herr Recker eines Tages beim Versuch scheitert, den persischen Golf lebend zu durchschwimmen ...
Was können SIE von Georg Recker lernen?
Wenn Sie bei einer bestimmten Klientel Erfolg haben wollen, dann bringen Sie einen Newsletter mit interessanten Tipps heraus. Besser können Sie Ihre dazu passende Dienstleistung nicht bewerben.
Der Hinweis sei erlaubt, dass der strategiedoctor diesen Tipp nicht von Herrn Recker hat, sondern bereits seit 1995 praktiziert. |
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Mr_Durchschnitt Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.10.2004 Beiträge: 321
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Verfasst am: 7.Sep 2007 12:00 Titel: |
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Dubai wird immer so dargestellt als dass man dort ungehemmt und leicht viel Geld verdienen könnte, das entspricht aber absolut nicht der Wahrheit.
Die Scheichs sind geizig und normale Angestellte und Selbstständige müssen ganz schön kämpfen um über die Runden zu kommen, das ist die Realität.
Jeder sieht dort nur die Superreichen und nicht das Heer der Ameisen die sich diesen ganzen Luxus gar nicht leisten kann.
So ist es doch auch mit Investitionen, da wird unheimlich viel vorgegaukelt, dabei ist das Risiko genauso hoch wie woanders auf der Welt. |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 603
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Verfasst am: 7.Sep 2007 15:28 Titel: |
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wer glaubt, dass er in Dubai mit der Hotelbranche Geld verdienen kann, wird bald merken, dass er nur eines Erreicht: sein Geld verlieren.
Z.Zt. werden in der Gegend wir blöd Hotels gebaut. So viel Gäste gibt es für die Gegend gar nicht. In absehbarer Zeit werden die meisten Hotels leer stehen. Ergebnis: Pleite!
Meines Wissens investieren die superreichen Araber dort keinen Cent. Höchstens zum einsammeln von "stupid German money".
Auch diese künstliche Insel ist schon am Ausverkauf. Leute, die sich dort für teures Gerd eingekauft haben versuchen gerade den Schrott los zu werden.
Brendle |
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KLP Group .

Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 75 Wohnort: Dubai & Berlin
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Verfasst am: 7.Sep 2007 19:24 Titel: Hotelinvestments |
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Hallo Brendle,
ganz so schwarz ist der Hotelmarkt hier in Dubai nicht zu sehen. Wir haben selbst eine Hotel-Supplierfirma in der Gruppe und dadurch einiges an Detailinformationen.
Fakten:
1. Mit einer durchschnittlichen Auslastung von fast 85% im gesamten Kalenderjahr (also einschliesslich der heissen Sommermonate, auch wenn ich da keinen Urlauber verstehen kann, sich das anzutun) ist Dubai absolute Spitze.
2. Die RPR (Revenues per Room) sind ebenfalls weltweit auf Platz 1, noch vor New York, Hong Kong, Tokio und London.
3. Gerade in der Messezeit von September bis Mai/Juni gibt es massive Engpässe.
4. Hotel-Neueröffnungen brauchen hier gerade mal 2 bsi 3 Monate, um die allgemeinen Durchschnittsauslastungen zu erreichen. Eine Performance, die man anderswo vielleicht nach 1 oder 2 Jahren hinbekommt.
5. Fast alle Top 10 Emirati-Familien haben Hotellerie-Schwergewichte im Portfolio. Kriegt man in "good old Europe" vielleicht nicht so unmittelbar mit, weil diese Familien inywischen Ihre eigenen Middle East Hotelmarken aufgebaut haben: Habtoor, Coral, Rotana, Fairmont, IFA, um nur die größeren zu benennen.
6. Die Dubai Holding selbst hat gerade rd. 24% an der MGM Mirage Holding in Las Vegas gekauft, einem der größten Hotel- und Casinobetreiber (ein Schelm, wer Böses dabei denkt mit Blick auf die Hotelmeile "Badawi"/Dubailand).
Ich will hier wirklich nicht falsch verstanden werden, schließlich bin ich NICHT auf der Payroll von Dubai Marketing & Tourism. . .
Aber die derzeitige Situation hier im Dubai-Hotelmarkt ist mehr als komfortabel, insbesondere im internationalen Vergleich.
Und die Hotels machen hier absolut komfortable, teils phantastische Gewinne.
Mit den Inseln, das ist so eine Sache für sich und hat primär ja auch nichts mit dem Hotelmarkt zu tun (bis auf die Tatsache, dass die verschiedenen künstlichen Inseln natürlich auch Hotels bekommen). Der Abverkauf der "Palm Jumeirah" quasi über Nacht hat sicherlich viele verwöhnt. Das war aber nun wirklich auch nicht als normal zu bezeichnen.
"The World" verkauft sich eigentlich gut ab - berücksichtigt man, dass Investoren hier kein Teileigentum, sondern nur ganze Inseln erwerben können/müssen.
Wir wissen nur eins gewiss: Dubai und seine Ruler wurden vor 10 Jahren noch für Ihre "Dubai Vision" für bescheuert erklärt.
Seit gut 5 Jahren werden sie nicht mehr belächelt.
Und Konzepte sowie Megaprojekte gingen und gehen bislang größtenteils auch auf. Dubai selbst (als Körperschaft, Emirat oder was auch immer) hat keine Investruinen - die gehören vielmehr ausländischen Fonds und Eigentümern mit "Seriositätsstrukturen" wie bei Luftikus Recker der Fall.
Klar hat der Markt hier seine zwei Seiten - wie überall.
Aber das ist ein anderes Thema.
Schönes Wochenende. _________________ KLP GROUP EMIRATES
P.O. Box 122563
DUBAI
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Telefax: +971.4 3551528
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 603
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Verfasst am: 7.Sep 2007 19:53 Titel: |
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Hallo Herr?????
da haben Sie mich aber falsch verstanden.
Klar, der derzeitige Markt für Hotels ist sehr gut bis maximal.
Nein, es geht mir um die Zukunft. An allen Ecken und Enden wird ein Hotel hingestellt - nicht nur in Dubai. Die Zukunft sehe ich nicht so rosig.
Hier vermute ich ein extremes Überangebot.
Die Scheichs können es sich leisten mal ein Hotel "über den Jordan gehen zu lassen" (was sie als gute Kaufleute natürlich tunlichst vermeiden werden).
Nebenbei: zu Ihrem Satz über die Hitze in der heißen Jahreszeit und den Touristen in der Zeit: wenn ich mir die Touries ansehe, die im August nach Antalya gehen um dort Urlaub zu machen..... Da würde ich nur noch mit einer tragbaren Klimaanlage hingehen! Die Scheichs, die genügend Zeit und Geld haben, gehen in der Zeit in kühlere Gegenden, z.B. Schweiz.
Naja, Geschmäcker sind verschieden. Oder anders: Katz´ frisst Mäus´ ... ich mags nicht!
Zum "Palm Jumeirah": wie mir Kunden erzählten: die Häuser sind viel zu dicht aufeinander und eine miserable Bauqualität. Ich selbst kann darüber nicht urteilen, denn ich war noch nie auf dieser Inselwelt. Die Konstruktion der Inseln ist hervorragend. Schon allein der Wasseraustausch zwischen den Inseln ist hervorragend gelöst. Ebenso die Bodenfestigkeit gegen Meereserosion.
Grüße und ein schönes Wochenende
Ma´a Salam!
Brendle |
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KLP Group .

Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 75 Wohnort: Dubai & Berlin
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Verfasst am: 8.Sep 2007 10:09 Titel: |
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Hallo Herr Brendle,
Martin Kraeter mein Name
Ich wollte gar keinen Disput anfangen, eher ein paar Fakten in die Runde werfen. Nun denn:
Zum Hotel-Boom:
Es kann in ein paar Jahren ohne weiteres zu einem Überangebot kommen. Das hängt davon ab, wie sich die Tourismusdestination weiter entwickeln lässt. Stichworte Pauschal, All Inclusive, Casinotourismus, Dubai als Stopoverdrehscheibe, Konferenzen und Incentives usw.
Zunächst wird dieser Hotel-Boom aber erst mal "lediglich" zu marktüblichen Auslastungen zwischen 60 und 75% führen. Ob die Hotelfirmen damit zurande kommen, steht natürlcih auf einem ganz anderen Blatt.
Letztes Jahr haben die Hotels hier eine saftige Preiserhöhung durchgezogen, wodurch die Auslastungen teils auf 65% runter gingen - da haben einzelne Gruppen wie Le Meridien schon Krisensitzungen veranstaltet...
Es ist immer schwer, sich von extrem hohem (verwöhnten) Niveau auf das Normalmass herunter zu begeben
Palm Jumeirah:
Gehörte zwar gar nicht zu diesem Thread, aber ich gebe Ihnen hier uneingeschränkt recht. Die Palme ist ein Paradebeispiel dafür, dass immenser Erfolg hier teilweise dazu führt, den Bogen zu überspannen.
Remember: Der Abverkauf der Apartments und Villen "vom Plan weg" auf der Palme war innerhalb 24 Stunden erledigt. Ebenso schnell wurde dann mal eben die Bebauungsdichte mehr als verdoppelt - um die ganze Palme Quadratmetermäßig quasi noch mal auf den Markt schmeissen zu können. Hintergrund: Entwickler der Palme ist Nakheel, einer der großen staatlichen/halbstaatlichen Developer.
Erstes Opfer war der Ausbau von Internet- und Media City: Geplante Parkanlagenflächen (Teiche etc.) sind jetzt mehrspurige Verkehrsanbindungen, doppelt so viele Leute wie geplant auf der Palme = doppelt so viele Autobewegungen.
Die Bauqualität auf der Palme ist wie fast überall in Dubai: Zum Davonrennen und wenn es gut geht auf 20-30 Jahre angelegt. Gruselig.
Die Inselkonstruktion an sich ist sicherlich eine Meisterleistung. Aber die Einlüsse auf das maritime Ökosystem hat niemanden interessiert. Die Wassertemperaturen an Dubais Stränden rund um die Palme sind um 4 bis 5 Grad höher als rechts und links 2 Kilometer weiter. Es findet kein ausreichender Strömungsaustausch mehr statt - Algen, Quallen, Geruch usw.
Morgens zwischen 4 und 5 Uhr werden täglich tausende toter angeschwemmter Fische von den Stränden entfernt.
Also, es ist sicherlich nicht alles Gold was glänzt und es wird in allen Belangen ein paar Jahre dauern, bis man wirklich beurteilen kann ob das alles so das Gelbe vom Ei ist.
Aus Investorensicht muss man es aber (wohl oder übel) auch so sehen:
Übliche Returns of Investment bei Immobilieninvestitionen sind hier 3 bis 5 Jahre - verdammt kurz. Zu kurz um solche Langfristperspektiven ins Kalkül ziehen zu müssen. Bis solche Risiken eintreten, haben die meisten Investoren schon längst Kasse gemacht und sitzen bereits woanders.
Gruss
Martin Kraeter _________________ KLP GROUP EMIRATES
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2266
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Verfasst am: 10.Sep 2007 12:07 Titel: |
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Gerlach Report von heute:
| Zitat: |
Werte Leser,
am 05.09. stellte das manager-magazin den von Christoph Rottwilm verfassten Artikel „ANLAGEDESASTER - 143 Millionen Euro für ein Phantom-Hotel“ in's Netz. Gemeint ist der DUBAI 1000 HOTELFONDS des Initiators Georg Recker, der sich lt. manager magazin "tot stellt".
Wir hatten bereits am 21.11.05, also vor fast zwei Jahren, in Nr. 47A/05 von DIREKTER ANLEGERSCHUTZ (DA) - auch basierend auf zuvor erschienene negative Beurteilungen der Analysten Stefan Loipfinger und Markus Gotzi - massiv vor dem Fonds und vor Recker gewarnt und dokumentiert, dass der Wirtschaftsprüfer Thomas Hettiger von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft VHL Revisionsgesellschaft mbH bei der Prospektbegutachtung des Fonds den IDW-Standard verletzt hat.
Da dieser Fall auch wegen der schlimmen positiven, d.h. vertrauensbildenden Beurteilungen von sog. Rating-Agenturen u. E. aus Anlegerschutz-Sicht einen besonderen Stellenwert hatte und hat, ist seitdem unser damaliger DA-Bericht als ANLEGERSCHUTZ-DOSSIER auf www.ANLEGERSCHUTZAUSKUNFT.de eingestellt > siehe schwarzes Laufband. |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3188
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Verfasst am: 13.Sep 2007 5:38 Titel: |
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Besonders interessant die folgende Aussage:
(trifft das auch für andere Dubai Projekte zu?)
| Zitat: |
Rücker hatte eine Ausschüttung von neun bis 12 Prozent prognostiziert. „Viel zu optimistisch“, meint Gieschen.
Außerdem suggerierte er potentiellen Anlegern zusätzliche Sicherheit, weil sie nicht wie bei anderen Dubai-Fonds, in einen so genannten Blindpool, sondern in „ein klar definiertes Projekt“ investieren würden. „ |
| Zitat: |
Dubai-1000-Hotel-Fonds am Ende?
Offenbar steckt der Dubai-1000-Hotel-Fonds in massiven Schwierigkeiten. Wie Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei KWAG aus Bremen und Hamburg mitteilt, hat er bereits im Herbst 2005 vor der Kapitalanlage gewarnt: „Ich habe mir zusammen mit interessierten Anlegern das geplante Projekt in Dubai angesehen. Die Prognosen waren völlig unrealistisch.“
Initiator des geschlossenen Immobilienfonds ist der Diplom-Finanzwirt Georg Recker aus dem westfälischen Hamm. Das Fondsvolumen umfasst rund 142 Millionen Euro, wie viel tatsächlich eingezahlt wurden, ist offen. Die Mindestbeteiligung lag bei 10.000 Euro. Rücker hatte eine Ausschüttung von neun bis 12 Prozent prognostiziert. „Viel zu optimistisch“, meint Gieschen.
Der Fonds plante den Bau eines 1.000-Zimmer-Luxushotels am Persischen Golf. Eigentlich sollte das Haus bereits in diesem Juli bezugsfertig sein. Laut Zeitungsberichten soll das Projekt nicht einmal über das Ausschachten der Baugrube hinausgekommen, die Baustelle gegenwärtig bis auf ein paar Container ziemlich verwaist sein.
Rechtsanwalt Gieschen will noch im Oktober selbst nach Dubai fliegen, um die aktuelle Situation zu sondieren: „Obwohl keine konkreten Zahlen vorliegen, kann man realistisch davon ausgehen, dass etwa die Hälfte der Zielsumme in den Fonds gezahlt worden ist.“ Recker hatte sich, als ehemaliger Finanzbeamter, auf Akquisitionsveranstaltungen und in Interviews stets als profunder Kenner des internationalen Steuerrechts ausgegeben. Außerdem suggerierte er potentiellen Anlegern zusätzliche Sicherheit, weil sie nicht wie bei anderen Dubai-Fonds, in einen so genannten Blindpool, sondern in „ein klar definiertes Projekt“ investieren würden. „Der K.O. zeichnet sich schon ziemlich rasch ab“, sagt Gieschen, „als im Sommer 2006 das Doppelbesteuerungsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht verlängert wurde.“ Damals blieb Steuerexperte Recker noch gelassen und fabulierte, es werde „eventuell einige Änderungen im Bereich gewerblichen Einkünfte zur Vereinfachung von internationalen Strukturen geben“. Inzwischen ist das Doppelsteuerabkommen bis Ende 2008 verlängert. Allerdings gilt als sicher, dass der Bundesfinanzminister die Steuerpflicht für deutsche Investoren in Dubai durchsetzen will.
Die Anleger des Dubai-1000-Hotel-Fonds sind bis 2017 gebunden. Ob es für sie jemals eine Rendite gibt, ist nach Gieschens Ansicht höchst zweifelhaft, zumal nicht absehbar sei, ob der Mega-Komplex überhaupt vollendet wird. Experten schätzen, dass selbst wenn von jetzt an mit Hochdruck gearbeitet würde, sei die Immobilie nicht vor Anfang 2010 fertig. Außerdem kämpft die Hotellerie des Emirats bereits heute mit erheblichen Überkapazitäten. „Die prognostizierte Auslastung von 70 Prozent wird wahrscheinlich nie erreicht“, sagt Gieschen. Gegenwärtig sollen in Dubai mehrere Hundert weitere Hotels im Bau sein.
Laut Gieschen haben insbesondere vermögende Freiberufler und Ärzte in den Recker-Fonds investiert. Er ist der größte von sechs ähnlichen Dubai-Fonds, die alle im Jahr 2005 aufgelegt worden sind. Alle hatten den Anlegern suggeriert, sie könnten mit satten Gewinnen am sagenhaften Boom des Wüstenstaates teilhaben. „Ein Märchen aus 1001 Nacht“, laut Gieschen. (ir)
Quelle: FONDS professionell |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3188
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Verfasst am: 9.Apr 2008 13:21 Titel: |
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| Zitat: |
Dubai-1000-Hotel-Fonds endgültig am Ende?
Offenbar steckt der Dubai-1000-Hotel-Fonds jetzt massiv in Schwierigkeiten. Was FONDS professionell bereits in der Ausgabe 1/08 berichtete (siehe: Dubai: Die Story stimmt, aber … ) dürfte sich nun bestätigen, laut Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei KWAG aus Bremen ermittelt nun bereits die Staatsanwaltschaft Dortmund wegen Betruges gegen den Fondsinitiator.
Initiator des geschlossenen Immobilienfonds ist der Diplom-Finanzwirt Georg Recker aus dem westfälischen Hamm. Das Fondsvolumen umfasst rund 142 Millionen Euro. Wie viel allerdings tatsächlich eingezahlt wurden, ist offen. Die Mindestbeteiligung lag bei 10.000 Euro. Recker hatte eine Ausschüttung von neun bis 12 Prozent prognostiziert. „Viel zu optimistisch“, meint Gieschen.
Der Fonds plante den Bau eines 1.000-Zimmer-Luxushotels am Persischen Golf. Eigentlich sollte das Haus bereits im Juli des vergangenen Jahres bezugsfertig sein. Rechtsanwalt Gieschen ist in diesem Februar selbst nach Dubai gereist und hat vor Ort die aktuelle Situation sondiert: „Ein Baufortschritt ist bei dem Objekt, verglichen mit vor Monaten veröffentlichten Fotos, nicht zu sehen.“ Aktuell werde lediglich ein Sichtzaun rund um die ausgehobene Grube errichtet. Tatsächliche Bautätigkeiten habe es auf dem Grundstück nicht gegeben: „Stattdessen wurden wir von Wachleuten verjagt und aufgefordert, keine Fotos zu machen.“
Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen: „Ich habe mir die Baustelle mit einem einheimischen Bauunternehmer angesehen. Dem ist sofort aufgefallen, dass schon der äußere Anschein der Baustelle nicht dem entspricht, was in Dubai von den Behörden vorgeschrieben ist.“ So würden jegliche Hinweise auf den Konstrukteur, die Plotnummer und ähnliche Daten fehlen, die bei jedem Bauvorhaben sichtbar auf entsprechenden Schildern ausgewiesen werden müssen.
Die Staatsanwaltschaft Dortmund geht nun offensichtlich auch den Vorwürfen nach, dass der Fonds zwar offiziell geschlossen worden ist, weil angeblich das prospektierte Fondsvolumen eingesammelt wurde, tatsächlich aber nach wie vor Zeichner für den Recker-Fonds akquiriert werden. Am Markt werden laut Gieschen nach wie vor große Pakete des Fonds angeboten: „Wir haben die Behörden in Dubai auf das Objekt aufmerksam gemacht und warten nun auf eine offizielle Stellungnahme zu dieser, nach unserer Ansicht illegalen Baustelle mitten in der Wüste.“
Außerdem suggerierte Recker potentiellen Anlegern zusätzliche Sicherheit, weil sie nicht wie bei anderen Dubai-Fonds, in einen so genannten Blindpool, sondern in „ein klar definiertes Projekt“ investieren würden.
Laut Gieschen haben insbesondere vermögende Freiberufler und Ärzte in den Recker-Fonds investiert. Er ist der größte von sechs ähnlichen Dubai-Fonds, die alle im Jahr 2005 aufgelegt worden sind. Man hatte den Anlegern suggeriert, sie könnten mit satten Gewinnen am sagenhaften Boom des Wüstenstaates teilhaben. Gieschen: „Ein Märchen aus 1001 Nacht.“
Quelle: FONDS professionell |
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3188
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Verfasst am: 1.Jun 2008 18:09 Titel: |
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Wieviel Geld von Recker und seinen Partnern wirklich eingesammelt wurde und wo sich das Geld jetzt befindet ist offensichtlich völlig unklar. Anleger konnten sich ab dem Jahr 2005 mit mindestens 10.000 Euro beteiligen. Versprochen wurde eine prospektierte Ausschüttung zwischen neun und zwölf Prozent. Nach Medienberichten ist Georg Recker offensichtlich in Dubai untergetaucht.
* Auszug: DVS |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3188
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Verfasst am: 2.Jul 2008 8:50 Titel: |
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Das 1000-Zimmer Hotel, das der Diplom-Finanzwirt Georg Recker in der Wüste von Dubai errichten wollte, wird wohl für immer eine Fata Morgana bleiben.
Nach Angaben der Kanzlei KWAG ist den Anlegern am Montag (30. 6. 2008) ein Schreiben der Fondsgesellschaft zugegangen, wonach sie sich entschlossen habe, über die vorzeitige Beendigung des geplanten Bauvorhabens abstimmen zu lassen. Dem Schreiben sei eine Beschlussvorlage beigefügt, die eine schriftliche Abstimmung im Wege des Umlaufverfahrens ermöglichen soll.
RA Gieschen: „Wir raten dringend von einer Zustimmung ab.“ Als Hintergrund für die eingeleitete Abstimmung gebe Recker „Bauverzögerungen“ an, die allein auf die zuständigen Stellen in Dubai zurückzuführen seien. Nach Gieschen Ansicht wird dabei verschwiegen, dass dem gegenwärtigen Zustand des Projektes eine Reihe unternehmerischer Fehlentscheidungen zugrunde liegen dürften: „Wir haben Hinweise, wonach die mit der Erstellung des Hotels beauftragte Firma steuerlehrgang.de FZ LLC entgegen den Angaben im Fondsprospekt noch immer keine Bauträgergesellschaft gegründet hat, die über die notwendige Lizenz zur Errichtung des Bauvorhabens verfügt.“ Nach dem Recht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aber eine zwingende Voraussetzung für die Erteilung der abschließenden Baugenehmigung.
Rechtsanwalt Gieschen wundert es deshalb nicht, dass vor der Baustelle nach wie vor das in den VAE obligatorische Hinweisschild fehlt, aus dem unter anderem die beteiligten Bau- und Beratungsunternehmen ersichtlich sein müssen. Gieschen: „Vor diesem Hintergrund erklärt es sich auch, warum das Recker- Projekt weiterhin stagniert, während andere Bauvorhaben in unmittelbarer Nähe deutliche Fortschritte machen.“
Recker führe außerdem ein seines Erachtens nach nicht nachvollziehbares Ermittlungsverfahren der deutschen Strafverfolgungsbehörden wegen des Verdachts der Geldwäsche an, dessen Ausweitung auf die VAE die Realisierung des Hotelprojekts gefährden könnte. „Ein derartiger Eingriff könnte sogar zu einem Totalverlust der Anlegergelder führen“, droht er laut KWAG in seinem Rundbrief. Inwieweit ein auch dem Anlegerschutz dienendes rechtsförmliches Verfahren letztlich zu deren Nachteil gereichen soll, bleibe indes unklar. Verschwiegen werde den Anlegern in dem Brief auch das gegen Recker eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Anlagebetruges.
Recker gibt vor, die Anlegerinteressen bestmöglich schützen zu wollen. Diesem hehren Ziel wird die den Anleger übersandte Beschlussvorlage nach Gieschens Ansicht allerdings keineswegs gerecht. So würde eine mehrheitliche Zustimmung zunächst die Aufhebung der Vertragsbeziehung zwischen der Fondsgesellschaft und der Firma steuerlehrgang.de FZ LLC bewirken. Gieschen: „Ob die Anleger damit jedoch auch am Verkaufserlös des mittlerweile deutlich an Wert gewonnenen Grundstücks partizipieren würden, hänge aber genau von diesem Vertragswerk ab. Und dessen Inhalt ist bislang nicht bekannt.“ Unterschlagen werde den Anlegern zudem, dass bereits umfangreiche Investitionen getätigt wurden, ohne dass diese das Bauvorhaben nachweislich vorangebracht hätten. Eine Rückzahlung von mindestens 75 Prozent der jeweiligen Beteiligungssumme, die den Anlegern suggeriert wird, erscheine vor diesem Hintergrund mehr als fraglich. Gieschen: „Die Unternehmensverantwortlichen scheinen sich in erster Linie um sich selbst zu sorgen.“
So käme die Zustimmung zur Beschlussvorlage einem umfänglichen Anspruchsverzicht gleich. Unter Ziffer 1 der Vorlage heißt es: „Der Gesellschafter stimmt zu, dass er und die Gesellschaft auf Ansprüche gegen andere Gesellschafter, die Geschäftsführung, die Mittelverwendungskontrolle und den Treuhänder für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verzichten.“ Davor warnt Rechtsanwalt Gieschen ganz ausdrücklich, wollten sich die Gesellschafter nicht auch noch ihrer letzten Chance berauben, ihre jeweiligen Einlagen zurückzuerhalten.
Rechtsanwalt Dr. Fawzy war Ende Juni zu einem Ortstermin in Dubai und kann keine hoffnungsvollen Nachrichten vermelden. Zunächst scheine Recker mehr oder minder abgetaucht zu sein. Dr. Fawzy: „Es war uns trotz einiger Bemühungen nicht möglich, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln.“ Nach KWAG vorliegenden Informationen wird Recker morgens von seinem Fahrer an jeweils wechselnden Treffpunkten abgeholt und später wieder abgesetzt. Keiner seiner Mitarbeiter wisse genau, wo er sich zurzeit aufhalte. Rechtsanwalt Gieschen: „Das dürfte momentan wohl nur Frau Almut Landmesser wissen, mit der Recker vor Ort lebt.“ Dass es sich bei Frau Landmesser laut Gieschen um die sogenannte Mittelverwendungskontrolleurin der Fondsgesellschaft handelt, verheiße nichts Gutes. Auch würden sich Hinweise verdichten, dass Recker bereits seit längerem versucht, das Baugrundstück zu verkaufen, das nach wie vor der steuerlehrgang.de FZ LLC und nicht der Fondsgesellschaft gehört. Solange die Rechte der Fondsgesellschaft gegenüber der steuerlehrgang.de FZ LLC nicht eindeutig geklärt seien, könne das aber zu erheblichen Nachteilen für die Anleger führen.
Pressemitteilung von: BSZ® |
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