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Forinius Newbie
Anmeldungsdatum: 28.03.2006 Beiträge: 5
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Verfasst am: 27.Jul 2006 14:55 Titel: Einkaufen und was für die Rente tun! |
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Vielleicht von Interesse ist dieser Beitrag, den ich im Focus gefunden habe:
Italien nutzt ein Fondsanbieter die auch dort weit verbreiteten Bonussysteme in den Supermärkten für eine neue Zusatzrente. Fondo Familia heißt das Produkt.
Im Supermarkt, beim Kauf von Brillen, beim Zahnarzt oder in der Reiseagentur kriegen Kunden des Fondo Familia statt Pickerl und Pünktchen je nach Vertragsvereinbarung zwischen dem Fond und den Betrieben ein paar Prozentpunkte vom Preis für ihre private Zusatzrente gut geschrieben. In den nordostitalienischen Regionen Venetien und Friaul-Julisch-Venetien und in Rom funktioniert die innovative alternative Altervorsorge in insgesamt 300 Geschäften und Firmen seit Anfang des Jahres.
Frau Federica Rossi Gasparrini ruht sich nicht auf Lorbeeren aus. „Unser Netz ist noch dürftig,“ sagt die Italienerin zu Focus Online. Mit „Netz“ meint die frühere Lehrerin Läden oder beispielsweise Ärzte, wo ihre „Kunden“ beim Einkauf oder bei der Behandlung das „Sparschwein für die Rente“ füllen. Denn die originelle Altervorsorge des Fondo Pensione Familia, Familienrentenfond des italienischen Hausfrauenverbandes, wird neben freiwilligen Beiträgen auch beim Shoppen aufgestockt.
Hausfrauen vereinigt Euch!
„Bei sinkenden Renten und steigenden Preisen, bieten wir eine positive Alternative", sagt die frühere Mathematik- und Physiklehrerin Gasparrini. Besonders liegt der Fonderfinderin und Frontfrau aber die Power für Hausfrauen am Herz. „Durch ihre Hände fließt in den meisten Familien das Geld, aber Einfluss haben sie keinen,“ klagt Frau Gasparrini. In der Schule hat sie viele Frauenschicksale kennen gelernt, doch ein Lamento hörte die Lehrerin Federica Rossi Gasparrini von fast allen Müttern. „Als Hausfrauen fühlten sie sich ohnmächtig in dieser Gesellschaft,“ schildert die 65jährige Italienerin. 1982 war sie Mitgründerin des italienischen Hausfrauenverbandes. Und mit der „Familienkarte“ meint sie, hätten sie endlich die Macht die Kassen der Händler mit Konsum zu prämieren, die auch für sie etwas täten.
Ende Juli präsentierte der Verband die durchaus sehenswerte Bilanz für den 2001 ins Leben gerufenen Fond, der 2003 um 154 Rrozent auf 1 112 000 Euro gegenüber dem Vorjahr geschnellt ist. 8000 Kunden hat der Fond. „Und 30 Prozent nutzen das Bonussystem mit der Familienkarte,“ schildert Frau Rossi Gasparrini. Auf das „Sparschwein“ für Senioren ist sie besonders stolz.
Auch Teilzeitarbeiter und Studenten können mitmachen
Das originelle Alterssparen ist einfach und für jeden 16-64jährigen möglich, der nicht mit einem festen Job regelmäßig Beiträge in staatliche oder berufsgebundene Pensionskassen bezahlt. So ist es auch für Teilzeitarbeiter und Studenten attraktiv. 65 Prozent, die bereits davon profitieren, sind Hausfrauen, 25 Teilzeitarbeitnehmer, zehn Prozent Studenten. Mit <16 Euro Beitrittsgebühr und anschließenden freiwilligen Beiträgen ohne Vorschriften für die Höhe der Raten entscheidet jeder, wie viel er fürs Seniorendasein auf die Kante legen will. Mit der Fondo Famiglia Card, der Familienkarte, überweisen die Geschäftsstellen direkt die gesammelten Skontopunkte in den Fond. Der Rabatt beträgt je nach Vereinbarung zwei bis 30 Prozent, so der Verband.
„Einfach ist es nicht, von unserer Arbeit zu überzeugen,“ weiß Frau Gasparrini. Beinahe unter Dach und Fach seien indes die Verhandlungen mit dem öffentlichen Busunternehmen in Bologna, einem Tankstellennetz, Motorradhersteller und einer Telefongesellschaft, die immerhin acht Prozent der Telefonkosten in die Pünktchenpension überweisen will. Einfach macht der Fond seinen Mitgliedern den Überblick über alle Angebote. Auf der eigenen Web-Seite listet er nach Regionen und Branchen gesondert die vertragsgebundenen Betriebe auf.
Die Ex-Mathelehrerin hat noch viele Zahlen im Kopf: „Beim Kauf eines Mittelklassewagens könnten für jeden Prozent-Punkt Rabatt mit einem Schlag praktisch nebenbei 200 Euro aufs Seniorenkonto fließen.“ Nicht zu vergessen, erinnert sie, die „Beiträge“ vom alltäglichen Einkauf, könnten sogar von der Steuer des erwerbstätigen Gatten abgesetzt werden.
Focus |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3335
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Verfasst am: 28.Jul 2006 8:06 Titel: Re: Einkaufen und was für die Rente tun! |
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| Forinius hat folgendes geschrieben:: |
Italien nutzt ein Fondsanbieter die auch dort weit verbreiteten Bonussysteme in den Supermärkten für eine neue Zusatzrente. Fondo Familia heißt das Produkt.
Im Supermarkt, beim Kauf von Brillen, beim Zahnarzt oder in der Reiseagentur kriegen Kunden des Fondo Familia statt Pickerl und Pünktchen je nach Vertragsvereinbarung zwischen dem Fond und den Betrieben ein paar Prozentpunkte vom Preis für ihre private Zusatzrente gut geschrieben. |
Die Idee stammt vielleicht aus Deutschland.
Vor einigen Jahren hat - Bernd Wolfgang Steuten / GF der DVB - Direkte Vermögens- Beteiligungs- Gesellschaft -
das System "Prozente für die Rente" auf den Markt gebracht.
Durchgesetzt hat sich das Angebot in D. nicht, interessant war es auf jeden Fall. |
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anderkawer Newbie
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 20
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Verfasst am: 28.Jul 2006 10:03 Titel: |
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Auch in Österreich wird soetwas angeboten. Zur Zeit gibt es über 800 Partnerbetriebe mit fast 160000 Artikeln.
Zu finden unter http://www.cash4less.at/
Schönes Wochenende
anderkawer |
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Topp-Fahnder Specialist
Anmeldungsdatum: 06.03.2006 Beiträge: 88 Wohnort: Ibiza/Balearen
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Verfasst am: 30.Jul 2006 17:27 Titel: eine gute Idee, die sich nicht durchsetzt in Deutschland |
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Das Kumulieren von Rabatten und Verkaufsprovisionen wird im Internet schon seit Jahren ohne durchschlagenden Erfolg ohne mitverdienende Fondverwalter angeboten. Vom täglichen Supermarkteinkauf bis zur Urlaubsreise wird alles ohne lange Suche angeboten. Zum einen werden 3-10% Rabatte kumuliert und zusätzlich bei bestimmten Zahlungsweisen der Kreditkartenorganisationen auch noch Flugmeilen gesammelt. Selbst ein Hartz IV Empfänger kann mit xBox Visa voll partizipieren und durchschnittlich 250-300 € im Jahr ansparen zuzüglich Verzinsung und Flugmeilen natürlich.
Personen im Arbeitsleben, die auch Urlaubsreisen im Internet buchen, Hotels oder Mietwagen, erreichen pro Kopf der Familie leicht 500-700 € im Jahr.
Und es gibt einen entscheidenden Vorteil. Im Bedarfsfall kommt man praktisch täglich an das Geld ran. Auf eines muß man allerdings verzichten. Das Einkaufserlebnis im Supermarkt oder Reisebüro und die erlebnisreiche Autofahrt dorthin fallen weg. |
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theyellow Newbie
Anmeldungsdatum: 31.05.2004 Beiträge: 13
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Verfasst am: 3.Aug 2006 18:23 Titel: Re: Einkaufen und was für die Rente tun! |
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stimmt ...... die Idee stammt aus Deutschland.........
ich war knapp ein Jahr Leiter eines Teams von knapp 20 Leuts und für die Entwicklung verantwortlich. Der bekannte Kunstbart-Träger B.W. ST. wurde pro honore als Vorstand eingesetzt und mit der Markteinführung beauftragt. War eine schöne, stressige Zeit. Leider aus Unvermögen und Mangel an liquiden Mitteln kläglich gescheitert.
B.W. ST. = danke für die viele Post, die ich noch vom Registergericht und vom Finanzamt erhalten haben.
Freundlichste Grüsse, The Yellow |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3335
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Verfasst am: 13.März 2008 8:46 Titel: Re: Einkaufen und was für die Rente tun! |
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Eine nicht ganz so schlechte Grundidee wird wiederbelebt:
| GM&P Info hat folgendes geschrieben:: |
Vor einigen Jahren hat - Bernd Wolfgang Steuten / GF der DVB - Direkte Vermögens- Beteiligungs- Gesellschaft -
das System "Prozente für die Rente" auf den Markt gebracht.
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Die Bonuspunkte-Schlacht erreicht die Rente.
Die Arag bietet gemeinsam mit der Rheinland-Versicherung und der Bank Santander erstmals eine Altersvorsorge, die durch das Geldausgeben dicker werden kann. Verbraucher bekommen dazu in Geschäften - wie beim Bezahlen mit ihrer Payback- oder Happy-Diggits-Karte - unterschiedlich hohe Rabatte gutgeschrieben. Nur werden die nicht kurzfristig ausgezahlt, sondern zur Altersvorsorge beiseite gelegt. "Die Kunden sammeln keine Punkte, sondern Rentenansprüche", sagt Arag-Sprecher Klaus Heiermann.
Das klappt allerdings nur bei all jenen, die sich für das volle Kooperationsprogramm der drei Finanzdienstleister entscheiden. Das bedeutet nicht nur den Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung mit einer monatlichen Grundprämie von 19,90 Euro aus dem Hause Arag in Kombination mit der Rheinland- und Ontos Versicherungen; dahinter verbirgt sich im Prinzip nichts anderes als eine fondsgebundene Lebensversicherung. Die Verbraucher müssen auch eine Kreditkarte der Bank Santander ordern.
Ein halbes Prozent aller Rechnungsbeträge, die damit beglichen werden, investieren Arag und Konsorten in den UBS Global Allocation Fonds - genauso, wie große Teile Monatsbeitrages. 180 Partnernunternehmen, darunter Germanwings und Sixt , schreiben dem Rentenkonto sogar bis zu 10 Prozent Bonus zu. Je höher an der Kasse also die Rechnung ausfällt, desto mehr fließt in den Fonds für die eigene Altersvorsorge.
Weiter zu Teil 2: Was das Prassen bringt - klick
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 13.März 2008 21:57 Titel: Re: Einkaufen und was für die Rente tun! |
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| GM&P Info hat folgendes geschrieben:: |
Das bedeutet nicht nur den Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung mit einer monatlichen Grundprämie von 19,90 Euro aus dem Hause Arag in Kombination mit der Rheinland- und Ontos Versicherungen; dahinter verbirgt sich im Prinzip nichts anderes als eine fondsgebundene Lebensversicherung. Die Verbraucher müssen auch eine Kreditkarte der Bank Santander ordern.
Ein halbes Prozent aller Rechnungsbeträge, die damit beglichen werden, investieren Arag und Konsorten in den UBS Global Allocation Fonds - genauso, wie große Teile Monatsbeitrages. 180 Partnernunternehmen, darunter Germanwings und Sixt , schreiben dem Rentenkonto sogar bis zu 10 Prozent Bonus zu. Je höher an der Kasse also die Rechnung ausfällt, desto mehr fließt in den Fonds für die eigene Altersvorsorge.
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@GM&P Info,
grundsätzlich schadet es sicher einigen Menschen nicht, ihnen Kapital aus welchen Quellen auch immer wegzunehmen, um es der Altersversorgung zuzuführen.
Dennoch muss man auch hier sicher mit sehr spitzem Bleistift rechnen. Wie hoch sind die Kosten in dem Kapitalanlageprodukt tatsächlich?
ARAG Lebensversicherung? In der Vergangenheit nicht wirklich ein strahlender Stern am deutschen Versicherungshimmel, gerade wegen der Kosten.
Fondsgebundene Lebensversicherung? Eine gute Möglichkeit, Renditeverluste durch doppelte Kosten (Fondsverwaltung und Vertragskosten) zu erleiden.
Kreditkarte der Santander Bank? Was kostet mich diese im Jahr zusätzlich? Mastercard oder VISAcard sind heute schon bei vielen Banken kostenlos zu haben.
Ein halbes Prozent der Rechnungsbeträge als Gutschrift? Das sind bei 1000 EUR Einkauf 5 EUR. Gleicht das die Kosten aus?
Man muss sich also die Details schon sehr genau anschauen, um nicht Gefahr zu laufen, einem Marketing-Gag aufzusitzen anstatt ein kostengünstiges, renditeorientiertes Anlageprodukt zu erhalten.
Struckischreck |
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