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The Shark Specialist
Anmeldungsdatum: 15.01.2002 Beiträge: 91 Wohnort: Amsterdam
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Verfasst am: 31.März 2002 22:28 Titel: |
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Wie sich mit Papiergeld ein ganzes Volk nach Strich und Faden entreichern läßt, das wird uns gerade in Argentinien drastisch vorgeführt. Nachdem die argentinische Führung aufgrund jahrelanger Mißwirtschaft eine 155-Milliarden-Staatsschuld hinterlassen hatte, griff sie zu Bankschließungen, Konto-Teileinfrierungen, Bar-Abhebungslimits, Dollar-Deckungsaufhebung und Abwertungen, um sich über den leeren Kassenstand hinwegzumogeln. Trotzdem versinkt der einst reiche Staat am La Plata inzwischen in Armut und Anarchie.
Argentinien ist überall. So entdeckte soeben der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Meinhard Miegel vom Institut für Wirtschaft u. Gesellschaft in Bonn, daß Deutschland Schulden in der unfaßbaren Höhe von bis zu 6 Billionen (eine Zahl mit 12 Nullen!) angehäuft hat - gut getarnt u.a. als Rentenversicherungs-Verbindlichkeiten. Die 155 Milliarden (Zahl mit 9 Nullen) Miesen der Gauchos sind dagegen Peanuts. Daß es sich bei dem erstgenannten Betrag um "Euro" und beim letzteren um Dollar handelt, macht den Kohl nicht fett, in beiden Fällen ist eine normale Rückzahlung eh illusorisch. Es bleibt nur der Rückgriff auf die üblichen Währungs-Roßtäuschereien, wie sie seit Erfindung der Zahlungsmittel aus der Druckerpresse sattsam bekannt sind.
Im Gegensatz zum schnarchenden deutschen Otto Normal-Bankkunden, der sich auch von Schröders de facto-Annullierung des "Euro"-Stabilitätspaktes nicht aus seiner Bierrruhe bringen läßt, haben Sparer im fernen Japan die Zeichen der Zeit erkannt. Nämlich: Daß der Punkt erreicht ist, wo es alles daran zu setzen gilt, möglichst wenig beliebig vermehrbare Papierwerte, dafür umso mehr unverfälschbare Realwerte zu halten - idealerweise Gold. So meldete die Financial Times (FT), daß die Numero drei der Wirtschaftsmächte dieser Welt von einem wahren Goldrausch erfaßt sei. Für einen Tokioter ist es daher völlig normal, das edelste aller Metalle gleich barrenweise in neueröffneten Gold Shops zu kaufen - gelegentlich im Wert von bis zu einer Viertelmillion "Euro". Da man in Nippon mittlerweile auch keiner Bank mehr über den Weg traut, lautet dort gemäß FT die Anlagephilosophie: "Selbst wenn der Goldpreis fällt, wird er nie den Nullpunkt erreichen. Geht jedoch meine Bank unter, ist alles auf Nimmerwiedersehen weg!"
Bekanntlich sind die Probleme der Japaner denen der Deutschen verdammt ähnlich, da es zwischen ihren Ländern unübersehbare geschichtliche, politische u. ökonomische Parallelen gibt: Sowohl J wie D waren die beiden großen Eroberer-Nationen des 2. Weltkriegs. Beide wurden schließlich von den Alliierten, insonderheit den USA, besiegt, erfolgreich demokratisiert und beide steckten hinfort ihre einst aufs Militärische konzentrierten Energien in die Wirtschaft - wobei man zweite u. dritte Plätze auf dem Siegerpodest erreichte. Heute sind J & D hochverschuldete und unter der Rezession stöhnende Abstiegskandidaten - zwar nach wie vor mit hohem Potential, aber strukturell verkrustet und unfähig, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.
Merke: Wenn nicht nur Bewohner des untergehenden Südamerikas, sondern auch Angehörige des Landes der aufgehenden Sonne hier und heute triftige Gründe erkennen, ihre Rücklagen vorrangig in das Investment of last resort zu stecken, ist auch für ihre deutschen u.a. euroländischen Schicksalsgenossen Matthäi am letzten. Begreifen Sie endlich, daß es Ihnen und Ihrem Papiergeld an den Kragen geht und Sie es sich nicht leisten können, das Thema Goldanlage auch nur einen weiteren Tag von sich wegzuschieben!
Sie wollen mehr über GOLD als Wertanlage erfahren? Gibt es! Wo? Im internen Bereich von GOM!!
Na denn
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Jim Phelps Pathfinder
Anmeldungsdatum: 14.01.2002 Beiträge: 297
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Verfasst am: 31.März 2002 23:02 Titel: |
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Das kein Mensch in Geldwerten (Hallo Sparplänler, Bausparer und Kapitallebensversichte!) inverstieren sollte, liegt ja wohl auf der Hand.
Allerdings wird der derzeitige Hype um Gold gerne zu Betrügereien (Ashanti Gold Mines) genutzt. Die Minen gibt es wirklich, hört sich auch schön an, nur ... der Vertrieb.
Nicht umsonst hat sich e-gold als Internetwährung gerade im asiatischen Raum durchgesetzt.
Aber deswegen gleich barrenweise Gold zu kaufen? Eine Beimischung fürs Depot, ja. Komplett alles auf Gold setzen? Niemals.
Also Leute, immer wieder: Sachwerte, nicht Geldwerte.
Gruß,
Phelps
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william_hill Gast
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Verfasst am: 10.Apr 2002 6:39 Titel: |
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gelöscht, um mißbrauch zu verhindern
Zuletzt bearbeitet von william_hill am 1.Dez 2002 20:48, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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