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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7542
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Verfasst am: 24.Aug 2008 9:08 Titel: Sparkarten der Fußball-Bundesliga |
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Ob FC Bayern, Schalke 04 oder Werder Bremen – fast alle großen deutschen Fußballvereine werben zu Saisonbeginn mit eigenen Sparkarten. Die Renditen sind jedoch äußerst mager.
Fußball-Konten versprechen ihren Fans Spannung und hohe Rendite. Die Realität ist jedoch ernüchternd. Spannend ist die Geldanlage zwar, denn die Rendite ist abhängig davon, wie viel Tore die Mannschaft schießt, wie viele Punkte sie holt oder welche Platzierung sie erreicht. Je erfolgreicher das Team, desto mehr Zinsen gibt es. Betrachtet man jedoch die Renditen, kommen Fußballfans nicht gut weg.
Bester Zins bei 3,9 Prozent
Die Verbraucherzentrale NRW wollte es genau wissen und errechnete sechs verschiedene Karten-Renditen bezogen auf die Ergebnisse der vergangenen Saison.
Das beste Angebot, der so genannte „Werder-Champions-Zins“ erreichte bei einem Anlagebetrag von 2.500 Euro immerhin eine Verzinsung von 3,9 Prozent. Deutlich schlechter bei gleichem Anlagebetrag verzinste sich die „Schwarzgelbe Karte“ von Borussia Dortmund mit 3,1 Prozent. Weit abgeschlagen landeten die Bayern-Karte (2,27 %), die Schalke-Karte (2,2 %) und die Nürnberg-Karte (1,77 %) auf den Plätzen.
Bei höheren Anlagebeträgen holten die schlechter verzinsten Karten zwar etwas auf, für eine Spitzenplatzierung reichte es aber nicht. So verbesserte sich die Rendite der Bayern-Karte bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro um einen halben Prozentpunkt, die der Schalke-Karte um 0,4 Prozentpunkte. Grund: Die ausgebenden Banken (HypoVereinsbank, Volks- und Raiffeisenbank) heben bei größeren Einlagen die Grundverzinsung leicht an. Dagegen bleiben die Grundzinsen der Werder-Karte (Citibank) und Borussia-Karte (Spardabank) stets gleich.
Mit Sparbrief und Festgeld im Vorteil
Viele Fußballfans wären zum Beispiel mit einer einjährigen Sparbriefen deutlich besser gefahren. So lag der Durchschnittszins aller registrierten einjährigen Sparbriefe vor einem Jahr etwas über vier Prozent. Ähnlich gut sah es bei Festgeldern aus. Anbieter wie Comdirect, Credit Europe Bank oder ING-DiBa hatten bereits im letzten Jahr bei einjährigen Festgeldern eine vier vor dem Komma.
Wer heute auf die Magerrenditen von Fußball-Karten setzt, der müsse ein echter Idealist sein, meinen Verbraucherschützer. Denn inzwischen finden sich viele Festgeld-Angebote mit einer fünf vor dem Komma.
Quelle: M.Geißler
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