1995 wurde ich über eine Anzeige auf einen geschlossenen ökologischen Wohnimmobilienfonds aufmerksam und habe Anteile erworben. Der Fonds wurde als sicher dargestellt mit höheren Mieten und höherer Wertsteigerung. Ausschüttungen wurden bis 2007 mit 196% angesetzt, tatsächlich wurden bisher 8 % ausgeschüttet, weitere Ausschüttungen wird es wegen Überschuldung des Fonds wahrscheinlich nicht mehr geben.
Bis heute gab es nie eine Entlastung, die Bilanzen waren oft fehlerhaft. Info’s gab es spärlich, Briefe wurden oft nicht beantwortet. Die Mieten waren im Prospekt viel zu hoch angesetzt, die Bau- und Baunebenkosten haben die im Vertrag vereinbarten Grenzen teilweise stark überschritten, der Treuhänder hat seine Aufgabe nicht korrekt erfüllt. Auch die laufenden Kosten sind teilweise gegenüber dem Prospekt stark erhöht.
Leider habe ich zu spät von Prospekthaftung erfahren und keinen Anwalt eingeschaltet. Nun möchte ein Mitgesellschafter Klage wegen Betrug einreichen und hat mich aufgefordert, mich dieser anzuschließen.
Ich scheue etwas das Kostenrisiko. Wie hoch ist dieses anzusetzen?
Kann Jemand die Erfolgsaussichten solch einer Klage einschätzen?
Oder hat mir jemand einen anderen Rat? Ich habe selbst versucht, einen Vergleich zu erzielen, leider ohne Erfolg.
Danke für Eure Hilfe. Moni
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