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finanzprof Newbie
Anmeldungsdatum: 16.10.2005 Beiträge: 38
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Verfasst am: 16.Okt 2005 12:19 Titel: FAIRVESTA EBCON EEIG Rating Services Partner-Bank |
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Unternehmen kaufen Auszeichnungen von der
EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSKAMMER FUER HANDEL, GEWERBE und INDUSTRIE (EEIG) in Brüssel
Titel machen Leute, das gilt immer noch! Ob Herr Doktor, Herr Professor, das tönt doch schon sehr gut. Das Ganze kann man auch auf Firmen übertragen. Ob eine Firma lediglich einer von vielen Anbietern von Dienstleistungen oder Produkten ist oder ob sie „Deutschlands beste Finanzberatung“ sei, das macht schon einen Unterschied. Der Titel ist so gewählt, dass ein Konsument darauf vertraut, dass jeder Repräsentant dieser ausgezeichneten Firma höchsten Standards genügt. Wer wagt es noch, da Fragen zu stellen?
Was versteckt sich hinter der EUROPAISCHEN WIRTSCHAFTSKAMMER FUER HANDEL, GEWERBE und INDUSTRIE oder auch EUROPEAN ECONOMIC INTERESTING GROUP (EEIG) wirklich? Sicher ist nur, dass – unter dem Deckmantel Konsumenten- und Anlegerschutz - mit dieser Organisation handfeste wirtschaftliche Interessen einzelner Marktteilnehmer vertreten werden. Finanziert wird das ganze Gebilde aus den Beiträgen, welche die ausgezeichneten Unternehmen für Ihre Auszeichnung/Mitgliedschaft bezahlen resp. also von den ausgezeichneten Preisträgern.
Träger/Finanzierer der EEIG sind somit Firmen wie:
Crescon AG „Deutschlands bestes Unternehmenskonzept in der Finanzdienstleistung „
EBCON Europäische Verbraucher Beratung AG „Deutschlands beste Finanzberatung“ (übrigens 1998 gegründet vom heutigen Präsidenten der EEIG, Dr. Stefan Kletsch)
FINANZWELT „Deutschlands bestes Fachmagazin für Finanzdienstleister“
FONDS PROFESSIONELL „Deutschlandes bestes Fachmagazin für Investmentfondsberater“
FORIUM GmbH „Deutschlands bester Finanz- und Informationsdienst“
MOVENTUM S.A. „Deutschlands bester Infrastruktur- und Service Provider für Anlageberater“
Multiconsult GmbH „Deutschlands bestes Coaching für Finanzdienstleister“
ON VISTA AG „Deutschlands bestes Online-Finanzportal“
PARTNER BANK AG (Oesterreich) „Deutschlands beste Wertpapierhandelsbank“
RATING SERVICES AG „Deutschlands beste Rating-Agentur“
WIFO GmbH „Deutschlands bester Makler-Pool“
WTS GmbH „Deutschlands bestens Online-Finanzanalyse-Programm ‚moneycheck24’“
Softaier Handelsgesellschaft mbH, Hamburg „Deutscher Innovationspreis 2005“
FlexFon GmbH, Berlin „European Economic Award 2005“
FlexStrom GbmH, Berlin „European Economic Award 2005“
Fairvesta Holding AG, Tübingen „European Innovation Award 2005“
Mit diesen Auszeichnungen wird suggeriert, dass da eine breite Qualifikation stattgefunden hätte. Mitnichten, jeder Antragsteller hat auch seine Auszeichnung gekriegt. Bei den Ausgezeichneten handelt es sich mehrheitlich um Vertreiber von Finanzprodukten oder Finanzdienstleistungen. Für was dienen diese Auszeichnungen wohl? Wissen die Verantwortlichen wirklich, was diese „gekaufte“ Auszeichnung wirklich wert ist?
Ich habe mich neben EEIG mit zwei Firmen weiter befasst.
EBCON AG, Zürich
Auf der Internetseite der EEIG wird erwähnt, dass EBCON im Jahre 1982 gegründet wurde. Tatsache ist aber, EBCON wurde 2001 vom heutigen EEIG-Repräsentanten (Dr.!!!!?????) Stefan Kletsch aus Regensburg gegründet. Allerdings für einen Marketingzweck.
Im April 2005 wurde eine - 1982 gegründete - Vorratsgesellschaft in der Schweiz übernommen und diese dann in EBCON AG mit Sitz in Zürich umfirmiert. Das Gründungsdatum könnte daher stammen.
EBCON gibt sich als unabhängige Zertifizierungsstelle in Zusammenarbeit mit der EEIG. Trotzdem macht sie mächtig Produktewerbung u.a. für Fairvesta.
Ueber die Zertifizierung ist EBCON faktisch daran, einen eigenen Produktevertrieb aufzubauen. Dass die Zertifizierung nichts taugt ist daran zu erkennen, dass Fairvesta empfohlen wird. Kriegt ein derart zertifizierter Europäischer "offizieller Berater" eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung?
Mit dem Siegel der EEIG und der EBCON werden untaugliche Finanzprodukte der Fairvesta in Tübingen verkauft
Fairvesta (sämtliche Fonds nach dem gleichen "Strickmuster")
Hat erstmals 2002 einen geschlossenen Fonds (Kommanditgesellschaft Fairrenta) über € 10 Mio. initiiert. Sie hatte allerdings Mühe, diesen Fonds zu platzieren.
In der Folge legte Fairvesta ca. Mitte "Fairvesta II" auf mit einem Volumen von € 10 Mio. Mit der Lancierung des zweiten Fonds wurde die erfolgreiche Schliessung des 1. Fonds suggeriert. Allerdings "fehlen" dem Fonds II heute noch € 5 Mio. Ob bereits Mittel vom Fonds I in Fonds II geflossen sind entzieht sich meiner Kenntnis. Wäre aber denkbar!
Trotz der fehlenden Gelder für Fonds II wurde munter Fonds III, diesmal mit € 15 Mio. aufgelegt. Diesem Fonds fehlen heute noch € 7 Mio.
Mit dem Datum 1. Juli 2005 kam bei Fairvesta offensichtlich Panik auf. Aber Flucht nach vorne: Mit grossem Getöse wird Fonds IV aufgelegt. Diesmal mit einem Volumen von € 60 Mio. und "kleingedruckt" der Mittelverwendung. Der neue Fonds IV kann sich mit € 5 Mio an Fonds II und mit € 7 Mio. an Fonds III beteiligen. Dies wurde im neuen Prospekt vom Fonds IV schön angegeben. Der Prospekt wurde vom BAFIN ohne Vorbehalte genehmigt.Notabene bereits am 7.7.2005 - wurde der Prospekt überhaupt geprüft??
Statt den Prospekt nach IDW 4-S prüfen zu lassen, wählte aber Fairvesta wiederum einen sehr kreativen Weg. Sie liess sich vom EEIG-Preisträger .RATING SERVICES AG „Deutschlands beste Rating-Agentur“ raten und erhielt ein absolutes Top-Rating BBB. Wie weit haftet eigentlich eine Rating-Agentur für ihre Ratings. Im Falle Fairvesta würde ich im Schadensfalle jedenfalls eine sehr gute Prüfung vornehmen..
Heute präsentiert sich Fairvesta gegenüber Anlegern als den weissen Ritter! Anders als die Banken lassen Sie Anleger an ihrem Erfolg teilhaben. Das das Risiko weitgehend bei den Anlegern liegt und die Gewinnchancen bei Fairvesta (siehe auch Thema Maklerkommission beim Kauf/Verkauf einer Verwertungsimmobilie sowie pauschale Verwaltungskosten in unglaublicher Höhe). Aber was sollen solche Details. Wichtig ist der Innovationspreis der EEIG sowie das Rating und natürlich die "Absolution" durch die EBCON.
Was sich da auftut ist meiner Meinung nach der nächste grössere Finanz-Skandal in Süddeutschland. Es hat da derartig viele faule Stellen, dass sicher nächstens eine platzen wird. Das ergibt einen Dominoeffekt.
Vier Fragen noch:
An welcher Universität unterrichtet Prof. Dr. Vejpustek - meiner Meinung nach hat er schon lange keine Universität mehr gesehen. Auch sein Professur-Zeit war äusserst kurz. Woher kommt sein Dr. Titel?
Woher hat Stefan Kletsch seinen Dr.-Titel ?
Wo ist die vollständige Liste aller Trägerfirmen der EEIG? Wetten es sind keine 20!!!
Was denken Sie, wie lange EEIG und EBCON sich noch auf dem Markt tummeln können? |
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Jake01 Newbie
Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 9 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 17.Okt 2005 12:54 Titel: |
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@ finanzprof
FlexFon GmbH und FlexStrom GmbH gehören zur InnoFlex - Gruppe. Geben Sie einfach mal InnoFlex als Suchbegriff ein. Dann sehen Sie schnell, was von diesen "Trägerunternehmen" zu halten ist.
Sonnige Grüße aus Köln! |
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Dr. Stefan Kletsch Newbie
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 17.Okt 2005 17:18 Titel: |
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| Sehr geehrte Damen und Herren, aus aktuellem Anlass möchten wir zu den frei erfundenen Beiträgen inverschiedenen Internetforen konkret Stellung nehmen. Da ich es gewohnt bin mit meinem Namen für mein Tun zu stehen, verberge ich mich nicht wie alle Verfasser zu diesem Thema, wie die Feiglinge hinter einem anonymen Kürzel. Wenn einer Kritik an mir oder meinem Tun übt, steh ich gerne immer Rede und Antwort aber ich will wissen, mit wem ich es zu tun habe. Frustrierte Versager trauen sich aber nur hinter dem Mäntelchen der Anonymität zu kritisieren und polemisieren, weil sie im richtigen Leben nichts zustande bringen und im Beruf eh keiner auf sie hört. Die Beiträge in den Foren kommen ausschliesslich von Finanzdienstleistern, die aufgrund ihrer fehlenden Qualifikation abgelehnt wurden. Der Verfasser eines veröffentlichten Beitrag ist: Beat Bütler Täfernstr. 26 CH - 5405 Baden (Dättwil) Er wird Ihnen sicher auf Nachfrage wahrheitsgemäß erklären, warum er aufgrund fehlender oder gar nicht vorhandener Qualifikation abgelehnt wurde. Jetzt konkret zu den Antworten: 1) Was ist die EEIG? Die Europäische Wirtschaftskammer für Handel, Gewerbe und Industrie (EEIG)ist eine international tätige regierungsunabhängige Organisation, die inder Rechtsform einer Europäischen wirtschaftlichen Interessenvertretunggemäß EWG-Verordnung Nr. 2137/85 des Rates der Europäischen Gemeinschaftenvom 25. Juli 1985 und des Gesetzes vom 12. Juli 1989 zurUmsetzung der vorgenannten Verordnung errichtet wurde, Sie ist beim Handelsregister in Brüssel unter No. GEIE 218 registriert. Info unter: www.economic-chamber-eu.org 2) Seit wann gibt es die EEIG? Die EEIG wurde im Jahre 1998 zur EU-Harmonisierung der Wirtschaft gegründet. 3)Wo ist die EEIG international tätig? Die EEIG hat Ihre Hauptverwaltung in Brüssel und ist weltweit in 31 Ländern vertreten 4)Wer steht an der Spitze der EEIG? Président-dirécteur général der EEIG ist Prof. Dr. Heinz Helmut Vejpustek 3) Welche Verbindungen bestehen zwischen der EEIG und der Europäischen Union? Als Mitglied im Senat der EEIG präsentiert Frau Dr. Benita FERRERO-WALDNER,EU-Außen-Kommissarin und frühere österreichische Bundesministerin für Auswärtige Angelegenheiten die EEIG in der Europäischen Union und der EU-Kommission. 4) Wer ist in der EEIG zuständig für den Bereich Finanzwirtschaft? Zuständig in der EEIG ist die Commission Financial Consulting unter dem Vorsitz des Präsidenten Dr. Stefan Kletsch mit Sitz in Zürich. 5)Welche Ziele hat die Commission Financial Consulting der EEIG? Das Ziel ist die Förderung eines gemeinsamen neutralen, unabhängigen und qualifizierten Finanzdienstleistungsnetzwerkes in Europa mit den Vorgaben der am 09. Dezember 2002 erlassenen und am 01. Januar 2005 in Kraft getretenen Europäischen Versicherungs-vermittlerrichtlinie 2002/92 des Europäischen Parlaments und des Rates. 6) Wie sollen diese Ziele in Deutschland verwirklicht werden? Da die Bundesrepublik Deutschland die Umsetzung dieser EU-Richtlinie bis zum heutigen Tage boykottiert und massiv verzögert, wird die EEIG diese Richtlinie 2002/92 in Deutschland in einer besonderen Form verwirklichen. Ab 01. September 2005 können sich in Deutschland besonders qualifizierte Finanzmakler (§ 93 HGB) und Finanzvermittler (§ 84 HGB) als Offizieller Finanzberater der Europäischen Wirtschaftskammer bewerben. Als Legitimation erhalten die zertifizierten EEIG-Finanzberater den offiziellen EEIG-Ausweis mit Lichtbild. 7) Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber erfüllen? Die Bewerber müssen alle Vorgaben der Europäischen Versicherungsvermittlerrichtlinie 2002/92 erfüllen und den hohen Anforderungen der Prüfungskommission Financial Consulting der EEIG entsprechen Im Einzelnen müssen die Bewerber u.a. folgende Nachweise erbringen: ·Qualifikation in Form einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Finanzwesen und mindestens 3 Jahre Berufspraxis in der Finanzbranche ·Vermögensschadenshaftpflicht-Versicherung ·Dokumentationspflicht in Form eines rechtsicheren Beratungsprotokolls ·Registrierungspflicht durch eine Mitgliedschaft in der Europäischen Wirtschaftskammer 8)Wer ist die Europäische Verbraucherberatung (EBCON)? Die Europäische Verbraucherberatung (EBCON) wurde 1982 als organisierte Verbraucher- beratungsinstitution gegründet. Sitz der EBCON ist Zürich/ Schweiz. Sinn und Zweck von EBCON ist die unabhängige und neutrale Beratung von privaten Haushalten und mittelständischen Unternehmen im Bereich Finanzen. Die Europäische Verbraucherberatung EBCON ist kein Finanzdienstleistungs-Vertrieb, sondern Qualitätsmanagement und ein Informationsforum für Endkunden und Finanzdienstleister Infos unter: www.ebcon.net 9)Was bedeutet die Kooperation mit EBCON? EBCON ist Mitglied in der Commission Financial Consulting und zuständig für das Qualitäts-management im Bereich Finanzdienstleistungen in der Europäischen Wirtschaftskammer. Dies prädestinierte die EBCON in besonderer Weise, in Kooperation mit einem führenden Rating-Unternehmen in Deutschland einen europäischen Qualitätsstandard für Finanzberater, Finanzprodukte sowie für Finanzdienstleistungs-unternehmen zu entwickeln. Über das Europäische Institut für Zertifizierung, werden geprüfte Produkte wie auch Unternehmen der Finanzbranche, die den ausgearbeiteten, hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, mit dem EBCONQualitätssiegel bzw. EEIG-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Über die Europäische Finanzakademie bietet EBCON in Kooperation mit der Europäischen Carolus Magnus Universität, Brüssel und der Wirtschaftsfachhochschule München (FH) sowie der Europäischen Wirtschaftskammer Finanzberatern mit bestehender Grundqualifikation und -kompetenz anerkannte Aus- und Weiterbildungsstudiengänge an. Noch einige Punkte: 1)Die Rating Services AG, mit Sitz im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München steht ausserhalb jeglicher Kritik. Der Bayerische Arbeitgeberverband, dem auch bayerische Banken und Versicherungen angehören, ist indirekt an der Rating Services AG beteiligt. 2) Die offizielle Preisverleihung der Deutschen Wirtschaftspreise durch die EEIG erfolgte am 09. Juni 2005 auf Einladung im Bayerischen Wirtschaftsministerium in München. Die Ehrungen wurden in Vertretung des Bayerischen Wirtschaftsministers, Dr. Otto Wiesheu, vom Leitenden Ministerialrat Bernd Joachim Pantze vorgenommen. 3) Dr. Stefan Kletsch hat in Regensburg Betriebswirtschaft studiert und am Beispiel der BMW AG zum Thema:Die Entscheidungskriterien eines Industriekonzerns bei der Standortanalyse einer neuen Produktionsstätte promoviert. Einige Faccts zu meiner politischen Laufbahn. Eintritt in die Junge Union 1979 und u.a. Vorstandsmitglied der Jungen Union und jahrelang tätig in den Ausschüssen Wirtschafts- und Finanzpolitik unter dem jetzigen Vorstand der Deutschen Bundesbank, Prof. Dr.Franz-Christoph Zeitler und dem jetzigen Parlamentarischen Geschäftsführer der CSU im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Ramsauer. Seit 1999 bin ich Mitglied im Wirtschaftsbeirat der Union und ab 2005 Ernennung zum Präsidenten der Commission Financial Consulting in der EEIG. 4) Prof. Dr. Vejpustek war bis zu seiner Ernennung zum Président-dirécteur général der EEIG in leitender Stellung bei den Wirtschaftskammern Österreich beschäftigt. Infos unter: www.wko.at Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne unter: [E-Mail anzeigen] zur Verfügung. Es verbleibt mit freundlichen Grüssen Dr. Stefan Kletsch |
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finanzprof Newbie
Anmeldungsdatum: 16.10.2005 Beiträge: 38
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Verfasst am: 26.Okt 2005 8:55 Titel: Dr. Kletsch EBCON Verbraucherberatung |
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Zum Beitrag Dr. Kletsch - Es ist nicht alles Gold was glänzt!
Seht mal die Beiträge auf
WWW.comparis.ch (Forum) |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1227 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 24.Nov 2005 12:41 Titel: |
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| www.comparis.ch ? Leider finde ich dort nichts zu FAIRVESTA. S.R. |
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2406
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Verfasst am: 24.Nov 2005 13:35 Titel: |
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SECRET USER* WISSEN MEHR
* = Sercet User sind:
A. GOMOPA Teilhaber oder
B. durch die Forenleitung berufen
Anmerkung: Thema wurde verschoben,
weil unter Kapitalanlagebetrug falsch eingestellt! |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1227 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 24.Nov 2005 14:24 Titel: |
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@Finanzprof: Sie schreiben etwas sarkastisch über die EEIG
| Zitat: |
Unternehmen kaufen Auszeichnungen von der
EUROPAISCHE WIRTSCHAFTSKAMMER FUER HANDEL, GEWERBE und INDUSTRIE (EEIG) in Brüssel |
Die Webseite macht einen ganz passeblen Eindruck: www.economic-chamber-eu.org/ und man behauptet:
| Zitat: |
UNSER MANDAT
Die "Europäische Wirtschaftskammer für Handel, Gewerbe und Industrie" ist eine international tätige regierungsunabhängige Organisation, die in der Rechtsform einer "Europäischen wirtschaftliche Interessenvereinigung" gemäß EWG-Verordnung Nr. 2137/85 des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Juli 1985 und des Gesetzes vom 12. Juli 1989 zur Umsetzung der vorgenannten Verordnung errichtet wurde. Sie ist beim Handelsgericht in Brüssel registriert.
Dieser Verband physischer und juristischer Personen wurde im Jahre 1998 als eine längst fällige Initiative europäischer Geschäftsleute zur EU-Harmonisierung der Wirtschaft mit folgenden Zielen gegründet:
Generelle Unterstützung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen, wissenschaftlichen, kulturellen und ökologischen Ziele der EU-Regierungen auf wirtschaftlicher Ebene:
Unterstützung der Osterweiterung
Brückenschlag zu neuen Märkten, vorzugsweise Übersee
Engagement für Zukunftsthemen und -technologien
Unterstützung von ausgewählten Projekten durch interdisziplinäre Lösungsansätze |
Für wahr, dass sind doch ehrenwerte Ziele! Was ich jetzt nicht verstehe ist Ihr Hinweis in welchem Sie andeuten, dass Unternehmen sich entsprechende Auszeichnungen kaufen können. Also wie früher die Ablassscheine? Na sagen Se mal, dass ist aber starker Tobak, den Sie da auffahren. Immerhin wurde der Verein bereits 1998 gegründet. Sie meinen also, dass dahinter jemand sitzt, der sich die Taschen vollstopft? Das könnte doch ein bisschen weit hergeholt sein.
Und dann verstehe ich auch nicht, was Sie hier schreiben:
| Zitat: |
Vier Fragen noch:
An welcher Universität unterrichtet Prof. Dr. Vejpustek - meiner Meinung nach hat er schon lange keine Universität mehr gesehen. Auch sein Professur-Zeit war äusserst kurz. Woher kommt sein Dr. Titel?
Woher hat Stefan Kletsch seinen Dr.-Titel ?
Wo ist die vollständige Liste aller Trägerfirmen der EEIG? Wetten es sind keine 20!!!
Was denken Sie, wie lange EEIG und EBCON sich noch auf dem Markt tummeln können? |
Prof. Dr. Vejpustek ist doch der werte Unterzeichner von schönen Urkunden und Auszeichnungen und Boss der Europäische Wirtschaftskammer für Handel, Gewerbe und Industrie und bei Ihnen liest sich das gar so, na so, na Sie wissen schon wie - und das interessiert mich. Ist das jetzt Titelkauf von Möchtegerngutfirmen? Das meinen Sie doch wohl nicht mit Ihren Anmerkungen? Und dabei so ein schöner Name .. Melde mich wieder!  |
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Miss Marple Newbie
Anmeldungsdatum: 23.08.2005 Beiträge: 36
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Verfasst am: 24.Nov 2005 15:17 Titel: |
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Hier fängt alles an: http://www.gomopa.net/Finanzforum/Kapitalanlage/FAIRVESTA-EBCON-EEIG-Rating-Services-Partner-Bank.html#126298
Frage nach dem Lehrstuhl des angeblichen Univ.-Prof. Dr. Heinz Helmut Vejpustek, der sich als Vorstandsvorsitzender der Europäische Wirtschaftskammer für Handel, Gewerbe und Industrie bezeichnet. Unterschwellig könnte man aus den Fragen lesen, dass profilgeiele Unternehmen Geld an diese "Kammer" für Auszeichnungen an Unternehmen vergeben. Ich habe mir die Seite einmal genau angesehen und will nicht noch genauer hinsehen. So und nicht anders könnte es gemacht werden. Schöner, wichtiger Name und lobenswerte Tugenden auf die Fahne, paar profilgeile Bürgermeister zusammengesucht, paar Unternehmen dazu und dann noch eine schön wichtige Satzung und ein professioneller Internetauftritt in den EU Farben und mit den gleichen Symolen, die nicht geschützt sind und dann immer fleißig auf offizielle EU Seiten verlinken. So könnte man es machen...
Dazu noch eine schöne Produktpalette: http://www.economic-chamber-eu.org/de/unsere_produkte.htm Für jeden etwas dabei, Mitarbeit:
| Zitat: |
Wir suchen verläßliche Persönlichkeiten mit guten wirtschaftlichen und politischen Kontakten und hoher gesellschaftlicher Stellung als Funktionäre für verschiedene Positionen, als Mitarbeiter und Partner, um das Netzwerk unserer internationalen Kontakte auszubauen und weitere Regierungsprojekte zu fördern und zu verwirklichen.
Wenn Sie Interesse haben, in unserer Organisation als Präsident eines Landes oder Leiter eines Zentralbüros mitzuwirken, wenden Sie sich bitte direkt an |
Wie komme ich jetzt bloß auf das garstige Wort Bauchladen? Von solch einer Geschäftsidee jedenfalls habe ich schon einmal im großen Wolffen gelesen, aber man will natürlich nichts behaupten. MM  |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1227 Wohnort: Hamburg
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4940 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 25.Nov 2005 14:26 Titel: |
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Zur Information und Vollständigkeit:
| Zitat: |
Fairvesta erwirbt Immobilen zur Hälfte des Verkehrswertes – Otmar Knoll: Im Einkauf liegt der Gewinn
Pressemitteilung von: Fairvesta
(openPR) - Bereits sieben Immobilien-Pakete konnte die Tübinger Fairvesta Holding AG mit ihren Beteiligungsfonds erwerben. Der Kaufpreis der Objekte lag dabei unter 8 Millionen Euro, bei einem Verkehrswert von knapp 15 Millionen Euro.
„Im Einkauf liegt der Gewinn“, meint Otmar Knoll und will Anlegern damit in den kommenden Jahren hohe Renditen ermöglichen. Sein Unternehmen hat sich spezialisiert auf den Erwerb und die Veräußerung von notleidenden Immobilien-Paketen, von denen sich Banken zunehmend im Vorfeld von Zwangsversteigerungen trennen müssen.
So konnte die Tübinger Fairvesta alle Objekte zu deutlich weniger als der Hälfte des Verkehrswertes erwerben und liegt derzeit bei einem sensationellen durchschnittlich Kaufpreis von 380,-- Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
Für Otmar Knoll ist es wichtig hervorzuheben, dass es sich bei allen Immobilien um Objekte handelt, die nahezu vollständig vermietet sind und die sich durch keinerlei Sanierungsstau auszeichnen. Es handelte sich lediglich um finanzielle Notsituationen, aus denen zunehmend mehr Immobilien auf den deutschen Markt geworfen werden.
Nicht erst seitdem gerade angelsächsische Private-Equity-Gesellschaften den deutschen Immobilienmarkt für sich entdeckt haben, nutzen zunehmend mehr Initiatoren die sich daraus ergebenden Chancen auch für Anleger. So konnte die Tübinger Fairvesta bereits ihre vierte Beteiligung auf den Markt bringen, mit denen Anleger aus dem Handel mit Immobilien profitieren können. Dabei zeigt es sich, dass die Objekte selbst im Hinblick auf die erzielbare Mietrendite alles andere als lau sind. So erwirtschaften die von der Fairvesta bislang eingekauften Objekte derzeit eine Miete von 1.170.000,-- Euro, was einer durchschnittlichen Mietrendite, bezogen auf den Einkaufspreis, von knapp 15 Prozent entspricht.
Knoll: „Derartige Zahlen verwundern viele Investoren auf dem ersten Blick, denn sie sind Renditen aus Wohnungen zwischen drei und fünf Prozent gewohnt. Zeigt man allerdings auf, welcher Hebel sich alleine durch die drastische Senkung des Kaufpreises ergibt, so wird schnell deutlich, warum derartige Renditen möglich sind.“
www.fairvesta.de
| Zitat: |
Pressekontakt:
Michael Oehme
FinanzMarketingBeratung
Söhnleinstraße 17
65201 Wiesbaden
Tel.: 0611 / 1 74 59 70
Fax: 0611 / 1 74 59 71
E-Mail: [E-Mail anzeigen] |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4940 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 25.Nov 2005 14:31 Titel: |
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Fairvesta mit BBB-Rating – Knoll: Anlagestrategie bestätigt
Pressemitteilung von: Fairvesta
(openPR) - Mit einem Triple B Rating für besonders hohe Transparenz hat die RS Rating Service AG das Tübinger Emissionshaus Fairvesta Holding AG ausgezeichnet.
Die Münchner Rating-Spezialisten bewerteten hierbei insbesondere die Unternehmensabläufe sowie die Zukunftsfähigkeit der Geschäftsidee. Für Hans Loges, Vorstand der Rating Services AG, ist der Handel mit notleidenden Immobilien zwischenzeitlich ein attraktives Geschäft geworden, seitdem sich viele Anleger – u. a. aus Finanzierungsengpässen – aber auch Banken zur Bereinigung der Bilanz von Immobilien deutlich unter Marktwert trennen müssen.
Die Fairvesta-Group, die derzeit ihre vierte Beteiligung am Markt hat, konnte bereits einige Objekte zu weniger als 50 Prozent des amtlich festgestellten Verkehrswertes erwerben. Die Mietrenditen liegen aufgrund der günstigsten Einkaufspreise im zweistelligen Bereich. Für Fairvesta-Vertriebschef Otmar Knoll ist die positive Beurteilung der unabhängigen Ratingagentur ein deutliches Zeichen dafür, dass die Unternehmensstrategie aufgeht und Anleger in den kommenden Jahren im Immobilienmarkt in Deutschland hohe Potentiale erwarten können.
So geht er davon aus, dass in Anbetracht der bei anderen Anlageformen weggefallenen Steuervorteile das Thema Rendite zunehmend an Bedeutung gewinnt, und hier – so Knoll – der deutsche Immobilienmarkt wieder deutlicher in den Focus vieler Anleger kommt. |
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finanzprof Newbie
Anmeldungsdatum: 16.10.2005 Beiträge: 38
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Verfasst am: 28.Nov 2005 8:36 Titel: Fairvesta erwirbt ........ |
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Ein Anleger kann mit dieser Info "Einkauf für € 8 Mio." nicht allzuviel anfangen. Es fehlen klare Fakten.
Wann wurden welche Objekte (Objektart und Standort) mit welchem Mietertrag und welchem Verkehrswert zu welchen Kaufpreis erworben. Diese einfache Information erlaubt es dem Anleger, sich ein eigenes Bild zu machen.
Das sind auch Angaben, die beim Internet-Auftritt problemlos eingefügt werden können.
Transparenz muss gelebt werden, sonst bleibt sie leere Versprechung. |
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finanzprof Newbie
Anmeldungsdatum: 16.10.2005 Beiträge: 38
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Verfasst am: 28.Nov 2005 8:44 Titel: Fairvesta erwirbt ........ |
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Ein Anleger kann mit dieser Info "Einkauf für € 8 Mio." nicht allzuviel anfangen. Es fehlen klare Fakten.
Wann wurden welche Objekte (Objektart und Standort) mit welchem Mietertrag und welchem Verkehrswert zu welchen Kaufpreis erworben. Diese einfache Information erlaubt es dem Anleger, sich ein Bild zu machen. Das sind auch Angaben, die beim Internet-Auftritt problemlos eingefügt werden können.
Transparenz muss gelebt werden, sonst bleibt sie leere Versprechung. |
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MONEYPENNY GELBE KARTE!
Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 102
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Verfasst am: 28.Nov 2005 12:53 Titel: EEIG Titel des Univ. Prof. Dr. Heinz Helmut Vejpustek |
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Président-dirécteur général der EEIG ist Prof. Dr. Heinz Helmut Vejpustek
Vejpustek ist gleichzeitig Ordensherr und Großmeister des Ritterordens St. Michael ( http://ritterorden.org ). Gemäss Bildergalerie wird er ansgesprochen mit Seine Durchlaucht, Ordensherr und Großmeister. (Recht interessant übrigens diese Homepage-Informationen im direkten Vergleich mit dem EEIG-Auftritt http://economic-chamber-eu.org, auch hier sind nur Träger von großen Titeln/Auszeichnungen unter sich!!).
V. nennt sich zudem auch Generalkonsul a.D., Senator h.c. - vielleicht ist er dankbar für Tips, welche weiteren Titel da noch erworben werden könnten?
Also jetzt wird die korrekte Anrede schwierig. Helft mir, wie sollen wir seine Durchlaucht ansprechen oder anschreiben. Ein Versuch:
Seine Durchlaucht Ordensherr und Grossmeister, Président-dirécteur général, Universitäts-Professor, Generalkonsul a.D. Senator h.c., Dr. Heinz Helmut Veipustek.
Seine Adresse: Am besten Brüssel, da muß er vermutlich einer großen Administration mit zahllosen Büros vorstehen. Da müssen zahllose Firmen auf Herz und Nieren überprüft, verglichen und ausgezeichnet werden. Auch müssen laufend neue Auszeichnungen kreiert werden.
Bin ich da böse? Ist das zu sarkastisch?
Gruss Moneypenny |
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bobby69 Newbie
Anmeldungsdatum: 21.05.2005 Beiträge: 43 Wohnort: zürich
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Verfasst am: 29.Nov 2005 23:14 Titel: No Comment..... |
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Für Sie gelesen.......
November 22nd, 2005
„Ich habe es mir leichter vorgestellt“
Von den Gefahren, mit wenig Arbeit in kurzer Zeit viel Geld zu wollen
In der Hoffnung, in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, lassen sich gutgläubige Zeitgenossen immer wieder auf Zweifelhafte Geschäfte ein. Ein Beispiel aus Südbaden.
„10 000 Euro im Monat zu verdienen ist das Mindeste. Darunter braucht man gar nicht anzufangen.“ Der Mann, der das so nonchalant in die Runde wirft, heißt Andreas Blessing und ist „Regional Director“ der Innoflex AG.
Die Innoflex betreibt Multi-Level-Marketing, auch Network-Marketing genannt. Dabei geht es darum, Strom- und Telefonverträge an das private Netzwerk, also Verwandte, Bekannte und Freunde zu verkaufen. Für jeden Vertrag erhält der Innoflex-Vertriebspartner eine Provision. Aus seinen privaten Kontakten soll er dann weitere Vertriebspartner rekrutieren. Dafür erhält er zusätzliche Provisionen und wird auch an den Verträgen beteiligt, die die von ihm geworbenen Vertriebspartner abschließen.
Zunächst muß ein Vertriebspartner allerdings investieren: Für 77 Euro erhalten willige Neupartner am Ende der Veranstaltung einen kleinen Plastikkoffer mit Vertragsunterlagen. Nun darf er sich Innoflex-Berater nennen und die Produkte verkaufen. Um selbst weitere Vertriebspartner anzuwerben und auch von deren Provisionen zu profitieren, sind nochmals 1299 Euro fällig.
Blessing, ein rhetorisch geschulter junger Mann mit kurzgeschorenen Haaren und schickem Anzug, stellt in seinem Referat die Produkte der Innoflex vor. „Unsere Produkte haben 100 Prozent Begehrlichkeit. Das bedeutet, jeder braucht sie!“ Die dreißig Personen im Hinterzimmer eines Restaurants applaudieren. Etwa 20 davon gehören selbst zu Innoflex, auch wenn sie sich nicht alle als Mitarbeiter zu erkennen geben. Sie klatschen oft und die etwa zehn Gäste schließen sich dem Applaus an.
Innoflex verkauft Strom- und Telefonverträge der dem Firmenverbund zugehörigen Unternehmen Flexstrom und Flexfon. Beide Gesellschaften sind Wiederverkäufer, vertreiben letztlich die Produkte anderer Unternehmen. Dennoch betonen Innoflexer gerne, Widerstandskämpfer gegen die Strom- und Telefon-„Monopolisten“ zu sein.
„Flexstrom und Flexfon sind 2005 für ihre Tarife mit dem Wirtschaftspreis der European Economic Chamber ausgezeichnet worden“, erklärt Blessing stolz. Diese Europäische Handelskammer, die sich den Anschein einer öffentlichen Einrichtung gibt, ist ein Zusammenschluss privater Unternehmen. Das Oberlandesgericht Dresden attestierte der Organisation im Jahre 2000 Irreführung im Hinblick auf ihr Auftreten und die von ihr verliehenen Auszeichnungen. Die Telefonnummer in Brüssel leitet den Anruf automatisch nach Österreich um, wo man den Präsidenten der Handelskammer erreicht, Prof. Dr. Heinz Helmut Vejpustek, der sich mit den Preisvergabemodalitäten jedoch nicht auskennt. Er verweist auf Dr. Stefan Kletsch, den Präsidenten des Auswahlkommitees, dessen Firma im Internet billige Telefonanschlüsse vertreibt. Kletsch weiß mehr: „Die haben den Preis gewonnen, weil man die Stromrechnung ein Jahr im Voraus zahlt. Dadurch sind die Preise sehr niedrig.“ Tatsächlich kostet die Kilowattstunde bei Flexstrom nur zwölf Cent, etwa ein Drittel weniger als bei anderen Anbietern. Flexstrom verkauft den Strom in fertig gebündelten Paketen, die für ein Jahr im Voraus zu zahlen sind. Verbraucht der Kunde weniger als die im Paket vorgeschriebenen Kilowattstunden, gibt es keine Erstattung, verbraucht der Kunde mehr, muss er für jede zusätzliche Kilowattstunde 24 Cent bezahlen. Verbraucherschützer warnen vor diesem System, zumal das Geld bei einer Insolvenz der Gesellschaft verloren sein könnte.Davon sagt Blessing nichts. Stattdessen lobt er das dritte Produkt, die Mobiltelefonie. Auf der an die Wand geworfenen Folie ist groß das Talkline-Logo zu sehen. Darunter das Zeichen der Stiftung Warentest mit einem „gut“. Wer vor zehn Jahren bei der Mobiltelefonie eingestiegen ist, ist jetzt Millionär!“, ruft Blessing aus und wieder brandet Applaus auf. Dabei ist Innoflex nur ein kleiner Vertriebspartner der Talkline. Deren Pressesprecher Ove Struck: „Dieser Vertriebspartnervertrag wird de facto nicht gelebt“. Nur wenige Tage später sperrt Talkline Innoflex als Partner.
Mit einer nur auf den ersten Blick stimmigen Berechnung erklärt Blessing, wie man die von ihm versprochenen 10 000 Euro im Monat verdient. Eine andere Rechnung steht dem gegenüber: Innoflex hat nach eigenen Angaben 35 000 Vertriebspartner und in den letzten sechs Jahren eine Million Verträge gemacht. Das bedeutet, dass jeder Vertriebspartner in diesen sechs Jahren durchschnittlich 28 Verträge erreichen konnte. Dass man hier nicht von fünf- oder gar sechsstelligem Monatsverdienst sprechen kann, liegt auf der Hand.
Gegen die ehemaligen Geschäftsführer der Innoflex hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage wegen Vertriebs im Schneeballverfahren in 220 Fällen eingeleitet. 1999 sollen sie 375 000 Euro Vertriebspartnergebühren vereinnahmt haben. Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin gegen Innoflex wegen Betrugs in mehreren Fällen.
Einer der Klägerinnen heißt Annemarie Schneider. Als ihr Mann mit sechzig Jahren seinen Arbeitsplatz als Vertriebsmitarbeiter verlor, suchten beide verzweifelt nach einem Weg, die Raten für das Haus weiterbezahlen zu können. Sie investierten neben den knapp 1 400 Euro weiteres Geld für Werbemittel und von Innoflex angebotene Motivationsseminare und arbeiteten ein Jahr, ohne jemals eine Provisionszahlung zu erhalten. Nach vielen ergebnislosen Kommunikationsversuchen kündigten sie ihre Verträge mit dem Berliner Unternehmen.
Erst ein Jahr nach Vertragskündigung erhielten sie jetzt eine Zahlung von 100 Euro, ohne eine Information, wieso genau dieser Betrag überwiesen wurde. Dafür erhalten die Schneiders ständig Post von Inkassobüros, die für die Innoflex Gebühren nach Vertragsende eintreiben wollen. Die Kommunikation läuft nur noch über den Anwalt. „Wir haben mit Innoflex nur Geld verloren“, sagt Annemarie Schneider. Sie hat auch mehrere Freundinnen überzeugen können, Geld und Arbeitszeit für Innoflex zu investieren. Auch die erhielten keine Provisionen. „Damit habe ich nicht nur Geld, sondern auch Freundschaften verloren“, klagt Schneider.
Die Anwerbung von Kunden ist mühsamer als gedacht
Doch Blessing wirbt weiter. Dass es die Firma Innoflex nur eine knappe Woche später nicht mehr geben wird, sagt er seinen neuen Geschäftspartnern nicht. „Am 1. September stellte das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit ein“, so Stefan Zimmer, Pressesprecher des Unternehmensverbundes UNI AG, der auch die Innoflex angehörte. Die Vertriebspartnerverträge seien alle einem anderen Unternehmen überschrieben worden, das mit dem Unternehmensverbund nichts zu tun habe: Germanway. Auf Nachfrage gibt Zimmer zu, dass die beiden Geschäftsführer der Germanway aus dem oberen Management der Innoflex stammen. Germanway ist für die Presse nicht zu sprechen. Die Assistentin der Geschäftsführung durfte über die Produkte, die bei Germanway vertrieben werden, keine Auskunft geben.
Bei der Rekrutierungsveranstaltung unterhalten sich in der Pause zwei Innoflexer. Beide haben je fünf Personen eingeladen. „Es ist so schwer, die Leute zu überzeugen“, klagt der eine, der nur einen Gast begrüßen konnte. „Und die Leute sind gar nicht so wild auf die Stromverträge“, bestätigt der zweite. „Ich habe es mir leichter vorgestellt.“
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walrus Newbie
Anmeldungsdatum: 12.04.2004 Beiträge: 1
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Verfasst am: 22.Mai 2006 23:55 Titel: Herrn Kletschs "Doktortitel" |
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>>> Dr. Stefan Kletsch hat in Regensburg Betriebswirtschaft studiert und am Beispiel der BMW AG zum Thema:Die Entscheidungskriterien eines Industriekonzerns bei der Standortanalyse einer neuen Produktionsstätte promoviert. <<<
Komisch ist nur, dass kein deutscher Bibliothekskatalog eine Doktorarbeit eines Stefan Kletsch verzeichnet, obwohl für deutsche Dissertationen ja Publikationspflicht besteht.
Komisch ist auch, dass ein Regensburger Wochenblatt vor Jahren, als Kletsch begann, sich mit einem Doktortitel zu schmücken, schrieb, er habe in der Schweiz promoviert (Freie Universität Teufen oder wo?).
Das BMW-Thema klingt ja durchaus interessant. Verraten Sie uns doch bitte, wo Ihre Doktorarbeit erhältlich ist, Herr "Dr." Kletsch.
walrus |
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geheimratx Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2006 Beiträge: 4
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Verfasst am: 2.Okt 2006 7:55 Titel: |
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Titel mit Mitteln
Heikles Geschäft. Die Europäische Wirtschaftskammer für Handel, Gewerbe und Industrie vergibt als privates Unternehmen Qualitätssiegel mit offiziellem Charakter und verleiht Pseudo-Präsidententitel.
Der Auftritt im Internet ist respekteinflößend. Die Europäische Wirtschaftskammer für Handel Gewerbe und Industrie verwendet gelbe Schrift auf blauem Hintergrund, das Kürzel EEIG neben dem offiziösen Schriftzug ist mit gelben EU-Sternchen umrankt. Die „Kammer“ hat ihren Sitz, wie könnte es anders sein, in Brüssel, in der Rue Abbé Cuypers 3. Der Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer ist zwar nicht über sein Büro, aber ganz leicht übers Handy zu erwischen. Er ist ein waschechter Perchtoldsdorfer und heißt Heinz Helmut Vejpustek.
„Ich habe die Europäische Wirtschaftskammer vor acht Jahren gegründet“, erzählt er, „weil so viele Aufgaben unerledigt sind und sich die traditionellen Handelskammern nicht die Zeit dafür nehmen.“
Hunderte Präsidenten und Vizepräsidenten sind für seine Organisation aktiv; einige davon sitzen in Österreich, in Deutschland, in der Schweiz. Die meisten seiner Sub-Präsidenten aber agieren im Nahen und Fernen Osten, auf dem Balkan und in exotischen Ländern. Präsidenten sitzen in Teheran, in Eriwan, in Moskau, in Athen, in Bukarest. Es gibt einen Präsidenten für Bangladesch ebenso wie für Bhutan. Und Mr. Mengesteab Teklezion ist in Eritrea für die weit verzweigte Organisation beschäftigt.
Schön ist es, ein Präsident zu sein: Da gibt es einen Vizepräsidenten für den Zentralpeloponnes, aber auch eine Vizepräsidentin für den Nordpeloponnes. Es gibt einen Vizepräsidenten für Nafplio und auch noch viele, viele Vorsitzende diverser Kommissionen, im Oman ebenso wie in Kuwait, in Libyen oder auch in Mazedonien. Alle Präsidenten und auch die Vizes bekommen einen schönen, in Leder gebundenen Ausweis – und lassen sich gern als Präsident der Europäischen Handelskammer ansprechen.
Der Präsident aller Präsidenten war selber „beinahe vierzig Jahre“ in der WKÖ beschäftigt, wollte Diplomat, Handelsdelegierter werden, was allerdings „aus familiären Gründen“ nicht klappte. Heute hält der Siebzigjährige die „Zwangsmitgliedschaft“ in der WKÖ für verwerflich und hat folglich seine ganz, ganz eigene Wirtschaftskammer kreiert.
Diese lebt laut Auskunft seines Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten davon, internationale Geschäfte anzubahnen – „da kriegen wir natürlich Provisionen“. Den Umsatz seines Unternehmens, das als EEIG, als European Economic Interest Group, eingetragen ist (siehe Kasten unten), verrät er aber nicht.
Als „Produkte“ der Europäischen Handelskammer werden im Internet verschiedene Zertifikate und Gütesiegel angeboten. Etwa: der Europäische Service Standard EuSS, der Europäische Kaffeehaus-Standard, der Europäische Museum Standard oder auch der Europäische Wellness Standard. Innovations- und Designpreise sind ebenfalls im Angebot, die besten Kaffeefirmen werden mit der Goldenen Kaffeetasse geehrt. Sogar Presseausweise werden ausgestellt. Als nächstes Geschäftsfeld will man das Europäische Qualitätssiegel für ökologischen Hausbau unter die Leute bringen.
Das Zillertaler Sport & Wellness Hotel Stock beispielsweise bekam im vergangenen Jahr als „erstes Haus in Österreich“ den European Hotel Award als „schönstes Sporthotel 2005“ – und warb damit fleißig im Internet. Der Inhaber erzählt, wie es zur Auszeichnung kam: „Ein Herr hat sich bei uns einquartiert, hat uns gesagt, wie gut es ihm hier gefällt. Bald gab es einen Termin mit Übergabe der Urkunde.“ Allerdings erzählt Josef Stock auch, dass dann „irgendwann eine Rechnung kam, ich sollte eine große Summe zahlen, ich glaube, es waren 5000 Euro. Dann kam eine Mahnung, ich habe aber nicht bezahlt, mir kam das Ganze nicht astrein vor.“
„Finger weg“. Die Problematik des Unterfangens ist klar: Die „Europäische Handelskammer“ sieht dem echten Dachverband aller europäischen Wirtschaftskammern, Eurochambres, täuschend ähnlich, hat jedoch absolut nichts damit zu tun. Christian Mandl, Leiter der Stabstelle EU-Koordination in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), weist darauf hin, dass die Vejpustek-Kammer eine „private Organisation“ sei. Man wäre in der WKÖ „nicht glücklich, wir raten jedem: Finger weg“. Die Bezeichnung „Wirtschaftskammer“ sei geschützt, da die Organisation aber ihren Sitz in Belgien habe, sei man machtlos.
Hans Jürgen Zahorka vom offiziellen EEIG-Info-Zentrum kennt einzelne Vertreter der Vejpustek-Wirtschaftskammer. Sein Eindruck: „Die waren nicht mit besonderer Kompetenz gesegnet. Sie sind als Präsidenten aufgetreten, haben sich mit einem Ausweis gebrüstet. Da steckt Großmannssucht dahinter. Wenn man einem russischen Unternehmer so einen Ausweis zeigt, denken die sofort, das ist etwas ganz Offizielles.“
Verurteilt wegen „Irreführung“. Dass die Praktiken der Pseudo-Kammer problematisch sind, beweist ein rechtskräftiges Urteil auf Unterlassung, ausgestellt vom Oberlandesgericht Dresden im Jahr 2000. Kläger war der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität, und in der Urteilsbegründung ist festgehalten, dass die „Europäische Wirtschaftskammer schon mit ihrer Bezeichnung als Kammer bei einem nicht unerheblichen Teil des Publikums den Eindruck erweckt, dass sie, wenn nicht von öffentlichen Institutionen geschaffen und geleitet, so doch zumindest von diesen beaufsichtigt oder gefördert wird. (…) Rein privatwirtschaftlich tätige Unternehmen (…) haben aber den Eindruck eines irgendwie gearteten öffentlichen Charakters zu vermeiden.“
Das Werben mit einem „international geltenden Gütesiegel“ wird vom Gericht als „Irreführung“ angesehen, weil der „Anschein einer amtlichen Auszeichnung“ erweckt werde. Im Urteil wird festgehalten, dass die Europäische Wirtschaftskammer Mitgliedsbeiträge einhebt und für die Zertifizierung Gebühren verlangt – „was gegen eine objektive Vergabepraxis spricht“.
Vejpustek rechtfertigt sich damit, dass man zu Beginn der Geschäftstätigkeit eben „sehr angefeindet“ worden sei. Das Urteil beziehe sich auf einen damaligen Mitarbeiter, der „zu aggressiv“ um Mitglieder gekeilt und einen falschen Eindruck erweckt habe. „Von dem haben wir uns sofort getrennt.“ Im Übrigen sei auf den Internetseiten ein Hinweis platziert worden, dass man mit Eurochambres nichts zu tun habe und auch gar nicht verwechselt werden möchte.
Senatoren und andere Ehrentitel. Auf den Internetseiten der Vejpustek-Kammer wird stolz vermeldet, dass honorige Personen aus Österreich „in das höchste Gremium, den Senat“, berufen wurden, nämlich Martin Purtscher, ehemals Landeshauptmann von Vorarlberg, Willibald Pahr, ehemals Außenminister, Leopold Maderthaner, ehemals Wirtschaftskammerpräsident, und auch Siegfried Ludwig, Altlandeshauptmann von Niederösterreich. Vor einiger Zeit wurden auch EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und Lebensminister Josef Pröll als Senatoren genannt, die beiden sind aber wieder von den Webseiten verschwunden. Vejpustek: „Das tut mir auch sehr leid. Ich habe Pröll selbst im Marchfelder Hof kennen gelernt, deshalb habe ich ihm die Urkunde geschickt. Nach einem Jahr hat dann ein Sekretär angerufen und den Namen wegreklamiert.“
Pahr betrachtete den Senator-Titel als „reine Ehrensache, ich habe ein schönes Papier bekommen“. Er will nun, mit den Fakten konfrontiert, rasch aus der Liste der Senatoren gestrichen werden. Auch Altlandeshauptmann Ludwig fühlt sich nicht geehrt: „Ich bin Senator der Donauuniversität und der Tierärztlichen Hochschule. Für die Europäische Wirtschaftskammer bin ich nicht aktiv.“
Heinz Helmut Vejpustek geizt grundsätzlich nicht mit Ehrentiteln. Dem Besitzer des Promi-Gasthauses Marchfelder Hof, Gerhard Bocek, verlieh er taxfrei den European Economic Award. Der freute sich, kannte er Vejpustek doch als Ehrenmann, der sich im Marchfelderhof gern als „Konsul der Grenadinen“ ansprechen ließ. Für alle Nicht-Geografen: Die Grenadinen sind eine Inselkette nördlich von Trinidad und gehören zu den „Inseln unter dem Winde“.
Mithilfe des Himmels. Der zweifelhafte Präsident, so viel steht fest, ist clever, smart und äußerst kreativ. Anlässlich einer Wallfahrt nach Portugal, so steht’s im Internet zu lesen, „empfand Generalkonsul a. D. Senator h.c. a.o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Vejpustek den intensiven Wunsch … den Orden vom Flügel des Heiligen Erzengel Michael wieder zu beleben und als Hochlöblichen Orden der freien Herren und Ritter vom Heiligen Michael neu zu gründen“. Gemäß dem Ordensmotto „cum Auxilio Caeli“, also mit Hilfe des Himmels, darf er sich nun als Ordensherr und Großmeister ansprechen lassen; die Anrede lautet „Seine Durchlaucht“. Was Richard Steeb vom Souveränen Malteser Ritterorden nicht sehr erfreut: „Das ist ein Pseudo-Orden, einer von unzähligen self-styled orders.“
Auf Interesse stößt auch Vejpusteks Professur, auf der Visitenkarte aufgedruckt. Sieben Jahre lang, so erzählt er, habe er an der westslowakischen Universität von Trencin „Wirtschaftskunde, europäische Integration und alles, was damit zusammenhängt“, unterrichtet, nun aber sei er nicht mehr aktiv. Macht nichts, denn 2005 gründete er ersatzweise eine eigene Hochschule, die „Carolus Magnus Universität“. Diese ist in Wilmington, Delaware, aber auch in Brüssel und Alicante „amtlich zugelassen und registriert“, und, so Vejpustek, „nun auch in Armenien anerkannt“.
Sechzehn akademische Grade, bis hin zum Universitätsprofessor, sind dort, innerhalb kürzester Zeit, zu erwerben. Vejpustek: „Jetzt geht’s darum, die staatliche Anerkennung zu bekommen.“ Was jedoch so leicht nicht werden dürfte. Denn: „Diese so genannte Universität ist unserem Dafürhalten nach eine Titelmühle, die Diplome verschickt“, sagt der zuständige Experte im Bildungsministerium, Christian Demand. Was Univ.-Prof. Doktor Vejpustek jedoch nicht weiter anficht: „Wir bemühen uns, in künftigen Beitrittsländern die Anerkennung zu erhalten. Und eröffnen in der Nähe von Thessaloniki demnächst unseren ersten Campus.“
Das Studium an der Fern-Uni ist im Übrigen sicherlich ein reines Vergnügen. Vejpustek: „Wir haben die mündlichen Prüfungen reduziert, wir wollen doch Manager nicht wie Taferlklassler ausfragen.“ |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2098 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 2.Okt 2006 10:07 Titel: EEIG und die Alfred Wieder Vertriebs AG |
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@all,
auch die umstrittene Alfred Wieder Vertriebs AG (schon mehrfach hier zu finden gewesen) schmückt sich mit der EEIG:
| Zitat: |
(EPN) AWAG frühlingstagung begeistert vertriebsmitarbeiter
4. 04. 2004
(...)
Herr Rechtsanwalt Harald Blumentritt, Präsident der Europäischen Writschaftskammer, dankte Herrn Wieder für seine wundervolle Arbeit und stellte die hohen Anforderungen dar, die der GCF erfüllen musste, um abermals von der Kammer ausgezeichnet zu werden und überreichte den EEIG-Award. |
Struckischreck |
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2406
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