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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4940 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 6.Okt 2005 20:29 Titel: 318 Millionen Euro Schaden in über 10.000 Fällen |
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Kapitalanlagebetrug 2004: 318 Millionen Schaden in über 10.000 Fällen
Wie der Bundesverband Deutscher Banken mitteilt, sind die erfassten Beteiligungs- und Kapitalanlagebetrugsdelikte in Deutschland im Jahr 2004 gegenüber 2003 um ein Prozent gesunken. Nach Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BKA) in Wiesbaden betrug die Gesamtzahl der bekannten Fälle 10.194. Der dabei entstandene Gesamtschaden hat sich im Jahresvergleich sogar halbiert und ging von 642 Millionen Euro auf 318 Millionen Euro zurück. Allerdings, so der Bankenverband, ist dies nur die Spitze des Eisberges – von einer Entwarnung könne keine Rede sein. Denn: Die Dunkelziffer der nicht erfassten Fälle liege weitaus höher. Viele geprellte Anleger würden den Betrug nicht der Polizei melden.
Unter Verdacht geraten und angezeigt, hatten Geldanlagebetrüger 2004 in Deutschland schlechte Karten: Während allgemeine Betrugsdelikte zu 81 Prozent geklärt wurden, konnten die polizeilichen Fahnder nahezu alle erfassten Anlagebetrugsdelikte aufdecken (98,6 Prozent). Die Betrogenen allerdings sahen ihr Geld oft nicht wieder. Um sich zu schützen, sollten Anleger deutliche Warnsignale beachten, rät der Bankenverband. Dazu gehören der erste Kundenkontakt übers Telefon (gesetzlich Verboten), astronomische Renditeversprechungen, ausgegebene Bankgarantien oder hohe Provisionsforderungen sowie exotische Adressen der Geschäftspartner im Ausland. Aber auch das zeitliche unter Druck setzen bei ihrer Anlage-Entscheidung sollte Investoren hellhörig machen.
Quelle: Fondsprofessionell
http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?endDate=2005-10-06&per=4d&kat=&sid=450514 |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 10.Okt 2005 9:47 Titel: |
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| Zitat: |
| ... astronomische Renditeversprechungen, ausgegebene Bankgarantien oder hohe Provisionsforderungen sowie exotische Adressen... |
Ich weiß nicht wieso die Einsicht, das schnelles „großes“ Geldverdienen unter gewissen angenommenen Umständen auch mit schnellem großem Geldverlust einhergehen kann, so schwer vermittelbar ist.
Also, ich weiß es nicht!
Beim Investieren kann man leider auch verlieren, Basta! Wird man dann Geldgeil, na dann...
Weiterhin weiß ich nicht, wieso eine Geldschwemme vorhanden ist, die Unternehmen des Mittelstandes aber kein Kapital bekommen, um wiederum es wirtschaften zu lassen.
Wieso regen sich so viele Leute in D. über die schlechte wirtschaftliche Situation auf, wenn diese, dann lieber ihr Geld von anderen verwalten, statt Selbst zu entscheiden, wo ihr Geld investiert wird.
Die Anbieter von Vermittlungsleistungen von Geld kosten Geld, und werden zahlenmäßig immer größer. Die Chancen einer gewinnbringenden Investition werden somit immer kleiner.
Grauenhaft!
Grüße Gast |
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Torpedo Specialist
Anmeldungsdatum: 22.12.2003 Beiträge: 61 Wohnort: CH-Dietikon
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Verfasst am: 10.Okt 2005 11:27 Titel: |
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Dass Kapitalverlust bei renditestarken und entsprechend volatilen Risikoanlagen gleich Kapitalanlagebetrug sein muss, ist sicher falsch interpretiert.
Die Schwierigkeit besteht darin, dass vielfach der weitaus grösste Teil allfälliger Gewinne an Banken, Versicherungen und Vermittler etc. fliessen. Versteckte Spesenmodelle sind ein weit verbreitetes Marketingkonzept und haben zur Folge, dass Kleinanleger Ende Jahr weniger auf ihrem Sparkonto haben, als anfangs. Nur, die meisten merken es nicht, weil sie während des Jahres Einlagen tätigen und so optisch als auch effektiv der Kontowert gestiegen ist.
Wenn bei rendite- und risikostarken Anlagen keine Gebühren verlangt werden, sondern "Brain" und "Geld" sich den Gewinn teilen, dann ist dies schon extrem fair, scheint mir jedenfalls. www.vorsorgepower.org zeigt den Denkansatz solch eines fairen Modells. |
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