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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3956
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Verfasst am: 22.Mai 2008 9:58 Titel: Inncona Gruppe – Verdacht auf Kapitalanlagebetrug |
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| Zitat: |
Unternehmensverantwortliche in Untersuchungshaft
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat Ende der vergangenen Woche mit ca. 50 Steuerfahndern, Kriminalbeamten und Staatsanwälten mehrere Objekte der Inncona-Gruppe in verschiedenen Bundesländern durchsucht, u.a. in Ostwestfalen-Lippe, Saarbrücken, Hof und Koblenz. Im Vordergrund standen dabei die Aktivitäten der Inncona Geschäftsführungs GmbH aus Herford. Die beiden Geschäftsführer wurden festgenommen; ihnen wird Kapitalanlagebetrug und Steuerhinterziehung zur Last gelegt.
Die Inncona-Gruppe hatte in der Vergangenheit von mehreren hundert Anlegern Gelder in Millionenhöhe eingesammelt. In der Regel wurde für jeden Anleger eine GmbH & Co. KG gegründet, deren Kommanditist der Anleger wurde und Komplementärin die Inncona Geschäftsführungs GmbH. Die Geschäftstätigkeit lag dabei meist im Handel, Vermietung und dem Leasing von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern. Investiert wurde schwerpunktmäßig in Bakinettenständer, Bäckerei-Einrichtungen und Plasma-Bildschirme.
RA Marcel Seifert (Anwaltskanzlei Brüllmann Rechtsanwälte): „Nachdem die Inncona-Anleger bereits im vergangenen Jahr durch ein anonymes Rundschreiben aufgeschreckt wurden, scheinen sich nun die darin behaupteten Vorwürfe zu erhärten. Für den Fall, dass sich die Verdachtsmomente bestätigen sollten, drohen den Anlegern neben dem Verlust des eingesetzten Kapitals u.U. auch Steuernachforderungen des Finanzamtes“.
„In den uns bekannten Fällen wurden die Steuerbescheide nämlich unter den Vorbehalt der Nachprüfung gestellt, § 164 Abs. 1 AO. Sollte sich nunmehr herausstellen, dass auf Ebene der jeweiligen Gesellschaft keine Gewinnerzielungsabsicht gegeben war, so besteht die Gefahr, dass die Steuervorteile Rückwirkend vom Finanzamt aberkannt werden“, ergänzt RA Florian Hitzler.
Pressemitteilung von: BSZ® |
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patrikswelt Newbie
Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 23.Mai 2008 10:01 Titel: Inncona Verdacht des Kapitalanlagebetruges unbegründet |
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Tatsache ist:
Der Verdacht auf Kapitalanlagebertrug ist unbegründet:
Aufgrund des - (inzwischen indentifizierten) annonymen Schreiberlings welcher aus Motiven, die mit Inncona rein gar nichts zu tun hatten -es war eine Fehde zwischen diesem Schreiberling und einem der Geschäftsführer wegen einer völlig anderen Sache - haben sich wohl um 60% oder mehr der Investoren samt ihren Steuerberatern und/oder Wirtschaftsprüfern auf den Weg nach Herford gemacht um die Unterlagen, Kontoauszüge usw. zu prüfen. Es wurde in allen Fällen festgestellt, dass die Gelder alle da sind und, soweit noch nicht investiert, auf den Konten liegen. Dafür gibt es sogar schriftliche Bestätigungen vieler dieser Stb´s und WP´s
Hinweis: Jeder Investor hatte seine eigene KG, bzw. einige hatten gemeinsame KG´s.
Was man der Inncona Geschäftsführung, wenn man ungnädig sein will höchsten vorwerfen kann ist , dass sie durch den großen Erfolg des Angebotes an sich, mit den Investitionen zeitweise nicht nach kam und daher Geld deutlich länger als geplant, für einige Monate, auf den Konten mit Miniverzinsung lag. Das kann jedem Initiator zeitweise passieren. Aber letztendlich entscheidend: Das Geld war und ist eben da - bestätigt durch die Prüfungen der Stb´s und WP´s die durch die Kunden selbst beauftragt wurden.
Ob die Gründe für die Verhaftungen also wirklich ausreichend waren, daß wird sich bald zeigen.
Informierte Experten sind der Auffassung, das hier völlig überzogen reagiert wurde. |
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Fischer Con. Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2004 Beiträge: 189 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 23.Mai 2008 13:49 Titel: Re: Inncona Verdacht des Kapitalanlagebetruges unbegründet |
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| patrikswelt hat folgendes geschrieben:: |
Tatsache ist:
Der Verdacht auf Kapitalanlagebertrug ist unbegründet:
...haben sich wohl um 60% oder mehr der Investoren samt ihren Steuerberatern und/oder Wirtschaftsprüfern auf den Weg nach Herford gemacht um die Unterlagen, Kontoauszüge usw. zu prüfen. |
Na, dass freut mich aber, Sie müssen es sicherlich besser wissen als Polizei und Staatsanwaltschaft.
Bestimmt kommen Sie auch aus dem Inncona Lager.
Oder ?
60% der Investoren waren also samt ihren Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern in Herford.
Vermutlich aber nur in "patriks-welt". |
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gerd Specialist
Anmeldungsdatum: 18.06.2003 Beiträge: 205
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Verfasst am: 23.Mai 2008 14:10 Titel: Re: Inncona Verdacht des Kapitalanlagebetruges unbegründet |
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Erstaunlich was ein anonymer Schreiberling anrichten kann ,,,,,
| patrikswelt hat folgendes geschrieben:: |
Tatsache ist:
Aufgrund des - (inzwischen indentifizierten) annonymen Schreiberlings welcher aus Motiven, die mit Inncona rein gar nichts zu tun hatten -es war eine Fehde zwischen diesem Schreiberling und einem der Geschäftsführer . |
und der setzt so eine Armada in Bewegung? Junge.junge,,,,
| Zitat: |
Unternehmensverantwortliche in Untersuchungshaft
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat Ende der vergangenen Woche mit ca. 50 Steuerfahndern, Kriminalbeamten und Staatsanwälten mehrere Objekte der Inncona-Gruppe in verschiedenen Bundesländern durchsucht, |
gar nicht auszudenken, wenn der nicht nur eine Fehde hat, sondern mal richtig sauer wird oder ärgerlich ,,, wer / oder was kommt dann alles? |
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patrikswelt Newbie
Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 23.Mai 2008 14:24 Titel: Antort auf Ficher Con. |
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Hallo Fischer Con,
solche Sprüche und Bemerkungen sind wenig sinnvoll, es sei denn man hat nur Interesse am Sprüche klopfen. Also mein lieber Sprüchekloppfer:
Wer es nicht glaubt und betroffen ist (also ein berechtigtes Interesse hat)
kann sich die jederzeit ansehen.(gut im Augenblick wohl nicht weil die Unterlagen wohl auch beschlagnahmt wurden.)
Ich habe Sie als Investor alle gesehen. |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1236 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 23.Mai 2008 14:52 Titel: |
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Sie haben, als Investor, wen alles gesehen? Was möchten Sie damit zum Ausdruck bringen und warum sind Sie der Meinung, Fischer.Con sei ein Sprücheklopfer? Weil er Sie dem "Inncona Lager" zuordnet? _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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patrikswelt Newbie
Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 23.Mai 2008 15:19 Titel: Antwort an Spritus Rector |
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Die Bestätigungen habe ich gesehen. Sorry, da fehlte ein Wort
Und: es gibt kein "Lager"
Sollten die Vorwürfe denen gegenüber berechtigt sein, so wäre ich im "Gegnerischen" Lager zu finden, um im Jargon zu bleiben.
Doch da ich die Bestätigungen der Stb´s und WP´s gesehen habe, halte ich die Vorwürfe des Kaptalanlagebetruges für völlig unberechtigt. Recht muß Recht bleiben. |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1236 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 23.Mai 2008 17:12 Titel: |
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Was denn nun schon wieder für Bestätigungen? Mit welchen Inhalten? Ist es möglich, dass Sie Ihre Aussagen etwas präzisieren - oder plappern Sie lediglich etwas nach, mit dem Sie andernorts gefüttert werden? _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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patrikswelt Newbie
Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 5 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 23.Mai 2008 18:17 Titel: |
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| Ich empfehle das Lesen des ersten Kommentars von mir. Da stehts es doch tatsächlich drin. |
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Fischer Con. Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2004 Beiträge: 189 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 23.Mai 2008 19:13 Titel: |
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@patrikswelt
Präzisieren Sie Ihre Aussagen aus dem ersten Beitrag.
Sie schreiben dort, dass sich 60% oder mehr der Investoren samt ihren Steuerberatern und/oder Wirtschaftsprüfern auf den Weg nach Herford machten, um dort Unterlagen, Kontoauszüge u.s.w. einzusehen.
Benennen Sie einige Investoren, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer namentlich, die bei der von Ihnen wenig glaubhaft geschilderten Aktion dabei waren.
Für meine Begriffe hanebüchen, was Sie hier für einen Nonsens vom Stampel lassen.
Vermutlich verwechseln Sie die 60 und mehr Investoren, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, mit den ca. 50 Steuerfahndern, Kriminalbeamten und Staatsanwälten. Die haben die Unterlagen in der Tat eingesehen und auch gleich eingepackt.
Und nun packen Sie mal aus '@patrikswelt'. In wessen Auftrag setzen Sie diese Ammenmärchen in die Welt ?
Die Geschäftsleitung sitzt im Knast. Stimmts ?
Bleibt als Ihre Auftraggeberin (?) eigentlich nur noch die Assistentin der Geschäftsleitung, Frau Anke Doberstein.
Vielleicht hängen Sie aber auch selbst mit in diesem Schlamassel. |
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Finanzscout Specialist
Anmeldungsdatum: 24.05.2006 Beiträge: 180 Wohnort: München
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Verfasst am: 24.Mai 2008 13:30 Titel: Re: Inncona Verdacht des Kapitalanlagebetruges unbegründet |
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| gerd hat folgendes geschrieben:: |
Erstaunlich was ein anonymer Schreiberling anrichten kann ,,,,,
| patrikswelt hat folgendes geschrieben:: |
Tatsache ist:
Aufgrund des - (inzwischen indentifizierten) annonymen Schreiberlings welcher aus Motiven, die mit Inncona rein gar nichts zu tun hatten -es war eine Fehde zwischen diesem Schreiberling und einem der Geschäftsführer . |
und der setzt so eine Armada in Bewegung? Junge.junge,,,,
| Zitat: |
Unternehmensverantwortliche in Untersuchungshaft
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat Ende der vergangenen Woche mit ca. 50 Steuerfahndern, Kriminalbeamten und Staatsanwälten mehrere Objekte der Inncona-Gruppe in verschiedenen Bundesländern durchsucht, |
gar nicht auszudenken, wenn der nicht nur eine Fehde hat, sondern mal richtig sauer wird oder ärgerlich ,,, wer / oder was kommt dann alles? |
Um Mißverständnisse gleich mal auszuschließen:
Ich kann den konkreten Fall "Inncona" nicht beurteilen und bin daher weder dem pro- noch dem contra Lager zugehörig.
ABER: "Ein einzelner Schreiberling" kann eine solche Aktion durchaus lostreten ... und das wäre noch nicht mal ein Einzelfall ... ich bin versucht zu sagen, angesichts der bei den zuständigen Behörden vorherrschenden Inkompetenz ist sowas nahezu an der Tagesordnung.
Ich selbst hatte schon zweimal das Vergnügen, einem solchen Schauspiel beizuwohnen ... man fühlt sich dabei zeitweise wie in Schilda ...
Das Problem ist, dass selbst bei den Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Wirtschaftsdelikte nahezu kein Fachpersonal vorhanden ist (also bspw. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) ... es gibt noch nicht mal Planstellen dafür. Bei den zuständigen Kripo-Dezernaten ist es noch schlimmer. Stb. und WPs (bzw. Personal mit entsprechender Qualifikation) sind erst auf Ebene des LKA bzw. BKA anzutreffen ... und die kommen allenfalls zum Einsatz, wenn es sich um Fälle in der Größenordnung des jüngsten Siemens-Skandals handelt. Für Kleinkram (und selbst Größenordnung wie das hier im Forum weidlich bekannte Thema "Akzenta" fällt nach deren Definition darunter) haben die schlicht keine Kapazitäten ... was dann immer wieder zu den allbekannten, entsprechend peinlichen Ermittlungspannen führt.
Es ist ein Trauerspiel. Eines der wirtschaftsstärksten Länder der Welt hat in diesem Segment (egal ob BaFin, StA. oder Kripo) einen Behördenstandard wie ein Entwicklungsland.
Es wäre also durchaus möglich, dass auch der Fall Inncona letztlich ausgeht, wie das berühmte Hornberger Schießen - es wäre beileibe nicht das erste mal.
Fazit: Man hüte sich, nur weil großangelegte Aktionen der Staatsmacht vollzogen wurden, automatisch davon auszugehen, "da wird schon irgendwas dran sein" !
Genau an dieser Fehleinschätzung sind nämlich auch bereits kerngesunde und absolut seriöse Firmen zugrunde gegangen ... und die zuständigen Stellen ringen sich dann maximal ein "oops - da lagen wir wohl daneben - sorry" ab. |
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Fischer Con. Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2004 Beiträge: 189 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 24.Mai 2008 16:55 Titel: Re: Inncona Verdacht des Kapitalanlagebetruges unbegründet |
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| Finanzscout hat folgendes geschrieben:: |
ABER: "Ein einzelner Schreiberling" kann eine solche Aktion durchaus lostreten ... |
@Finanzscout
Wenn Sie die Vielzahl der Threads hier im Forum studieren, werden auch Sie sehr schnell und unschwer feststellen können, dass die Justiz in diesem Lande (trotz dutzender oder hunderter Strafanzeigen) erst dann tätig wird, wenn sich die Initiatoren dieser Betrugsmodelle, schon lange mit der Kohle ins Ausland abgesetzt haben. Als Beipiel sei der Fall‚ ‚Ulrich Engler’ benannt.
Und Sie wollen uns jetzt allen Ernstes erzählen, dass eine Strafanzeige, anonym oder nicht anonym gestellt, eine Durchsuchung im o.g. Ausmaß zur Folge hat.
Also, auf’m schlafe ich noch nicht. |
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Fischer Con. Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2004 Beiträge: 189 Wohnort: BERLIN
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Verfasst am: 24.Mai 2008 16:57 Titel: Re: Inncona Verdacht des Kapitalanlagebetruges unbegründet |
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| Fischer Con. hat folgendes geschrieben:: |
| Also, auf’m schlafe ich noch nicht. |
Sorry, es sollte heißen:
Also, auf’m Baum schlafe ich noch nicht.[/ |
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Finanzscout Specialist
Anmeldungsdatum: 24.05.2006 Beiträge: 180 Wohnort: München
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Verfasst am: 24.Mai 2008 19:46 Titel: Re: Inncona Verdacht des Kapitalanlagebetruges unbegründet |
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| Fischer Con. hat folgendes geschrieben:: |
| Finanzscout hat folgendes geschrieben:: |
ABER: "Ein einzelner Schreiberling" kann eine solche Aktion durchaus lostreten ... |
@Finanzscout
Wenn Sie die Vielzahl der Threads hier im Forum studieren, werden auch Sie sehr schnell und unschwer feststellen können, dass die Justiz in diesem Lande (trotz dutzender oder hunderter Strafanzeigen) erst dann tätig wird, wenn sich die Initiatoren dieser Betrugsmodelle, schon lange mit der Kohle ins Ausland abgesetzt haben. Als Beipiel sei der Fall‚ ‚Ulrich Engler’ benannt.
Und Sie wollen uns jetzt allen Ernstes erzählen, dass eine Strafanzeige, anonym oder nicht anonym gestellt, eine Durchsuchung im o.g. Ausmaß zur Folge hat.
Also, auf’m Baum schlafe ich noch nicht. |
In der Tat - auch diese Fälle gibt es.
Und das bestätigt eindrucksvoll die von mir bereits thematisierte Inkompetenz der zuständigen Behörden. Entweder es wird monate- (manchmal sogar jahrelang) gepennt, oder aber es wird aufgrund lächerlicher Verdachtsmomente irgendwo eine "Machtdemonstration" abgezogen.
Nach welchen Kriterien die zuständigen Stellen einschreiten oder eben auch nichtl, entzieht sich jedenfalls jeglicher nachvollziehbarer Logik. Wobei es vermutlich dabei auch kein "System" gibt - denn "DIE Behörde." als solches gibt es ja nicht, sondern eine Vielzahl ihrer Vertreter ... und die haben sicherlich alle ihre eigenen Beweggründe ...
Dennoch kommt man bei aufmerksamer Beobachtung nicht umhin festzustellen, dass die Aktionen offenbar an den falschen Kriterien festgemacht werden. Den zuständigen Stellen geht es leider weniger um wirkliche Schadensbegrenzung oder gar Prävention, sondern vielmehr ganz offensichtlich hauptsächlich darum, ihre eigene Existent zu rechtfertigen, indem sie hin und wieder mal einen "Erfolg" plakativ in Szene setzen ... und zwar nicht unbedingt dort, wo es nötig wäre, sondern dort, wo man vermeintlich leicht zum Ziel kommt.
Und wenn es dann ab und zu mal den Falschen erwischt, wird das billigend in Kauf genommen - in der Regel bleibt der Delinquent ja im Zuge der "Ermittlungen" ohnehin auf der Strecke und findet insofern auch kein Gehör mehr in der Öffentlichkeit ...
| Zitat: |
| Wenn Sie die Vielzahl der Threads hier im Forum studieren, werden auch Sie sehr schnell und unschwer feststellen können ... |
Genau das tue ich - und zwar von Berufs wegen und schon seit über 20 Jahren.
Und genau aus diesem Studium resultiert mein obiges, ernüchterndes Fazit zu diesem traurigen Thema.
MfG
Scout |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7231
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Verfasst am: 12.Sep 2008 5:27 Titel: |
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Massenschadenfall Inncona
Die ostwestfälische Inncona-Gruppe hat in den vergangenen Jahren Leasing-Fonds in Form von Einzel-KGs aufgelegt, deren Absatz sich wesentlich an Investoren mit hohen Einkommen gerichtet hat.
Nachdem sich die Leasingmodelle letztlich als nicht tragfähig herausgestellt haben und Betrugsvorwürfe laut wurden, wurden die Initiatoren im Mai 2008 in Untersuchungshaft genommen. Am 02.09.2008 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über die Inncona Geschäftsführungs GmbH eröffnet.
Der Prozesskostenfinanzierer kochan hat grundsätzlich die Prozesskostenrisiken für die Verfahren gegen die Initiatoren der Inncona Leasing KGs übernommen und einen Plan zur wirtschaftlichen Rettung der sog. "Inncona Leasing KGs" vorgestellt.
In dem Massenschadenfall des in Herford beheimateten Fondsinitiators werden noch im Laufe der Woche die Vertretungen der ersten 20 Inncona Leasing KGs übernommen. Die Vertretung erstreckt sich einerseits auf die Übernahme der Prozesskostenrisiken in den Schadenersatzverfahren gegen die Fondsinitiatoren, die in die Vermittlung der Fonds eingebundenen Vermittler sowie ggf. weitere Dritte.
Andererseits wurde auch ein wirtschaftliches Rettungskonzept vorgestellt, welches die Fortführung der Inncona Leasing KGs unter Einbindung einer neuen Managementgesellschaft vorsieht.
So sollen die Gesellschaften in Deutschland und Luxemburg zunächst jeweils eine gemeinsame neue Komplementärin erhalten und nach Überprüfung der bestehenden Leasinginvestitionen mit einem finanziell abgesicherten und wirtschaftlich attraktiven Leasingkonzept fortgesetzt werden. Die gesellschaftsrechtliche Neugestaltung der Einzelgesellschaften erfolgt dabei für die geschädigten Anleger seitens des Prozesskostenfinanzierers kostenlos.
"Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, den geschädigten Anlegern ein umfassendes und wirtschaftlich tragfähiges Rettungspaket anzubieten. Leider gibt es - wie so oft in solchen Fällen - auch "Rettungsangebote" aus dem mitverantwortlichen Vertriebsumfeld, welches wir selbst in den Fokus von Schadenersatzansprüchen stellen würden".
Das Rettungskonzept unterscheidet sich von den bisher bekannten Lösungen dadurch, dass den geschädigten Anlegern in einem Paket einerseits die Kostenrisiken einer umfassenden Rechtsverfolgung erspart bleiben und andererseits die wirtschaftlich ausgewogene Fortführung der Leasing-KGs ermöglicht wird.
Die Fortführung des Leasingkonzeptes erfolgt mittels Bündelung der Einzel-KGs und Investitionen in Produktionsanlagen zur Herstellung von Brennstoff-Holzpellets. "Hier wird die starke Nachfrage nach Holzpellets auf dem Weltmarkt mit einem Versicherungsschutz auf die Leasingeinnahmen kombiniert," beschreibt Rogge das Leasingmodell.
Da das vorläufige Insolvenzverfahren der Inncona Geschäftsführungs GmbH, die bisher als Managementgesellschaft der Leasing-Fonds fungierte, am 02.09.2008 eingeleitet wurde, ist für die geschädigten Anleger Eile geboten:
Bei jeder Einzel-KG wird in Kürze die persönlich haftende Gesellschafterin wegfallen. Nur ein zügiger Wechsel der Managementgesellschaft schützt daher vor den nachteiligen Folgen der nun eingetretenen Insolvenz. "Es geht uns neben einer geordneten Aufnahme der Rechtsverfolgung in erster Linie um die Sicherung der Leasing-KGs durch Aufnahme einer neuen Managementgesellschaft; eine Entscheidung, die keinen Aufschub duldet" so Rogge. "In zweiter Linie gilt unsere Konzentration der Umstellung bzw. Anpassung des Leasingkonzeptes; dies alles mit der gebotenen Sorgfalt und in Abstimmung mit den geschädigten Anlegern."
"Wir haben mit einem ähnlichen Modell im Massenschadenfall EECH gute Erfolge erzielen können", ergänzt Rogge. "Auch dort ist es auf breiter Ebene gelungen, geschädigte Anleger durch eine gesellschaftsrechtliche Neu- bzw. Umgestaltung in ein versicherungstechnisch abgesichertes und gleichermaßen attraktives Investment zu überführen."
Der Prozesskostenfinanzierer bedient sich hier regelmäßig der Expertise renommierter Fondsinitiatoren und Beratungsgesellschaften, da "die Rechtsverfolgung allein oftmals wenig ergiebig ist und erst die wirtschaftliche Neustrukturierung des Investments zu einem aussichtsreichen Ergebnis führt", so Rogge.
Quelle: ots |
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CLLB Rechtsanwälte Specialist

Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 84 Wohnort: München
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Verfasst am: 22.Sep 2008 9:22 Titel: Inncona GmbH: Vorläufiges Insolvenzverfahr wurde eröffnet |
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Inncona Geschäftsführungs GmbH: Vorläufiges Insolvenzverfahren wurde eröffnet – Handlungsbedarf für Anleger
Am 02.09.2008 wurde über das Vermögen der Inncona Geschäftsführungs GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Den Anlegern der Inncona-Gruppe droht nun der Verlust des eingesetzten Kapitals.
Bereits im Mai 2008 hatten die Beamten der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Steuerfahndung mehrere Wohn- und Geschäftsräume im Umfeld der Inncona-Gruppe durchsucht und die beiden Geschäftsführer der in Herford ansässigen Inncona Geschäftsführungs GmbH wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs und der Steuerhinterziehung festgenommen.
Das von der Inncona-Gruppe betriebene Geschäftsmodell sah so aus, dass die Inncona Geschäftsführungs GmbH für jeden Anleger in der Regel eine eigene GmbH & Co. KG gründete, wobei die Inncona Geschäftsführungs GmbH Komplementärin und der Anleger Kommanditist der neu gegründeten GmbH & Co. KG wurde. Geschäftsgegenstand dieser KGs war vor allem der Handel mit und das Verleasen von Wirtschaftsgütern, insbesondere von Plasmabildschirmen. Die mit diesem Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren eingeworbenen Gelder sollen sich auf annähernd 50 Mio. € belaufen.
Das Geschäftsmodell der Inncona-Gruppe hat sich jedoch nicht als wirtschaftlich tragfähig erwiesen.
„Da über das Vermögen der Inncona Geschäftsführungs GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet wurde, droht nun bei den einzelnen KGs der Wegfall der persönlich haftenden Gesellschafterin“, erklärt Rechtsanwalt István Cocron von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte. Rechtsanwalt Cocron sieht daher dringenden Handlungsbedarf für die betroffenen Anleger.
Sollte sich zudem der Verdacht des Kapitalanlagebetrugs bestätigen, drohen den betroffenen Anlegern nicht nur der Verlust des eingesetzten Kapitals, sondern womöglich erhebliche Steuernachzahlungen und die zusätzliche Zahlung von Zinsen in Höhe von 6 % p.a. auf diese Steuernachforderungen. Grund hierfür ist, dass die Steuervorteile nur unter dem Vorbehalt der Nachprüfung gewährt wurden und rückwirkend von der Finanzverwaltung aberkannt werden, wenn sich herausstellen sollte, dass hinsichtlich der einzelnen KGs keine Gewinnerzielungsabsicht bestand.
Rechtsanwalt Cocron rät daher den betroffenen Anlegern, ihre rechtlichen Möglichkeiten von auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwälten prüfen zu lassen.
Rechtsanwalt István Cocron
CLLB Rechtsanwälte
Liebigstr. 21
80538 München
Tel.: +49-89-552 999 50
Fax.:+49-89-552 999 90
mail: [E-Mail anzeigen]
web: http://www.cllb.de _________________ CLLB Rechtsanwälte
Liebigstrasse 21
80538 München
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Fax: 089 552 999-90
CLLB Berlin
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Fax.: 030 288 789 6 20
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E-Mail: kanzlei@cllb.de |
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