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Kombassan

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Goodman
*** Consulter ***


Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5416

BeitragVerfasst am: 7.Jan 2004 15:54    Titel: Kombassan Antworten mit Zitat

Kombassan

Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, kurz IGMG. Mit knapp 30000 Mitgliedern ist sie Deutschlands einflussreichste und finanzstärkste Islamistenorganisation.

Der Verfassungsschutz stuft die Gruppe als verfassungsfeindlich ein. Die Kader der Organisation haben es verstanden, in Deutschland ein Wirtschaftsimperium aufzubauen und zwar in enger Kooperation mit türkischen Geschäftsleuten.

Szenenwechsel. Rechtsanwälte wie Halim Kaplan aus Frankfurt vertreten Menschen, die sich an großen türkischen Holdings finanziell beteiligt haben und dabei abgezockt worden sind.

Rechtsanwalt: Halim Kaplan
"Es sind Hunderte, aber wirklich Tausende sogar in ihrer Existenz kaputt gegangen, um es offen zu sagen. Viele Ehen sind kaputt gegangen, viele Familien sind kaputt gegangen dadurch, weil entweder der Mann hat die Frau überzeugt oder die Frau hat den Mann überzeugt, komm legen die Gelder dort an."

Die Masche funktioniert so: Die Holdings ködern mit Anteilsscheinen, die angeblich riesige Gewinne abwerfen. Die Wirklichkeit sieht später häufig anders aus.

"Wie viel würden Sie sagen, ist dieses Stück Papier wert?"

Rechtsanwalt Halim Kaplan
"Jetzt, nicht mal einen Cent!"

Frage:"Und wie viel hat ihr Mandant für dieses Stück Papier bezahlt?"

"Hier steht 100000 DM und zwar am 1.9.1999."

Frage:"Und das Geld wird weg sein?"

"Das Geld ist weg!"

Eine der dubiosen Holdings heißt Kombassan, deutscher Hauptsitz vormals in Köln. Die Gelder kamen vor allem von türkischen Gastarbeitern, die mit Anteilsscheinen ihren Ruhestand sichern wollten. Schätzungsweise 65000 Anleger investierten cirka 1,5 Milliarden Euro. Kombassan besteht aus Unternehmen, unter anderem aus der Tourismus-, Textilien und Lebensmittelindustrie. Doch Geld sehen die Kleinanleger inzwischen selten und die millionenschweren Einlagen versickern nach Ermittlungen von Fahndern in dubiosen Kanälen.

Günther Beckstein, Innenminister Bayern
"Hier ist unter dem Deckmantel des Islamismus, jetzt meines Erachtens entweder Misswirtschaft oder gar organisierte Kriminalität betrieben worden. Jedenfalls sind Hunderte von Millionen Euros plötzlich weg gewesen, und kleine brave türkische Gastarbeiter oder Geschäftsleute sind um viel Geld gebracht worden."

Die Anleger werden vor allem in Moscheen und türkischen Zentren wie hier bei der IGMG Aschaffenburg geködert. Eine beliebte Masche der Holdings ist der Appell an die gläubigen Moslems, dass der Koran den Bankzins verbiete - Finanzbeteiligungen dagegen seien keine Sünde.
Unser Beispiel Aschaffenburg belegt auch die personelle Verquickung von Milli Görüs-Funktionären mit Kombassan. Hier war der erste Vorsitzende der Islamisten höchstpersönlich auch Geldeintreiber der Holding gewesen.

Tansin Göckbulut, 2. Vorsitzender, IGMG Aschaffenburg
"Als diese Unruhe oder dieses Problem von Kombassan aufgetaucht ist, dann haben wir als Vorsitzenden Herrn Kavas verbannt von unseren Verein, also er ist nicht unsere vorsitzender, auch nicht unsere Mitglied.
Gibt es hier im Zentrum auch Geschädigte?
Ja davon hab ich auch gehört. Es gibt Leute."

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert inzwischen neue Wege im Kampf gegen die suspekten Wirtschaftsimperien und ihre Hintermänner. Der Frust unter den Kollegen sei groß. In dem Sachstandsbericht "Milli Görüs und Underground Banking" an das Bundeskriminalamt klagen Ermittler, Zitat:

"Dass dubiose Geldtransfers zwar die Verquickung zwischen organisierter Wirtschaftskriminalität und MILLI GÖRÜS aufzeigen aber das Aufdecken der Zusammenhänge zu den Islamisten nicht angegangen wurde."

Uwe Dolata, Bund Deutscher Kriminalbeamter Bayern
"Es wurde verschiedenen Staatsanwaltschaften angetragen, die aber jeweils unter ihrer örtlicher Zuständigkeit nach der Salamitaktik verschiedene bereiche herauspicken und somit nicht die große Gefahr, die Gänze des Imperiums erkennen oder erkennen wollen oder erkennen können, dies wäre Aufgabe einer zentralen Einrichtung."

Nachfragen bei Milli Görüs. Wir werden in die Deutschlandzentrale nach Kerpen eingeladen. Hier erinnert allerdings nur wenig an eine religiöse Gemeinschaft. Das Ambiente gleicht eher einem modernen Geschäftsbetrieb.

Oguz Ücüncü , IGMG Generalsekretär
"Es stimmt nicht, dass es zwischen uns und den sogenannten Holdings irgendeine Verbindung gibt. Letztendlich hören wir diese vorwürfe auch, aber Milli Görüs, die islamische Gemeinschaft Milli Görüs als Organisation war nie und ist nie Gegenstand solcher Ermittlungen gewesen."

Skepsis beim Bundeskriminalamt. In diesem Fakt vorliegenden Ermittlungsbericht gehen die Fahnder davon aus, Kombassan unterhalte intensive Kontakte zu Milli Görüs.

Ein weiterer Indiz. Der Verfassungsschutz in Niedersachsen beobachtet seit langem Milli Görüs. Seine Erkenntnisse widersprechen den Aussagen der Fundamentalisten.

Rüdiger Hesse, Verfassungsschutz Niedersachsen
"Offiziell gibt es immer wieder Hinweise aus der Organisation Milli Görüs, dass hier keine Verbindungen bestehen, tatsächlich wissen wir seit langem von den engen Verbindungen dieser Holdings zu Milli Görüs."

Günther Beckstein, Innenminister Bayern
"Es ist so, dass führende Leute von Milli Görüs für Kombassan Anteile verkauft haben, und umgekehrt hat Kombassan zur Finanzierung von Milli Görüs hier in Deutschland aber auch in der Türkei massiv Beiträge geleistet, also es gibt finanzielle und personelle Verflechtungen in erheblichster Art."

Auskunft erhalten wir auf eine Email Anfrage in der türkischen Zentrale. Hier erklärt man uns, dass die Kombassan Holding ein reines wirtschaftliches Unternehmen sei, ohne irgendwelche Verbindungen zu religiösen oder politischen Gruppen, also wie Milli Görüs.

Doch es bleiben Fragen. Hier ein Dokument des Finanzamtes Würzburg das belegt, die Steuerfahnder sind schon lange auf den Spuren von Kombassan.

Zitat: "Die Art der Aquise (bar in Moscheen), die nicht nachvollziehbare Weiterverwendung von großen Summen, der Abfluß großer Geldmengen ins Ausland oder Barverwendungen lassen den Schluss zu, dass ein sogn. Underground Banking genutzt wurde. Die Möglichkeit ist naheliegend, dass dieses Konstrukt auch dazu genutzt werden kann, Gelder für terroristische Zwecke weiterzuleiten."

Dieser Mann ist einer der führenden Anlageberater der Holdings in Europa. Er berichtet: Die Holding finanzieren die radikal-islamistischen Gruppen indirekt. Der angebliche Trick: Überhöhte Gehälter für die radikal-fundamentalistischen Mitarbeiter.
"Ich kenn diverse Leute, die in den Fonds gearbeitet haben. gleichzeitig leitende Funktionen in radikalen Gruppen inne haben -und durch die Gehaltszahlungen die höher liegen als bei anderen, kann man von einer indirekten Subventionierung sprechen. Die Bezüge zu etwas, was wir Terrorismus nennen, könnte ich bejahen."

Uwe Dolata, Bund Deutscher Kriminalbeamter Bayern
"Man müsste endlich an entscheidenden Stellen begreifen, dass Terrorismus auch von Geldeinsammlungen in der Bundesrepublik Deutschland, in dem nahen Umfeld von Europa, in der ganzen Welt lebt, wie sollte es auch sonst vonstatten gehen."

Viele Mosaiksteine, Recherchen, Indizien, Aussagen, die es wert sind, das die zuständigen Behörden ihnen schnellstmöglich nachgehen.

http://www.mdr.de/fakt/aktuell/642717-hintergrund-1066190.html
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Anmeldungsdatum: 24.04.2004
Beiträge: 14
Wohnort: Winnenden

BeitragVerfasst am: 1.Jun 2004 13:47    Titel: Kombassan Geschädigte Antworten mit Zitat

Durch einen Mandanten wurde ich auf diese Gesellschaft aufmerksam und nach intensiver Recherche musste ich meinem Mandanten dann mitteilen das sein Geld wobei es sich um knapp über 100.000.-€ gehandelt hat, wohl weg sein wird.
Ich habe aber auch eine Anwaltskanzlei gefunden die wohl schon mehrfach Gelder von speziell dieser Gesellschaft zurück geholt hat.

In den nächsten Tagen werde ich mit diesen Anwälten Kontak ein Gespräch führen und dann deren Meinung ( sofern sie es genehmigen ) hier veröffentlichen ............... die Zahl der Geschädigten wird alleine im Großraum Stuttgart auf ca. 2000 Haushalte geschätzt.
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 1.Jun 2004 22:43    Titel: ................... Antworten mit Zitat

[/quote]Ich habe aber auch eine Anwaltskanzlei gefunden die wohl schon mehrfach Gelder von speziell dieser Gesellschaft zurück geholt hat.
Zitat:


Wenn'Kombassan' tatsächlich mit 'Milli Görüs ((IGMG)', welche vom Verfassungsschutz seit vielen Jahren ununterbrochen beobachtet wird, liiert ist, dann holt niemand irgendeinen Cent wieder zurück. Dieses Geld wird nämlich für wichtigere Vorhaben gebraucht, nicht nur für terroristische Zwecke, sondern auch vor allem dafür:

Der Europa-Abgeordnete Özan Ceyhun informiert in seinem Buch "Politik im Namne Allahs": ..."Milli Görüs belügt die Öffentlichkeit seit Jahren systematisch über den wahren Charakter ihrer Organisation, ihrer Verbindung zu hunderten von Tarnorganisationen, ihr Verhältnis zum türkischen Islamistenführer Necmettin Erbakan....
Milli Görüs arbeitet konspirativ und täuscht die Öffentlichkeit seit Jahren." (S. 26f.)

Necmettin Erbakan studiert in Aachen Maschinenbau und gründete 1972 in Braunschwig die IGMG.
Erbakans Schwägerin, Amina Erbakan, Juristin, ist in der Führungsspitze der "Deutschsprachigen Islamischen Frauengemeinschaft (DIF)".
Ibrahim El-Zayat, Schwiegersohn Amina Erbakans, in der Führungsspitze des Dachverbandes "Islamisches Konzil (IK)", schreibt in der Erstausgabe des Magazins"TNT" (Ausgabe 01/1996):
"Heute gibt es ca. 2,5 Millionen Muslime in Deutschland. Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder der Erde. Das ist eine große Barmherzigkeit von Allah uns gegenüber, aber ebenso eine riesige Verantwortung. Wir sind ein Teil dieses Landes und ein Teil dieses Volkes. Allah wird uns am jüngsten Tag danach befragen, was wir für unser Volk getan haben, und unser Volk wird uns, die Muslime, fragen, warum wir den Islam nicht weitergegeben haben.......
Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in DEUTSCHLAND, gestalten wir, wir, die wir hier geboren und aufgewachsen sind, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen....
Ich glaube nicht, daß es unmöglich ist, daß der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, daß wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben.....
Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah (Weltgemeinschaft) und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen."

ZUR DURCHSETZUNG DIESES ZIELS MIT ALLEN MITTELN WIRD DIESES GELD GEBRAUCHT!

Noch etwas zur Kombassan-Holding:

Zeitweise verbot der "Nationale Sicherheitsrat" der Türkei Erbakans politische Tätigkeiten. Zu dieser Zeit wurden Holdings gegründet, islamische Mischkonzerne, um dessen Politik fortzusetzen. In der anatolischen Stadt Konya entstand das Programm "Konya-Modell" oder "Grünes Kapital" (Grün ist die Farbe des Islam).
1990 schlossen sich diese Unternehmen im Müsiad-Verband zusammen, der auch in Deutschland aktiv ist. Der erste Vorsitzende, Erol Yarat, formulierte im Internet sein Ziel folgendermaßen:
"Wir müssen reich werden. Wir müssen noch mehr arbeiten, um stärker als die Heiden zu werden....".

Einer der erfolgreichsten Konzerne des Konya-Modells ist die Kombassan-Holding, inzwischen weltweit tätig und Besitzer der Fluglinie Alfa-Air.

1997 wurde ein Kombassan-Kurier aus Deutschland festgenommen. Er hatte 1,7 Millionen DM in bar bei sich.

Im Jahr 2000 überprüfte das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen 7000 türkische Sozialhilfeempfänger, die Inhaber von Anteilscheinen der "JetPa-Holding" waren, die derzeit größte Vertreterin des Konya-Modells.

Die politische Wegbereitung der islamischen Ordnung liegt in den Händen von Milli Görüs, die Finanzierung und Gestaltung übernimmt das "Grüne Kapital".

Für die IGMG kann der Islam nicht ohne Djihad (Heiliger Krieg) praktiziert werden. "Ihn propagiert die Vereinigung unter ihren Anhängern als tragenden Glaubenspfeilerder Religion. 'Glaubenskämpfer' - so heißt es -, die sich und Geld und Leben für den Islam einsetzen, würden von Allah höher angesehen als Muslime, die sich'nur zum Islam bekennen', ohne etwas dafür zu tun. Der Verzicht auf den Djihad wird als Krankheit und somit als Übel angesehen". (Islamistische Extremisten, Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, Juli 1999, S. 9)

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