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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 13.Apr 2005 17:20 Titel: Korruptionsfälle bei der Polizei!? |
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Wirtschaftsfahnder sollen mit Anlagebetrüger gemeinsame Sache gemacht haben!
Ein Bestechungsskandal erschütterte die Hamburger Polizei: Zwei Wirtschaftsfahnder des Landeskriminalamtes (LKA) sollen von einem Anlagebetrüger, gegen den sie ermittelten, insgesamt 50.000 Euro erhalten haben, damit sie im Gegenzug belastende Beweismittel manipulierten. Ihnen wird vorgeworfen, das Geld über einen Mittelsmann in der Absicht entgegengenommen zu haben, das Verfahren zu Gunsten des Beschuldigten zu beeinflussen. Die Staatsanwaltschaft und das Dezernat Interne Ermittlungen (DIE) ermitteln gegen die beiden Kommissare wegen des Verdachts der Bestechlichkeit, der versuchten Strafvereitelung im Amt und der Geldwäsche.
Der Korruptionsfall stand im Zusammenhang mit einem Millionen-Betrug, für den sich 13 Anlageberater in einem Mammutverfahren vor dem Hamburger Landgericht verantworten mussten. Ihre kriminellen Machenschaften waren aufgeflogen, als die Polizei eine Razzia bei der "Currency and Commodity Broker GmbH" an der Straße Brandsende in der Hamburger Innenstadt sowie bei den Firmen "Volante" und "ICS" machte. Den 13 Angeklagten wird vorgeworfen, 200 Anleger überwiegend aus Österreich und der Schweiz in 320 Fällen um rund 18 Millionen betrogen zu haben. Die Anlageberater sollen ihren Kunden bei Warentermin-Geschäften Traumrenditen versprochen, aber einen großen Teil des Geldes unterschlagen haben. Als Drahtzieher gelten der Hamburger Uwe F.(43) und sein Bruder Henning (31). Die Täter sollen das Geld der Anleger über das Geflecht der drei Firmen abgezogen haben.
Einer der Beschuldigten soll versucht haben, das Ermittlungsverfahren durch Bestechung zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Mitte August dieses Jahres erhielten die Behörden einen Hinweis, dass zwei Wirtschaftsfahnder vom LKA 5 mit den Anlagebetrügern, gegen die sie ermittelten, gemeinsame Sache gemacht haben sollen. Der konkrete Vorwurf: Die beiden Kriminalbeamten sollen gegen Bezahlung Akten manipuliert haben. Sechs Staatsanwälte und DIE-Beamte standen daraufhin bei den Beschuldigten mit insgesamt zehn Durchsuchungsbeschlüssen vor der Tür. Sie stürmten die Dienstgebäude des LKA 5 an der Sachsenstraße in Hammerbrook sowie die Privatwohnungen der Kriminalbeamten und stellten Aufzeichnungen und Computerdisketten sicher.
Polizeihauptmeister Edmund A. wurde vorgeworfen, geheime Halterdaten aus dem Polizeicomputer gegen Bezahlung weitergegeben zu haben, damit die Autoschieber die gestohlenen Fahrzeuge ohne Angst vor der Entdeckung ins Ausland bringen konnten. Gegen den 35-Jährigen soll demnächst Anklage erhoben werden.
Zuletzt bearbeitet von Goodman am 15.Apr 2005 19:02, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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goodhouse Newbie
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 36 Wohnort: an der Elbe
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Verfasst am: 15.Apr 2005 18:11 Titel: |
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Lieber Herr Maurischat,
ersetzen Sie vorsichtshalber in Ihrer Überschrift das Ausrufezeichen durch ein Fragezeichen. Damit reduzieren Sie das Risko, für solche Berichte von den Betroffenen belangt zu werden.
Mit kollegialen Grüssen
aus Hamburg
T. Goodhouse |
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