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cermic Newbie
Anmeldungsdatum: 16.10.2003 Beiträge: 1
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Verfasst am: 17.Okt 2003 9:48 Titel: Schiffsbeteiligung |
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Hallo !
Wer kennt sich aus mit Schiffsbeteiligungen. Ich habe seit 1995 und 1996 zwei Anlagen. Wollte diese jetzt auflösen. Vom Treuhänder wurde mir jetzt mitgeteilt, daß ich nur über 25-30% meines investierten Kapitals verfügen könnte. Der Rest wäre so zusagen weg. Wer kann helfen?
Micha |
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Alto Specialist
Anmeldungsdatum: 13.08.2002 Beiträge: 235
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Verfasst am: 17.Okt 2003 9:58 Titel: Schon wieder siehts nicht gut aus... |
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Schiffsbeteiligungen sind ein alter HUT unter den Anlagebetruegern. Meist praktiziert von jenen Spezies, denen eine Betaetigung an Boersen verboten wurden voruebergehend.
Man erzaehlt Ihnen wie super man Geld verdienen kann mit dem Import gewisser Waren aus sagen wir mal Suedamerika, mit dem grossen Frachtschiff natuerlich. Sie erwerben einen Anteil am Schiff und bekommen dafuer einen Anteil am Gewinn. Oder erwerben nur einen Anteil an den Geschaeften , die mit dem Schiff gemacht werden. Sowas gibt es auch in seriös. Gelangen Sie an eine unseriöse Firma, haben Sie ein Problem. Die Firma rechnet nur unproftiable Geschäfte mit Ihnen ab, die guten laufen an den Anlegern vorbei. Bzw. es läuft gar nicht. Das Ding kann nicht mal schwimmen und liegt jahrelang im Haufen und rostet. Tja, und die Verwaltungskosten und angebliche Instandhaltung (belegt aber gefaelscht) fressen Ihr Geld auf - tatsaechlich machen sich die Betrueger von dem Geld ein prima Leben.
Chance Ihr Geld dann noch zurueckzuerhalten: 0
Chance den Betruegern den Betrug nachzuweisen: 5 % und auch dann nur mit viel Aufwand und Geld
Es ist gut moeglich das man Ihnen einen Rest von 25 % nur deshalb offeriert, damit Sie sich damit zufrieden geben und nicht klagen.
Oder alles war seriös und Sie haben einfach schlecht investiert.
Viel Glueck
Alto |
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HerrOrlando Newbie
Anmeldungsdatum: 09.09.2003 Beiträge: 18 Wohnort: köln
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Verfasst am: 17.Okt 2003 12:33 Titel: |
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Hallo cermic,
in Ergänzung zum Posting von Alto einige Gedanken.
Wahrscheinlich gibt der vertragliche Hintergrund Ihres Geschäftes keine garantierte Prozentzahl oder Summe her, auf die Sie sich stützen könnten.
Sollte dem so sein, bleibt Ihnen vor der wohl wenig aussichtsreichen Klage noch der Weg der Taktik und des Pokerns.
Wenn der Initiator kein Interesse daran hat, dass die Öffentlichkeit in Form von Zeitungen oder investegativen Berichterstattern im TV von der Geschichte Kenntnis erhält, um weiterhin aktiv bleiben zu können, dann können Sie u.U. noch die Prozentzahl nach oben korrigieren.
Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn zu massiv gedroht wird.
Drehen Sie den Spieß einfach um. Schreiben Sie die 75% im Kopf ab und machen den Anbieter mürbe mit Ihrer Zähigkeit und taktischen Finesse. Wie im kaufmännischen Mahnverfahren, alles in mehreren Stufen durchführen.
Vielleicht hat diese Vorgehensweise mehr Erfolg, als gleich über den eigenen Anwalt zu gehen.
Viel Erfolg.
Grüße von HO |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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