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Maxim Newbie
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 40
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Verfasst am: 16.März 2006 20:02 Titel: |
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Sehr geehrter Heiliger Geist,
Sie haben die obigen Postings nicht wirklich richtig verstanden.
Die Kernaussage ist: "Schuster bleib bei deinen Leisten". Der Rest ist nur Beiwerk.
Aus einem guten Koch muss noch lange kein guter Finanzberater werden.
(Dies spricht einer, der nur Dosensuppen zubereiten kann.)
Grüsse Maxim |
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Eiliger Geist Specialist
Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 104 Wohnort: Pampa
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Verfasst am: 16.März 2006 22:26 Titel: Schuhbeck, Meisterkoch oder Anlageberater? |
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Sehr geehrter Maxim,
das habe ich sehr wohl verstanden und kann dem insoweit auch voll und ganz beipflichten.
Meine Kritik richtet sich auch nicht gegen diese zutreffende Feststellung.
Unerträglich finde ich einfach Postings wie das von mir zitierte des Users Hypowatch, die in dieser unsachlichen Form meines Erachtens hier nichts zu suchen haben.
Der Name Schuhbeck tut auch in diesem Zusammenhang eher nichts zur Sache.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass Alfons Schuhbeck mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus eigenem Antrieb zum "Finanzberater" wurde, sondern selbst vermutlich einem Spitzbuben aufgesessen war und alles verloren hat.
Physische und psychische Tiefschläge sind einfach unwürdig und hinterlassen hier einen schalen Beigeschmack nach Mißgunst und Neid!
Auch meine Kochkünste reichen kaum über Leberkäse oder Schinken mit Ei hinaus, verehrter Maxim. Leider!
Grüße vom Eiligen Geist |
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aschima Specialist
Anmeldungsdatum: 16.08.2005 Beiträge: 109
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Verfasst am: 17.März 2006 10:03 Titel: Re: Schuhbeck & Co. |
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Eiliger Geist,
das sehe ich etwas anders.
Mag Herr Schuhbeck auch sympatisch sein, aber letztendlich verliert diese Branche ja mehr und mehr deshalb ihren Ruf, weil sich Leute darunter mischen, die vom Anlagegeschäft und Bankenwesen keine Ahnung haben.
Als Bankkauffrau bewerbe ich mich schließlich auch nicht im Hotel Vier Jahreszeiten als Köchin...........
Aschima |
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Hypowatch Specialist
Anmeldungsdatum: 08.02.2006 Beiträge: 85 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 17.März 2006 13:26 Titel: |
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An Eiliger Geist
Das Thema wurde ins Forum gesetzt, und so stelle ich den grundsätzlichen Ablauf solcher Angelegenheiten dar. Es sind mir genügend andere Fälle bekannt wo am Ende wirklich nichts rauskommt und das hat leider System.
Ich habe eine Liste die sich auf die Jahre 1998 bis 2000 beziehen, das schliesst Deutschland, Österreich und die Schweiz mit ein. Dabei sind 150 Milliarden DM bei sogenannten Anlagern und Investementunternehmen ganz offiziell den Bach runter gegangen, die Dunkelziffer der Schäden die nicht angemeldet wurden multiplizieren sich sicher um das drei - bis vierfache.
Grüsse Hypowatch |
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Eiliger Geist Specialist
Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 104 Wohnort: Pampa
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Verfasst am: 17.März 2006 14:45 Titel: Schuhbeck, Meisterkoch, Anlagebetrüger? |
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| Hypowatch hat folgendes geschrieben:: |
An Eiliger Geist
Das Thema wurde ins Forum gesetzt, und so stelle ich den grundsätzlichen Ablauf solcher Angelegenheiten dar. Es sind mir genügend andere Fälle bekannt wo am Ende wirklich nichts rauskommt und das hat leider System.
Ich habe eine Liste die sich auf die Jahre 1998 bis 2000 beziehen, das schliesst Deutschland, Österreich und die Schweiz mit ein. Dabei sind 150 Milliarden DM bei sogenannten Anlagern und Investementunternehmen ganz offiziell den Bach runter gegangen, die Dunkelziffer der Schäden die nicht angemeldet wurden multiplizieren sich sicher um das drei - bis vierfache.
Grüsse Hypowatch |
Genau wie Sie bin ich der Meinung, dass Verbrechern das Handwerk zu legen ist.
Genau wie Sie vermutlich auch bin ich weiterhin der Meinung, dass dieses meist viel zu lasch und vor allem viel zu langsam gehändelt wird.
Einzig und allein Ihre dies bezüglichen Ausführungen in Sachen Alfons Schuhbeck habe ich kritisiert, da sie in dieser Form aus meiner Sicht vollkommen deplatziert sind.
Schuhbeck gehört mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eben nicht in dieses Spektrum, da er vermutlich unter auch für ihn sehr negativen (finanziellen) Folgen wohl an einen (oder mehrere?) Ganoven geraten war.
Diese(r) wiederum gehör(t)en aber mit Sicherheit zu der von Ihnen zu Recht zitierten Spezies und somit schnellstens hinter Gitter, sofern noch nicht geschehen.
Schuhbecks Mitschuld liegt meines Erachtens allenfalls in seiner offensichtlichen Blauäugigkeit gegenüber diesem "Berater / Betrüger" und der fatalen Einschätzung, Bekannten etwas Gutes zu tun und dabei selbst in erheblichem Maße finanziell profitieren zu können.
Dafür jedoch hat er meines Wissens sowohl viel Lehrgeld bezahlt, als auch gerichtlich die entsprechende Watsche bekommen.
Damit sollte die Angelegenheit aber auch erledigt sein!
Meine Kritik richtet sich dem entsprechend insbesondere gegen unangebrachte Nachtritte, Verunglimpfungen und Tiefschläge.
Sein Pech: Er ist halt prominent.
Eilige Grüße! |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1123 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 5.Jun 2007 6:09 Titel: |
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| Zitat: |
Alfons Schuhbecks Schlamassl!
In seinen Kochsendungen predigt Alfons Schuhbeck stets, dass alle Zutaten ganz frisch sein sollten. Die bis heute nicht aufgeklärten Vorgänge um einen gigantischen Anlagebetrug, an dem der Küchen-Künstler Anfang der 90er Jahre beteiligt gewesen sein soll, scheinen für ihn Schnee von gestern zu sein.
Denn die Forderung einer früheren Anlegerin, die sich um 409.000 Euro geprellt fühlt, betrachtet Schuhbeck als inzwischen verjährt. Das Landgericht MünchenI hat dem Koch bereits Recht gegeben. Dagegen legte die Münchnerin Berufung ein, über die am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht München (OLG) verhandelt wird. Das Gericht hat angeordnet, dass auch Schuhbeck persönlich erscheinen muss.
Als der einstige ,,Koch des Jahres‘‘ den ersten Michelin-Stern bekam, avancierte sein Kurhausstüberl in Waging am See zum Treffpunkt der Schickeria, bei der offenbar auch das Geld locker saß.
Jedenfalls wurde rasch kolportiert, dass Schuhbeck lukrative Anlage-möglichkeiten kenne. Willige Anleger sollen das Bargeld tütenweise zu ihm geschleppt haben - beispielsweise dem Erben des Dauerwellen-Imperiums Wella, Bernd Olbricht, werden 24 Millionen Mark an Investitionen nachgesagt.
Weil damals dann ein dreistelliger Millionenbetrag versickert sei, hatte die Staatsanwaltschaft München II jahrelang nachgeforscht - dann jedoch alle Ermittlungen eingestellt. Schuhbeck hatte stets versichert, selbst Opfer eines Düsseldorfer Anlageberaters geworden zu sein.
Die Münchnerin hatte 1991 zusammen mit ihrem Ehemann ein Darlehen über 800000 Mark aufgenommen und auf ein Schuhbeck-Konto in Monte Carlo überwiesen. Als das Geld weg war, ließen sich die Eheleute scheiden.
Jetzt trägt die Frau vor, sie habe ihre Ansprüche nicht früher gegen Schuhbeck geltend machen können, weil sie langwierig dazu erst die Zustimmung ihres Ex-Gatten einklagen musste. Das Landgericht MünchenI hatte ihre Klage dann aber trotzdem wegen Verjährung abgewiesen.
Für die Berufungsverhandlung gewährte das OLG ihr Prozesskostenhilfe (PKH). Ihre Anwälte schließen daraus, dass die Richter die Klage für aussichtsreich halten. Tatsächlich wird aber PKH-Anträgen nicht selten auch dann stattgegeben, wenn angesichts sehr schwieriger oder ungewöhnlicher Rechtsfragen (die in diesem Fall gewiss vorliegen) den Betroffenen der weitere Rechtsweg nicht abgeschnitten werden soll.
Quelle: Süddeutsche-Zeitung
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_________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 572
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Verfasst am: 6.Jun 2007 12:08 Titel: |
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Danke Spiritus Rector,
sehr informativ.
Leider wird die Frau Ihr Geld wohl nie mehr wiedersehen.
Aber warten wir es ab!
So gut Herr Schuhbeck kochen kann, so wenig weiß er was Kapitalanlagen sind.
Irgend was mit Geld...........!?
Wer aber "fachmännisch" empfiehlt muss auch dafür gerade stehen.
klar würde ihm die Rückzahlung dieser Gelder weh tun.
Das hätte er sich aber auch früher überlegen sollen.
Schuster (Koch) bleib bei Deinen Leisten!
Grüße
Brendle |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 6.Jun 2007 17:41 Titel: |
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Also der Koch als Mohr hat seine Schuldigkeit getan und ist letztendlich docj selbst auch zum Opfer geworden.
Natürlich trifft besagten Herrn eine gewisse Mitschuld weil er damals, im Zenit seines Erfolges seinen Namen für dubiose Finanzgeschäfte hergegeben hat. Wohlgenmerkt an solchen an denen er auch geglaubt hat.
Aber die, die damals in seinem Kochtempel ein und ausgingen und von denen die meisten, trotz des zum Großteil ererbten Geldes ,den IQ einer Blattschneiderameise hatten, haben dies aus freiem Willen getan.
Da Gier bekanntlich Hirn frisst und dann vom Verstand, wenn überhaupt vorhanden, nix mehr übrigbleibt, kommt es dann zu solchen Handlungen, wie mit Kredit aufnehmen schnell ans große Geld kommen zu wollen.
Denn irgendwie muss man weiterleben und seine nicht ganz billigen Rechnungen in Freßtempeln bezahlen oder den Kaviar den man sich schon zum Frühstück eimerweise hineinstopft, vom Champagner baden mal abgesehen. Exquistises war halt schon immer etwas teuer.
Mut zeigt auch der lahme Muck, wenn man von einer " Persönlichkeit " aninmiert, ich will nicht mal sagen überzeugt wird, sein leicht verdientes Geld anderen anzuvertrauen damit diese dies in ungeprüfte und dubiose Geschäfte oder gar in ihre eigene Taschen stecken.
Dummheit wird eben auf die eine oder andere Art bestraft. Nur sind es dann ausgerechnet diejenigen die dann, um von ihrer eigenen Dummheit abzulenken bei jeder Gelegenheit und bei Geldanlagen die ihnen nicht vertraut sind, oder die sie wegen ihrer geringen Intelligenz nicht begreifen, warnend den Zeigefinger haben.
Man sollte auch die wahren Beweggründe besagter Dame genau durchleuchten und kennen, denn sonst würde man dem guten Alfons Unrecht tun.
Oder wird ihm nicht vergönnt das er ein begnadeter Koch ist der sich, was dieses Kapitel seiner Vergangenheit betrifft, langsam wieder reputiert.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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