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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 13.Apr 2005 17:37 Titel: Zielfahnder - dem Täter auf der Spur |
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Zielfahnder jagen weltweit Verbrecher. Ihre Aufklärungsquote: 100 Prozent!
Wir kriegen Sie alle", verspricht der Mann, der sich Charly nennt. Die Statistik belegt, dass der Polizist mit dem Pferdeschwanz nicht übertreibt: 100 Prozent Erfolgsquote. Charly und seine sieben Kollegen folgen der Fährte von Verbrechern rund um den Globus. Sie sind die Zielfahnder des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA) in Düsseldorf.
Ihre Profession bekam in den 70er Jahren Konturen: Als die Terroristen der Baader-Meinhof-Bande sich zur "Rote Armee Fraktion" hochstilisierten, reagierte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit einer Spezialeinheit, die mit inzwischen bundesweit 100 Experten zum kriminalistischen Standard geworden ist. Zielfahnder des BKA machten jüngst Schlagzeilen, als sie in Paris die jahrelange Odyssee des Ex-Staatssekretärs Ludwig-Holger Pfahls beendeten. 1995 zog das Düsseldorfer LKA nach. Sein Direktor Wolfgang Gatzke zeichnet das Profil der Männer vom Sachgebiet 62.4: "Erfahrene Kriminalisten des gehobenen Dienstes, hervorragende Vernehmungsbeamte, psychisch und physisch absolut stabil. Mit einem Wort: Siegertypen ohne James-Bond-Allüren, die niemals aufgeben."
Wie Charly. Der 51-jährige Kriminal-Hauptkommissar, seit 34 Jahren Polizist, gehört beim LKA zu den Zielfahndern der ersten Stunde. Das Auffälligste an ihm ist seine Unauffälligkeit: Der angegraute Charly erklärt, warum er in der schützenden Anonymität bleiben möchte: "In der organisierten Kriminalität reicht selbst im Knast der lange Arm der Täter, um mir gefährlich werden zu können." Darum gibt er sich als Dutzendtyp, der ins Milieu eintauchen kann ohne aufzufallen, ohne optische Ecken und Kanten.
Charlys Klientel sind die schweren Jungs - der Mörder, der sich in Portugal versteckte, der Anlagebetrüger, der sich in Südafrika in Sicherheit wähnte. "Das ist wie ein Indianerspiel", sagt der Fahnder, ohne seine Trickkiste zu öffnen, "du brauchst Jagdinstinkt und Kreativität." Das Anzapfen von Telefonen, die Satellitenüberwachung von Fahrzeugen und ein Netz von Mittelsmännern gehört zum Repertoire "im Rahmen der Gesetze", wenn Zielfahnder auf Bitte der örtlichen Behörden und auf Ersuchen des Staatsanwalts Gangster verfolgen, die mindestens eine dreijährige Freiheitsstrafe zu erwarten haben, als gemeingefährlich gelten oder "die Öffentlichkeit besonders beunruhigen".
Für die Männer vom Sachgebiet 62.4, die derzeit 18 flüchtigen Kriminellen auf der Spur sind, ist die Tat nur ein Steinchen im Mosaik - Vergangenheit. Sie wollen "erahnen, was demnächst passieren könnte". Charly und seine Kollegen, die meist im Zweierteam arbeiten und 61 Mal erfolgreich waren, leuchten das Umfeld ihrer menschlichen Ziele aus, bis sie Konturen erkennen: Sie werten Ermittlungsakten aus, befragen Familienangehörige, Freunde, Lehrer und ehemalige Zellengenossen nach Lebensgewohnheiten und Eigenarten, Vorlieben und Bezugspunkten, Lieblingszeitung, Urlaubszielen und Hobbies. Sie fragen beim Hausarzt, ob der Verdächtige ein Herzmittel oder Insulin benötigt und schöpfen Hinweise aus psychiatrischen Gutachten.
Mit diesen Fakten, einem Phantombild gleich, knüpfen sie ihr Netz. 61 Kriminelle blieben nach durchschnittlich 300 Fahndungstagen in den Maschen hängen. Ein Rauschgifthändler aus Münster, seit acht Jahren abgetaucht, warf das Handtuch: Als er hörte, Zielfahnder seien ihm auf den Fersen, wählte er die Nummer der Polizei: "Ich stelle mich. Gegen die habe ich keine Chance." |
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slimshady Newbie
Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 13
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Verfasst am: 15.Apr 2005 8:06 Titel: |
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| LOL - selten so gelacht. |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 575
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Verfasst am: 15.Apr 2005 9:26 Titel: Größenwahn |
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der Polizist hat wohl zu viel Krimis gelesen.
1. muss eine Straftat erst mal als Straftat erkannt werden. Und das ist schon mal eine extrem hohe Hürde.
Gerade bei Schwerkriminalität ist die Aufklärungsquote bei unter 60 %. Vermutlich sogar weitaus geringer.
Denn gerade bei Mord ist die Erkennenungquote wesentlich darunter.
2. ist die Quote von 100 % reine Phantasie. Ich bin immer noch hinter meiner Investition von über 25.000 Euro hinterher. ich weiß sogar wo der Verbrecher lebt: von meinem wie vom Geld verschiedener Kunden: Horst Schröder. Er wohnt in Belize. In D besteht ein Haftbefehl gegen ihn wegen Betrug, Steuerhinterziehung, usw. Doch er lebt vergnüglich in Belize, obwohl dieses Land zum britischen Commenwealth gehört, also Zugriffsmöglichkeiten bestehen.
Also: alles Schwachsinn und der Versuch die kleinen Sparer, die ihr Geld vor dem deutschen Ffiskus ins Auslanfd gerettet haben zu verunsichern.
Grüße
Brendle |
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maleh Specialist
Anmeldungsdatum: 03.09.2003 Beiträge: 231
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Verfasst am: 15.Apr 2005 9:39 Titel: |
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| ja da kann man nur "ROTFLMAO" |
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Kant Pathfinder
Anmeldungsdatum: 27.07.2004 Beiträge: 446
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Verfasst am: 18.Apr 2005 23:17 Titel: |
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Es muß richtig heißen: Wir kriegen alle, die wir suchen. Unter einer Million Schaden bewegt dieser Mann nicht einmal seinen Pferdeschwanz. Und wenn es nicht um Drogen oder sonstige Schwerstkriminalität geht, dann wackelt auch kein anderer mit seinem möglicherweise ergrauten Pferdeschwanz. Insbesondere keine (Dritt-)Staaten die für ihre flache Beihilfe bei ausländischer Strafverfolgung bekannt sind.
Grüße aus der Pferdekoppel,
Euer Kant. |
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