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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2939
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Verfasst am: 15.Jan 2008 8:45 Titel: Die Wahrheit über Förderprogramme |
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Auf der Suche nach geeigneten Programmen werden deutsche Unternehmen mit einem regelrechten Förder-Dschungel konfrontiert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bietet seit Dezember 2006 in einer Förderdatenbank neue Suchmöglichkeiten und Funktionen. Diese ist jedoch mit einer Fülle von mehr als 1.000 Förderprogrammen von Bund, Ländern und der Europäischer Union schier unüberschaubar.
Das MittelstandsWiki hat das Angebot unter die Lupe genommen und stellt fest: Die Mühe, sich mit den Förderprogrammen zu befassen lohnt sich. Auf EU-, Bundes- und Landesebene gibt es viele Förderorganisationen, die sich ihrem Angebot der Förderprogramme, in den Zielgruppen und Förderarten unterscheiden. Es gibt verschiedene Wege um an Fördergelder zu gelangen, beispielsweise über Bürgschafts- oder Förderbanken, Beteiligungsgesellschaften, Behörden oder Projektträger. Die genauen Unterschiede erklärt die Fachredaktion des MittelstandsWiki in einer dreiteiligen, kostenlos abrufbaren Artikelserie.
Thomas Jannot Herausgeber des MittelstandsWiki: „Förderprogramme sind eine Wissenschaft für sich. Eine Google-Suche allein genügt nicht. Nur wer weiß, wie das System funktioniert, hat gute Chancen, an Fördermittel zu kommen.
Pressemitteilung von: MittelstandsWiki.de |
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Planer .

Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 216 Wohnort: 86899 Landsberg
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Verfasst am: 15.Jan 2008 9:22 Titel: |
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Ich stimme dem Beitrag voll zu und gehe sogar noch weiter.
Selbst wenn vermeintlich ein Vorhaben auf eine Finanzierung mit öffentlichen Mitteln auf den ersten Schein paßt, gibt es vielfältige Probleme, die dennoch ein derartiges Vorhaben scheidtern lassen. Hier mal, ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Probleme:
1. Die Hausbank will nicht finanzieren, obwohl die Mittel passen.
Ein grundsätzliches Problem mit öffentlichen Mitteln. Die Hausbank will ihre eigenen Kredite verkaufen, nocht die öffentlichen Mitteln. Um so (bonitäts-)besser der Kunde ist, umso mehr ist das der Fall
Hier gilt es für die Bank eine Szenario, oder besser "Mehrwert" aufzubauen, daß es für die Bank auch wirtschaftlich interessant erscheint, das Vorhaben als finanzierende Bank zu begleiten.
2. Fehler vor der Antragsstellung
Vor der Antragsstellung werden häufig die gleichen Fehler gemacht, die eine Finanzierung mit öffentlichen Mittel zum Scheitern bringt. So werden bspw. Mietverträge abgeschlossen, Gewerbe bereits angemeldet etc.
Grundsätzlich gilt bei allen öffentlichen Mitteln: Mit dem Vorhaben darf nicht begonnen sein, bevor nicht die öffentlichen Mitteln beantragt werden.
Vorsicht: Es gibt soagr Banken, die sagen, sie bräuchten zur Beantragung der Mittel den Mietvertrag oder die Kopie der Gewerbeanmeldung. Das ist Käse!!. Ob dies teilweise aus Unwissenheit gefordert wird oder aus Berechnung ("Haben wir Ihnen doch gleich gesagt, daß Sie öffentliche Mittel nicht kriegen, so, jetzt machen wir das mit einem Hauskredit") mag jeder für sich selbst entscheiden.
3. Negative Schufa
Mit negativer Schufa besteht keine Chance auf eine Finanzierung. Sollte der Fall der negativen Schufa bestehen, muß diese erst bereinigt werden (was in vielen Fällen gelingt).
4. Zu geringe Beantragung von Finanzierungsmitteln
In vielen Fällen beaobachten wir, daß zu geringe Finanzierungsmittel beantragt werden, in der irrigen Meinung, wenn man weniger beantragt ist die Chance höher, die Finanzierung zu bekommen. Das ist falsch. Die einzige Chance, die dabei höher ist, ist die Wahrscheinlichkeit auf Insolvenz, denn eine Nachfinanzierung wirde von den Banken (aus verständlichen Gründen) meist nicht gewährt, den genau dann kommen ja Zweifel an den kaufmännischen Fähigkeiten auf, da der Kapitalbedarf falsch eingeschätzt wurde.
Also grundsätzlich das beantragen, was auch benötigt wird. Nicht mehr und nicht weniger!
5. Mithaftung der Verwandtschaft
Eine ebenso große Unsitte ist die Mithaftung der Verwandten. Grundsätzlich gilt: Lassen Sie das Vermögen Ihrer Verwandtschaft aus dem Spiel. Entweder, Sie schaffen Ihre Finanzierung aus eigener Kraft, dann ist ok, wenn nicht, lassen Sie`s bleiben. Ich habe in zwanzig Jahren Tätigkeit keine "Verwandschaftsfinanzierung" erlebt, die danach nicht zu einem erheblichen Zerwürfnis , in vielen Fällen zur Sozialhilfe der gesamten Familie geführt hat.
6. Haftung der Ehefrau/Mitunternehmerschaft
Viele angehende Unternehmer akzeptieren, daß die Bank die Unterschrift der Ehefrau einfordern. Abgesehen, daß dies bereits in vielen Fällen als sittenwidrig angesehen wird, ist dies grundsätzlich abzulehnen.
Gleichzeitig wird aber auch der Fehler gemacht, daß die Ehefrau (vielleicht aus falsch verstandener Emanzipation) als Mitunternehmer auftaucht.
Dies bedeutet aber im Insolvenzfalle) das Beide haften.
Besser ist es, das Risiko zu verteilen. Einer der Eheleute trägt das unternehmerische Risiko, der andere hält die Vermögenswerte (oder behält zumindest eine saubere Bönität).
So, nun genug für heute. Ich werde die Liste im Laufe der Zeit ergänzen. Mein Statement soll zum Nachdenken anregen und Meinungen, auch kontroverse, erwecken!
Grüße aus Landsberg
Thomas Planer _________________ Thomas Planer // Planer und Kollegen GmbH
86899 Landsberg/Lech
Tel 08191/3201100
Fax 08191/2007
www.planerundkollegen.de
t.planer@planerundkollegen.de |
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Subventionslotse Specialist

Anmeldungsdatum: 02.04.2007 Beiträge: 129 Wohnort: Reiskirchen
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Verfasst am: 21.Jan 2008 15:30 Titel: Fördermittel - die ganze Wahrheit? |
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Hallo GM&P,
das ist ja nun mal genau unser Thema. Im Gegensatz zum Schreiber des MittelstandsWikis, der das weder gelernt noch offensichtlich ausreichend praktiziert hat.
Wissenschaft für sich - Fördermittel sind keine Wissenschaft. Wer schafft hier Wissen? Es ist eine pure Erkenntnislehre und die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Man lässt alles weg, was nicht geht und konzentriert sich auf die funktionierenden Programme. Alles, was dem Unternehmer fehlt, ist die Praxis.
Niemand klagt darüber, dass es in Deutschland unzählige Strassen gibt, auf denen man fahren kann und daher niemand weiß, wo es lang geht. Wieso schimpfen nicht alle Autofahrer auf die vielen Strassen?
Die Logik ist ganz einfach. Es fängt immer damit an, dass der Reisende weiß, wo er losfährt und wo er hin will. In der Folge disqualifizieren sich die meisten Strassen, da sie einfach nicht auf dem Weg liegen.
Der Unternehmer hat immer die Wahl: Er liest die Landkarte (Förderprogrammübersichten) selbst und plant seine Strecke (Fördermittelkombination) oder er schaltet sein Navigationssystem an und gibt die Adresse ein (Einbeziehung eines Fördermittelberaters). Die Strecke selbst zu planen kostet Zeit und das Navi kostet Geld.
Also, fragen Sie Ihre Berater nach den zehn wichtigsten Zuschussprogrammen. Es gibt derzeit 830 Zuschussprogramme in Deutschland. Wenn nur wenig Substanz kommt, wissen Sie, dass es kein Fördermittelspezialist ist.
Der zitierte Herr Jannot ist jedenfalls keiner und der Autor der der vier Fördermittelbeiträge auf dem MWiki ist Herr Oliver Schonschek, den ich als Autor beim Verlag WEKA Media kenne, wo ich Herausgeber des Finanzierungshandbuches bin. Er ist Sicherheitsexperte und war noch in der Förderstufe seiner Schule, als ich bei Prof. Rürup wissenschaftliche Arbeiten zu Fördermitteln verfasste.
Aber so ist das mit unrecherchierten Pressemitteilungen von Unternehmen, da steht drin, was die Unternehmen reinschreiben. Das können Sie sonst besser bei GoMoPa.
@ Planer
Versuchen Sie es mal mit Zuschüssen und den Fördermitteln, die ohne Bank abgewickelt werden. Da sparen Sie sich alle Punkte, die Sie aufgezählt haben. Was immer bleibt, ist das erfolgreiche Vorhaben. Nur solche werden gefördert und den geplanten Erfolg gilt es zu belegen. Die Unterlage wird gemeinhin Geschäftsplan mit Finanzplan genannt.
Mit förderlichen Grüßen
Michael D. G. Wandt _________________ WABECO Subventionslotse®: Fördermittel. Einfach. Nutzen.
Fördermittel seit 1982 - hunderte Beratungen im Jahr bis zum Zahlungseingang.
- Kostenlose Fördermittelprüfung unter www.wabeco.de (link klicken)
- Fördermittel-Informationszentrum unter www.FoemIZ.de
Ansprechpartner:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Michael D. G. Wandt
eMail mw@wabeco.de
fon 0800-0-WABECO (0800-0-922326) (kostenlos)
(WABECO Subventionslotse® ist eine Marke der VALEA Unternehmensberatung BDU, Reiskirchen.) |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2939
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Verfasst am: 21.Jan 2008 16:34 Titel: Re: Fördermittel - die ganze Wahrheit? |
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| Subventionslotse hat folgendes geschrieben:: |
Hallo GM&P,
das ist ja nun mal genau unser Thema.
Aber so ist das mit unrecherchierten Pressemitteilungen von Unternehmen, da steht drin, was die Unternehmen reinschreiben. |
.. und genau deshalb steht es hier auf diesem Platz.
Diskussionsbeitrag - Fragen - Erkenntnisse - Antworten
den User freut es ... |
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Subventionslotse Specialist

Anmeldungsdatum: 02.04.2007 Beiträge: 129 Wohnort: Reiskirchen
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Verfasst am: 21.Jan 2008 19:28 Titel: Den Nutzer freut es |
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Na dann, wollen wir alle mithelfen, dass sich die Nutzer auch weiter freuen.
"Dumm ist der, der Dummes tut." Tom Hanks als Forrest Gump
und
"Wer nicht fragt bleibt dumm." Sesamstrassen-Lied
Also nicht in Boxhorn jagen lassen und immer das Ziel vor Augen. Dann klappt's auch mit der Förderung.
Mit förderlichen Grüßen
Michael D. G. Wandt _________________ WABECO Subventionslotse®: Fördermittel. Einfach. Nutzen.
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