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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 3.Mai 2006 4:29 Titel: HVB bietet Studienkredite der KfW an |
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Die HypoVereinsbank (HVB) bietet als erste private Großbank die Studienkredite der staatlichen KfW-Bank an. "Ab Mitte Mai vertreibe die Bank über ihre bundesweit 640 Filialen den von der KfW entwickelten Kredit zur Finanzierung des Studiums", sagte der neue HVB-Privatkundenvorstand Willi Cernko der FTD.
Bislang vermitteln vor allem Sparkassen und Genossenschaftsbanken das Angebot. Es sieht monatliche Auszahlungen von 100 bis 650 Euro für maximal 14 Semester vor.
Der Zinssatz beträgt aktuell 5,1 Prozent und wird halbjährlich angepasst. Das Studienfach, das eigene Einkommen oder das der Eltern spielen bei der Vergabe keine Rolle.
Die HVB setzt damit auf eine andere Strategie als die Deutsche oder die Dresdner Bank. Diese bieten eigene Programme mit Studienkrediten an. Sie nehmen damit aber auch die Risiken in die eigenen Bücher und müssen diese entsprechend kalkulieren.
In Studenten-Onlineforen wird darauf verwiesen, dass die KfW-Konditionen bei den Zinsen und Eintrittsbedingungen günstiger seien als bei der Deutschen Bank und Dresdner Bank.
Cernko zufolge "hat sich die HVB für das KfW-Angebot und gegen ein eigenes Produkt entschieden, weil es aus unserer Sicht für die Studenten das fairste und attraktivste Angebot ist.
Die KfW-Konditionen rechnen sich in diesem Fall für die Studenten und für uns gleichermaßen." Die HVB profitiert von einer einheitlichen Vermittlungsprovision. Die Studenten müssen beim KfW-Kredit eine Vermittlungspauschale von 232 Euro bezahlen, die aber auch vorfinanziert wird.
Bislang hat die KfW seit dem offiziellen Programmstart im April deutlich über 300 Vertriebsbanken sowie Studentenwerke für ihren Studienkredit gewonnen. Meist sind es jedoch kleine, regional tätige Institute. "Durch die HVB-Entscheidung wird die flächendeckende Verbreitung erheblich verbessert", sagte ein KfW-Sprecher.
Die HVB sieht im Vertrieb des KfW-Produktes einen weiteren Baustein in der Gewinnung neuer Kunden im Alter unter 30. Konkrete Ziele werden aber nicht genannt.
von Gerhard Hegmann / Financial Times |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 20.Aug 2006 4:53 Titel: |
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Banken bieten Geld für Bildung
Immer mehr Banken bieten Studienkredite an. Erste Zahlen zeigen, dass die Studenten bei der Höhe der Kredite sehr vorsichtig sind - und das zu Recht. Denn nur, wenn die angehenden Akademiker wichtige Regeln beachten, lohnen sich die Darlehen wirklich.
Für rund 200 000 Abiturienten kam in den vergangenen Wochen wichtige Post: Nicht nur die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen verschickte erst vor wenigen Tagen ihre Studienplatzbescheide, auch viele Universitäten und Fachhochschulen gaben bekannt, wer einen der begehrten Plätze bekommt. Für die meisten angehenden Akademiker bedeutet das: Sie müssen nicht nur in die erste eigene Wohnung ziehen, sich mitunter einen Nebenjob suchen, sondern immer häufiger auch einen Kredit aufnehmen.
Spätestens seitdem zahlreiche Bundesländer beschlossen haben, demnächst Studiengebühren einzuführen, wird es für einige Studenten eng. Denn obwohl meistens nur rund 500 Euro pro Semester fällig werden, können sie den Betrag teilweise nicht mehr aufbringen und müssen entweder neben den Vorlesungen jobben, oder ihr Studium über ein Darlehen finanzieren.
Die Banken haben darauf längst reagiert. Als erstes Institut hat die Deutsche Bank vor rund einem Jahr ein eigenes Studienfinanzierungsangebot entwickelt. Seitdem haben nicht nur die staatseigene KfW, die ihre Kredite über Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Hypo-Vereinsbank vertreibt, und die Dresdner Bank, sondern auch zahlreiche kleinere Institute nachgezogen. Zudem bietet der deutsche Sparkassen- und Giroverband noch ein weiteres, eher langfristig ausgelegtes Modell an, das sich vor allem auf die Kombination einer Ansparphase vor dem Studium und einen späteren Kredit stützt. Und zumindest die Marktführer sind mit den bisher erreichten Zielen zufrieden. „Seit dem Start des Programms wurden unsere Erwartungen sogar übertroffen", sagt Michael Lermer, Sprecher der Deutschen Bank.
„Darlehen zur Finanzierung des Studiums werden in Zukunft in Deutschland neben den bisherigen Möglichkeiten eine feste Rolle einnehmen“, ist Ulrich Müller, Studienfinanzierungsexperte beim Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh, sicher.
Bei der Dresdner Bank beläuft sich der durchschnittliche Studienkredit auf 14 000 bis 16 000 Euro, obwohl die Bank den angehenden Akademikern ohne Sicherheiten bis zu 35 000 Euro auszahlt. Bei der KfW, die sogar Kredite bis zu 54 600 Euro gewährt, haben gut 30 Prozent der Studenten nur eine Monatsrate zwischen 100 und 400 Euro beantragt. Bei der Deutschen Bank wurden durchschnittlich 12 500 Euro – verteilt auf 40 Monate inklusive Karenzzeit – aufgenommen.
Mehr: Handelsblatt |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 2.Okt 2007 12:44 Titel: |
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Ab dem jetzt beginnenden Wintersemester müssen Studenten in sieben Bundesländern Studiengebühren zahlen. Insgesamt sind 1,4 Millionen angehende Akademiker betroffen. Je nach Uni müssen sie pro Halbjahr bis zu 500 Euro berappen. Das reißt ein großes Loch in die studentische Geldbörse.
Einige Landesbanken haben den Bedarf erkannt und bieten Studienbeitragsdarlehen an. Dabei überweist die Bank die Gebühr direkt an die Universität. Auch für Studenten, die ihren Lebensunterhalt per Kredit finanzieren möchten, gibt es zahlreiche Angebote. Anders als bei gewöhnlichen Krediten zahlen die Banken das Geld in monatlichen Raten aus. Der Student kann innerhalb einer festgelegten Ober- und Untergrenze wählen. "Verglichen mit normalen Konsumentenkrediten sind die Kredite relativ günstig", sagt Thomas Bieler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Außerdem gibt es nach der Auszahlphase meist ein Jahr Ruhezeit, erst danach beginnt die Rückzahlung.
"Dennoch sollte der Kredit nur die allerletzte Lösung sein", sagt der Verbraucherschützer. Zunächst sollten alle anderen Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden. Laut einer Erhebung des Deutschen Studentenwerks haben Zuschüsse von den Eltern mit 52 Prozent den größten Anteil am monatlichen Budget. Auf Platz zwei folgen Einnahmen aus Nebenjobs (24 Prozent), auf Platz drei das so genannte BaföG (14 Prozent), der Rest stammt aus sonstigen Quellen. Viel zu selten würden sich die Studenten über Stipendien informieren, so Bieler.
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