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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 12.Jun 2006 9:43 Titel: HVB plant eigene Direktbank |
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Die Münchener Hypo-Vereinsbank (HVB) will noch in diesem Jahr mit einer eigenen Direktbank speziell für Konsumentenkredite an den Markt kommen.
Im Umfeld der Bank heißt es, damit unterstreiche die HVB ihren Willen, das Deutschland-Geschäft innerhalb des Unicredit-Konzerns zu stärken und auszubauen.
(...) Der Kauf von Filialen der Norisbank würde vorzüglich zum Aufbau der neuen Konsumentendirektbank der HVB passen.
Sie soll nach dem Vorbild der Unicredit-Tochter Clarima entstehen und innerhalb der Privatkundensparte auf Ebene der bereits bestehenden HVB-Direktbank angesiedelt werden.
Die erst 2002 gestartete, auf Konsumentenkredite spezialisierte Direktbank Clarima ist in Italien sehr erfolgreich und bereits Nummer zwei am Markt. Vergangenes Jahr wurden für mehr als 1,3 Mrd. Euro Kredite nachgefragt, Clarima hat weit mehr als 200 000 Kunden.
Mehr: Handelsblatt |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 20.Mai 2007 17:09 Titel: |
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Keine zwei Jahre nach der Milliarden-Übernahme der deutschen Hypo-Vereinsbank greift die italienische Unicredit erneut zu. Für mehr als 21 Mrd. Euro erwirbt die Mailänder Großbank den römischen Konkurrenten Capitalia in Form eines Aktientauschs. Das Geschäft dürfte speziell in deutschen Banken für Kopfschmerzen sorgen.
Die Fusion gaben die beiden Banken am Sonntag bekannt. Mit der jüngsten Übernahme steigt Unicredit mit 40 Millionen Kunden und einer Marktkapitalisierung von knapp 100 Mrd. Euro zur größten Bank in der Euro-Zone und zur Nummer acht weltweit auf. Damit beweist Italien derzeit erneut eine Vorreiterrolle bei der Konsolidierung des europäischen Bankenmarkts.
Und während sich auch in den Niederlanden derzeit die britische Barclays und die Royal Bank of Scotland um die ABN Amro streiten, fallen die deutschen Banken immer weiter gegenüber der internationalen Konkurrenz zurück. Die Deutsche Bank kommt gerade einmal auf einen Börsenwert von etwas mehr als 61 Mrd. Euro.
Vor allem auf dem Heimatmarkt macht der Unicredit-Chef Alessandro Profumo dank der Übernahme der in Italien starken Capitalia wieder ein wenig Boden wett, nachdem ihn die Fusion aus Banca Intesa und Sanpaolo Imi zum Jahreswechsel in Italien vom ersten Platz gestoßen hat. Mit 15 Prozent Marktanteil im klassischen Privatkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäft steht Unicredit allerdings in Italien weiterhin auf Platz zwei. Vor allem im Massengeschäft mit Privatkunden ist die erweiterte Unicredit mit ihren zukünftig europaweit 9 200 Filialen stark vertreten. Mehr als 5 000 Filialen davon sind in Italien.
Analysten hatten den Zusammenschluss der beiden italienischen Banken bereits vor der offiziellen Bestätigung begrüßt. So rechnen die Analysten der Intesa-Investmentbank Caboto und auch die US-Kollegen von Citigroup mit Synergien von mehr als einer Milliarde Euro. Der Aktienkurs von Capitalia hatte in den vergangenen Tagen seit Bekanntwerden der Pläne bereits um mehr als zehn Prozent zugelegt. Auch die Unicredit-Aktie hält sich noch immer in der Nähe der Höchstmarke von 7,50 Euro.
Mit der Übernahme von Capitalia verwässert sich dagegen der Anteil der ehemaligen HVB-Aktionäre an Unicredit. So wird der Anteil der Münchener Rück von bisher 4,7 Prozent auf weniger als vier Prozent fallen, und auch die Beteiligung der Allianz, die bisher 3,1 Prozent an Unicredit hielt, wird nun auf 2,5 Prozent sinken. Dagegen wird die niederländische ABN Amro, die bisher 8,6 Prozent an Capitalia hält, immerhin mit 1,7 Prozent neuer ausländischer Aktionär.
Quelle: HB |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 19.Aug 2007 6:29 Titel: |
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Im Rechtsstreit zwischen Kleinaktionären und der HypoVereinsbank AG (HVB) bzw ihrer Muttergesellschaft UniCredit wird das Landgericht München am 6. September über einen Antrag auf Einstweilige Verfügung des "besonderen Vertreters", des Bonner Rechtsanwalts Thomas Heidel, entscheiden. Das sagte ein Sprecher des Gerichts.
Mit dem Antrag will Heidel weitreichende Akteneinsicht bei der HVB durchsetzen. Er war auf der Hauptversammlung der HVB Ende Juni von den Minderheitsaktionären als "besonderer Vertreter" bestellt worden und soll mögliche Schadenersatzansprüche gegen UniCredit unter anderem wegen des BA-CA-Verkaufs prüfen.
Auf der Hauptversammlung war mit den Stimmen des Mehrheitsaktionärs UniCredit die Zwangsabfindung der Minderheitsaktionäre beschlossen worden. Allerdings sieht sich Heidel in seiner Arbeit behindert und hatte die Einstweilige Verfügung beantragt.
UniCredit ihrerseits hat gegen den Beschluss der Hauptversammlung zur Bestellung Heidels eine Anfechtungsklage angestrengt, die nach bisherigen Planungen am 4. Oktober verhandelt werden soll.
Quelle: finanztreff |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 6.Sep 2007 20:23 Titel: |
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Im Streit um den Verkauf der früheren Hypo-Vereinsbank-Tochter Bank Austria an die italienische Mutter UniCredit haben Kleinaktionäre vor Gericht einen Teilerfolg erzielt. Der umstrittene Verkauf der früheren Tochter könnte für die Münchner nun ein teures Nachspiel haben.
Vor dem Landgericht München erlitt das Kreditinstitut am Donnerstag eine Schlappe gegen den so genannten besonderen Vertreter. Diesen hatten die Kleinaktionäre auf der letzten Hauptversammlung durchgesetzt, weil sie den Verkaufspreis für viel zu niedrig halten. Der besondere Vertreter, Rechtsanwalt Thomas Heidel, erhält dem Gerichtsentscheid zufolge nun Zugang zu internen Dokumenten, um die Veräußerung der österreichischen Tochter an die italienische Konzernmutter Unicredit genau unter die Lupe zu nehmen. Kleinaktionäre hoffen damit nachweisen zu können, dass der HVB-Vorstand die einstige Ertragsperle deutlich unter Wert veräußert hat, was zu milliardenschweren Schadenersatzansprüchen führen könnte.
Heidel dürfe alle Vorstands- und Aufsichtsratsprotokolle seit 2005 sowie Entwürfe und Emails einsehen, erläuterte Richter Helmut Krenek. Auch Unterlagen der Steuer- und Rechtsabteilung dürfe er prüfen sowie weitere schriftliche Korrespondenzen, die zu dem Verkaufspreis von rund 13 Mrd. Euro führten. „Er hat überwiegend das bekommen, was er wollte“, sagte der Richter.
Die Kleinaktionäre argumentieren, eine Auktion hätte einen viel höheren Preis ergeben können. Das Management beruft sich hingegen auf externe Gutachten. Krenek hatte in einem anderen Verfahren angedeutet, dass auch er Zweifel an der damaligen Bewertung der Bank Austria hegt. Die HVB bekommt im Gegenzug für den Bank-Austria-Verkauf alle Aktivitäten der Unicredit-Gruppe im Investmentbanking.
Die HVB will Berufung beim Oberlandesgericht einlegen. Die Bank teilte mit, der Vorstand respektiere die Entscheidung, sehe seine Argumente aber nicht hinreichend gewürdigt. HVB-Anwalt Gerhard Wirth sagte der Nachrichtenagentur Reuters, es handele sich um einen „ungewöhnlichen Präzedenzfall.“ Heidel sprach von einem „sehr deutlichen Urteil“. Er werde seine Arbeit in der kommenden Woche aufnehmen und rechne nun nicht mehr mit einer Behinderung durch den HVB-Vorstand. Der Rechtsanwalt will innerhalb von sechs Monaten zu einem Ergebnis kommen.
In einem anderen Verfahren fordern acht ausländische Investoren einen Schadenersatz von mehr als 17 Mrd. Euro. Auch in diesem Fall geht es um den Bank-Austria-Verkauf. Die Klage richtet sich gegen die Unicredit, Italiens größte Bank, und deren Chef Alessandro Profumo sowie HVB-Chef Wolfgang Sprißler. Die zuletzt beschlossene Zwangsabfindung für die HVB-Kleinaktionäre, um diese aus der Gesellschaft zu drängen, hat ebenfalls ein juristisches Nachspiel.
Quelle: HB |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 7.Sep 2007 6:36 Titel: |
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| und was hat das mit kapitalbeschaffung zu tun? |
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