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procede Newbie
Anmeldungsdatum: 03.04.2003 Beiträge: 19 Wohnort: bei Aschaffenburg
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Verfasst am: 3.Apr 2003 17:02 Titel: Heißer Fall - wer ihn löst bekommt Belohnung !! |
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Der nachfolgenden Fall entspricht den Tatsachen, wir sind wirklich direkt
betroffen (kann gerne durch Unterlagen belegt werden. Alles entspricht der Wahrheit, nicht aus Angst vor Strafverfolgung zu unseren Gunsten schöngefärbt. Wer hat einen sinvollen Lösungsvorschlag. Wer glaubt, dass wir die 160.000 Euro vor dem Verfall retten können? Wer es schafft, erhält
eine Belohnung !
Alles begann Mitte 2002. Unser Unternehmen (Werbeagentur) suchte für ein neues Projekt Investitionskapital in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Es wurde ein qualifizierter Businessplan geschrieben, Banken kontaktiert sowie eine Anzeige mit diesem Ansinnen in der SZ veröffentlicht.
Auf diese Anzeige meldeten sich eine Unmenge von potentiellen "Geldgebern", von denen man ca 80% aussortieren konnte, weil Sie offensichtlich kriminellen Hintergrund hatten oder auf Abzocke der Geldsuchenden aus waren.
Ein Kontakt, der seriös wirkte, führte nach Holland. Es fand ein Treffen in Holland statt, ich lernte einen Geschäftsmann kennen, der sich mit der Angelegenheit auseinandersetzte. Da ich die sehr repräsentativen Unterlagen unserer Werbeagentur zum Meeting dabei hatte entstand bei meinem Gesprächspartner ein sehr großes Interesse an der Agentur. Mein Verhandlungspartner zeigte mir ausgiebige Unterlagen einer Mineralölgesellschaft (Tamoil) und gab an, dass er für die Vergabe von Werbebudgets zuständig sei. Er gab an, dass es kein Problem sei, uns ein Millionenbudget zu verschaffen, gegen Abrechnung der branchenüblichen 15%- Provision.
Man tauschte die Handynummern aus und trennte sich wieder. Einige Tage später gab der Vermittler an, die Finanzierung des neuen Projekts könne er nicht auf die Beine stellen, aber die "Prüfung unserer Unterlagen habe ergeben, dass wir für ein Werbebudget von ca. 5 Mill. Euro in Frage kämen. So richtig glaubten wir in der Werbeagentur nicht an die Sache und gaben dem Mann zu verstehen, dass wir grundsätzlich 50% des Auftragswertes als Anzahlung benötigen würden. Der Mann erhielt unsere geschäftlichen Bankverbindungen. Auf seine Bitte hin eröffneten wir ein offizielles Geschäftskonto in Holland, da er angab, dass der Kunde die ganze Sache vielleicht hollandintern abwickeln möchte. Unsere Euphorie über die ganze Angelegenheit verflog in der Folgezeit so nach und nach, da unser Mann in Holland wochenlang nicht zu erreichen war und sich auch nicht mehr meldete. Dann ging plötzlich alles sehr schnell. Der Vermittler rief an, dass 2,5 Millionen Anzahlung auf unser Geschäftskonto unterwegs seien und dass wir uns schnellstmöglich zum Briefing für Werbespots und andere Werbeleistungen treffen müßten. Ich glaubte der Geschichte eher weniger, bis ich einen Anruf der Bank bekam, dass diese immense Summe tatsächlich eingegangen wäre. Ich bat unseren Bänker, die Angelegenheit zu überprüfen und dieser bestätigte, dass alles in Ordnung sei.
Innerhalb der nächsten zwei Tage besuchte uns der Vermittler und verlangte seine Provision. Wir zahlten Ihm tatsächlich jedoch nur 100.000 Euro aus, mit der Maßgabe, unseren Aufgabenbereich mit den Tamoilleuten zu präzisieren. Dieses Treffen sagte er auch für die nächsten zwei Tage zu. Er gab an, dass in Rotterdam bereits Filmstudios angemietet seien, und dass nun unsere Kreativleistung angesagt sei. Wir überwiesen noch ca. 20.000 Euro für unsere Zwecke (geschäftsintern) und warteten ab. Zwei Tage später war unser Konto gesperrt und wir bekamen Besuch von einem Rollkomando der hiesigen Kripo, die unser Büro auf den Kopf stellte und mich als Geschäftsführer für einen Tag in die Zelle steckte.
Es stellte sich heraus, dass die Summe, auf welche Weise auch immer, von einem internen Konto einer holländischen Bank mit angeblich gefälschten Unterschriften auf Überweisungsträgern zu uns transferiert worden war. Vertreter dieser holländischen Bank hatten uns angezeigt. Verdacht der Untreue und Geldwäsche etc. Nach einigem Hick-hack mit dieser Bank und unserer Drohung, die Geschichte mit Nennung der Bank publik zu machen wurde eine Einigung getroffen, dass der Restbetrag zurücküberwiesen würde und hinüber und herüber keine Ansprüche mehr gemacht würden. Stillschweigen über den Namen der Bank wurde vereinbart, deshald darf ich den Namen auch hier nicht nennen. Somit war diese Sache wenigstens zivilrechtlich vom Tisch.
Aber es kam ca. 14 Tage später noch dicker. Eine mir nicht bekannte Person rief mich an, dass 160.000 Euro auf unser Geschäftskonto unterwegs seien. Dies wäre eine Anzahlung auf ein Geschäft, für dass wir die genauen Unterlagen noch bekämen und sei auch als Entschuldigung für die "holländische" Angelegenheit zu sehen. Ich lehnte diese Überweisung ab,
sie war jedoch nicht mehr rückgängig zu machen und informierte sofort, noch vor Eintreffen des Geldes die Polizei. Die StA stellte das Geld dann auch sofort sicher. Uns gelang es noch vor der Polizei, die sehr behäbig und schlampig ermittelte, den Überweiser ausfindig zu machen, um dessen Namen an die Behörden weitergeben zu können und diesen aufzufordern, Unterlagen über das angebliche Geschäft zu schicken. Diese kamen dann nach und nach und wurden von uns an die StA weitergeleitet. Im Tenor handelte es sich laut der Unterlagen um ein wenig schlüssiges Investitionsgeschäft bezüglich technischer Entwicklugshilfe in Nigeria (Verbindung zur Nigeria-Connection sehr wahrscheinlich.)Das Geld kam von einem englichen Konto (Nachtrag). Gespräche zwischen dem Oberstaatsanwalt und unserem damaligen RA ergaben, dass falls nicht innerhalb von drei Monaten ein strafbarer Hintergrund im Zusammenhang mit dem Geld ermittelt würde, dies zu unseren Gunsten freigegeben würde. Aufgrund der Tatsache, dass es für unsere Hausbanken ausreichend war, in die Peripherie solcher Geschäfte zu kommen, wurden uns "vorsichtshalber" alle Kreditlinien spontan gekündigt. Wir gerieten in Not und konnten nicht mal mehr unseren Anwalt leisten. So baten wir nach Ablauf der Drei-Monatsfrist die StA um Freigabe des Geldes. Statt der Freigabe kam ein Kripobeamter mit einem vorgefertigten Schriftstück, wir sollten das Geld zugunsten des Freistaates Bayern freigeben und verzichten. Damit sei alles vom Tisch und alle Vorwürfe gegen mich wie z.B. fahrlässige Geldwäsche abgegessen. Ich lehnte ab und informierte die StA, dass wir keine fadenscheinige Arrangementsangebote annehmen würden, da wir uns keiner Schuld bewußt seien und bestanden darauf, dass das Geld freigegeben würde. Gegen den ungebetenen Überweiser haben wir nach wie vor geplant, wegen des uns entstandenen Schadens vorzugehen (Kontokündigung RA-Kosten etc.)
Scheinbar bekam die StA dies in den falschen Hals und führte einen Beschluß beim Landgericht herbei, dass das Geld weiterhin geblockt sei und dem Verfall anheim fallen solle. Die Begründung des Beschlusses stützt sich auf offensichtliche leicht beweisbare Unwahrheiten und Sachverhaltsverdrehungen durch die Ermittlungsbehörden ( es wird z.B. behauptet, das Geld wäre auf ein Privatkonto gegangen, was leicht zu widerlegen ist.)
Ganz offensichtlich sollen wir und ich hier eingeschüchtert werden, da die Behörden keine anderweitigen Ermittlungsergebnisse z.B. Holland oder England zustande gebracht hatten.
Der Beschluß gipfelt in der Qualifizierung des Tatvorwurfes, dass ich in Bezug auf die Geldwäsche gewerbsmäßig gehandelt hätte.
Ich versichere schon an dieser Stelle, dass die Geschichte authentisch ist und uns alle Unterlagen
(Kontoauszüge usw.usw) vorliegen.
Wir würden uns freuen, wenn jemand tätiges Interesse an dem Fall hätte, wir sind zu
jeder "Schandtat" bereit !!
Zuletzt bearbeitet von procede am 22.Apr 2003 17:57, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1437 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 4.Apr 2003 0:37 Titel: So dumm kann es laufen! |
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Da sucht ein Firmenchef Expansionsmöglichkeiten und wird so in die Schade geritten! Tut mir leid für Euren laden, aber jetzt geht es bergab!
Denn Zeit für Kreativität (was bei Euch ja vonnöten sein sollte) dürfte wohl etwas fehlen. Wars womöglich ein Wettbewerber, der Euch aus dem markt kegeln wollte?
Fakt ist auf jeden Fall: Mit dem Staat habt Ihr einen gleich schlecht gesinnten Kontrahenten gefunden! Das dürfte schwer werden, hier was durchzusetzen. Fakt ist:
_Das geld ging auf Ihrem Konto ein. Gehört zunächst mal Ihnen.
Es sei denn, es ist ganz klar der Beweis geführt, daß dieses Geld z.B. aus einer Straftat kommt. Wenn dieser beweis den behörden nicht gelingt, nicht aufgeben! Sofort Verwaltungsgericht einschalte, falls das nichts nützt, für gewaltige Öffentlichkeit sorgen (z.B. Spiegel, report etc.).
Denn Vater Staat würde gerne alles abgreifen, was er kriegen kann, aber man muß ihm nur fest auf die Finger hauen! _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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keiner007 Specialist
Anmeldungsdatum: 03.03.2003 Beiträge: 61 Wohnort: editiert ). Mod.
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Verfasst am: 5.Apr 2003 13:07 Titel: schwabenpower |
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der teil mit den dt. behörden kommt mir "SEHR" bekannt vor -
seit ca. 3 Jahren versuchen wir geblocktes geld ( aus einer erwiesenen
weissen aktion - bereits staatsanwaltschaftlich festgestellt ) freizubekommen
immer wieder wird geblockt mit der massgabe "dieses geld könnte ja
ggf. und möglicherweise für nicht koschere Aktionen genommen werden"
jeder anzeige die reinkommt und wo NUR der name des Kontoinhaber genannt wird ,wird genommen um weiter zu blocken
selbst wenn sich erwiesener maßen die unschuld rausstellt dauert so ein vorhang immer ca. 2 montate
dann wird freigeschaltet und einen tag später hat der staatsanwalt wieder
ein schreiben bei der bank ..... das müssen wir erst mal prüfen
kann euch nur den einen rat geben :
immer wieder die gerichte anrufen - einweilige verfügungen
(ich weiss - kostet alles geld ) und auf
KEINEN FALL TRAUT IRGENDWELCHEN AUSSAGEN VON POLIZEI-STAATSANWAT oder UNTERSUCHUNGSRICHTER !!!!
Versucht einen Prozess zu installieren - nur so kommt ihr halbwegs
davon mit der waagen möglichkeit , euer geld noch zu bekommen
alles andere ist nur zeitverschwendung und fazit ist :
ihr werde danach KEINER dt. BEHÖRDE irgendwas glauben ! |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 20.Apr 2003 8:57 Titel: |
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Mein Versprechen habe ich eingelöst und auf diesen Artikel in unserem Newsletter hingewiesen:
| Zitat: |
Ausgesetzte Belohnung für Hilfe
Zuerst eine Bitte. Der deutsche Bürokratismus in Form einer Staatsanwaltschaft ist kurz davor einer jungen und aufstrebenden Werbeagentur den Garaus zu machen. Lesen Sie eine unglaubliche Geschichte, die sich so eigentlich nur in Deutschland abspielen kann und wenn Sie irgend können helfen Sie durch Ihren fachmännischen Rat bitte diesem Unternehmen |
Schöne Ostern, hoffentlich bringt's was... |
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keiner007 Specialist
Anmeldungsdatum: 03.03.2003 Beiträge: 61 Wohnort: editiert ). Mod.
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Verfasst am: 20.Apr 2003 9:20 Titel: heisser fall |
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..... ein hab ich noch
nur zur info in sachen dt. behörden
seit 10.04. ( 10.04. !!!!!!!!) behauptet der richter
freistellung erfolgt - morgen !!
JEDEN TAG ist der Anwalt da und fragt nach dem Schrieb !
Jeden Tag erhält er die Antwort .... bin noch nicht soweit ....
Vor 3 Tagen dann die Androhung .... Dienstaufsichtsbeschwerde
Antwort Richter : ... ist doch nich nötig , habe doch gesagt ich mach es
fertig - komm morgen wieder
... und weiter gehts
JEDEN TAG ( mitllerweile 2 x ) - vormittags + nachmittags
komm morgen wieder ....
Jetzt am Donnerstag Dienstaufsichtsbeschwerde
Meeting um 12.00
Resultat : Richter hat bis Dienstag Mittag Zeit !!!!
Begründung für Verzögerung : Arbeitsüberlastung !!!!
SEIT DEM 10.04. ist der arme Kerl total überlastet das er nicht in der Lage
ist, ein Schriftstück zu unterschreiben !!!
Bin neugierig , was am Dienstag kommt !
Dies nur als Info zur Vorbereitung was kommt "! |
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