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Mark Vornkahl Specialist
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 109
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Verfasst am: 15.Jan 2003 13:50 Titel: Keine Schufa bei Guthabenkonten |
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Bei Guthabenkonten darf nach Angaben der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg keine Schufa-auskunft eingeholt werden.
Es häufen sich dennoch Beschwerden überschuldeter Bürger, denen die Eröffnung eines Girokontos auf Guthabenbasis verweigert wird.
Die Banken verlangten immer wieder die Unterzeichnung der Schufa-klausel, obwohl dies bei einem Konto, das nicht überzogen werden kann, nicht erforderlich sei.
Euer xxxx |
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Alto Specialist
Anmeldungsdatum: 13.08.2002 Beiträge: 235
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Verfasst am: 15.Jan 2003 16:42 Titel: Bankenaufsicht informieren... |
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tjaja.. die lieben Banken. Ist leider oft so, dass sie tatsaechlich bei Guthabenkonten auf Schufa bestehen. Oder gleich die Eröffnung eines Guthabenkontos verweigern. Dürfen sie aber nicht, zumindest solange sie Girokonten an sich anbieten.
Deshalb gilt mein Rat für alle, die Schwierigkeiten haben ein Konto zu eröffnen:
Die Bank MUSS ein Konto eröffnen, undzwar für jeden, egal ob Arbeiter, verschuldet oder SH-Empfänger, Mindestrenter etc. ... völlig wurscht was man macht. Bei Ablehnung dies schriftlich verlangen mit Begründung, dabei was von Bankenaufsicht murmeln... REICHT ! Wenn nicht: gleich zur Verbraucherberatung damit....
Und schon hat man sein Konto.
Gruss
Alto |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 11.Feb 2003 21:29 Titel: |
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| Zitat: |
In der heutigen Zeit kommt man ohne ein Girokonto nicht aus. Obwohl sich sich die Banken bereits 1995 mit einer Selbstverpflichtungserklärung bereit erklärten, jedem Bürger ein Konto
auf Guthabenbasis zur Verfügung zu stellen, müssen manche Menschen ohne ein Konto auskommen. Dies kann zu weit reichenden Belastungen für die Betroffenen führen. Privatpersonen mit Schulden haben es mitunter
schwer, ein Girokonto zu erhalten. Da immer die Gefahr besteht, dass
dieses Konto gepfändet werden kann, scheuen Banken und Sparkassen den zusätzlichen Arbeitsaufwand.
Da ein Konto jedoch dringend gebraucht wird, um eine Arbeitsstelle zu
bekommen oder zu erhalten, wollen die Verbraucherzentralen nun für die
durch Banken benachteiligten Personen eine Lanze brechen und das
Girokonto für alle einklagen. Deshalb rufen jetzt Verbraucherzentralen
und Wohlfahrtsverbände dazu auf, dass sich Betroffene in ihren
Beratungsstellen melden sollen. Ziel ist es, mit einer umfangreichen
Falldokumentation eine eindeutige bundesgesetzliche Verpflichtung zur
Führung von Girokonten zu erreichen. |
| Zitat: |
Jedem ein Girokonto – Forderung erneuern
Betroffene aufgerufen, sich an einer bundesweiten Aktion zu beteiligen
29.01.2003
Eine junge Leipzigerin kam vor wenigen Tagen in die Schuldnerberatung der Verbraucherzentrale Sachsen, weil sie selbst keinen Rat mehr weiß.Die alleinstehnde 31jährige Frau hatte bei vier Banken in Leipzig vorgesprochen, um ein Konto zu erhalten und wurde überall abgelehnt. Begründung: Bei ihr gebe es negative SCHUFA-Einträge.
Die junge Frau hat Schulden aus ihrer früheren Partnerschaft. Sicher ist sie auch dafür verantwortlich, aber seit langem schon hat sie sich von ihrem Mann getrennt. Die Leipzigerin ist auch froh, eine Arbeit zu haben. Ihr Arbeitgeber zahlt den Lohn in bar aus. Dies ist jedoch für ihn mit zusätzlichem Arbeitsaufwand verbunden und so fragt er ab und zu nach, ob sie sich inzwischen ein Konto einrichten konnte. Die junge Frau hat Angst, durch dieses Problem vielleicht sogar ihre Arbeit zu verlieren.
“So ähnlich geht es vielen Betroffenen”, sagt Andrea Günther von der Schuldnerberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. Privatpersonen mit Schulden haben es mitunter schwer, ein Girokonto zu erhalten. Da immer die Gefahr besteht, dass dieses Konto gepfändet werden kann, scheuen Banken und Sparkassen den zusätzlichen Arbeitsaufwand.
In der heutigen Zeit ist jedoch ein Konto das A und O, um die eigenen Zahlungsverpflichtungen organisieren zu können. Deshalb haben sich die Banken bereits 1995 mit einer Selbstverpflichtungserklärung bereit erklärt, jedem Bürger ein Konto auf Guthabenbasis zur Verfügung zu stellen. Die Sparkassen sind in Sachsen sogar per Gesetz dazu verpflichet. In der Umsetzung gibt es jedoch immer wieder Probleme, die bisher nicht zur allgemeinen Zufriedenheit, sondern immer nur als Einzelfall gelöst werden konnten.
Deshalb rufen jetzt Verbraucherzentralen und Wohlfahrtsverbände dazu auf, dass sich Betroffene in ihren Beratungsstellen melden sollen. Ziel ist es, mit einer umfangreichen Falldokumentation eine eindeutige bundesgesetzliche Verpflichtung zur Führung von Girokonten zu erreichen.
Auch die Verbraucherzentrale Sachsen beteiligt sich ab Februar 2003 an dieser Aktion. Betroffene werden desahlb ermuntert, mit einer der 13 örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen Kontakt aufzunehmen (Auskunftstelefon: 01805-797777/ 0,12 €/Min.). |
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IDENT Newbie
Anmeldungsdatum: 12.03.2003 Beiträge: 1 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 12.März 2003 2:51 Titel: |
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Interessant auch die URL
http://www.forum-schuldnerberatung.de/index.htm
Steht eine Menge über Guthabenkonten drin, auch ein Antrag auf Guthabenkonto für die Banken oder eher Sparkassen.
Für ein Guthabenkonto darf nicht die Schufa benutzt(Datenschutzgesetzt)werden, aber welche Bank hält sich schon dran.?
KEINE !!! Auch ohne dein Schriftliche einverständniss wird bei der schufa abgerufen, wie bei der Postbank ohne dein wissen. |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 12.März 2003 6:43 Titel: |
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| Zitat: |
Die Einholung einer SCHUFA-Auskunft für solche Konten ist verstößt gegen datenschutzrechtliche Vorschriften. Auch der Zentrale Kreditausschuss, also der Zusammenschluss der Verbände der deutschen Kreditwirtschaft, hat gegenüber den Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder vor kurzem nochmals bestätigt, dass bei Konten auf Guthabenbasis seitens der Banken nicht vorgesehen sei, die SCHUFA-Klausel unterschreiben zu lassen.
Verbraucher, die lediglich ein Guthabenkonto wollen und deren Bank die Einwilligung zur SCHUFA verlangt, sollen ihre datenschutzrechtliche Beschwerde an die zuständige Aufsichtsbehörde richten oder sich an die Verbraucherzentrale wenden. |
Hier noch 2 Urteile zu Kontokündigungen:
| Zitat: |
Die Kündigung eines Sparkassenkontos, unter Berufung auf § 3 Sondervereinbarung Guthabenkonto, nach Eingang einer Kontenpfändung ist unwirksam.
AG Schweinfurt, Beschluss vom 4.11.1999 – 1 C 1523/99
Kontenkündigung wegen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen bei Guthabenkonten unwirksam
( Beschluss des LG Karlsruhe vom 21.11.2001 – 10 O 325/01 ) |
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el condor Pathfinder
Anmeldungsdatum: 30.11.2002 Beiträge: 407 Wohnort: deutschland
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Verfasst am: 12.März 2003 22:04 Titel: die npd darf ein girokonto haben |
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die npd darf ein girokonto haben:
| Zitat: |
1. Die ordentliche Kündigung eines Girovertrages durch eine Sparkasse allein wegen einer politischen Betätigung des Kunden stellt eine unzulässige Rechtsausübung (§ 242 BGB) dar und führt zur Unwirksamkeit der Kündigung.
2. Dies gilt auch, wenn der Kunde eine politische Partei ist. Art. 21 GG kommt jedenfalls dann, wenn politische Parteien auf Gewährleistungen der Daseinsvorsorge angewiesen sind, um ihre Aufgaben effektiv wahrnehmen zu können, eine Ausstrahlungswirkung auf die zivilrechtliche Generalklausel des § 242 BGB zu.
3. Die verfassungsfeindliche Zielrichtung einer politischen Partei rechtfertigt aufgrund des Parteienprivilegs (Art. 21 Abs. 2 GG) keine andere Beurteilung. |
OLG Dresden, Urt. v. 15.11.2001 -- 7 U 1956/01 (nicht rechtskräftig; LG Leipzig) http://www.rws-verlag.de/volltext/zolg561.htm
und ein armes schwein soll nicht einmal ein girokonto auf guthabenbasis haben dürfen?
| Zitat: |
Durch eine bundesweite Fallsammlung wollen wir mit harten Zahlen untermauern, dass die Forderung nach einem verbindlichen Rechtsanspruch auf ein Guthabenkonto kein Sturm im Wasserglas ist, sondern ein dringend notwendiger Schritt, um vielen verschuldeten Menschen die Teilnahme am wirtschaftlichen Leben zu ermöglichen", ruft die Verbraucher-Zentrale NRW alle "Kontolosen" auf, sich zu melden. In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel beteiligen sich nicht nur alle Beratungsstellen der Verbraucher-Zentrale an der Umfrage, sondern den Betroffenen wird natürlich Hilfestellung zur Durchsetzung ihres Rechts auf ein Girokonto gegeben.
Unter www.verbraucherzentrale-nrw.de/beratungsstellennrw finden Ratsuchende ihre nächstgelegene Beratungsstelle. Schuldenberater finden nähere Informationen zur Umfrage unter
www.forum-schuldnerberatung.de. |
http://www.familienberater.info/html/schuldnerhilfe.html |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 12.März 2003 22:38 Titel: |
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...neulich erst passiert, bei der Postbank:
mein Bekannter hat mir den Ablauf so geschildert, Absichtserklärung zur Kontoeröffnung auf Guthabensbasis, nach Vorlage des Personalausweises und Eingabe der Stammdaten, wurden diese "weggeschickt" mit dem Prüfungsergebnis, wird nicht eröffnet wegen negativer Einträge (stimmte auch).
Hab ihn letzte Woche dann zur Spaßkasse geschickt, nun hat er wenigstens ein "Gehaltskonto" und kann seine Miete und sonstigen Kleinkram ohne Barzahlungsgebühren (zw. 7,50 - 10 €) pro Vorgang erledigen. War in 5 Minuten erledigt, lt. seiner Aussage. Aber halt ohne Kredit-Karte, Kundenkarte für Auszugsdrucker und Geldautomaten kommt noch nach, sagte er mir. |
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