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geldoscar Newbie
Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 13.Jun 2007 14:47 Titel: Umbau von Hotel in Pflegeheim, wie am besten finanzieren???? |
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Sehr geehrte Gomopagemeinschaft,
ich bitte um Ihre Hilfe!
Ich hatte schonmal zwecks einer Umschuldung nachgefragt, aber nun haben wir doch ganz andere Pläne.
Unser Hotel Restaurant Wert 500000€, (noch mit 150000 € belastet)soll in ein familiäres Pflegeheim umgebaut werden.
Nun haben wir zwei Aufgaben zu lösen,
erstens unser Architekt schätzt den Umbau bzw. Vergrößerung auf 500.000€ Kosten an, die Stadt hat sogut wie genehmigt, müssen noch Kleinigkeiten geklärt werden.
Eigenkapital ist ca. 50000€ vorhanden, (evt. Geldgeber oder Investorgen wären zu finden, möchten wir aber eigentlich nicht)
Lage ist super, Konzept super, Markt super. Renditeerwartung bestens.
Wie kann man das am intelligentesten finanzieren,
habe von Überfinanzierung, Staatsanleihen, Mietkauf schon viel mitbekommen, aber wie kann man das am intelligentesten machen,
also die Hausbank Volksbank ist schon mal nicht abgeneigt, also müsste dieses Projekt allgemein interessant sein.
Bitte um Tipps, Hilfen, Vorschläge kluge Finanzmöglichkeiten? Sind Überfinanzierungen möglich?
Das zweite Problem ,was wir lösen wollen, ist natürlich , wie wir am intelligentesten mit dem Pflegeheim Geld verdienen.
Wir haben einen Pflegedienst , der bei uns einsteigen wird, der Chef hat sein anderes betreutes Pflegeheim mit 20 Plätzen völlig überfüllt und will deswegen mit uns vergrößern...
Wie sollten wir den Vertrag mit Ihm machen, das wir ein gutes Geschäft machen, denn wir tragen ja das finanzielle Risiko, er kann theoretisch abhauen , wann er will...
Wir bekommen 600€ Miete warm für eine Person, und 700€ vorraussichtlich für Betreuung( Ernährung, Reinigung, Wäsche)
Er bekommt natürlich für die Pflege sein Geld....
Jetzt müssen wir natürlich überlegen, wie wir das finanziell machen, man könnte natürlich sagen Festbetrag für uns und die Sache ist geregelt, aber das wär zu langweilig...dann entgeht uns ja Geld. Aber wenn ja, wieviel Miete müssten wir bekommen???
Unser Vorschlag ist , dass der Geschäftspartner vom Pflegedienst zu Beginn 15.000€ zahlt, als Sicherheit, die in einen intelligenten Fondsplan angelegt werden und nach 15 oder 20 Jahren zurück bzw. ausgezahlt werden an IHn , so hätten wir Überbrückungsgeld sollte er auf einmal sich zurückziehen...
Ist das eine gute Idee, und wie sollte man das machen???
Nun als zweite Sicherung sagt er uns, dass er auch einen Teil der Betreuung verdienen möchte, denn sonst käme er überhaupt nicht klar, da er ja auch die teure Nachtwache stellen müsse.
So haben wir uns überlegt er bekommt nicht einen prozentualen Anteil von der Betreuung sondern bekommt eine Staffelung nach Vermietung....denn er muss die Leute ja ranholen...
also für die ersten 10 Belegungen bekommt er 60€ von uns zusätzlich, die nächsten 5 schon 110€ und für die nächsten drei schon 150€ und für die letzten zwei natürlich am meisten 200€
Ist das eine gute Lösung? wir wissen natürlich nicht , ob er da mitspielt...????
ist das fair, oder wie sollte man sowas machen, denn wir finanzieren das ganze, übrigens der Gastronomiebereich bleibt natürlich noch in neuerer Art bestehen....
ich hoffe auf zahlreiche Antworten, mich können Sie kontaktieren unter [E-Mail anzeigen] oder geben sie bitte kontaktdaten an !!!!!!!!!!!
mfg |
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preusse Specialist
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 180
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Verfasst am: 13.Jun 2007 21:01 Titel: |
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geldoscar
Da gibt es nur eine Antwort.
Investieren sie zuerst in einen Profi, der ihnen einen realistischen Businessplan macht.
preusse |
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geldoscar Newbie
Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 13.Jun 2007 22:27 Titel: |
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| Das weiss ich auch selber, trotzdem würde ich mich über Anregungen freuen. |
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Planer .

Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 224 Wohnort: 86899 Landsberg
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Verfasst am: 14.Jun 2007 7:07 Titel: Finanzierung |
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Hallo,
haben Sie mein Mail erhalten?
Grüße aus Landsberg
Thomas Planer _________________ Thomas Planer // Planer und Kollegen GmbH
86899 Landsberg/Lech
Tel 08191/3201100
Fax 08191/2007
www.planerundkollegen.de
t.planer@planerundkollegen.de |
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geldoscar Newbie
Anmeldungsdatum: 20.11.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 14.Jun 2007 10:59 Titel: |
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| ja, was sie geschrieben haben, ist auch sehr sinnvoll...aber die sicherheiten, die wir vl einbauen wollen, sind doch gar nicht so dumm oder? |
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CH-Consultant GoMo&Pa Werbepartner

Anmeldungsdatum: 29.09.2005 Beiträge: 52 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 16.Jun 2007 13:51 Titel: Der Weg zum rentierlichen Altenwohnheim |
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Lieber Geldoscar,
wir sind gerade dabei in Deutschland ein ähnliches Projekt zu realisieren. Daher möchten wir Ihnen einige Grundregeln an die Hand geben, damit Ihre Idee zum Ziel führt. Sie haben in Ihrer Schilderung einige Knoten eingebaut, die mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Misserfolg führen. Erlauben Sie mir daher in aller Offenheit einige Punkte zu erläutern:
Entscheiden Sie sich, ob Sie Betreiber, oder Investor sein wollen.
Als Investor stellen Sie Ihre Immobilie zur Verfügung und vereinbaren einen 20 Jahre Pachtvertrag. Die Ausstattung wird vom Betreiber mitbestimmt. Der Vertrag sollte als Triplenet gestaltet sein, d.h. alle Unterhalts- und Verwaltungskosten nach Übernahme gehen zu Lasten des Betreibers. Ist der Betreiber von guter Bonität, gibt Ihnen jede Bank ohne Komplikationen ein Darlehen.
Als Mieteinnahme können Sie ca. 19 Euro pro Zimmer und Tag generieren.
In Ihrem Fall also ca. Euro 138'700. Setzen Sie Ihre Zinsbelastung dagegen und Sie haben Ihren groben Überschuss.
Damit die Bank den Kredit bewilligt, muss der Pachtvertrag (Option) vorher abgeschlossen sein. Für den Pächter gibt es bei Fertigstellung keinen Rücktritt mehr.
Wenn Sie selbst zugleich als Betreiber agieren wollen, wird kaum eine Bank mit einsteigen, da Sie als Newcomer keine Erfahrung vorweisen können.
Wenn Sie es aber als Ihre Aufgabe ansehen, älteren Menschen einen komfortablen Lebensabend zu gestalten, dann sollten Sie vielleicht einmal über folgende Alternative nachdenken. Bieten Sie doch Ihre Zimmer (umgebaut als 1-3 Raum Apartments) als Full-Service Wohnungen an. Auch in diesem Fall können Sie die Mietverträge mit den Senioren schon im voraus abschliessen und damit die Finanzierung angehen.
Das hat zwar nichts mehr mit Altenpflege zu tun, würde Ihnen aber einen machbaren Weg eröffnen, um dieses Tätigkeitsfeld ohne fremde Hilfe zu erobern.
Wenn Sie einen klaren Weg gehen und kein Kuddelmuddel (Überfinanzierung, unsaubere Verantwortlichkeiten), wie von Ihnen beschrieben, eingehen, dann werden Sie garantiert mit dem „Geld-Oscar“ ausgezeichnet. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg. Und ganz nebenbei, @Preusse hat Recht.
Grüsse aus der Schweiz
Thomas B. Steden _________________ BAMAT Group
Seestr. 60
CH 6052 Hergiswil
Schweiz
Tel. 0041 / 41 / 534 78 69
Email: b.steden@bamat.com
Webseite: http://www.bamat.com |
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