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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 12.Apr 2007 6:40 Titel: Vermittlungsplätze für private Darlehen- Smava, Elolly & |
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Kredite von privat zu privat, vermittelt über das Internet, ohne den Gang zur Bank, sind in Deutschland einfacher geworden. In den vergangenen Wochen sind mindestens vier Vermittlungsplätze für private Kredite in Deutschland im Internet gestartet: Elolly, Auxmoney, SOS Money und Smava. Sie stoßen auf reges Interesse. „Die Nachfrage ist unglaublich, wir sind in Anträgen ertrunken“, sagt Smava-Geschäftsführer Alexander Artopé, der sechs Jahre lang Chef des Berliner Software-Unternehmens Datango war. Die Zahl der registrierten Geldgeber und Interessenten sei schon eine Woche nach dem Start im März vierstellig gewesen.
Kreditsuchende können umsonst Anfragen für 500 bis 10 000 Euro Kredit aufgeben und nennen den Zins, den sie bereit sind zu zahlen. Die Laufzeit beträgt pauschal drei Jahre. „Sunsurfer“ benötigt 3 500 Euro, um die Hochzeit seines Bruders in Vietnam zu feiern, „Nane77“ aus Nordrhein-Westfalen will ihren Dispokredit ausgleichen. Bei einer erfolgreichen Kreditvermittlung zahlen sie ein Prozent als Gebühr an Smava. Mit solchen Plattformen könnte den Banken in Deutschland durchaus Konkurrenz erwachsen. „Ich kämpfe gegen Banken“, sagt denn Dirk Morina, Gründer des Konkurrenten Elolly. Anfang März startete Elolly als erste Vermittlungsseite für Kleinkredite in Deutschland. Er habe Elolly gegründet, weil Banken jungen Unternehmen viel zu häufig eine Finanzierung verweigerten, sagt der 34-Jährige. Mittlerweile habe seine Plattform registrierte Mitglieder im fünfstelligen Bereich.
Das Elolly-Modell läuft anders als bei Smava: 9,50 Euro müssen Kredit- oder Anlagesuchende zahlen, um sich registrieren zu lassen. Elolly vergleicht die Profile und vermittelt dann kostenlos Kontakte. Schon Ende Mai will Morina mit Elolly, das derzeit offiziell von der Firma BDH Teledat Gesellschaft für Telefonmarketing in Dortmund betrieben wird, in die Gewinnzone. Künftig will Morina stärker private Kleinkredite an Firmenkunden vermitteln und zudem eine spanische und italienische Seite eröffnen. In den USA und Großbritannien sind Kreditplattformen schon länger erfolgreich. Nun kämpfen mehrere Unternehmen um den deutschen Markt. Selbst aus Nevada zieht es Anbieter an: Xact Media aus Reno hat die Seite Auxmoney gestartet.
Die neuen Kreditmarktplätze im Internet stoßen jedoch auf harsche Kritik der Verbraucherschützer. „Ich warne ganz massiv davor“, sagt Stefanie Laag, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale NRW etwa zu Elolly. „Man muss erst bezahlen und hochsensible Daten angeben, bevor man überhaupt sieht, was sich dahinter verbirgt.“ Auf die Kritik der Verbraucherschützer hin hat Elolly den Passus aus seinen Geschäftsbedingungen genommen, die Kundendaten gegen Entgelt weitergeben zu dürfen. „Wir haben anfangs Fehler gemacht“, räumt Morina ein.
Verbraucherschützer und Banken warnen indes bei Smava, Elolly & Co auch vor Kreditausfällen. „Die Vergabe oder die Inanspruchnahme von Krediten unter Privatpersonen kann erhebliche rechtliche und finanzielle Risiken bedeuten, die für die meisten Verbraucher nur schwer überschaubar sind“, heißt es beim Zentralen Kreditausschuss, der die Banken vertritt. Smava versucht, das Ausfallrisiko über eine Schufa-Auskunft zu minimieren. Die Bonität wird bei den Kreditanfragen angezeigt.
Potenzielle Kreditnehmer müssen zudem Lohndokumente vorlegen und Angaben über ihre Ausgaben machen, Smava errechnet daraus das mögliche Kreditvolumen. „Wir wollen so verhindern, dass die Leute blind in die Überschuldung laufen“, sagt Artopé. Morina setzt bei Elolly indes auf die Cleverness der Geldverleiher. Jeder könne Sicherheiten für sein Geld verlangen – und das hätten die ersten 100 Verleiher auch getan, vom Auto bis zur Schrankwand des Geldsuchenden. Wer wolle, könne zudem auf einer Schufa-Auskunft bestehen. Auxmoney will zunächst bewusst die „Eintrittsbarriere für neue Nutzer so niedrig wie möglich“ halten, heißt es in einer Mail aus Nevada. Später werde man Bonitätsauskünfte einführen.
Smava setzt zudem auf Risikostreuung in der Gruppe. Gläubiger können sich in Anleger-Pools zusammenschließen, die eventuelle Ausfallkredite gemeinsam tragen. Die Schuldner können ebenfalls verschiedenen Gruppen beitreten. Wie bei Ebay zeigt ein Sternchensystem dann die Zahlungsmoral an. „In den Gruppen wird eine soziale Kontrolle ausgeübt“, hofft Artopé.
Die Kreditanfragen poolen darf Smava, weil das Unternehmen sein Geschäft auf Basis einer Banklizenz betreibt: Smava kooperiert mit der Bank für Investments und Wertpapiere (biw AG). Elolly, Auxmoney oder SOS Money dürfen dagegen nur den Kontakt vermitteln. Die Bankenaufsicht hat die Internet-Kreditvermittler im Blick: „Wir schauen uns solche Plattformen genau an“, sagte ein Sprecher der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). „Wenn dort gewerbsmäßig Geld verliehen wird, gehen wir dagegen vor.“ Gewerbsmäßig sind Kreditgeschäfte, wenn sie regelmäßig erfolgen. Bei Elolly darf deshalb Morina zufolge jeder nur vier Mal Geld verleihen. An eine Bankenkooperation denkt er nicht. Auxmoney ist hingegen nach eigenen Angaben auf der Suche nach einem Bankenpartner.
Gestandene Banker halten sich bisher indes bewusst zurück. Sollten solche Seiten wirklich nachhaltig abheben, meint einer von ihnen, könne man immer noch selbst ein ähnliches Portal anbieten.
Auf dem Direktweg:
Die Grundidee von Kreditplattformen im Internet ist einfach: Warum soll Herr A sein Geld bei einer Bank anlegen, die dann Frau B das Geld für einen weitaus höheren Zinssatz verleiht? Wenn Herr A das Geld direkt an Frau B verleihen würde, könnte er eine höhere Rendite und Frau B einen niedrigeren Zinssatz bekommen. Soziale Kreditvergabe, social lending, heißt dieses Prinzip im angelsächsischen Raum, wo die Idee der Kreditmarktplätze entstanden ist.
Erfolgreiche Vorreiter:
In den USA und Großbritannien sind Kreditplattformen von privat zu privat vor zwei Jahren mit großer Resonanz gestartet. Prosper aus den Vereinigten Staaten bringt es auf immerhin 180 000 Nutzer, die sich bereits 36 Millionen Dollar geliehen haben. Bei Prosper werden Kredite zwischen 50 und 25 000 Dollar vergeben. Bei dem im Frühjahr 2005 gestarteten britischen Unternehmen Zopa sind inzwischen 135 000 Briten registriert. Ähnliche Angebote gibt es inzwischen auch in Dänemark und den Niederlanden.
Die Risiken:
Die jetzt in Deutschland gestarteten Angebote bieten ganz unterschiedliche Sicherungsmechanismen. Die Plattformbetreiber sind jedoch in der Regel reine Vermittler. Gibt es später Probleme mit dem Kreditpartner, haften sie nicht. Deshalb sind Verbraucherschützer skeptisch. Auskünfte über die Bonität des Kreditsuchenden können Orientierung bieten; Sicherheiten sollten für den Fall vereinbart werden, dass der Schuldner nicht mehr zurückzahlen kann.
Quelle: HB |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 16.Jul 2007 15:13 Titel: |
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Wie Sie wissen, liebe Leser und Mitglieder, gibt es einen Beschwerdebutton. Dieser wird auch reichlich genutzt, ein erfreulicher Aspekt.
Wie ich jedoch dieser Beschwerde, über mich und obigen Artikel, abhelfen kann - ich weiss es nicht.
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verdammtnochmal Newbie
Anmeldungsdatum: 12.03.2006 Beiträge: 47
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Verfasst am: 8.Aug 2007 11:12 Titel: Elolly - Geldgeber - Gibts es sie oder gibt es sie nicht??? |
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Da trotz Sicherheiten (und kreativen Vorschlägen zum persönlichen Kennenlernen und der zusätzlichen Rückendeckung für die Geldgeber sowie mehrfacher Anpassung der Anfrage) nie auch nur irgendeine Reaktion kam, war ich bis jetzt der Meinung, dass das einfach nur eine komplette Gebührenabzocke war und sonst gar nichts.
Nun habe ich aber in einem anderen Forum die Beiträge von zwei ehemaligen Geldgebern (!) gefunden, die sich zwar auch nur beklagen, betrogen worden zu sein, aber nicht von elolly, sondern von den Kreditnehmern.
Ist ja auch nicht gerade Werbung, macht aber die Frage aktuell nach der Exitstenz dieser Sorte Leute, die zu sowas bereit wären.
Suche also diese Stützen der Idee, damit doch noch was draus werden kann.
Habe, wie oben gesagt, diverse Ideen, die dem Geldgeber und der Plattform die Möglichkeiten an die Hand geben können, sich so gegen Betrüger und Zocker abzusichern, dass die Sache realistisch einschätzbar wird.
Beispiele:
1. Einführung eines Online-Prangers.
Im Prinzip ähnlich des Ebay-Bewertungssystems, jedoch wesentlich effektiver. Bei vorheriger Einverständniserklärung der Kreditnehmer wäre das auch legal. Das bietet auch die Chance für positives Feedback, das dieser ganzen Finanzbranche so erbärmlich fehlt. Betrüger werden aber abgeschreckt, weil ihnen klar ist , dass sie das genau ein Mal machen und nie wieder. Würde da auch gern eine Rubrik für Mietnomaden aufmachen...
2. Nach Vorbild der Mikrokredite in der dritten Welt: Einführung von gruppendynamischen Mechanismen. Kreditnehmer kennen sich untereinander, treffen sich regelmässig und passen so effektiv aufeinander auf. Meist merken die Mitglieder der Gruppe zuerst, wenn einer anfängt, merkwürdig zu reagieren und der Eindruck entsteht, dass er auf die schiefe Bahn kommt. Andererseits kann daraus eine hervorragende Werbung für das System werden.
3. Einführung einer Pooling-Möglichkeit für Sicherheiten und Informationen, sowohl auf Plattformebene als auch in den Gruppen. Dabei wäre eine Überwindung der strikten Teilung Geber und Nehmer doch ein echtes Ziel des Social-Lending. Ich zum Beispiel suche Geld-Kapital in persönlicher Form als Mensch mit Geld oder auch nur als Bonitätsträger, habe anzubieten Sicherheiten-Kapital und Human-Kapital in Form von Berufserfahrung als Unternehmer im Maschinenbau, Im-Export (Afrika, Russland&GUS etc.), Getränkeabfüllung und Glas, Kfz-Handel. Suche aber z.B. auch noch einen guten Autoschrauber...
4. Fixierung des rechtlichen Rahmens, hier gibt es ja doch so einige Unsicherheiten, ob der private Kreditgeber dann schnell gewerblich wird und ihn sich dann das Bafin zur Brust nimmt. Der Ansatz von Smava mit der Bank im Rücken geht aber m.E. eher falsch, da wird doch der Bock wieder zum Gärtner... Vielleicht doch eher Vereinsrecht anwenden...
5. Bestimmung einer über jeden Zweifel erhabenen Schiedsgerichtsstelle für Streitfragen. Das ist z. B. im internationalen Handel absoluter Usus, entsprechende Klauseln sind in allen Verträgen, niemand verlässt sich da auf irgendwelche langsame und oft auch noch korrupte Gerichtsbarkeiten...
6... weitere Vorschläge, will auch eine Diskussion lostreten... |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 8.Aug 2007 11:46 Titel: |
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| Zitat: |
1. Einführung eines Online-Prangers.
Im Prinzip ähnlich des Ebay-Bewertungssystems, jedoch wesentlich effektiver. Bei vorheriger Einverständniserklärung der Kreditnehmer wäre das auch legal. Das bietet auch die Chance für positives Feedback, das dieser ganzen Finanzbranche so erbärmlich fehlt. Betrüger werden aber abgeschreckt, weil ihnen klar ist , dass sie das genau ein Mal machen und nie wieder. Würde da auch gern eine Rubrik für Mietnomaden aufmachen... |
Ihre Idee ist gut, sehr gut. Abgesehen davon, daß Sie Betrüger nicht abschrecken können. Denen ist das Risiko ihrer Handlungen voll bewußt.
Schnell werden Sie aber über die bestehenden Gesetzlichkeiten stolpern und sich vor Strafanzeigen nicht mehr retten können.
Genau aus diesem Grund hat GoMoPa die Top Secret - Bereiche. Und da stehen sie drin - die "Pappenheimer".
Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen Erfolg.
Mod. |
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verdammtnochmal Newbie
Anmeldungsdatum: 12.03.2006 Beiträge: 47
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Verfasst am: 10.Aug 2007 17:42 Titel: Geht doch... |
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Na sehen Sie, da haben Sie doch für Gomopa selbst schon eine Lösung gefunden, wie es eben doch geht.
Wie komme ich denn an eine Zulassung für diesen Top-Secret-Bereich?
Habe die Anleitung dazu nicht gefunden... |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 10.Aug 2007 18:36 Titel: |
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| Zitat: |
| ...für Gomopa selbst schon eine Lösung gefunden. |
Schon - ja, schon seit 2002.
Und da können Sie sicherlich erahnen, was da alles stehen könnte und
diskutiert wurde/wird.
Es steht geschrieben:
| Zitat: |
| ...Freischaltung nach individueller Einzelprüfung |
Für eine Zulassung kann man sich nicht bewerben.
Mod. |
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verdammtnochmal Newbie
Anmeldungsdatum: 12.03.2006 Beiträge: 47
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Verfasst am: 12.Aug 2007 14:54 Titel: So funktioniert es dann aber nicht mehr... |
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Macht natürlich keinen Sinn mehr, wenn die Informationen überhaupt nicht mehr zugänglich sind, oder zu teuer, dann ist ja die Abschreckungswirkung wieder weg, weil eben keiner mehr drauf zugreift.
So aber bleibt die Feststellung, dass mit derlei völlig defensiven und mutlosen Ansätzen zugelassen wird, dass die ganze Idee von den Abzockern einerseits und von der Bankenlobby andererseits schon wieder kaputtgemacht wird.
Andererseit bleibt mein Ansatz unwidersprochen, von den Teilnehmern juristisch wasserdicht das Einverständnis abzuverlangen, dass kriminelles Verhalten ebenso wie positives Lob publik gemacht werden darf.
Naja wahrscheinlich ist das verklemmte Deutschland einfach nicht dafür geeignet, anderenorts hat man ja weniger Probleme mit der Veröffentlichung von Einkommen und Vermögensdingen, hier geht das halt keinen was an, was man verdient hat, und Neid, Missgunst und Angst sind das Maß aller Dinge. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 12.Aug 2007 16:36 Titel: |
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| Zitat: |
| Macht natürlich keinen Sinn mehr, wenn die Informationen überhaupt nicht mehr zugänglich sind, oder zu teuer, dann ist ja die Abschreckungswirkung wieder weg, weil eben keiner mehr drauf zugreift. |
Die Informationen sind zugänglich und "teuer" - nein, nicht im geringsten. Starten Sie Ihre Idee. Wir werden sehen wie lange es dauert, bis Sie das erste Vorhängeschloss anbringen. Wenn Sie dazu noch kommen, da die Seite per einstweiliger Verfügung schon weg ist.
Nehmen Sie die rosarote Brille ab. Ihre Vorstellung, dass ein Ganove Ihnen vorher gestattet, exclusiv von seinen Schandtaten zu berichten - na aber.
Viel Erfolg
Mod. |
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verdammtnochmal Newbie
Anmeldungsdatum: 12.03.2006 Beiträge: 47
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Verfasst am: 13.Aug 2007 21:50 Titel: Es geht auch anders als mutlos und verschlafen... |
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Aber damit habe ich doch genau dass erreicht, was der Sinn der Übung war.
Möge der Ganove doch seine Leichen im Keller mit ins Grab nehmen, solange er uns nicht behelligt. Wenn er sich hier durch Verweigerung selbst ausschliesst, ist der Zweck doch schon erreicht und die Kunden meiner Seite bekommen, was sie wollen – ehrliche Partner.
Sie sehen das alles zu sehr durch Ihre eigene Brille. Sie handeln mit Informationen, Ihre Site ist umso interessanter, umso mehr Brisantes darin zu finden ist. Sie müssen die Sensationen anlocken, um im Gespräch zu bleiben. Je mehr passiert, worüber es gerade auch im negativen Sinne zu berichten und zu warnen gilt, desto besser.
Dieses Angebot aber ist doch auf einer ganz anderen Ebene, für meine Idee wären die Informationen doch nur Mittel zum Zweck, und wer die Dienste nicht in Anspruch nehmen möchte, weil ihm die Konditionen (eben konsequente Öffentlichkeit bei Betrugsversuch) nicht gefallen, der soll sich doch bitte fernhalten.
Für uns würde also das genaue Gegenteil gelten – am besten, der Pranger ist leer, es gibt nichts zu warnen, alle sind zufrieden. Dafür sammeln die Mitglieder ausschliesslich Lobespunkte.
Natürlich ist das eine ziemlich kitschige Idealvorstellung und wirklich realitätsfern. Ich denke ja auch nur über Lösungen nach, die dem potentiellen privaten Kreditgeber als wichtigstes Element der ganzen Idee eine Heimat geben könnten, wo er in seinem Ansinnen unterstützt wird, wo er sich gut aufgehoben fühlen kann.
Soviel für jetzt, was ist eigentlich mit dem Rest der verschlafenen Gomopa-Gemeinde? Ich diskutiere hier nur mit dem Moderator, interessiert das evtl. sonst gar keinen hier? |
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verdammtnochmal Newbie
Anmeldungsdatum: 12.03.2006 Beiträge: 47
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Verfasst am: 20.Aug 2007 12:29 Titel: Interessiert keinen ... |
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| Naja, eine Woche ist vergangen, still ruht der Thread, das interessiert hier wohl wirklich niemanden... |
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DeepGreenEyez Newbie
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 10 Wohnort: Bei FFM
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Verfasst am: 10.Sep 2007 8:17 Titel: |
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Hallo!
Mich würde an dieser Stelle aber nochmal was interessieren:
Hat schon irgendjemand hier Geld über Auxmoney oder eine ähnliche Plattform bekommen? Bitte um ehrliche Antwort, evtl. gibt es ja hier auch jemanden von der Gegenseite ( "Verleiher" ), der berichten könnte? |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 10.Sep 2007 14:58 Titel: |
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hallo!
hab mich bei elolly als suchender eingetragen, die 9,90 sind weg aber keinerlei resonanz, trotz immobilie als sicherheit!
hab mich bei auxmoney als verleiher angemeldet, email läuft täglich über...... |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 19.Okt 2007 11:24 Titel: |
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«E-Lolly» mit Sitz in Brunnen (Schweiz) hat seine Seite im September ausgeweitet und wirbt mit mehr Sicherheit für den Verbraucher. Neben Konsumentenkrediten gibt es jetzt auch Immobilienangebote und Start-up-Finanzierung. Stefanie Laag von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf ist skeptisch: «Das Angebot hat sich den Anschein von mehr Transparenz gegeben. Aber es ist weiter so, dass man sich registrieren muss, bevor man tiefer gehende Informationen über die Angebote bekommt.»
Die Gebühr für die Registrierung sei sogar noch erhöht worden. Fällig werden jetzt 19,50 Euro - vorher waren es 9,50 Euro -, um ein Angebot einzustellen. Das gilt sowohl für Kreditgeber als auch für Kreditnehmer - unabhängig davon, ob es tatsächlich zu einem Kreditvertrag kommt. Eine einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 9,50 Euro - allerdings nur für Kreditnehmer - ist bei «auxmoney.com» aus Hilden bei Düsseldorf fällig. Weitere Kosten fallen an, wenn die Kunden «Zertifizierungen» anfordern: Damit können Kreditnehmer ihre Zahlungsfähigkeit durch die Portalbetreiber prüfen lassen und so ihre Chancen auf einen Kredit erhöhen.
Auf der Website werben die Betreiber damit, dass Verbraucher auch ohne Schufa-Auskunft einen Kredit bekommen können. Stefanie Laag allerdings warnt grundsätzlich davor, überhaupt einen Kredit aufzunehmen, wenn man von Banken wegen fehlender Kreditwürdigkeit eine Absage bekommen hat.
Bei «smava.de» aus Berlin verfolgen die Betreiber ein anderes Konzept: Hier ist eine Bank zwischengeschaltet. Und der Nutzer zahlt erst dann eine Provision, wenn es tatsächlich zu einem Kreditvertrag kommt, erläutert Alexander Artopé, einer der Gründer. Dabei werde auch die Kreditwürdigkeit geprüft, indem die Kreditsuchenden in Risikoklassen eingeteilt werden - je nach ihrer Bewertung bei der Schufa.
Innerhalb dieser Risikogruppe findet dann eine Ausgleichszahlung statt, wenn ein Mitglied seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Das Geld wird von einem Inkasso-Unternehmen bei dem säumigen Zahler eingetrieben. «Der Kreditnehmer kann sich darauf verlassen, dass das Geld tatsächlich gezahlt wird», verspricht Artopé. Dieses Konzept kommt bei den Verbraucherschützern besser weg als das der Konkurrenz.
Schwierigkeiten könnten Geldgeber und Kreditsuchende grundsätzlich aber auch von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn bekommen. Jedenfalls dann, wenn sie öfter Geld verleihen. Wer «auf Dauer angelegt» und mit «Gewinnerzielungsabsicht» Geld verleiht oder leiht, könnte ein erlaubnispflichtiges Bankgeschäft nach dem Kreditwesengesetz betreiben.
Dies kann nach Angaben von Bafin-Sprecher Ben Fischer bereits der Fall sein, wenn man «mehr als nur einmal» einen Kreditvertrag über das Internet abschließt.
Quelle: Sebastian Knoppik/dpa |
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