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Casavivendo Specialist
Anmeldungsdatum: 12.03.2002 Beiträge: 65 Wohnort: in der oberen Pfalz
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Verfasst am: 24.Apr 2002 15:48 Titel: |
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nur so zur Info:(aus Nürnberger Nachrichten)
Mittelfränkische Institute verzeichneten 2001 Ergebnisrückgang
NÜRNBERG (Eig. Ber./hak) – Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Mittelfranken wollen ihre Kreditkonditionen für Firmen künftig stärker am Risiko orientieren.
Damit reagieren sie nicht zuletzt auf die Rekordhöhe an Insolvenzen, sagte Sigurd Schacht, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbandes Bayern bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2001: „Das Rating wird zum Dreh- und Angelpunkt der Kreditvergabe.“
Die schlechte konjunkturelle Lage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 auf das Kreditgeschäft ausgewirkt. Grund dafür war vor allem die Flaute am Bau, da knapp die Hälfte der Kredite eng mit dem Wohnungsbau verbunden sind. Auch die Entwicklung an den Börsen schlug sich in den Büchern der Institute nieder. Enttäuschte Anleger wandten sich von Aktien ab und investierten wieder verstärkt in sichere Produkte. Die Folge: Der Umsatz mit Wertpapieren brach um 47,1 Prozent ein. Der Einlagenbestand stieg dagegen um 4,2 Prozent auf 7,0 Mrd. Euro .
Bei einem schwierigen Umfeld sei das Ergebnis insgesamt „durchwachsen“, so Schacht. Die Bilanzsumme stieg leicht auf 9,4 Mrd. Euro . Das Betriebsergebnis sank jedoch von 0,78 Prozent im Vorjahr auf 0,62 Prozent 2001. Im laufenden Jahr streben die Genossen eine leichte Steigerung an. Dabei hoffen sie auf das Anziehen der Konjunktur, das ein Plus in allen Geschäftsfeldern bringen soll. Einen Schub sollen die Altersvorsorge-Produkte und eine Vermarktungskampagne ab Juni bringen.
Weiter zurückgehen wird die Zahl der eigenständigen Institute. Nach sieben Fusionen in 2001 stehen in diesem Jahr weitere zwei Zusammenschlüsse bevor. Zum Jahresende wird es in Mittelfranken dann noch 40 Genossenschaftsbanken geben. Einen „abrupten“ Personalabbau wird es laut Schacht nicht geben. „Moderate“ Einsparungen seien aber möglich. Ende 2001 waren bei den Instituten 3466 Mitarbeiter (Vorjahr 3418) beschäftigt.>>>ENDE TEXT
Damit wird wohl auch dieses Institut für Existenzgründer (auch mit staatlichen Programmen) über kurz oder lang wegfallen, da hier ein Rating nicht möglich bzw. das Risiko nicht absehbar ist, auch wenn die "Planzahlen" stimmen. |
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Windhund Newbie
Anmeldungsdatum: 29.04.2002 Beiträge: 21 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 1.Mai 2002 10:48 Titel: |
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Nur ein kleines Zitat:
Bank = Eine Einrichtung, von der Sie sich Geld leihen können - vorausgesetzt, Sie können
nachweisen, daß Sie es nicht brauchen.
Mark Twain
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Jim Phelps Pathfinder
Anmeldungsdatum: 14.01.2002 Beiträge: 297
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Verfasst am: 6.Mai 2002 20:54 Titel: |
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Die ortsansässige Bank ist nicht in der Haftung? Jein. Manchmal steht Sie bis zu 20% drin. Entweder, wenn sie dem Existenzgründer das fehlende Eigenkapital finanziert (Nicht lachen, soll schon mal vorgekommen sein. ) oder dafür bürgt.
Aber wie üblich bei Banken: man sollte sie wirklich nur zur Kontoführung benutzen.
Gruß,
Phelps
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Win Newbie
Anmeldungsdatum: 20.04.2002 Beiträge: 4
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Verfasst am: 8.Mai 2002 18:41 Titel: |
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| Die Volks- und Raiffeisenbanken werden sich künftig sehr wohl u.a. auch bei Existenz- gründerdarlehen zurückhalten. Obwohl eine 100 % -Finanzierung möglich ist, muß die Hausbank das Projekt entsprechend beurteilen. Trotz entsprechendem Rating wird großer Wert auf die Sicherheiten gelegt. Der Grund sind ganz einfach die hohen Wertberichtigungen der jüngsten Vergangenheit. Wenn man eine Finanzierung nicht machen will (außerdem sehr geringe Spanne bei Fördermittel), fällt das Rating entsprechend aus. Ganz einfach! |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 9.Mai 2002 16:44 Titel: |
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Mit anderen WORTEN:
Volksbanken ...n sich lieber in die Hose.... |
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Windhund Newbie
Anmeldungsdatum: 29.04.2002 Beiträge: 21 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 29.Mai 2002 21:39 Titel: |
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Hallo Herr Goodman!
Eigentlich machen Sie einen guten Job aber, klären Sie doch richtig auf:
Volks- und Reifeisenbanken sind im Grunde ihres Herzens Genossenschaften. Das kann schon einmal nicht funktionieren, weil Kapital und das Genossenprinzip - ein Widerspruch in sich selbst!
Der Ruf und die mangelnde Investitionsfreudigkeit der DG Gruppe tun ihr Ihriges dazu, zu den o.a. Banken nicht Banken zu sagen sondern Geldverteilungsinstitute!
Ich bin einer der es weis, glauben Sie mir. Ich war Bankbeamter!
Schönen Abend aus Wien
Georg
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Windhund am 2002-05-29 16:42 ] |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1378 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 23.Sep 2003 20:18 Titel: Das Problem ist etwas vielschichtiger |
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1. Haben die Volksbanken brutale Abschreibungen auf ihre kleinen und mittleren Firmenkredite vornehmen müssen und haben sich also reichlich die Finger verbrannt- nun predigen die Vorstände: nur noch beste Risiken werden reingenommen.
2. Haben die Vobas gewaltige Schwierigkeiten mit den sich extrem schnell wandelnden Marktbedingungen, da diese lokalen Institute doch oftmals recht verschlafen sind.
3. Werden die Vobas von ihren Genossenschaftszentralen massiv zu Fusionen gezwungen.Durch die Bildung immer größerer Einheiten sollen Rationalisierungseffekte freigesetzt werden etc. Aber: eine solche Fusion zweier Volksbanken verursacht die ersten Jahre massive Reibungsverluste, die sind dann intern so beschäftigt mit dem Umstruktierenen, zusammenwachsen und allem Dreck, daß die keine Zeit mehr haben sich um das Geschäft richtig zu kümmern. Die alten Mitarbeiter (teuer, da viele Berufsjahre) werden rausgeekelt und durch junge Mitarbeiter ersetzt, die zwar billig sind, aber keine Ahnung durch Berufserfahrung haben und außerdem einer völlig anderen Bankergeneration angehören.
Das dürften so ziemlich die Hauptgründe für das Versagen der Volks-und Raiffeisenbanken derzeit im Markt sein.
Auch ich habe mit denen die letzten zwei Jahre soviele negative Erfahrungen machen müssen, ich könnte Bände damit füllen.... _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 24.Sep 2003 9:27 Titel: |
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| und so mancher Fusionsdruck entsteht auch wegen Insolvenzgefahr einer kleinen selbständigen Genossenschaft und dann wird der große Verbund tätig um Imageschaden abzuwenden und fängt diese mittels einer Fusion auf. |
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krekon Pathfinder
Anmeldungsdatum: 06.10.2003 Beiträge: 366 Wohnort: Zentralbayern
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Verfasst am: 11.Nov 2003 20:28 Titel: |
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Tja und ich habe meine RaiBa dazu bewegen können mir trotz Wohnortwechsel zu folgen. Und im Gegensatz zu den ortsansässigen Instituten (RaiBa und SPK) sind die sehr kooperativ und haben mir die letzte Zeit ganz gewaltig Unterstützung zukommen lassen.
Trotz Fusionsdruck (haben in den letzten 10 Jahren bereits mit zwei KRANKE Genobanken zwangsfusioniert) sind die immer noch, zumindest bei mir die erste Adresse.
Aber trotzdem "die Bank gibt Dir den Regenschirm bei Sonnenschein und bei Regen nimmt sie diesen wieder weg". |
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