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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 27.März 2003 7:17 Titel: Wie man private Kreditgeber findet |
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Wie man private Kreditgeber findet
Neben der normalen, historisch gewachsenen Möglichkeit, bei (staatlich kontrollierten) Geldinstituten Geldbeträge in Form von Krediten aufzunehmen, gibt es daneben ausdrücklich auch die legale, sich dieses bei Privatiers zu beschaffen. Denn keineswegs muss der Geldverkehr ausschließlich über Banken und Sparkassen laufen: Zahlreiche Kreditnehmer gehen den alten Weg und leihen sich Kredite von privater Seite, was in früheren Zeiten der Normalfall war.
Der Privatmann, der über gewisse Beträge zur Kreditierung verfügt, ist seinerseits brennend daran interessiert, seine Gelder zu verleihen. Das meist gewählte Mittel zur Kontaktaufnahme ist wie so häufig auch hier die Zeitungsanzeige. Bestimmte Zeitungen eignen sich besonders gut: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die Süddeutsche, Die Welt, DIE ZEIT, das Handelsblatt. Diese großen überregionalen Zeitungen haben in ihrer Wochenendausgabe eigens dafür vorgesehene Rubriken ("Geldgesuche und -Angebote" o.ä.):
| Zitat: |
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25 50 93 |
Aber es lohnt sich auch, dass Sie in Ihrer Regionalzeitung inserieren, denn manche private Geldverleiher arbeiten lieber mit Kunden aus dem näheren und mittleren Umfeld. Wer nicht selbst Anzeigen aufgeben möchte, findet in den oben genannten Zeitungen auch einige Geldverleihangebote. Es ist verständlich, dass die Zinssätze bei Privatleuten oft (wenn auch nicht immer) erheblich über denen der Kreditinstitute liegen, zum Teil sogar liegen müssen. Denn abgesehen davon, dass viele private Geldverleiher schlicht und ergreifend Millionäre sind, die auch auf diese Weise ihr Geld arbeiten lassen, gibt es daneben professionelle private Geldverleiher, die die Summen, die sie verliehen haben, zuvor bei normalen Geldinstituten selbst als Darlehen aufgenommen haben. Darum auch die höheren Zinssätze.
Denn der von den Banken erhobene Zins - gehen wie einmal von beispielsweise 12 % aus - wäre also sein Einkaufspreis für das zu verleihende Kapital. Wenn Sie nun davon ausgehen, dass Zeitungsanzeigen nicht billig sind, die Bearbeitung der Eingangspost kostenträchtig ist, ein Zinsgewinn bei einem langfristigen Geldverleih von 7 % ohne weitere zu erzielen ist, so muss der Privatbanker neben einem Zinssatz von rund 2 % pro Monat ferner eine Kostenpauschale von wenigstens 50,- Euro verlangen.
Juristisch ist möglicherweise für Sie von Interesse, dass der private Geldverleiher keine Genehmigung für sein Tun braucht, wie das bei einer normalen Bank der Fall ist, da er mit "seinem Geld" arbeitet. Sein Gewerbe "Geldverleih" muss er natürlich anmelden. Von "seinem Geld" darf auch dann gesprochen werden, wenn er sich dieses von einer Bank zum Zwecke des privaten Geldverleihs geliehen hat. Man spricht hier von Besitzkonstitut. Der Besitz des Geldes ist durch Darlehensvergabe seitens der Bank auf den Privatmann, der nun seinerseits zum Kreditgeber geworden ist, übergegangen. Zwar ist die Kredit gebende Bank weiterhin Eigentümerin des Kapitals, hat aber für die Dauer der Kredithingabe keine rechtlichen Ansprüche mehr. Auch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen hält sich bei den Privaten heraus. Der Umfang des privaten Geldverleihs bei einzelnen Personen müsste schon gravierende Ausmaße annehmen, so dass von einem Unternehmen im kaufmännischen Sinne die Rede sein könnte, wodurch dann die Bankenaufsicht zum Tragen käme.
Da dies nicht der Fall ist, untersteht der private Geldverleiher auch nicht den strengen Regeln des Kreditwesengesetzes. Wie erwähnt sind Kredite von privater Seite oft teuer. Wenn Sie zudem über keine dinglichen Sicherheiten verfügen, dürfte es anfangs wohl kaum über einen Betrag von 1.000 Euro hinausgehen (am Anfang ist eben Vorsicht geboten; bei korrektem Verlauf und zunehmender Vertrauensbasis steigert sich das aber sehr bald), zumal das einzugehende wirtschaftliche Risiko seitens des Verleihers nicht nur bei den 1.000 Euro liegt, sondern neben den o.g. Kosten fallen noch weitere an: Er muss eine Auskunft über den Geldnehmer einholen; er muss ständig kontrollieren, ob die vereinbarten Raten pünktlich und in voller Höhe eingehen; er muss das Verlustrisiko berücksichtigen, verbunden mit der Einschaltung einer Anwaltsozietät, sofern er das außergerichtliche bzw. gerichtliche Mahnverfahren nicht selber durchzuführen bereit ist.
Aber privater Geldverleih muss nicht erst dann in Frage kommen, wenn die Banken abgelehnt haben. Vergleichen Sie die Konditionen, denn diese schwanken sehr erheblich. Manche privaten Geldgeber sind nicht teurer als Banken, dafür aber flexibler bei der Kreditgewährung. |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 27.März 2003 9:59 Titel: |
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