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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1269 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 17.Nov 2005 17:27 Titel: Zinsverbilligte Darlehen der KfW |
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Das entscheidende „A und O“ eines jeden Eigentumserwerbs ist die Finanzierung. Bei der Verzinsung von Darlehen zählt jeder Prozentpunkt - auch hinterm Komma. Umso wichtiger sind für Sie als künftige Eigenheimbesitzer die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Bares Geld können Sie zum Beispiel mit dem Wohnungseigentumsprogramm der KfW sparen, bei dem jeder Bauherr und Käufer, der seine Immobilie selber nutzt, 30% der Kosten - höchstens jedoch 100.000 € - als Darlehen erhalten kann. Der Zinssatz der KfW liegt regelmäßig 0,2 bis 0,3% Punkte niedriger als der eines vergleichbaren Bankdarlehens. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass dieses Darlehen ohne Aufschlag als nachrangige Hypothek eingesetzt werden kann.
Wichtig ist, dass Sie entsprechende Darlehensverträge vor Baubeginn stellen. Von Ihrer finanzierenden Bank werden diese bearbeitet und sodann an die KfW weitergeleitet. Wird das Darlehen bewilligt, beträgt seine Laufzeit bis zu 30 Jahren, wobei mindestens ein tilgungsfreies Jahr einzuhalten ist. Möglich ist aber auch, bis maximal fünf tilgungsfreie Jahre zu vereinbaren. Die Zinsbindung liegt bei fünf oder zehn Jahren. Besonders günstig für Sie: Ein zinsverbilligtes Darlehen der KfW können Sie mit anderen öffentlichen Fördermittel kombinieren. Erkundigen Sie sich bei beabsichtigtem Eigentumserwerb also immer nach den aktuellen Angeboten der Kreditanstalt für Wiederaufbau! |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 18.Nov 2005 0:16 Titel: |
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Aber: günstiger ist nicht immer (in der monatlichen Aufwendung) billiger!
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| Für ein Darlehen wird eine Laufzeit von 10 Jahren mit 2 tilgungsfreien Anlaufjahren vereinbart. Das Darlehen wird 8 Jahre lang in 16 halbjährlichen Raten getilgt. Da Zinsen nur für den jeweils offenstehenden Restbetrag des Darlehens anfallen, verringert sich die Zinsbelastung ab dem 3. Jahr. |
Aufgrund der kurzen Tilgungszeit erhöht sich die Tilgung, logisch.
Zinsen sind zwar dann günstiger, aber die Rate trotzdem höher. |
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Et GoMo&Pa Werbepartner

Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 467 Wohnort: Bad Homburg
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Verfasst am: 18.Nov 2005 10:06 Titel: Mogelpackung ? |
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KfW-Wohnbauprogramm
aktuell: 3,95% Nominalzins, 10 Jahre fest.
Diesen Zins erhalte ich bei günstigen Banken ebenfalls.
Bei den meisten Banken erfolgt eine Anrechnung auf den Beleihungsauslauf. Schließlich haftet die Bank für das KfW-Darlehen.
0,25% Bereitstellungszinsen beginnend ab dem 3. Arbeitstag und einen Monat ab Zusagedatum (damit die teuerste Regelung die mir bekannt ist).
Die höhere Anfangstilgung übersteigt idR. einen Zinsvorteil (so er denn da sei).
Gewiss begrenzt dieses KfW-Programm den Zinshunger der einen oder anderen Bank. Ob der mtl. Zinsaufwand z.B. 7,50 € mehr oder weniger ausmacht ist relativ unspannend, zumindest wird damit keine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit geschaffen.
Ein, wie ich meine, unnötiges Programm unter dem Deckmantel der Fördermittel. Hier müsste die KfW sich grundsätzlich etwas Besseres einfallen lassen. Z.B. für wenig Verdiener die Haftung gegenüber der Bank übernehmen, damit diese Bevölkerungsgruppe nach dem wegfall der Eigenheimzulage überhaupt ein Darlehen zum Immobilienerwerb erhalten.
Antragstellung und Zusage direkt über die KfW, damit die Bank als "Kreditbremser", wie bei allen Fördermitteln meistens üblich, wegfällt. |
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Dynamis Specialist
Anmeldungsdatum: 05.12.2003 Beiträge: 51
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Verfasst am: 21.Nov 2005 13:12 Titel: |
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Zitat:
KfW-Wohnbauprogramm
aktuell: 3,95% Nominalzins, 10 Jahre fest
Kommt noch die quartalsweise Zinsverrechnung hinzu, was eine Verschlechterung des Effektivzinses bedeutet.
Freie Anbieter wie z.B.: http://www.cio-support.de/punktfinanz/Finanzierung/Darlehenskonditionen/darlehenskonditionen.html
(soll keine Werbung sein, habe nur auf die Schnelle keine andere Adresse gefunden.)
Somit ist eine KfW-Finanzierung IMO absolut unnötig - um nicht zu sagen unsinnig, zumal es auch nur sehr wenig Flexibilität bei der Tilgung gibt.
Allerdings: in Einzelfällen kann eine KfW-Beimengung zu einer Immobilienfinanzierung Sinn machen: es gibt m.W. nach eine Bank, die den Beleihungsauslauf nur aufgrund der "hauseigenen" Mittel berechnet, also die KfW-Mittel bei der Konditionsgestaltung nicht mit einbezieht.
Zudem macht ein Förderkredit z.B. bei Modernisierungsmaßnahmen Sinn, sofern die Kondition deutlich unter Marktniveau liegt.
Hierfür muss aber eine Einzelfall-Entscheidung getroffen werden.
Problem: da die Banken bei der Weitergabe der KfW-Mittel voll im Obligo stehen, jedoch nur eine sehr geringe Marge haben, ist die Motivation der Hausbank, diese Mittel in eine Finanzierung einzuplanen wohl eher als gering einzustufen.
Daher ist eine vernünftige und unabhängige Beratung grundsätzlich von Vorteil.
Nähere Anfragen können auch gerne an mich gerichtet werden, da ich mich als Ex-Banker regelmäßig damit beschäftigt bin.
Gruß
Dynamis |
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