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vorkosten - immer abzocke???

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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 8:55    Titel: vorkosten - immer abzocke??? Antworten mit Zitat

ich hab langsam die faxen dick.

man macht und tut, kümmert sich um die kunden, besorgt denen eine
finanzierung die günstiger ist als die angebotene der hausbank, und
was kommt raus?
die rennen mit dem angebot zu ihrer bank, die dann natürlich auch
"ausnahmsweise und aufgrund der guten zusammenarbeit" mitzieht.

ich werde es ab jetzt anders machen.

meinen kunden haue ich vorab einen guten zinssatz um die ohren, wenn die dann
wollen, dass ich für sie tätig werde, sollen sie mir 500 euro bezahlen.
ist mein zinssatz dann günstiger als der, den die kunden vorher von
ihrer bank hatten, und sie schließen ab,wird diese kaution natürlich
zurückgezahlt, aber springen sie ab, ist die kohle futsch.

mit meinen fremdwährungsfinanzierungen halte ich es schon lange so,
der aufwand ist auch ungleich höher als bei einer "normalen" finanzierung.

diese eierköppe meinen wohl, man hätte nichts besseres zu tun, als
denen eine verhandlungsgrundlage für ihre hausbank zu schaffen.

stocksauere grüße, werner

www.max-group.com/vmv
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easycredit von der TeamBank
Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 9:02    Titel: Vorkosten Antworten mit Zitat

@ Werner

Einige Finanzierer, mit denen ich zusammenarbeite, verfahren so:

Es wird ein Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen. Bevor nicht alle Unterlagen komplett vorliegen, wird absolut nichts gemacht.

Ist alles da, wird eingereicht. Erhält der Kunde die Darlehenszusage der Bank und nimmt diese nicht an ( z.B. wegen besserem Angebot der Hausbank ), ist eine Entschädigung in Höhe von 1-2% des Finanzierungsbetrages fällig - so steht es im Vertrag.

Das kann man einklagen und fertig. Insofern hast Du Recht, verarschen können wir uns selbst !

Freundliche Grüsse
Taeaen
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plastikbesteck
Specialist


Anmeldungsdatum: 14.08.2003
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 9:20    Titel: Nettere Verpackung wählen... Antworten mit Zitat

@ Werner Callies

Wie ist Ihr Vergütungsmodell? Provision von der Bank oder Nettokondition plus Vergütung vom Kunden (gegen Rechnung)?

Ich hatte seinerzeit mit letzterem Modell gearbeitet und mit den Kunden jeweils nach Vorlage meines Finanzierungsvorschlages bei Zustimmung dazu eine schriftliche Vereinbarung abgeschlossen, in der alle vorgestellten Finanzierungsbausteine mit Konditionen festgehalten sind und in der festgelegt wird, dass eine Zahlungspflicht bei Vorlage einer dem entsprechenden Darlehensofferte eines Kreditinsitutes (also nicht erst bei Zustandekommen des Vertrages) entsteht. D.h., der Kunde kann gern mit meinem Angebot zu seiner Hausbank gehen; ich hole mir meinen Darlehensvertrag von meiner Bank trotzdem und schreibe meine Rechnung. Wenn er dann bei der Hausbank unterschreibt - bitteschön! Brauch ich keine Nachbetreuung während der Auszahlungsphase und bei Konditionenanpassungen zu machen. Tagesfreizeit ist ja auch was Schönes...
Das hat immer gut funktioniert, und vorstehend geschilderter Fall ist nie vorgekommen. - Wenn es mal Fluktuation gab, dann schon VOR dem mühevollen Teil der Vermittlung... (zumeist Kompatibilitätsprobleme zwischen Kunden und mir... ich kann z.B. mit so Bauspar-Freaks nicht recht... Die sind mitnichten sexy...).

Vorteil: Das Wort "Vorkosten" taucht gar nicht auf...

Bei einem Bankprovisionsmodell müsste man das bissel umstricken in einen verbindlichen Vermittlungsauftrag mit entsprechender Aufwandsentschädigungsklausel. Wenn die auch an einen Erfolg knüpft (Darlehensofferte liegt vor), dürfte Ihnen auch keiner an den Wagen fahren können.

Sie werden dann nur diejenigen Kunden nicht zur Unterschrift bewegen können, die glauben, jeder ist ganz wild darauf, "kostenlos und unverbindlich" für Sie zu arbeiten (und vor allen anderen ist eh nur zu warnen;-)). - Dies hatte ich für mich aber immer unter "Psychohygiene" verbucht und bereue das auch nicht.

Beste Grüße,

plastikbesteck

P.S. Sehe gerade, das ist in etwa das, was Taeaen zeitgleich auch geschrieben hat... Na, dann liege ich wohl gar nicht so verkehrt
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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 9:26    Titel: Antworten mit Zitat

mir sind jetzt innerhalb von 3 wochen über 2 mio um die ohren geflogen,
das kann doch wohl nicht wahr sein.

gut, es sind nicht alle so, aber die korrekten haben ja nichts zu befürchten.

zumal ich die provi schon verbraten habe
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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 9:30    Titel: Antworten mit Zitat

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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 10:14    Titel: Vertrag Antworten mit Zitat

@ Werner

Vertrag ist per Mail unterwegs !

Ich verbrate meine Provi übrigens nicht schon, bevor ich sie habe - dann brauche ich mich auch nicht so zu ärgern, wenn sie nciht eintrifft !

Vorsichtige Grüsse
Taeaen
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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

das war auch nicht so ganz ernst gemeint...
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 17.März 2004 21:09    Titel: werner: Antworten mit Zitat

... also 500 ist ja nicht "vorkosten", sondern minimaler spesenersatz



wir reden da von zehntausenden teuros/dollaren/fränkli etc., die abgezockt werden

schaut 'mal auf paul renners tollem due diligence forum auf http://pub159.ezboard.com/fdiligizerduediligence um was für beträge es "da" geht

take care

ffbkdavid
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Horst2
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.11.2003
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 18.März 2004 3:18    Titel: Re: Vorkosten Antworten mit Zitat

Taeaen hat folgendes geschrieben::
Es wird ein Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen.
... ist eine Entschädigung in Höhe von 1-2% des Finanzierungsbetrages fällig.


Hallo Taeaen,

wenn ich mir mal einen bescheidenen Beitrag als "greenhorn" hier erlauben darf. Ich versprechen Ihnen: es werden bestimmt nicht 519 Beiträge. Trotzdem ist die Verbrauchersicht vielleicht interessant.

Der Verbraucher/ Kunde ist heutzutage eben sensibilisiert, und zwar zu Recht. Wie Sie nur schwerlich widersprechen können.
Jedem Kreditnehmer mit guter Bonität stehen heutzutage - fast - alle Möglichkeiten zur Information offen: angefangen von der FINANZTEST, über eine Beratung bei der Verbraucherzentrale (geb.pflichtig), bis hin zum früheren GERLACH-Report (geb. pflichtig); UND das Internet, u.A. dankenswerterweise GOMOPA. In Ihrer Sprache: es ist "Käufermarkt"! Auch und gerade in der Niedrigzins-Phase.

Das muß man, gerade als Dienstleister erkennen. Und auch entsprechend handeln. Nämlich mit transparenten und fairen Bedingungen. Der Vertrauensvorschuß der Banken ist nun mal gegeben; während sich im "Vertrieb" oft Undurchschaubares tummelt. Es gibt hier z.B. Meinungsträger auf Anbieterseite, die meinen, ohne Angabe von website, Adresse oder Referenzen dieses Kundenvertrauen beanspruchen zu können.

Sie werden es SCHWER haben, einen potentiellen Kunden zur Unterschrift unter den o.gen. Vertrag (mit Schadensersatz 1-2%) zu bewegen.

Jeder kluge Kunde wird eben seine Bonität ausspielen. Trotzdem ist ihm einsichtig und zu vermitteln, daß ECHTE Leistung vergütet werden muß: nämlich außergewöhnliche KOnditionen.
Deswegen finde ich den von werner callies angedachten Weg besser. Mit Zahlung "vor Tätigwerden" gehen natürlich immer kundenseits die roten Lichter an; dürfte aber eine Frage der Gestaltung sein. Was spricht gegen ein moderates Beratungshonorar (E 50.-/h) und die Formulierung in einem Schriftstück "WENN der Berater die Darlehenszusage zu x % erwirken kann, steht ihm ein Honorar von ... zu".

Schwere Zeiten heutzutage. Aber trösten Sie sich: für alle Seiten.
Aber: die Leisung entscheidet.

Gruß,
Horst Stiller
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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 18.März 2004 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

50 euro die stunde wird schwer durchzusetzen sein.

wer will mir nachweisen, ob ich 5 oder 10 stunden daran gearbeitet habe?

ist wie bei handwerkern, da mache ich grundsätzlich einen festbetrag aus.
ich weiß was es kostet, die jungs wissen, was sie verdienen.
sind wir uns einig ist alles ok.

gruß w
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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 18.März 2004 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

noch besser ist es in GB.

da geht man zu einem beratungsbüro, erklärt kurz seine wünsche und
bekommt daraufhin einen termin mit einer kostennote.

wenn ich diese bezahle steht der termin, ich werde dann aber neutral
beraten, da es keine abschlußprovision gibt.
in gb ist generell nur eine bestandsprovision üblich.

gruß w
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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18.März 2004 11:45    Titel: Vorkosten Antworten mit Zitat

@ Horst2

Sicher haben Sie mit Ihrem Statement Recht - es tummeln sich die undurchschaubarsten Gestalten in der Finanzbranche.
Deshalb geht der Trend auch immer mehr Richtung "Honorarberatung", wo ein fest vereinbarter Satz vom Kunden gezahlt wird und evtl. Provisionen direkt an den Kunden zurückfliessen. Einige meiner Kollgen machen das schon - mit wachsendem Erfolg.

Wer aber sucht eine Finanzierung bei einem Finanzberater ? Die Leute mit guter Bonität wohl kaum - die gehen sofort zu ihrer Hausbank und werden dort zuvorkommend bedient.
Bei uns laufen in der Regel die Wackelkandidaten auf - wo man Mietverträge türken, Zweiteinkommen herbeizaubern und Bonitäten schönen muss, denn genau das erwarten die von unsereins und nichts anders, man nennt das auch "Beihilfe zum Kreditbetrug".

Meine Konsequenz : Ich vermittele keine Finanzierungen mehr, sondern nur noch Kapitalanlagen. Da kann ich mir vorher vom Kunden zeigen lassen, ob er liquide ist, und wenn er das nicht beweisen kann oder will, soll er sein Geld eben aufs Sparbuch packen, ist mir doch egal.
Ich renne jedenfalls niemandem mehr hinterher - um das sagen zu können, sollte man allerdings auch schon einen gewissen Erfolg verbucht haben !

Freundliche Grüsse
Taeaen
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CanariasTrading
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 245
Wohnort: Gran Canaria / Spanien

BeitragVerfasst am: 18.März 2004 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

@horst2

Wie wir ja schon aus einem anderen thread wissen ist genau da das Problem:

Durch die Vielzahl der Angebote und Möglichkeiten der Information herrscht ja das Chaos und die Verunsicherung der Kunden. Sicher kann sich der Kunde heute über alles umfassend informieren und gut gerüstet in eine Beratung durch einen Anbieter gehen - aber glauben Sie wirklich das er dann mit diesen Informationen auch allumfassend informiert ist ? Glauben Sie wirklich das er offen ist dem Anbiter sein Gehör zu schenken ?

Jeder kann für ein Darlehen mit festen Grunddaten (Höhe, Laufzeit, Verwendung) den besten Zinssatz aus diversen Statistiken ablesen - aber dann wird es schwierig: Kann man durch die Situation des Kunden das Angebot optimieren ? Kann der Kunde später das Produkt an seine Bedürfnisse anpassen ? Welche Unwägbarkeiten gibt es und kann man diese mildern oder gar eliminieren ?

In einer Zeit wo nur noch über den Preis verkauft wird haben es qualifizierte Berater schwer. Mir persönlich sind Leute zu wider, die zum Beispiel sich in einem Einzelhandelsgeschäft über einen Fernseher top beraten lassen weil das Personal geschult ist und dann in den nächsten Media Markt gehen und den gleichen Fernseher dann da billiger kaufen (können) weil (unter anderem) kein Fachpersonal vorhanden ist.

Geiz ist geil - ist aber auch der Tod der Wirtschaft - die USA machen es uns vor: Hohes Wachstum bei stagnierenden Beschäftigungszahlen, weil immer mehr low budget technisch vermarktet wird. Diese Spirale wird sich nach meiner Meinung in Zukunft noch schneller drehen bis es einen großen Knall gibt - mal sehen was dann passiert.
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LBB - Kreditkarten und Prepaid-Kreditkarten
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