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3 news: bankgebühren / gaspreise / gmbh - recht

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purplepeopleeater
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
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BeitragVerfasst am: 6.Apr 2005 13:38    Titel: 3 news: bankgebühren / gaspreise / gmbh - recht Antworten mit Zitat

Deutsche Banken sind zu teuer

Deutsche Bankkunden zahlen durchschnittlich 98 Euro Gebühren für Bankdienstleistungen im Jahr. Damit liegen die hiesigen Kreditinstitute über dem internationalen Durchschnitt, wie aus der am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie "World Retail Banking Report 2005" der Unternehmensberatung Capgemini hervorgeht.

Durchschnittlich zahlen Bankkunden in den insgesamt 19 untersuchten Ländern nur 78 Euro. Bei landestypischem Nutzerverhalten reichen die Gebühren der Studie zufolge von 25 Euro pro Jahr in den Niederlanden bis hin zu 137 Euro in der Schweiz.

Die Nutzerprofile in den einzelnen Ländern sind nach Aussage von Capgemeni-Manager Rainer Wilken unterschiedlich. "Die Briten bevorzugen das Telefon-Banking, während die Deutschen sich eher in der Filiale beraten lassen", sagte Wilken der Netzeitung.
Untersuchung in 19 Ländern
In 19 Ländern weltweit wurden die Preise für Basisdienstleistungen bei 130 Finanzdienstleistern untersucht. Als solche gelten unter anderem Kontoführung, Barmittelverwendung, die Verwendung von EC- oder Kreditkarten sowie Scheck- und Bankkartensperrungen.

Auch innerhalb einzelner Länder gebe es ein erhebliches Gebührengefälle, heißt es in der Studie weiter. So gebe es in Deutschland Preise von 29 Euro für den günstigsten bis hin zu 131 Euro für den teuersten Anbieter. Für Kunden sei es nicht leicht, die Kosten insgesamt zu vergleichen. Verschiedene kostenpflichtige Dienstleistung bei der Kontoführung, die für den Verbraucher nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind, unterschieden sich preislich zum Teil enorm. Dazu gehören zum Beispiel Kontoführung und die Kosten für Überweisungen.
Preise für Kreditkarten sind vergleichbar
Preislich relativ dicht beieinander liegen die Banken der Untersuchung zufolge bei direkt vergleichbaren Leistungen wie Kredit- oder EC-Karten. Dort sei auch ein erheblicher Wettbewerb festzustellen.

"Die Banken versuchen, dort ihre Kunden zu gewinnen. Sie hoffen, dass die Kunden dann später andere Leistungen ohne Preisvergleich beziehen", erläutert Wilken die Strategie.
Italiener zahlen weniger als 2004
Innerhalb der EU zeichnet sich der Studie zufolge aber eine Angleichung der Gebühren in den einzelnen Ländern ab. In den günstigen EU-Migliedsstaaten, die im Vorjahresreport noch am unteren Ende der Preisspanne lagen, seien die Preise für Basisdienstleistungen deutlich gestiegen. Spanische Kunden müssten nun rund 16 Prozent mehr zahlen als 2004. Und auch in den Niederlanden seien die Preise um etwa zehn Prozent gestiegen.

Italienische Bankkunden hingegen seien im vergangenen Jahr entlastet worden, so der Bericht weiter. Nach Expertenmeinung werden sich die Gebühren in Europa weiter angleichen. "Die Single European Payment Area - SEPA - wird dazu beitragen, dass sich die Preise in Europa in den nächsten Jahren weiter angleichen", sagte Rainer Wilken.

Die EU drängt mit Hilfe der SEPA auf einheitliche Regelungen beim Zahlungsverkehr zwischen den Mitgliedsländern. So müssen Banken seit 2003 Überweisungen in EU-Staaten zu Inlandskonditionen durchführen.
In China am teuersten
Gemessen an der Kaufkraft der Verbraucher in ihren Volkswirtschaften zahlen die Deutschen allerdings geringere Gebühren als viele Kunden in weniger entwickelten Staaten, wie aus der Untersuchung hervorgeht.

Die Chinesen wenden demnach 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf für Bankbasisleistungen auf, gefolgt von den Polen (2,1 Prozent) sowie den Tschechen und den Slowaken (jeweils um ein Prozent). "Das bedeutet, dass das Banking in weniger reifen Märkten noch als Premiumleistung verstanden wird", so Wilken.

Der Durchschnitt der Gebühren in den untersuchten Ländern liege bei 0,4 Prozent gemessen am BIP. Deutschland liegt bei dieser Betrachtungsweise weltweit im Mittelfeld.

(N24.de, Netzeitung)

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05. April 2005

GmbH-Geschäftsführern droht schärfere Haftung

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) erwägt, die Haftung der Geschäftsführer finanziell angeschlagener GmbHs zu verschärfen. Dies geht aus einem vorläufigen Gesetzentwurf zur Reform des GmbH-Gesetzes aus dem Bundesjustizministerium hervor, wie das "Handelsblatt" am Dienstag vorab berichtete. Dem Papier zufolge wolle Zypries Gläubiger besser vor so genannten "Firmenbestattern" schützen, die gescheiterte Gesellschaften ausplündern und dem Zugriff der Gläubiger und des Insolvenzrechts entziehen, heißt es in dem Bericht.
Haftung vor Insolvenz
Zypries’ Gesetzentwurf stellt demnach Gläubigern einer GmbH in Aussicht, dass sie künftig leichter Forderungen an den Geschäftsführer stellen können. Der Geschäftsführer muss bisher Zahlungen zu Lasten des Unternehmens ab dem Zeitpunkt ersetzen, zu dem die GmbH insolvent wird. Diese Haftung würde künftig früher einsetzen: Dann würde der Geschäftsführer haften, sobald das Unternehmen in die Krise gerät. Nur wenn der Chef beweisen könne, dass die Zahlungen "mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsleiters vereinbar" waren oder er die Krise nicht erkennen konnte, bliebe er von der Haftung verschont, zitiert das Blatt aus dem Entwurf.

Laut früheren Medienberichten soll die Gesetzesänderung außerdem die Gründung von GmbHs erleichtern. Das bisherige Mindeststammkapital von 25.000 Euro soll dafür abgesenkt werden. Der endgültige Referentenentwurf soll noch im April vorgelegt und vor der Sommerpause im Kabinett beschlossen werden. In Kraft treten soll das Gesetz zu Beginn des kommenden Jahres, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise schrieb.

(N24.de, Netzeitung)

06. April 2005

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Gasversorger ziehen Preiserhöhungen zurück

Das Bundeskartellamt hat erste Erfolge im Kampf gegen überhöhte Gaspreise erzielt. Zwei von fünf im Dezember 2004 eingeleiteten Missbrauchsverfahren hätten auf Grund von Zugeständnissen der betroffenen Unternehmen eingestellt werden können, sagte Kartellamtspräsident Ulf Böge am Mittwoch in Bonn.

Sowohl die Thüga AG Erdgas Allgäu-Oberschwaben als auch die EnBW Ostwürttemberg Donau/Ries hätten für den Lauf des Jahres angekündigte Preiserhöhungen zurückgezogen. "Dies liegt nicht nur im kurzfristigen Interesse der Verbraucher", sagte Böge, sondern stelle ein wichtiges Signal "zur langfristigen Orientierung der Gasversorger an einer wettbewerblichen Marktsituation dar".

Gasmarkt soll liberalisiert werden
Das Bundeskartellamt hatte im Dezember vergangenen Jahres ein Verfahren gegen insgesamt fünf Gasversorger eingeleitet. Sie wollte prüfen, inwiefern die Preiserhöhungen der Versorger angemessen sind. Die Unternehmen standen unter dem Verdacht, von ihren Privatkunden überhöhte Gaspreise zu verlangen.

Die Verfahren sind Teil des Plan der Behörde, den deutschen Gasmarkt zu liberalisieren. Das Kartellamt strebt dazu auch an, langfristige Verträge zwischen Stadtwerken und Gasimport-Gesellschaften nur unter strengen Auflagen genehmigen.

Verband warnt vor höheren Preisen
Gerade Stadtwerke hätten gegen solche Bezugsbedingungen bis zum Bundesgerichtshof geklagt, weil sie bessere Verträge mit kürzen Laufzeiten bei einem anderen Lieferanten hätten abschließen können, argumentierte Böge noch Anfang März in einm Interview mit der Netzeitung. "Zudem könnten günstigere Verträge auch den Verbrauchern zugute kommen."

Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) warnt dagegen, dass die Maßnahmen des Kartellamts zu steigenden Gaspreisen und zu einer Verhinderung von Wettbewerb führen werde.

(N24.de, Netzeitung)
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