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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4940 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 26.Jan 2005 15:17 Titel: 80.000 Euro für jeden Finanzberater? |
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Während Lobbyisten noch mit der Politik über möglichst niedrige Bedingungen für unqualifizierte Versicherungsvertreter feilschen, entdecken US-Investoren den Wert professionell qualifizierter Finanzberater in Deutschland“, teilt Peter L. Pedersen, Geschäftsführer der Tutor Unternehmensberatung in Neumünster in einer aktuellen Meldung an die Presse mit. Jetzt sei in Deutschland ein Finanzierung- und Förderprogramm für Finanzberater angelaufen, das hierzulande seinesgleichen suche, so Pedersen.
Bereits seit Oktober 2004 würden die ersten zwanzig deutschen Finanzberater mit bis zu 80.000 Euro gefördert. Die Begünstigten sind allesamt selbständige Mitarbeiter des Schweriner Finanzunternehmens UFC Gesellschaft für Investmentberatung GmbH.
In Zusammenarbeit mit der Tutor Unternehmensberatung und der US-amerikanischen Mensch&Recht Inc. wurde dazu ein eigenes Qualifizierungskonzept entwickelt. „Jeder Finanzberater erhält darüber eine komplette Ausbildung bis zum Uni-Abschluss spendiert und muss sich währenddessen nicht einmal Sorgen um sein monatliches Auskommen machen“, so Pedersen.
Alles wird bezahlt
In der ersten Stufe absolviert der Berater in 18 Monaten das berufsbegleitende, nichtakademische Studium zum Masterconsultant in Finance MFC. Ab 2006 geht es dann in die zweite Ausbildungsstufe in Form eines 6-semestrigen Universitätsstudiums zum „Bachelor of Arts - Business Administration“ an der Privaten Hanseuniversität, Rostock. „In diesem Studiengang werden erstmalig in Deutschland ein universitäres Studium mit einem berufsorientierten Trainee-Studium kombiniert“, erklärt Pedersen. „Vergleichbare Konzepte gab es bislang allenfalls in den USA.“
Die gesamten Studiengebühren für MFC- und Bachelor of Arts-Studium belaufen sich nach Tutor-Angaben auf circa 30.000 Euro. Über die gesamte 54-monatige Studiendauer werde der Berater mit einem monatlichen Stipendium von bis zu 1.500 Euro gefördert. „Nach erfolgreichem Uni-Abschluss steht dem Berater zusätzlich ein Investitionsvolumen von 25.000 Euro zur Einrichtung seines Geschäftsbetriebes zur Verfügung“, so der Tutor-Chef.
Ressource „Verkäufer“ fördern
„Die meisten Marktteilnehmer reden doch nur über die angeblich so wertvolle Ressource ‚Verkäufer’, aber tun nichts dafür,” stellt UFC-Geschäftsführer Stefan Larisch fest. „Wir ändern das und investieren in unsere Fachleute. Bei der Auswahl der Studiengänge konnten wir unseren amerikanischen Investoren natürlich nicht mit irgendwelchen hausbackenen deutschen IHK-Abschlüssen kommen.“ Deshalb habe sich UFC für den Masterconsultant in Finance MFC und für den Bachelor of Arts entschieden. „Mit der Tutor Unternehmensberatung und ihrer Tochtergesellschaft, der Privaten Hanseuniversität, stehen uns dafür die perfekten Kooperationspartner zur Seite”, kommentiert Larisch den Mega-Deal nicht ohne zu verhehlen: „Selbstverständlich ist das Engagement in unsere Mitarbeiter keine altruistische Spielerei, sondern vielmehr ein konsequentes Investment.“ Im Gegenzug fordere UFC von seinen Kooperationspartnern eine mehrjährige Verpflichtungszeit, die sich dem Ausbildungsfortschritt entsprechend verlängere.
„Der Benefit für uns sowie unsere Investoren“, so Larisch, „liegt in der Tatsache, dass hochqualifizierte Berater ein Vielfaches an Geschäft gegenüber nur durchschnittlich ausgebildeten Vermittlern bewirken, zudem wesentlich verwaltungs- und betreuungsextensiver sind und generell viel weniger Nerven kosten.
Insgesamt will UFC im Jahr 2005 bis zu 40 Finanzberater über dieses Förderungsmodell an sich binden. Die UFC hatte sich im Vorwege umfassenden Verhandlungen, Überprüfungen und Beurteilungen unterziehen müssen, bevor sie den Zuschlag für das knapp fünf Millionen US-Dollar große Venture-Capital-Projekt erhielt.
Förderung weiterer Unternehmen
„Mit diesem neuen Master-Quality-Program haben wir definitiv das Tor in eine völlig neue Qualitätsdimension aufgeschlagen“, glaubt Tutor-Geschäftsführer Pedersen. „Ich gehe davon aus, dass allein im Jahr 2005 zwei bis drei weitere deutsche Vertriebsunternehmen in den Genuss des Master-Quality-Programs kommen werden.“ Die ersten Auswahlverfahren, die exklusiv von der Tutor vorgeprüft werden, laufen nach seinen Angaben bereits. Interessierte Unternehmen könnten ihre Bewerbungsunterlagen direkt bei der Tutor Unternehmensberatung in Neumünster abrufen.
Quelle: FONDS professionell |
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