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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 993
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Verfasst am: 22.Apr 2008 10:56 Titel: Antarktis und die konfuse Berichterstattung des Spiegel |
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Eigentlich sind sich die Medien ja sicher: Die Polkappen schmelzen und der Mensch ist schuld.
Dumm nur, wenn über Fakten berichtet werden muß, die dem widersprechen - dann wird's schon mal konfus.
"Planet Hop" hat das mal dokumentiert:
Falsch gepolt
Pinguine, zieht euch warm an! Denn es könnte kalt werden. Oder warm. Oder beides. Oder doch nicht. Die einen sagen so, und die selben sagen so. Spiegel-Online etwa informiert seine Leser immer wieder neu. Gegenteilige Behauptungen, liegen sie auch nur Wochen oder Tage zurück, werden aber nicht zurückgenommen. Das wollen wir jedoch nicht dem Spiegel anlasten, der auch nur Wissenschaftler zitieren kann. Sicher scheint nur eins zu sein, nichts ist sicher.
Jetzt lesen wir:
Spiegel-Online, 21. April 2008
„Meeresforscher haben nun herausgefunden, dass sich das Wasser tief im Südpolarmeer sogar abkühlt. Auch das Meereis hat sich zumindest kurzfristig rekordverdächtig ausgedehnt… Zugleich zeigten Satellitenaufnahmen die höchste Ausdehnung von Meereis im antarktischen Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen.“
Nur fünf Tage zuvor war noch dies zu lesen:
Spiegel-Online, 16. April 2008
"Aufgrund der beschleunigten Erderwärmung drängen zunehmend Wassermassen von den schmelzenden Eismassen Grönlands, der Antarktis und den weltweit schneller schmelzenden Gletschern in die Ozeane."
Einen Monat vorher klang es noch dramatischer:
Spiegel-Online, 26. März 2008
"Ein weiteres gigantisches Stück der antarktischen Schelfeiskante bricht ab. Das sind insgesamt drei Prozent des Wilkins-Schelfeises an der Basis der Antarktischen Halbinsel. Da in diesem Teil der Erde innerhalb der vergangenen zehn Jahre der größte Temperaturanstieg weltweit verzeichnet wurde, ist der Abbruch vermutlich nur der Beginn einer weiteren Auflösung des Eisschelfs."
Und das ging schon länger so:
Spiegel-Online, 18. März 2008
"80 Prozent allen Süßwassers der Erde lagern am südlichen Ende der Welt. Würde das Antarktiseis komplett abschmelzen, würden die Ozeane um rund 70 Meter anschwellen. (..) Dann zeigten auch neuere Satellitenbilder eine mögliche Schwindsucht des kalten Kontinents."
Spiegel-Online, 7. März 2008
"Antarktis-Eis schmilzt ungewöhnlich schnell."
Hoffen wir mal für die BUND-Jugend (Foto), dass die neuesten Satellitenbilder lügen, denn sonst hätten sie sich in ihren Pinguin-Kostümen ja wirklich schlimm blamiert... |
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