| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6461
|
Verfasst am: 26.Apr 2006 3:48 Titel: Arzneimittel: Warnung vor Beratung durch Laien |
|
|
Vor der Medikamentenberatung in Internet-Foren warnte kürzlich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Dort würden oft gesundheitsgefährdende Tipps zu rezeptfreien Arzneimitteln abgegeben, zitierte AP die Verbraucherschützer. So wird beispielsweise ein Mittel gegen Halsschmerzen zu Unrecht als krebserregend abgestempelt oder einem Hustenlöser der Effekt angedichtet, auch eine hartnäckige Verstopfung zu kurieren.
Die Verbraucherzentrale forderte daher die Schließung solcher Foren, in denen sich die User kurzfristig anmelden und anonym und ungehindert ihre Ansichten veröffentlichen können.
Bei Fragen zu Arzneimitteln sollten besser Ärzte oder Apotheker gefragt werden, hieß es.
Als Generalangriff gegen Internet-Foren im Allgemeinen ist das nach einem Bericht des WDR nicht zu verstehen. Es gehe speziell um Medikamenten-Foren. Eine Internet-Plattform, die bei den Verbraucherschützern in der Kritik steht, ist ciao.de.
Dort kenne man das Problem, erklärte das Unternehmen, weswegen man vor zwei Jahren bereits die Seiten zu rezeptpflichtigen Medikamenten geschlossen habe. Eine Produktbesprechung für rezeptfreie Mittel soll aber vorerst bestehen bleiben.
(AP/jW) |
|
| Nach oben |
|

|
chatterl Newbie
Anmeldungsdatum: 21.02.2006 Beiträge: 19
|
Verfasst am: 7.Aug 2006 21:29 Titel: |
|
|
... grundsätzlich sind Bürger als mündige Erwachsene zu betrachten - das scheint die deutsche "Obrigkeit" zunehmend an allen Ecken und Enden zu "vergessen": Forenteilnehmer sind nach meiner Erfahrung durchaus in der Lage, selbst festzustellen, ob in einem Forum ernsthaft diskutiert wird bzw.seriös die eigene Einschätzungen abgegeben wird. So kommt m.E. in den meisten Foren durch die große Anzahl von "Laien"-Wertungen zu einem Produkt -und sei das ein apothekenpflichtige s Medikament - in der Regel eine brauchbare basisdemoktratische Meinungsvielfalt zustande. Ob man sich dann einer daraus ablesbarer Tendenzumeinung persönlich anschliessen möchte oder doch lieber den Argumenten seines Arztes, seines Nachbars oder seines Apothekers folgt, müsste m.E. in einer Demokratie jedem selbst überlassen bleiben.
Die offenbar avisierte Gängelung nun auch noch von User-Foren durch staatliche Institutionen weckt bei mir jedenfalls den starken Verdacht, dass hier Lobbygruppen die Finger im Spiel haben. |
|
| Nach oben |
|
|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|