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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7645
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Verfasst am: 7.Okt 2008 19:13 Titel: "Baader Meinhof Komplex"- Bundesverdienstkreuz zur |
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Die Witwe des 1977 von RAF-Terroristen erschossenen Bankiers Jürgen Ponto reagiert empört auf den Kinofilm "Der Baader-Meinhof-Komplex".
Die 79-jährige Ignes Ponto schickte ihr Bundesverdienstkreuz aus Protest dem Bundespräsidenten zurück, wie ihre Tochter Corinna → Welt Online sagte. Die Musikerin erhielt das Bundesverdienstkreuz 1988 unter anderem für die Gründung und Begleitung der "Bundesbegegnung 'Schulen musizieren'".
Die Ponto-Familie kritisiert vor allem die Darstellung der Ermordung des Bankiers. Daran sei "so gut wie alles falsch", sagte Corinna Ponto. "Während man sich anderswo bis zu korrekten Fahrzeug-Kennzeichen zu den historischen Details bekennt, verfährt man in dieser Szene frei nach Fantasie, was Haus, Interieur und Geschehen angeht.
Von dem RAF-Attentat auf meinen Vater gab es bisher keine Bilder. Das war für uns immer ein gewisser Trost und auch ein Schutz. Diese falsche Überschreitung der Film-Version ins Private empfinde ich als besondere Perfidie."
Die Mutter habe sprachlos die verfälschte, öffentlich dargebotene filmische Hinrichtung ihres Mannes in vielen verschiedenen Programmen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten erlebt.
"Ihr und uns, einschließlich der noch sehr jungen Familienmitglieder, wurde zugemutet, als unvorbereitete Zuschauer die Szene dieses filmisch inszenierten Attentats ertragen zu müssen - als Vermarktungs-Thriller, unkommentiert, sogar hin und wieder angeregt angekündigt unter dem Motto 'Let's go Oscar'", kritisierte Corinna Ponto.
Sie sprach von einer neuen Stufe öffentlicher Demütigungen.
"Hier werden die Menschenwürde meiner Mutter und der ganzen Familie in ihrem Kern getroffen sowie Pietät und Andenken eines Toten in geschmacklosester Weise verletzt", sagte die Tochter.
Seit Jahrzehnten vermöge es die Bundesrepublik nicht, den Opfern der RAF eine Gedenktafel zu widmen, kritisiert die Familie laut Welt Online.
Statt Aufklärung zu betreiben, etwa über die Erforschung des von der DDR unterstützten Terrorismus, teilfinanziere der Staat mittels öffentlich-rechtlicher Anstalten und den Filmförderfonds "diesen trickreich unhistorischen und gefährlich auch zur Gewalt verführenden Film und fördert ihn damit auch ideell", kritisierte Corinna Ponto.
Das Interview führte die Publizistin Bettina Röhl, die Tochter der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof ist. |
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cashinfo Pathfinder
Anmeldungsdatum: 11.03.2005 Beiträge: 368 Wohnort: Europa - mitten drin
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Verfasst am: 8.Okt 2008 10:39 Titel: ... |
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Ich halte es auch für aberwitzig einen solchen film zu bringen. Die Zeit ist einfach nicht reif für die Wahrheit und ganz sicher stellt dieser Film nur eine Studie dar -- die wirklichen Zusammenhänge können heute noch nicht abgebildet werden --- und ohne die tatsächlichen Hintergründe ist dieser Film tatsächlich so wie im Beitrag vor mir beschrieben :
**Kopfschüttelnd **
Grüsse |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 4420
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Verfasst am: 25.Nov 2008 6:01 Titel: |
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"Landshut"-Pilot gibt Bundesverdienstkreuz zurück
Aus Protest gegen die bevorstehende Haftentlassung des RAF-Terroristen Christian Klar will der Co-Pilot des 1977 entführten Flugzeugs "Landshut", Jürgen Vietor, sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben. Vietor ist bei weitem nicht der Einzige, der die Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart scharf kritisiert. >> weiter WELT
Der RAF-Terrorist Christian Klar wird im Januar nach Ablauf der Mindesthaftzeit aus dem Gefängnis entlassen. Für Jürgen Vietor, Co-Pilot der 1977 entführten "Landshut", ein Skandal. Als Reaktion gibt er sein Bundesverdienstkreuz zurück. WELT ONLINE sagte der 66-Jährige, warum er diesen Schritt wählte |
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cashinfo Pathfinder
Anmeldungsdatum: 11.03.2005 Beiträge: 368 Wohnort: Europa - mitten drin
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Verfasst am: 25.Nov 2008 11:58 Titel: ... |
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Das wir uns nicht falsch verstehen --- ich habe auch bauchschmerzen bei dem gedanken ! ABER ... solange wir ein rechtsstaat sind, muss das in ordnung gehen --- ich kenne das genaue urteil nicht --- offensichtlich gab es damals keine sicherheitsverwahrung --- also ist es so wie es ist ! Was sollen die toten amis , die zu unrecht zum tode verurteilt waren , dazu sagen ?
Rechtsstaat muss sein --- wird es willkür, dann ist mit recht nichts mehr drin !
Und das, das wäre dann sehr undemkratisch ---und dieser trend setzt sich nicht zuletzt heute gerade wirtschaftlich durch
Wohin das führt kann ich nur ahnen --- aber eines weiss ich ; die mehrheit der hier lesenden hat davon nicht wirklich ahnung !!!!
Grüsse |
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preusse Specialist
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 236
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Verfasst am: 25.Nov 2008 20:27 Titel: |
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| Vietor ist bei weitem nicht der Einzige, der die Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart scharf kritisiert |
die entscheidung ist nicht zu kritisieren.
bestenfalls die grundlage.
zu entscheiden war juristisch nur ein umstand, geht von ihm weiter gefahr aus.
ja oder nein.
bei nein hat er ein juristisches recht auf entlassung.
die gutachter meinten nein.
deshalb bleibt aber ein verbrecher ein verbrecher.
das ist keine moralische absolution. es ist der moralstandard der gesellschft.
die richter haben dem entsprochen.
preusse |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 4420
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Verfasst am: 27.Nov 2008 12:15 Titel: |
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| Zitat: |
Ein Recht auf Rache gibt es nicht
.. Die Hinterbliebenen der Mordopfer der RAF können es nicht ertragen, dass nun auch Christian Klar nach 26 Jahren der Haft wieder auf freien Fuß kommt. Ihnen und den seinerzeit in Mogadischu befreiten Geiseln, die nun protestieren, gehört gewiss alle geziemende Empathie – kein Verständnis verdienen allerdings jene Politiker und Publizisten, die mit den Gefühlen der Opfer Schindluder treiben, anstatt aufzuklären. In der Tat: Es bleibt >> weiter >> DIE ZEIT / Robert Leicht |
Christian Georg Alfred Klar (* 20. Mai 1952 in Freiburg im Breisgau)
Er ist wegen gemeinschaftlich verübten, neunfachen Mordes und elffachen Mordversuchs rechtskräftig verurteilt.
Quelle: WIKIPEDIA
* in anderen Ländern wird jeder Mord mit einer Strafe geahndet
(bedeutet = 9 Morde = 9 Mal Lebenslänglich)
* in Deutschland gibt es die Strafzusammenfassung
(würde man die Strafe aufteilen - bedeutet das 9 Morde - zu je 2,8 Jahre) |
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