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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4948 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 11.Feb 2005 17:54 Titel: Betrug, Diebstahl, Erpressung - jetzt auch online |
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Für Leser der Gomopa.net Foren nichts neues.
Betrüger und Erpresser nutzen das Internet. Oft Bandenmässig organisiert. Unternehmen werden erfunden, Firmenstrukturen verschleiert. Es lässt sich leicht fälschen, Spuren verwischen, Server im Ausland genutzt. Das Internet als Mittel für Erpressung, Denunzierung und Rufmord - dubiose Gestalten nutzen diesen Weg. Das Auftreten erfolgt anonym. Die Betrüger nennen sich dann auch mal "Burnett" "Insider" "Secret Informant" "Sven Morawitz" "Thomas Deus" "Conrad Krah" "Eugen LUFT" - Vorsicht wenn Ihnen diese Gestalten begegnen!
| Zitat: |
Moderne Verbrecher betrügen per E-Mail, zerstören mit Viren unsere wichtigsten Daten, stehlen unsere Identität. In der ersten europaweiten Studie zur Internetkriminalität schlägt das Sicherheits-Unternehmen McAfee Alarm: Die Kriminellen sind längst keine einsamen Hacker mehr, die in Kellerräumen hocken – sondern straff organisierte Banden erobern das Netz!
Ein großes deutsches Unternehmen erhielt kürzlich eine eindeutige E-Mail: „Wir haben einen Angriff auf Ihre Firmen-Internetseite gestartet. Uns stehen noch 50 Mal größere Kapazitäten zur Verfügung. Zahlen Sie 25 000 Euro – oder wir legen Sie lahm.“ Das Unternehmen zahlt, die eingeschaltete Polizei ist machtlos, der Erpresser ist längst abgetaucht.
In Deutschland zuständig für Internet-Kriminalität sind das BKA und die ZaRD (Zentrale anlaßunabhängige Recherche in Datennetzen). Gegen die Banden im Netz sind beide Stellen machtlos.
Fazit der Studie: „Erschreckenderweise haben weder das BKA noch die ZaRD ein Konzept bezüglich des Vorgehens und der Entwicklung des organisierten Verbrechens im Internet. Beide Behörden reagieren offenbar nur langsam auf die neuen Bedrohungen und erfassen erst jetzt die Bedeutung längst etablierter Formen der Internetkriminalität.“ |
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mlm-aktuell.de Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2005 Beiträge: 51 Wohnort: nördlich von Berlin
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Verfasst am: 11.Feb 2005 21:44 Titel: |
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Das Internet boomt - und die Mafia freut sich
Die Mafia wäscht Schwarzgeld in Höhe von mehreren Milliarden Dollar unentdeckt über das Internet, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian. Das Blatt bezieht sich dabei auf einen Report der italienischen Finanzpolizei. Danach lasse die Mafia gigantische Summen im Internet verschwinden und als Firmenbeteiligungen und Aktienkäufe wieder auftauchen. Dies löse sogar Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten aus. Ungewöhnliche Sprünge bei den Aktienkursen und selbst das Auf und Ab des Euro führen Börsenexperten unter anderem auf Transaktionen der "Ehrenwerten Gesellschaft" über das Internet zurück, heißt es in dem Bericht des Guardian.
Staatsanwälte und Polizei in Sizilien stolperten über eine illegale Transaktion im Wert von 528 Millionen US-Dollar. Diese ist nach Ansicht der italienischen Behörden Teil einer internationalen Operation, um Mafia-Schwarzgeld in legale Besitztümer umzuwandeln. Mafia-Experten gehen davon aus, dass die neuen Techniken des E-Commerce die verborgenen Schätze der Mafia im Wert steigen lassen und das Risiko der Organisation minimieren: "Das Internet ist eine mächtige Waffe. Es eliminiert den Zwischenhändler. Es gibt keine Notwendigkeit mehr, korrupte Bankiers zu finden", kommentierte Professor Mario Centorrino von der Universität in Messina, Sizilien.
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/7247
Rumänische Mafia betrügt eBay-Kunden um Millionen
Kunden des weltweit führenden Internet-Auktionshaus eBay werden zunehmend Opfer von Betrügerbanden. Mit Scheinangeboten, fingierten eBay-Webseiten und gefälschten E-Mails an Nutzer der Online- Handelsplattform macht dabei vor allem eine aus Rumänien operierende Bande Kasse. Alleine in Deutschland werden monatlich bis zu 200 eBay-Kunden auf diese Weise um ihr Geld gebracht, schätzt ein von der 'Berliner Zeitung' (Samstagsausgabe) befragter Internet-Betrugs-Spezialist, der aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden kann. Einzelne Geprellte seien um bis zu 20.000 Euro erleichtert worden, erklärte der Experte weiter. Jeden Monat dürften so mindestens 100.000 Euro von deutschen eBay-Kunden in die Taschen eines internationalen Verbrecher-Syndikats fließen.
Obwohl sich die Spur des Geldes zumeist bis in die rumänische Hauptstadt Bukarest verfolgen lässt, ist man bei eBay und den Strafverfolgungsbehörden weitgehend machtlos: Seit fast einem Jahr treibt die so genannte Rumänen-Mafia inzwischen ihr Unwesen auf den Web-Plattformen des Auktionshauses - selbst der geballte Einsatz der US-Bundespolizei FBI, des US- Geheimdienstes Secret Service, von deutschen und rumänischen Ermittlern sorgte bisher nur für wenige Festnahmen.
Seit Februar 2003 haben sich deutsche eBay-Nutzer rund 4.500-mal alleine mit Hinweisen auf wahrscheinlich betrügerische Angebote und Debattenbeiträgen zur Rumänen-Mafia an einem eBay- Online-Forum beteiligt.
eBay weist Kritiken zurück, nach denen der Anteil betrügerischer Transaktionen deutlich gesenkt werden könne, wenn das Unternehmen schneller auf Betrugshinweise seiner Nutzer reagieren würde. Man habe sich nichts vorzuwerfen. Schließlich werde allen Nutzern ständig geraten, Geschäfte nur über die sicheren Internet-Seiten von eBay abzuschließen. "Der Anteil betrügerischer Transaktionen auf dem deutschen eBay-Marktplatz liegt bei deutlich unter einem Prozent", sagte der Sprecher von eBay Deutschland, Joachim Güntert. Inzwischen würden weltweit 800 Mitarbeiter im Bereich Sicherheit bei eBay arbeiten, so der Firmensprecher weiter; 100 davon in Deutschland.
Quelle: de.internet.com
Anmerkungen: Bei dem zitierten Internet-Betrugs-Spezialisten handelt es sich um Burkhard M., Lesern des Forum Sicherheit als bubu.m bekannt und seit der eBay-Live! Träger des ersten deutschen eBay-Community-Award. Der Bericht beruht auf einem Artikel in der Berliner Zeitung. Die von eBay-Sprecher Joachim Guentert erwähnten 100 Mitarbeiter im Bereich Sicherheit sind nur zu einem Bruchteil mit Betrugsdelikten befasst und vertraut, die meisten beschäftigen sich mit dem Sperren von Pusher-Accounts.
Quelle: http://www.wortfilter.de/News/news473.html
Milliarden von Spam-Mails bedrohen das Internet / Zwei Drittel sind Betrüger
Internet-Unternehmen, Werbewirtschaft und Justizbehörden sind angesichts des rasanten Spam-Wachstums alarmiert. "Hinter zwei Dritteln der Spam-Mails stecken Betrüger. Sie machen das seriöse E-Mail-Marketing kaputt", sagte der Unternehmensberater Torsten Schwarz beim ersten deutschen Anti-Spam-Kongreß in Usingen. Oft haben die Spammer das Ziel, den Nutzern sogenannte 0190-Dialer auf die Festplatte zu kopieren, die unbemerkt sehr teure Internet-Verbindungen herstellen. Auch teure Faxabrufdienste oder Raubkopien bekannter Software werden angepriesen.
Der Grund für die Spam-Flut liege in den geringen Kosten der E-Mail-Werbung. "Spam ist billig. Der Preis für 1000 Werbekontakte (TKP) beträgt bei der E-Mail nur einen Bruchteil der Kosten, die für Telefon- oder Briefwerbung anfallen", rechnet Schwarz vor. Obwohl die meisten Internet-Nutzer den Großteil der unerwünschten Mails ungelesen löschen, fallen immer noch genügend unerfahrene Surfer auf Werbebotschaften wie "Bikini Zone" oder "Viagra overnight" herein. "Selbst bei extrem geringen Antwortraten erwirtschaften die Spam-Versender noch Gewinne", hat Joachim Hofmann, Geschäftsführer des E-Mail-Dienstleisters GMX, beobachtet.
Quelle: http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~EC1A853D786954C2CAC7E49104FF8A62F~ATpl~Ecommon~Scontent.html |
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