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Big Google is watching you!

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Goodman
*** Consulter ***


Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5416

BeitragVerfasst am: 19.Aug 2003 6:47    Titel: Big Google is watching you! Antworten mit Zitat

Wer sich im Internet bewegt, hinterlässt unweigerlich seine Spuren. Jeder Klick kann auf der anderen Seite nachvollzogen werden. Sogar der eigene Browser (das Programm, mit dem man die Internet-Seiten aufruft) ist sehr auskunftsfreudig. Er teilt zum Beispiel jeder Internetseite, die man aufsucht - im sogenannten Referer - mit, welche Seite man zuvor besucht hat.

Auf diese Weise erfahren die Betreiber einer Homepage, mit welchen Suchbegriffen die Seite bei der Suchmaschine gefunden wurde.Diese Information ist, solange sie nicht mit einem bestimmten Computer und damit mit einer bestimmten Person verbunden ist, harmlos. Doch nicht nur die sehr populäre Suchmaschine Google erlaubt sich, auf unserem Computer ein sogenanntes Cookie zu hinterlassen, mit dessen Hilfe die Suchmaschine den Suchenden wiedererkennt. Sie ist auch in der Lage, alle von einem Computer jemals gesuchten Begriffe zu speichern.

Das besondere an den Cookies, die Google verteilt, ist, dass sie unsterblich sind. Ein Cookie wird normalerweise nur für eine Sitzung oder höchstens für ein paar Wochen gespeichert, danach verfällt er. Doch Google erlaubt sich, auf unserem Computern Cookies zu hinterlassen, die erst im Jahre 2038 verfallen. Warum? Es gibt keinen Grund für eine Suchmaschine, einen so langlebigen Cookie zu speichern. Die einzige vernünftige Erklärung für ein solches Vorgehen ist, dass hier beabsichtigt wird, sogenannnte Profile von allen Besuchern anzulegen, in denen festgehalten wird, wofür sich derjenige interessiert.

Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, dass gewisse Geheimdienste grosses, um nicht zu sagen sehr grosses Interesse an diesen Daten haben. Dies gilt ganz besonders, seit sich amerikanische Dienste die «total information awareness» auf die Fahnen geschrieben haben, was nicht weniger bedeutet, als dass man alle verfügbaren Informationen speichern möchte. Doch Google geht noch einen Schritt weiter, der wirklich dreist ist. Die Rede ist von der sogenannten Google- Toolbar, die sich jeder Benutzer auf seinem Browser installieren kann und die das Suchen bei Google erleichtern soll.

Es handelt sich um ein aktives Programm, das direkt auf dem heimischen Rechner installiert wird und sogar ohne Wissen des Benutzers von Google ausgetauscht werden kann. Neben der «Hilfe» beim Suchen und dem Anzeigen des sogenannten PageRank fungiert die Toolbar als «Informeller Mitarbeiter» von Google. Bei jedem Klick, den der Nutzer von Stund an tätigt, wird ein kleines Datenpaket auf die Reise zu den 15000 Red-hat-Linux-Computern von Google geschickt, das dort nicht nur mitteilt, welche Adresse angeklickt wurde, sondern auch gleich das dazugehörige Cookie, also die Identifizierung des Computers, meldet. So entsteht in kurzer Zeit geradezu ein Persönlichkeitsprofil des Nutzers.

Warum macht Google das? Normalerweise stehen bei der Vergabe von Cookies kommerzielle Interessen im Vordergrund. Man möchte möglichst viel über den Nutzer erfahren, um ihm noch weitere Produkte anbieten zu können. Doch bei Google geht diese Vermutung fehl, denn Google lebt nicht von Werbung. Die Seite ist weiss wie Schnee. Es besteht die Möglichkeit, daß Google, den Geheimdiensten gegen Bezahlung den Echtzeit-Zugriff auf 150 Millionen Fragen aus aller Welt gewährt. Dies ist technologisch leicht zu bewerkstelligen. Google finanziert sich angeblich aus den sogenannten gesponserten Links. Das sind Links, für die Firmen Geld bezahlen, damit ihre Internetseiten bei der Suche nach bestimmten Stichwörtern rechts neben den normalen Suchergebnissen erscheinen.

Daneben verkauft Google seine Suchdienste an Firmen, die mit Hilfe von Google ihre eigene Site durchsuchen. Zahlen hat das Unternehmen aber noch nicht veröffentlicht. Interessant ist auch, dass Google nicht an der Börse notiert ist. Was wohl damit zu erklären ist, dass dann die Finanzen offengelegt werden müssten. Die beiden wichtigsten Kapitalgeber von Google, Kleiner Perkins und Sequoia Capital, haben Verbindungen zur Bush-Administration. Partner von Kleiner Perkins ist Floyd Kvamme, der dem «High Tech Advisory Committee» von George W. Bush angehört. Der Sohn von Floyd Kvamme, Mark Kvamme, ist Partner des anderen Geldgebers von Google Squoia Capital. Er hat persönliche Kontakte zu Donald Rumsfeld.

Mindestens ein leitender Mitarbeiter von Google, Matt Cutts, hat zumindest früher für die NSA (National Security Agency) gearbeitet. Ein Blick in die Stellenanzeigen von Google zeigt, dass regelmässig Computerfachleute gesucht werden, die eine «Government Top Security Clearance (TS/SCI)» haben (Quelle: google.thelink.net /jobs/eng.html). Also eine Sicherheitsüberprüfung durch die Regierung der höchsten Stufe. TS/SCI steht für «Top Secret/Sensitive compartmented Information».

Was kann man gegen die Überwachung durch Google tun? Das eingangs erwähnte Problem der Weitergabe der zuletzt besuchten Internetseite kann umgangen werden, indem man einen Browser verwendet, der keinen oder einen falschen Referer versendet. Zur Zeit gibt es zwei Browser, die dazu in der Lage sind: der Mozilla-Browser Beonex, den man kostenlos unter www.beonex.com beziehen kann, und der Opera-Browser, der entweder für 39$ unter www.opera.com erstanden werden kann oder kostenlos, aber mit Werbeeinblendungen, unter der gleichen Adresse erhältlich ist.

Für die Suche bei Google sollte man folgendes beachten: Auf keinen Fall die Google-Toolbar installieren! Ausserdem sollte man das Speichern von Cookies untersagen. Die meisten Browser lassen sich unter «Einstellungen» - «Sicherheit» - «Cookies» so einstellen, dass überhaupt keine Cookies mehr angenommen werden oder dass der Browser immer, wenn ein Cookie gespeichert werden soll, den Benutzer fragt, ob er damit einverstanden ist. Diese Frage sollte man dann beim Besuch von Suchmaschinen grundsätzlich verneinen.

An dieser Stelle kann man auch bereits gespeicherte Cookies löschen. Ausserdem kann man natürlich überlegen, ob man auf eine andere Suchmaschine ausweicht, zum Beispiel Lycos oder Yahoo. Allerdings werden auch diese Suchmaschinen versuchen, einen Cookie zu hinterlegen, der zwar nicht ganz so unsterblich ist wie der von Google, aber auch einige Jahre auf dem Computer bleibt.

Na denn...
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Pater Brown
Specialist


Anmeldungsdatum: 22.05.2003
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 19.Aug 2003 7:28    Titel: Antworten mit Zitat

Grüß Gott beinander,

sehr interessant zu lesen. Besonders für den der weis, wie man das alles
um- und unterlaufen kann, Langzeit-Cookies wieder vom System entfernt
und andere Spywares auf seinem Rechner ausfindig macht und cancelt.
Nun denn.

Ich habe mich entschlossen nicht näher darauf einzugehen, zumal ein der-
artiger Beitrag kein Interesse beim Leser erweckt. Und wer will schon gerne
und mit Absicht langweilen. Schöner Beitrag 'Goodman', wirklich.
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karlo1417
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.07.2003
Beiträge: 274
Wohnort: heute hier, morgen dort

BeitragVerfasst am: 26.Aug 2003 7:03    Titel: und was ist ... Antworten mit Zitat

... mit dem googletranslater der auch im forum empfohlen wurde ? da wird doch dann bestimmt auch alles "begutachtet" was man tut.
diese zwei beiträge "beißen" sich doch gegenseitig, oder nicht !?
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axko
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.09.2003
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 3.Sep 2003 18:33    Titel: Spione auf der Festplatte Antworten mit Zitat

Hallo,

eigentlich lese ich ja lieber die vielen Artikel und amüsiere mich darüber wie hier viele versuchen andere blass aussehen zu lassen. Interessante Persönlichkeitsstudien.

Aber zum Thema von Goodman ist wirklich zu sagen, Achtung!
Viele Internetuser wissen wirklich nicht, was alles auf Ihren Festplatten so gespeichert wird. Da sind übrigens viele Cookies noch harmlos. Es gibt sehr viele Internetseiten, die ganze Spionage Programme installieren und auch verschiedene Softwarehersteller schrecken nicht davor zurück den Internetuser auszuspionieren. Mittlerweile gibt es sogar Programme, welche sich unbemerkt installieren, völlig unbemerkt und unentdeckt im Hintergrund operieren und dabei alle Computeraktivitäten aufzeichen. Zum Beispiel wird jeder Tastenclick registriert. Somit lassen sich Webseiten und Kennwörter, Kreditkartennummern und andere sensiblen Informationen beschaffen. Geworben wird teilweise sogar für solche Programme, damit man z.B. seine Ehefrau überwachen kann. Na wem's gefällt. Solange einer auch nur seine Ehefrau damit überwacht, mag es ja noch recht harmos sein, aber es soll böse Buben geben die solcherlei Software für andere Zwecke nutzen.

Wenn unser lieber Pater Brown sich mit all diesen Dingen auskennt, so ist das gut und schön für Ihn und er weiss sich zu schützen, aber sind wir ehrlich der Durchschnittsuser kennt sich nicht so genau aus, viele sind froh wenn sie es schaffen eine Internetseite aufzurufen, das Gefühl "ich bin drin, na das war ja einfach" ist wohl vielen nicht ganz unbekannt.

Also war der Beitrag von Goodman schon richtig, ich möchte diesen nur in sofern ergänzen, dass es eben nicht nur einzelne Firmen wie Google gibt die uns versuchen auszuspionieren sondern unzählige wie oben erwähnt.

Deshalb hier mein Rat: Unter http://lavasoft.element5.com/german/software/adaware/
die neueste und kostenlose Software runterladen installieren und ausführen. Sie werden erschrecken, wie viele Spionageprogramme auf Ihrer Festplatte liegen.

Zum Abschluss sei erwähnt, das die Nutzung eines anonymen Proxy Servers hier auch gute Dienste leistet. Mitlerweile gibt es weltweit Anbieter von absulut anonymen Proxies wo nicht mal mehr der Proxy etreiber Ihre Identität kennt. Wer also auf Nummer Sicher gehen will sollte solche Proxies nutzen. Und wenn es nur für den Besuch der Seiten ist die angeblich ja niemand besucht, die aber die größten Umsätze im Internet generieren.

Also damit wir alle sicherer Serven, nicht so gutgläubig durchs Netz!
Schönen Tag noch
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Pater Brown
Specialist


Anmeldungsdatum: 22.05.2003
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 3.Sep 2003 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Grüß Gott beinander,

sehr erfrischend zu lesen, wenn auch mit gewissen Vorbehalten. Wenn sich
(Internet)-User absichtlich für dumm verkaufen lassen, ist es ihr eigenes
Geschick, herrscht doch in diesem Lande Bildungsfreiheit. Nun denn.

Wer sich nicht mit Spyware und/oder Langzeitcookies auskennt, sollte auch
von Lavasoft (AdAware) die Finger lassen. Es sei denn, man installiert ger-
ne gewisse Softwares neu, zumal Lavasoft auch die Caches der P2P's ele-
miniert, so man sich auf die 'Automatik' verlässt. Hier wäre der Finger auf
der F2-Taste einmal mehr zuhause.
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axko
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.09.2003
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 3.Sep 2003 20:52    Titel: eigenes Geschick? Antworten mit Zitat

Lieber Pater Brown,

da sind wir aber gar etwas unchristlich, so kennt man Sie ja gar nicht.

Zitat: Wenn sich (Internet)-User absichtlich für dumm verkaufen lassen, ist es ihr eigenes Geschick, herrscht doch in diesem Lande Bildungsfreiheit

Wofür haben wir dann denn dieses Forum?? Doch wohl um uns gegenseitig zu helfen und vor bösen Buben zu schützen, sonst könnte man ja in Erweiterung Ihres Ausspruchs auch sagen, wenn sich jemand von einem Betrüger abzocken lässt und für dumm verkaufen, so ist es sein eigenes Geschick.

Tut "man" aber nicht sondern informiert sich zum Beispiel hier, eben wegen der angesprochenen Bildungsfreiheit. Selbiges trifft dann aber auch auf den unerfahrenen Internetuser zu, auch der will sich eventuell informieren, könnte er aber nicht, wenn alle sagen "Ich kenn mich aus" wenn er sich nicht auskennt, sein Geschick, wie soll er denn dann an die besagte Bildung kommen? Wenn alle diese Meinung vertreten würden, würde ja niemand mehr jemanden "weiterbilden" und somit hätte er gar keine Chance sich zu bilden. Wenn er diese aber nicht hat, was nutzt ihm dann besagte Bildungsfreiheit.

Sind wir also nicht alle etwas verantwortlich für unsere Brüder und Schwestern? Ich denke ja. Und sei es aus Nächstenliebe, die ist nämlich auch hübsch hässlich.

In diesem Sinne: Gebe und dir wird gegeben!
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Pater Brown
Specialist


Anmeldungsdatum: 22.05.2003
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 4.Sep 2003 9:29    Titel: Antworten mit Zitat

Grüß Gott beinander,

Natürlich sollte sich ein derart strukturiertes Forum wie dieses hier
aus ’Geben und Nehmen’ zusammensetzen können. Nun denn.

An folgendem Beispiel wird jedoch klar, was den Kern meiner Aus-
sage, hinsichtlich herrschender Bildungsfreiheit angeht: LOVESAN.

“Dieser Virus schleuste sich über einen Port ins System, der nicht
abgesichert war...“, so die Horrormeldungen, sehr plakativ und be-
ängstigend. Richtig war jedoch, dass sich der Virus nur dann über
den ungesicherten Port einschleichen konnte, so kein aktuelles SP
vorlag, bzw. installiert war. Was versteht der User nun unter dem
Wort ’aktuell’? Eine Version etwa, die schon 6 Monate zurückliegt?

Nein – das kann’s nicht sein. Die Service-Packs kündigen sich, bei
einigermaßen gescheiter Installation des Betriebssystems, über ei-
nen Scheduler automatisch an, sobald man online ist und fordern
zur Installation auf. Man muss nur auf zwei Button klicken und alles
andere geschieht automatisiert. Und das Tollste daran, man erhält
die SP’s gratis.

Was aber macht der User. Er cancelt das Update und geht nicht
zur Microsoftseite, um dort sein System auf den Stand der Dinge
bringen zu lassen. Man fragt sich jetzt warum. Weil das von ihm
benutzte Betriebssystem nicht offiziell erworben wurde und er
Glaubens ist, dass sobald er die Seiten von Microsoft zwecks Up-
date aufsucht, er wegen Missbrauchs und illegaler Benutzung
einer Software belangt werden kann. Seine Software ist also nicht
auf ihn selbst registriert.

Er bekam sie vom Nachbarn, vom Kumpel, von gottweis woher.
Der eigentliche Besitzer hat die Software aber auch nicht regis-
trieren lassen. Ergo – die Software ist unregistriert. Frage: wie
kann ein User die Ansicht vertreten, dass er bei Betreten der Mi-
crosoftseiten ’durchleuchtet’ würde, wenn die von ihm genutzte
Software nirgends registriert ist und er deshalb jede Art von Up-
date cancelt?

Und selbst bei Firmen, wie man den Medien entnehmen konnte,
brachen die Netze zusammen, weil das aktuellste Update nicht
installiert war. Beim Klang derartiger Meldungen, zeichnet sich
völliges Unverständnis auf meinem Gesicht ab. Machen Sie doch
selbst einmal den Test und klicken bei Ihrem Browser (IE) auf
EXTRAS und dann auf -> Windows Update. Schauen Sie auf die
Daten der Updates und Patches und dann auf das heutige Datum.
Mehr muss man wohl nicht sagen.

Genau hier ist der Punkt erreicht, wo der Hacker ansetzt. Er weis,
dass dieses Dilemma und die Unaufgeklärtheit, die bange Unsich-
erheit beim User vorherrscht und geht entsprechend vor. User mit
SP3 und SP4 auf dem System, mussten sich vor LOVESAN nicht
fürchten, weil diese Packs den Port sicherten und das System so-
mit sicher war.

Oder anders gesagt:
was nützen all die schlauen Hinweise und Tipps für User, wenn
er sie nicht liest, nicht beachtet und lieber dem ’pfiffigen’ Nach-
barn glaubt.

Summieren wir die Fakten an einem anderen Beispiel:
ein Autofahrer bekommt über seinen Board-Computer den Hin-
weis zur fälligen Inspektion. Er missachtet den Hinweis, wie
auch den nächsten und nächsten usw. Die Inspektion und sämt-
liche Materialien wären gratis. Nein – er lässt es drauf ankommen
und nachher ist das Jammern groß.

Zum Schluss.
Angesichts der Länge des Beitrages werden ihn einige User wieder
zuklappen, bevor sie diese Zeilen erreicht haben. Warum? No Sex,
no crime, reine Information. So viel zum Thema Bildungsfreiheit.
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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 4.Sep 2003 10:15    Titel: aber, aber, Antworten mit Zitat

lieber Pater Brown...

Zitat:
Zum Schluss.
Angesichts der Länge des Beitrages werden ihn einige User wieder
zuklappen, bevor sie diese Zeilen erreicht haben. Warum? No Sex,
no crime, reine Information. So viel zum Thema Bildungsfreiheit.

Nehmen Sie sich doch vieles nicht zu sehr zu Herzen...

Es ist einfach immer wieder schön, Ihren Beiträgen zu folgen.

Peter Wilhelm
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Pater Brown
Specialist


Anmeldungsdatum: 22.05.2003
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 4.Sep 2003 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Grüß Gott beinander,

fahren wir doch mit einer Grundsätzlichkeit fort. Nun denn.

Das Gros der WWW-User bestreitet eine – sagen wir mal – un-
gewollte Club-Zugehörigkeit. Diese teilt sich in die ’Clubs’ AOL
und T-Online. Die Frage war nach der Grundsätzlichkeit. Ist es
ergo grundsätzlich erforderlich oder von Sinn, sich einem der
beiden genannten ’Clubs’ anzuschließen, nur um ins Internet
zu kommen? Eher nicht.

Viele meiner Bekannten und Verwandten schleppen ihre PC’s zu
mir, wenn sie kränkeln. Auch neue Rechner befinden sich unter
den Patienten. Mit staunenden Augen stehen die stolzen Besitzer
daneben und können kaum glauben, dass man binnen 2 Minuten
einen Call-by-Call-Zugang installiert hat, der den Clubaufenthalt
in Frage zu stellen vermag.

Wir stellen fest:
auf dem Rechner befindet sich mitgeliefert und somit gratis ein
Browser. Ebenso befindet sich dort ein Tool, um neue DFÜ-Ver-
bindungen herzustellen. Wo wäre also hier die Aufgabenstellung?
Auch hier trifft die Analogie zu ’Zeit ist Geld’ vollends zu. Denn
die monatlichen Kosten, zur Begleichung einer ’Mitgliedschaft’
entfielen gänzlich, hätte man vorher einen Fachmann konsultiert.

“Und die Emailadresse...?“ werden nun einige fragen. Die erhalte
ich ebenfalls gratis von web.de, lycos.de oder unzähligen anderen
Anbietern. Danach hat man alles was man benötigt. Einen Inter-
netzugang, der nur dann Kosten verursacht, wenn man auch on-
line ist, eine Emailadresse gratis, mit allem drum und dran.

Frage: warum sind schon ?? Mio. User Mitglied bei AOL und gott-
weis wie viele bei T-Online, geben jeden Monat Geld für Leistung-
en aus, die man anderswo gratis erhält? Rechenkünstler? Igno-
ranten?

Ich mache niemanden ob seines Wissenstands Vorwürfe, so sich
auch oftmals das gleiche Gewand zeigt, welches hier zu tragen
wäre. Ich mache denjenigen dafür sogar verantwortlich. Trägt
nicht jeder die Vorantwortung für seine Entscheidungen selbst?
Doch – er tut es und so er sich als Geschäftsmann wähnt, muss
er auch damit rechnen und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Unsinnig ausgegebene Gelder in Betrieben und Abteilungen, füh-
ren nicht selten den Stempel eines inkompetenten Entscheidungs-
trägers im Schilde. Trifft man nicht zuletzt deshalb auf Firmene-
mails, die ein *.aol.com oder ein *.t-online.de vorweisen, sich
vor den Augen eines Profis jedoch eher naiv darzustellen vermögen!?

Denken wir weiter: [E-Mail anzeigen]. Eine Lachsalve
stürmt die Umgebung. [E-Mail anzeigen]. Was soll das? Anregung-
en zur Zwerchfellanimation? Hier werden Fachleute konsultiert
und auch die dazugehörige Internetseite stellt sich entsprechend
professionell dar.

Es ging also um Grundsätzlichkeiten und eine davon heißt stets:
suche einen Profi auf, wenn du nicht weiter kommst. Und das
kostet Geld. Diese Ausgaben scheuen doch die meisten und des-
halb wird ’es’ selbst in die Hand genommen. Was dabei heraus
kommt, ist jeden Tag irgendwo zu lesen.
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axko
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.09.2003
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 4.Sep 2003 15:25    Titel: alles richtig Antworten mit Zitat

Lieber Pater Brown,
grundsätzlich ja alles richtig was Sie schreiben. Nur folgt man Ihren Ausführungen kommt man nicht umhin den Gedankenschluss zu fassen, dass sich also ohnehin niemand wirklich bilden will. Das träfe aber auf alle Lebenslagen zu, oder? Nur dann führen wir uns hier im Forum selber ad absurdum. Wenn sich nämlich niemand bilden will, wozu schreiben dann hier Leute die etwas wissen, wenn es denn doch niemanden interessiert? Profilneurotiker?
Die Freude am eigenem geschriebenem Wort?

Ich sehe eigentlich auch einige Artikel, in denen Leute Rat und Hilfe suchen, und die sollte man doch geben.

Im übrigen teile ich nicht ganz Ihre Meinung was kostenlose Dienste angeht. Sicher kann ich alle umsonst bekommen, nur die Frage der Qualität spielt da auch eine Rolle. Ich persönlich würde als Unternehmer nie auf die Idee kommen, mir bei web.de oder hotmail eine email Adresse einzurichten oder mir irgendwo einen kostenloses Serverspace zu nehmen. Ersten sieht es für ein Unternehmen eigenartig aus, weil sich der User fragt, was ist das für ein Unternehmen, wenn die sich nicht einmal eine eigene Domain und einen Serverspace leisten können?

Zweitens zeugt auch ein wenig von Seriosität, wenn ein "Unternehmer" seine eigene registrierte Webadresse hat. Abgesehen mal davon, dass die meisten kostenlosen Webspace Angebote doch sehr eingeschränkte Funktionen haben, bei den meisten ist ja schon Fehlanzeige, wenn ich ein eigenes CGI haben möchte, von Datenbanken, Formmailern, SSL und anderen wichtigen Funktionen gar nicht zu reden.
Fazit: Manchmal muss man auch für etwas bezahlen. Ich lebe in Amerika und hier sagt man "You get what you pay for" und das trifft immer zu.

Sicherlich muss es nicht gerade AOL sein, da gibt es besseres und günstigeres, aber so ganz umsonst ist mir zu teuer. In Deutschland kommt aber dazu, das ja wohl die Telekom nur wenige Konkurenten hat, die einen Highspeed Zugang anbieten mit Flatrate, vieleich sieht man deshalb viele Firmen mit dem Zusatz @ t-online.
Und dann nehme ich lieber eine Flatrate bei t-online oder Arcor als einen call by call Anbieter, das wird in der Regel unter dem Strich nämlich teurer, es sei denn ich gehe täglich nur eine halbe Stunde ins net. Bei nur 2 Stunden ist die Flatrate schon günstiger.

Sie sehen also mein lieber Pater Brown, nicht jeder der @t-online führt muss grenzenlos dämlich sein, insofern ruft es bei mir nicht immer gleich eine Lachsalve hervor. Und die kosten für einen Internetanschluss denke ich sind nicht die Schuld für die meisten Firmenpleiten.

Sie als christlicher Würdenträger sollten sich vielleicht ein wenig mehr Toleranz für ihre Schäfchen zulegen. Das würde doch gerade Sie auszeichnen. Toleranz, Mitgefühl und Nächstenliebe, oder warum sind Sie "Geistlicher" geworden?

Gott sei mit Ihnen
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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 4.Sep 2003 18:41    Titel: jein... Antworten mit Zitat

Nun, lieber Pater...

erlauben Sie bitte, daß auch ich Unbedarfter meinen Kommentar zum Thema abgebe...

Zitat:
Grüß Gott beinander,

fahren wir doch mit einer Grundsätzlichkeit fort. Nun denn.

Das Gros der WWW-User bestreitet eine – sagen wir mal – un-
gewollte Club-Zugehörigkeit. Diese teilt sich in die ’Clubs’ AOL
und T-Online. Die Frage war nach der Grundsätzlichkeit. Ist es
ergo grundsätzlich erforderlich oder von Sinn, sich einem der
beiden genannten ’Clubs’ anzuschließen, nur um ins Internet
zu kommen? Eher nicht.

Nun, um überhaupt in's Net zu kommen, muß wohl grundsätzlich irgendeine Entscheidung getroffen werden...

Zitat:
Viele meiner Bekannten und Verwandten schleppen ihre PC’s zu
mir, wenn sie kränkeln. Auch neue Rechner befinden sich unter
den Patienten. Mit staunenden Augen stehen die stolzen Besitzer
daneben und können kaum glauben, dass man binnen 2 Minuten
einen Call-by-Call-Zugang installiert hat, der den Clubaufenthalt
in Frage zu stellen vermag.

Selbstredend! Aber das sind dann in der Regel Angebote, die u. U. eine gewisse Anzahl Freistunden (z. B. 2) enthalten, danach aber mit nicht unerheblichen Kosten pro Minute zu Buche schlagen...

Zitat:
Wir stellen fest:
auf dem Rechner befindet sich mitgeliefert und somit gratis ein
Browser. Ebenso befindet sich dort ein Tool, um neue DFÜ-Ver-
bindungen herzustellen. Wo wäre also hier die Aufgabenstellung?
Auch hier trifft die Analogie zu ’Zeit ist Geld’ vollends zu. Denn
die monatlichen Kosten, zur Begleichung einer ’Mitgliedschaft’
entfielen gänzlich, hätte man vorher einen Fachmann konsultiert.

s. bereits Obengesagtes...!

Zitat:
“Und die Emailadresse...?“ werden nun einige fragen. Die erhalte
ich ebenfalls gratis von web.de, lycos.de oder unzähligen anderen
Anbietern. Danach hat man alles was man benötigt. Einen Inter-
netzugang, der nur dann Kosten verursacht, wenn man auch on-
line ist, eine Emailadresse gratis, mit allem drum und dran.

Frage: warum sind schon ?? Mio. User Mitglied bei AOL und gott-
weis wie viele bei T-Online, geben jeden Monat Geld für Leistung-
en aus, die man anderswo gratis erhält? Rechenkünstler? Igno-
ranten?

Nein, sicherlich nicht...

Zitat:
Ich mache niemanden ob seines Wissenstands Vorwürfe, so sich
auch oftmals das gleiche Gewand zeigt, welches hier zu tragen
wäre. Ich mache denjenigen dafür sogar verantwortlich. Trägt
nicht jeder die Vorantwortung für seine Entscheidungen selbst?
Doch – er tut es und so er sich als Geschäftsmann wähnt, muss
er auch damit rechnen und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Unsinnig ausgegebene Gelder in Betrieben und Abteilungen, füh-
ren nicht selten den Stempel eines inkompetenten Entscheidungs-
trägers im Schilde. Trifft man nicht zuletzt deshalb auf Firmene-
mails, die ein *.aol.com oder ein *.t-online.de vorweisen, sich
vor den Augen eines Profis jedoch eher naiv darzustellen vermögen!?

Denken wir weiter: [E-Mail anzeigen]. Eine Lachsalve
stürmt die Umgebung. [E-Mail anzeigen]. Was soll das? Anregung-
en zur Zwerchfellanimation? Hier werden Fachleute konsultiert
und auch die dazugehörige Internetseite stellt sich entsprechend
professionell dar.

Es ging also um Grundsätzlichkeiten und eine davon heißt stets:
suche einen Profi auf, wenn du nicht weiter kommst. Und das
kostet Geld. Diese Ausgaben scheuen doch die meisten und des-
halb wird ’es’ selbst in die Hand genommen. Was dabei heraus
kommt, ist jeden Tag irgendwo zu lesen.

Nun denn (um einmal Ihre Worte zu gebrauchen...) ...
Das Net ist voll von Call by Call-Angeboten. Ein jeder mag sich das für ihn (oder sie) Zutreffende aussuchen...

Der sogenannte "Dauer-User" jedoch wird mit Sicherheit einen Vertrag schließen mit einem Unternehmen, welches u.a. eine Flat-Rate anbietet.
Dabei ist es unerheblich, ob der Rechner 24 Std. am Tag am Netz hängt - oder auch nicht.

In meiner eigenen Situation stellt sich das wie folgt dar:

Neben der Flat-Rate bei T-Online ist ein D-Link-Router installiert. Dieser ist so installiert worden (durch eine befreundete Internet-Firma), daß der Rechner nur noch eingeschaltet werden muß - und wir sind im Netz! Das freut vor allem meine drei Kinder lol - da ich selbst den größten Teil des Tages außer Haus bin.

Trotzalledem muß ich nicht - z. B. - mit einer T-Online-Adresse vertreten sein. In dem Moment, wo eine Site über die Denic registriert wird (über einen Provider selbstredend, der nicht T-Online heißen muß...), stehen in aller Regel auch ausreichend Mail-Konten zur Verfügung.

Das führt dann in aller Regel dazu, daß nicht nur blitzsauberes Web-Space zur Verfügung steht, sondern gleichzeitig auch "saubere" Adressen für den Mail-Verkehr (s. dazu beispielhaft meine Seiten...)

Peter Wilhelm
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Ronald
Insider


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beiträge: 781

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2005 13:10    Titel: Ist Google Gott? Antworten mit Zitat

ALLMäCHTIG UND ALLWISSEND*Was immer man sich fragen könnte, Google kennt bereits die Antwort.

Die Kritik: Suchmaschinen lenken die Aufmerksamkeit von Surfern. Nur was von ihnen angezeigt wird, ist anscheinend existent. Suchmaschinen erlangen somit eine außerordentliche kulturelle und insbesondere auch wirtschaftliche Macht. Einer Umfrage der Computerzeitschrift Chip zu Folge beachten drei Viertel aller Surfer lediglich die erste Seite der Trefferliste. Dass kommerzielle Anbieter genau dort auftauchen wollen, sollte also nicht verwundern. Für einen Reiseveranstalter oder Autoversicherer hängt der Geschäftserfolg im Internet einfach vom Ranking ab. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen ist bei Google allerdings der Kauf einer Rangfolge möglich. Weiterhin stehen die Anzeigen, deutlich markiert, am rechten Rand.

http://www.freitag.de/2005/20/05201201.php
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Relax
Specialist


Anmeldungsdatum: 03.05.2005
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2005 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nur der Vollständigkeit halber:
************************
Der a-squared Scanner erkennt seit dem letzten Update auch Tracking Cookies. Cookies sind kleine Informationsdateien, die vom Web-Browser (Internet Explorer, Firefox, etc.) auf Befehl einer besuchten Webseite auf Ihrem PC abgelegt werden können. Damit ist es möglich, daß Sie von einer Website bei einem erneuten Besuch automatisch wiedererkannt werden. Werbefirmen nutzen diesen Umstand gezielt aus, um Ihr Surfverhalten aufzuzeichnen. Werbebanner werden so gezielt auf Ihre Interessen zugeschnitten. Obwohl Cookies keine direkte Gefahr für die Sicherheit Ihres Computers darstellen, können sie dennoch unter Umständen Ihre Privatsphäre verletzen. Daher werden sie von a-squared nun auch erkannt und auf Wunsch entfernt.

a-squared Free Nutzer sollten regelmäßig die eingebaute Online-Update Funktion verwenden um das Programm zu aktualisieren.
a-squared Personal Nutzer mit aktivierter Auto-Update Funktion haben bereits den aktualisierten Scanner installiert.

Tipp: Führen Sie mindestens ein Mal pro Monat einen Komplett-Scan aller Festplatten-Laufwerke durch. Das neue online Demo-Video zeigt Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten Ihren PC von Malware befreien:
http://www.emsisoft.de/de/info/a2/scanner


Ihr a-squared Team
http://www.emsisoft.de
**********************

Bin damit sehr zufrieden,nutze auch SpyBot,Hijack this,und Anti-Vir Programm.
ALLE gratis( download) und effektiv


Gruß
Relax
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