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Bürgerlicher Ungehorsam

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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1176

BeitragVerfasst am: 23.März 2004 7:44    Titel: Bürgerlicher Ungehorsam Antworten mit Zitat

Ich rufe auf zum bürgerlichen Ungehorsam gegen behäbige Versorgungsmentalität von Amts wegen.
Sagt Oswald Metzger.

http://www.volksstimme.de/archiv/show_fullarticle.asp?AID=508323&Region=Welt&Template=FullArticle_lang&Zeitraum=week&Anzeigenregion=&Value1=metzger&Value2=
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solar
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 03.10.2003
Beiträge: 286
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 24.März 2004 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

@ tiffani
Da der link unleserlich war, hab ich das mal so reingesetzte hoffe du hast nichts dagegen, aber es geht uns alle an, denke ich mal.


Wider behäbige Versorgungsmentalität
Bürgerlicher Ungehorsam gegen Beamtenpensionen!


Oswald Metzger


Wer den Sumpf trocken legen will, darf nicht die Frösche fragen." Dieses Sprichwort passt bestens auch zur aktuellen Debatte um die üppigen Altersbezüge der Beamten. Die Entscheider darüber sitzen in den Parlamenten - darunter sehr viele Beamte. Die Parlamentarier wissen: Wenn es an die Beamtenversorgung geht, gibt es bald auch Diskussionen um die eigene Ruhestands-Überversorgung. Ich war selbst Abgeordneter und finde es obszön, dass ich nach acht Bundestagsjahren schon einen Versorgungsanspruch von knapp 2300 Euro ab 65 habe, ohne dass ich je einen Beitrags-Cent eingezahlt hätte. Dafür müsste ein Rentner 90 Jahre arbeiten!

Der Versorgungs-Skandal beschränkt sich aber nicht auf die Beamten-"Bundesliga". Das belegt eine jüngst veröffentlichte Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Berechnungen weisen zum Beispiel nach, dass ein Arbeitnehmer in der Wirtschaft im 65. Lebensjahr pro Jahr fast 18000 Euro mehr verdienen müsste als ein A-6-Beamter, um eine identische Altersversorgung zu bekommen.

Eilfertig weisen Beamten-Verbände auf die Versteuerung der Pensionen hin. Ein albernes Argument! Denn erstens bleibt der Abstand auch nach Steuer riesig. Zweitens muss der normale Rentner nach Paragraf 22 Einkommensteuergesetz schon heute den so genannten Ertragsanteil versteuern. Und drittens soll der Rentner ab 2005 nach dem Gesetzentwurf zur nachgelagerten Besteuerung 50 Prozent seiner Rente - mit steigender Tendenz in den Folgejahren - versteuern.

Beamtenpensionäre profitieren obendrein von einem Versorgungsfreibetrag in Höhe von rund 3000 Euro. Und: Zusätzlich zu zwölfmal Pension erhalten sie noch eine Sonderzuwendung, die fast die Höhe eine Monatseinkommens erreicht. Rente gibt es dagegen nur zwölfmal im Jahr.

Unabhängig von den Verschleierungsversuchen der Beamtenlobby bleibt die Wahrheit: Der Beamtenstatus ist ein Luxus, den wir uns nicht länger leisten können. Das belegten schon die - letztlich noch geschönten - Versorgungsberichte des Bundes. Ein Land wie Baden-Württemberg bräuchte fast das doppelte Volumen seines Jahreshaushalts als Kapitalstock, um künftig die Versorgungsansprüche seiner heutigen Beamten bedienen zu können. Staatliche Rücklagen? In der Regel Fehlanzeige.

Ich rufe auf zum bürgerlichen Ungehorsam gegen behäbige Versorgungsmentalität von Amts wegen. Wenn sich nichts ändert, fressen die Versorgungsansprüche auch die letzten Reserven für Zukunftsinvestitionen - zum Beispiel in der Bildung.

Von Oswald Metzger



Oswald Metzger, früherer Bundestagsabgeordneter von B90/Die Grünen, ist Kuratoriumsmitglied der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Da sollte man doch mal anfragen ob man da nicht mitmachen kann, sollte, oder derf man nicht?
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 24.März 2004 22:21    Titel: ...... Antworten mit Zitat

Was habt Ihr nur immer gegen die Beamten? Sie tun alle mehr oder weniger Ihre Arbeit. Daß die Mentalität der Beamten so ist, wie sie ist, führe ich allgemein auf die deutsche Mentalität zurück und im speziellen auf die Tatsache, daß sie sich mit der Durchführung von staatlichen Gesetzen und Verordnungen und Verwaltungsvorschriften von Amts wegen beschäftigen (insofern herrscht Gleichheit aller Beamtenmentalitäten weltweit).
Ich bin allerdings auch dafür, daß man das Berufsbeamtentum da abschafft, wo es nicht angebracht ist, da also, wo es um reine Verwaltungstätigkeiten geht.
Zumindest bei der Feuerwehr und bei der Polizei bin ich der Meinung, daß deren Arbeit gar nicht hoch genug gewürdigt werden kann. Nicht zuletzt wegen der besonderen Gefahrensituationen, die diesen Berufen innewohnen, sollte man diesen Menschen die Pension wirklich gönnen.

Dieser Metzger ist mir schon aufgrund seines verdrieslichen und angesäuerten Gesichtsausdrucks nicht geheuer. Wahrscheinlich gönnt er niemandem etwas. Solche verbohrten Typen sind mir zuwider.

Mit den besten Wünschen, Browser
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solar
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 03.10.2003
Beiträge: 286
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 24.März 2004 22:55    Titel: hi und hallo Antworten mit Zitat

Bin wieder da..gg

Also Berufsbeamte, Polizei usw. O.K und dann auch noch gut ausgestattet, keine Frage, aber diese Verwaltungsaffen , nee die nicht, ausserdem brauchen wir nicht einmal 25 % von diesen Blutsaugern, die sind alle über.
Und diese Hohen Pensionen zahlen unser Kinder noch da stimmt doch schon lamge etwas nicht mehr.
Aber das wärs noch, Verweigerung, hahah, fangen wir beim Autofahren an?? beim Allohol?? Rauchen?? Wie könnten wir die denn noch ärgern??
Nicht mehr arbeiten gehen, kein Geld mehr in die Kassen einzahlen, nur noch das notwendigste kaufen, wenns geht auf türkischen Schwarzmärkten, mit gefälschten Us Dollars, hahahah

jajaja ich träum weiter,hahah
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piklusch
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 25.08.2003
Beiträge: 287

BeitragVerfasst am: 25.März 2004 8:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

als Ex-Beamter (habe noch die Ernennungsurkunden aus den frühen 80ern auf dem Klo hängen....) kann ich sagen, daß das wegetieren mit Erreichen der Besoldungsendstufe beginnt.

Hat man mit Anfang 30 den Hauptsekretär erreicht und will keinen Verwendungsaufstieg etc. veranstalten, wird ausgesessen bis zu Rente.

In Erkenntnis dieser Sachlage sinkt das Gemüt, die Arbeitsmoral etc.

Da man aber dann schon 10 Jahre in der Mühle war, will man irgendwie auch nichts anderes mehr machen und ist abgestumpft.

Also keinen Vorwurf an die Leute, die haben den Absprung nicht mehr geschafft und sitzen es nun aus.
Dass es dann die fetten Pensionen gibt, ist so eine Art Schmerzensgeld und steht den Patienten halt zu.

Ich würde heute einen Bundeskanzler etc. richtig gut bezahlen. In der Größenordnung eines Daimlervorstandes z.B. !
Wenn dann aber solche Klopse wie in den letzten Jahren passieren, dann müsste der weg.

Wenn Daimler ein Auto mit 1 Sitz als Limousine bauen lässt, dann ist der verantwortliche Mann in kürzester Zeit weg.

Das Wort Staatsdiener ist schon eine Lüge in sich.

Oder ist ein Beamter besonders ehrlich, verläßlich und unbestechlich ?

Dachte ich früher auch mal von Anwälten.....

P7
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Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6791

BeitragVerfasst am: 14.Okt 2007 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

61 Prozent der Deutschen mögen keine Beamten

Die Staatsdiener haben ein schlechtes Image und gelten als privilegiert. Jeder vierte Deutsche hält sie laut einer neuen Studie gar für faul und stur. Die Betroffenen selbst trauen sich allerdings auch unter einander nicht. Und sie hätten gern mehr Geld.

Versicherungsvertreter, Telekom-Bedienstete und Mitarbeiter von Werbeagenturen gehören zu den am wenigsten angesehenen Berufsgruppen in Deutschland. Kaum besser angesehen sind Beamte. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage zu Image und Selbsteinschätzung von Beamten, die jetzt in Berlin vorgestellt wurde.

Nach der Studie, die vom Beamtenbund (DBB) in Auftrag gegeben wurde, haben die Staatsbediensteten ein massives Imageproblem: 61 Prozent der Befragten (insgesamt nahmen 3000 Personen an der Umfrage teil, davon 1000 Beamte) verbinden negative Assoziationen mit diesem Berufsstand. Vor allem sind es vermeintliche Privilegien wie Kündigungsschutz oder zu hoher Verdienst, die vielen ein Dorn im Auge sind. Jeder vierte Deutsche hält Beamte zudem für „faul, träge, unflexibel, stur oder korrupt“.

Für Peter Heesen, den Bundesvorsitzenden des DBB, sind das Klischees. Tatsächlich schrieben die Befragten den Beamten häufiger positive Eigenschaften zu, wenn sie konkret gefragt wurden. Für rund 70 Prozent sind Beamte beispielsweise pflicht- und verantwortungsbewusst. Immerhin noch 60 Prozent haben keine Zweifel an der Kompetenz der Staatsdiener und halten sie zudem für hilfsbereit.

Trotz der zumindest durchwachsenen Meinung über die Staatsdiener befürworten allerdings zwei Drittel der Deutschen einen „starken Staat, der die Bürger vor ausufernden Entwicklungen schützen kann“ – eben auch mit seinen Beamten. Am höchsten ist die Zustimmung zu dieser These bei Anhängern der Union (73 Prozent) und der Linkspartei (76 Prozent). Kritisch wird vor allem der Trend zur Privatisierung von ehemals öffentlichen Aufgaben gesehen. Nur ein Viertel der Befragten ist dafür, noch mehr öffentliche Dienstleistungen als bislang zu privatisieren – wohl auch, weil bisherige Privatisierungen von der Mehrheit nicht als erfolgreich angesehen werden.

Die Beamten selbst wiederum sind vor allem mit ihrem Einkommen unzufrieden. 82 Prozent sind der Meinung, dass ihre Gehälter im Vergleich zur freien Wirtschaft weniger stark gestiegen seien; über die Hälfte sind der Ansicht, dass sie unterbezahlt seien. „Es ist etwas aufzuholen“, sagte Heesen gestern mit Blick auf die nächsten Tarifverhandlungen. Volles Vertrauen bringen die Beamten übrigens auch ihren Kollegen nicht entgegen: Nur 68 Prozent waren der Auffassung, dass Beamte unbestechlich seien.
Quelle: Christopher Krämer
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dls-24
Insider


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 581
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 14.Okt 2007 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Was ihr nun wieder gegen Beamte habt?
Die tun doch nichts, rein gar nichts
_________________
Achtung:KEINE GEWÄHR, dieser Beitrag GIBT NUR MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG WIEDER UND DARF NICHT ALS RECHTSBERATUNG MISSVERSTANDEN WERDEN.
ggf. konsultieren sie einen Rechtsanwalt.
Keine Dienstleistung ist kostenlos- Die Erstberatung ist grundsätzlich kostenfrei
freundlichst - Johann Zöchling - DLS-24

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