GoMoPa
 
 
 
 
GoMoPa    SuchenSuchen RegistrierenRegistrieren ProfilProfil LoginLogin
FAQFAQ MitgliederlisteMitgliederliste Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen



Chavez!

Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten GOMOPA® : Startseite ->  Foren-Übersicht -> Kommentare & Meinungen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen 
Autor Nachricht
hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 16.Aug 2007 16:38    Titel: Chavez! Antworten mit Zitat

"Ich bezweifle, daß es irgendein Land auf diesem Planeten gibt, das eine lebendigere Demokratie hat als die, derer wir uns heute in Venezuela erfreuen".

Hugo Chávez, zitiert von Associated Press.

Dazu passt doch prima diese Meldung:

Der venezolanische Präsident Hugo Chavez will sich mit einer Verfassungsänderung die Möglichkeit für eine unbegrenzte Verlängerung seiner Amtszeit verschaffen.
Zudem plant er die Aufhebung der Autonomie der Zentralbank sowie die Kontrolle der Devisenrücklagen des Landes durch den Staatschef.
Die Mehrheit in seinem Marionetten-Parlament ist Chavez sicher.
Dann kann er endlich ganz wie Fidel Castro regieren.
Was sagt eigentlich Chavez-Bewunderer Lafontaine dazu?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben

strategiedoctor
Specialist


Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 17.Aug 2007 12:02    Titel: Was Chávez von der SPD lernen kann Antworten mit Zitat

Zitat:
"Ich bezweifle, daß es irgendein Land auf diesem Planeten gibt, das eine lebendigere Demokratie hat als die, derer wir uns heute in Venezuela erfreuen". Hugo Chávez, zitiert von Associated Press.


Der Spruch könnte auch von Frau Merkel oder Herrn Bush stammen.


Zitat:
Der venezolanische Präsident Hugo Chavez will sich mit einer Verfassungsänderung die Möglichkeit für eine unbegrenzte Verlängerung seiner Amtszeit verschaffen...
Die Mehrheit in seinem Marionetten-Parlament ist Chavez sicher. Dann kann er endlich ganz wie Fidel Castro regieren.


Chávez sollte die SPD fragen, wie das noch einfacher geht.

Wenn sich demnächst die Parteien selbst aus der Staatskasse finanzieren und der Bürger zum Zahlmeister und Deppen der Nation degradiert ist, trifft all das vom Ergebnis her auch für Deutschland zu.

Einziger Unterschied: Bei den üppigen Pensionen unserer nimmersatten Staatsdiener ist niemand darauf angewiesen, seine Amtszeit künstlich zu verlängern. Im Gegenteil. Der Gas-Gerd hat's vorgemacht, wie's geht, wenn man Geheimnisträger ist. Der lacht doch heute nur noch über das Einkommen eines Bundeskanzlers.


Zitat:
Was sagt eigentlich Chavez-Bewunderer Lafontaine dazu?


Lafontaine ist seit Jahrzehnten mittendrin im deutschen Politsumpf. Er kassiert fünf- bis sechsstellige Pensionen für seine früheren Jobs und spielt sich als "Retter der Benachteiligten und Sozialschwachen" auf.

Was würde saarländische Honecker-Nachfolger nicht alles dafür tun, um an die Macht zu kommen und sie zu behalten?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Honest John
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 18.Aug 2007 8:16    Titel: Hugo Chávez! Antworten mit Zitat

@hdschulz
Wissen Sie überhaupt, was Hugo Chávez während seiner bisherigen Amtszeit alles für die „Armen“ des Landes geleistet hat? Unter keinem Präsidenten wurden so viele Schulen, Kindergärten und Sozialwohnungen gebaut. Erwachsene, die bisher Analphabeten waren, dürfen kostenlos lesen und schreiben lernen. Ebenfalls dürfen sie kostenlos die Grundschulbildung sowie die höhere Schulbildung nachholen und ein Universitätsstudium aufnehmen. Die Studiengänge an den neu eingerichteten bolivarianischen Universitäten sind für alle Personen mit Hochschulzugang zugänglich und kostenlos. Der Analphabetismus wurde weitgehend beseitigt. Chávez ließ ein Netz von Supermärkten aufbauen, wo verbilligte Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung bereitgestellt werden. Die soziale Situation älterer Menschen und der Straßenkinder wurden verbessert. Weitere Unterstützung an die Armen leistet der staatliche Erdölkonzern PDVSA, der auch Öl zum Nulltarif an die ärmsten Länder Süd- und Mittelamerikas liefert. Chávez gilt als "Kämpfer für die Armen" und wird nicht nur in den Slums Venezuelas bewundert. Bei den Bewohnern der feinen Viertel in Caracas gilt sein Namen jedoch seit Jahren als Schimpfwort.

Der Politik Chávez folgten der bolivianische Präsident Evo Morales, sowie der Präsident Perus, Ollanta Humala. Alle drei Präsidenten haben, wie einst ihr Idol, der lateinamerikanische Freiheitsheld Simon Bolivar, als Ziel, ein geeintes Lateinamerika. Unabhängig von der Geldlobby der U.S.A.. Immer mehr Intellektuelle, Politiker und Unternehmer aus dem In- und Ausland suchen die Nähe zu Hugo Chávez. Seit dem Tag als Chávez, US-Präsident George Bush vor der UN-Vollversammlung als "Teufel" beschimpfte, gilt er als Führungsfigur für alle Gegner der USA und des Neoliberalismus. Fragt sich nur: „Wann sich die Vereinigten Staaten endlich der Realität in Lateinamerika stellen“.
Chàvez Vorbild war im übrigen Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder.
_________________
In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.

Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Website dieses Benutzers besuchen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 18.Aug 2007 9:31    Titel: Re: Hugo Chávez! Antworten mit Zitat

Honest John hat folgendes geschrieben::
Wissen Sie überhaupt, was Hugo Chávez während seiner bisherigen Amtszeit alles für die „Armen“ des Landes geleistet hat?.....

Alles unbestritten - aber wissen Sie auch, was die Sozialisten Lenin, Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, Castro usw. zu Beginn ihrer Amtszeit alles für die "Armen" ihrer Länder geleistet haben? Und wissen Sie vor Allem, was danach immer und konsequent folgte?
Warum das so sein muß, hat F.A. Hayek in seinem Hauptwerk "Der Weg zur Knechtschaft" schlüssig abgeleitet - sehr zur Lektüre empfohlen.
Und so wird es wohl auch bei Hugo Chavez enden: In diktatorischer Zwangsherrschaft mit all den grausamen Begleiterscheinungen. Mit den oben angeführten Maßnahmen macht er schon mal einen guten Anfang auf diesem Weg. Und die verstaatlichte Wirtschaft wird in Venezuela ebensowenig funktionieren wie anderswo - zum Schluß sind alle ärmer.
Zitat:
Chàvez Vorbild war im übrigen Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder.
Na ja.....
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 18.Aug 2007 9:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und guten Morgen in die Runde

Wenn man sich etwas näher mit Südamerika beschäftigt, hört man immer wieder:,, Ich Europäer seid der Meinung, dass wir die "Dritte Welt" sind , doch wer gibt euch das Recht dazu"?
Ich selbst war vor zwei Jahren ca 6 Wochen in Kolumbien, und kann nur sagen, da ist schon was dran an der Frage.
Nun aber mal zum Thema: Wenn alle die Menschen, welche Macht haben, oder auch Macht bekommen, die Macht nur gebrauchen, ohne Machtmißbrauch, dann ginge es sehr viel besser auf dem Planeten Erde.

Liebe Grüsse
Heinrich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
strategiedoctor
Specialist


Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 18.Aug 2007 12:26    Titel: @hdschulz Antworten mit Zitat

Zitat:
Und so wird es wohl auch bei Hugo Chavez enden: In diktatorischer Zwangsherrschaft mit all den grausamen Begleiterscheinungen. Mit den oben angeführten Maßnahmen macht er schon mal einen guten Anfang auf diesem Weg.


Weil Sie den Hayek gelesen haben und deshalb schon wissen, wie es endet, dürfen in Venezuela auf keinen Fall mehr Schulen, Kindergärten und Sozialwohnungen gebaut werden.

Analphabeten dürfen auf keinen Fall kostenlos lesen und schreiben lernen. Und kostenlos die Grundschulbildung sowie die höhere Schulbildung nachholen oder gar ein Universitätsstudium aufnehmen, das führt unweigerlich in die Diktatur. Und kostenlose Studiengänge an den neu eingerichteten Universitäten, nein, das geht nur im Musterland Deutschland. Nur in Deutschland führt das alles nicht in die Diktatur.

Wenn man allerdings sein Gehirn benutzt, stellt man auf einmal fest, dass Deutschland schon lange keine Demokratie mehr ist und sich in einem Zustand befindet, wie er 1933-1939 geherrscht hat. Immerhin sind wir ja inzwischen wieder munter an Kriegen beteiligt. Also sind wir eigentlich schon weiter als 1939, denn wir "verteidigen" ja gerade die Freiheit des Landes am Hindukusch. Wer weiß, vielleicht müssen Deutsche Seite an Seite mit den amerikanischen Muster-Weltbürgern die Freiheit demnächst in Venezuela "verteidigen"?

Dass Chávez ein Netz von Supermärkten aufbauen ließ, wo verbilligte Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung bereitgestellt werden, ist ja wohl das Letzte. Den Leuten darf es keinesfalls besser gehen. Vor allem die Verbesserung der sozialen Verhältnisse, insbesondere älterer Menschen, Straßenkinder, usw. Alles Anzeichen für eine Diktatur.

Wer Öl zum Nulltarif an die ärmsten Länder Süd- und Mittelamerikas liefert, wird natürlich gefährlich. Das fasst ein Kriegsverbrecher wie George Dabbelju als Kriegserklärung auf. Und dafür findet er mindestens die Unterstützung der Deutschen. Die USA arbeiten ja schon längst am Umsturz, wollen Frieden in die ganze Welt bringen, so wie nach Vietnam, Afghanistan, Irak, usw.

Es geht einfach nicht, dass es den Armen besser geht, weil das in die Diktatur führt.

Wer die kaputte Mittelschicht wieder gut leben lässt, handelt gegen die Prinzipen der Industriestaaten. Denn in Deutschland beispielsweise arbeitet man schon seit Jahrzehnten daran, den Mittelstand kaputt zu machen.

P.S. Ich war leider noch nicht in Venezuela, werde dies aber irgendwann nachholen. Im übrigen kommen immer mehr Deutsche mit ihrer Almosen-Rente nach Südamerika, mit der sie z.B. in Paraguay ein Luxusleben führen können.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 18.Aug 2007 13:52    Titel: Re: @hdschulz Antworten mit Zitat

strategiedoctor hat folgendes geschrieben::
Weil Sie den Hayek gelesen haben und deshalb schon wissen, wie es endet, dürfen in Venezuela auf keinen Fall mehr Schulen, Kindergärten und Sozialwohnungen gebaut werden.......Es geht einfach nicht, dass es den Armen besser geht, weil das in die Diktatur führt.

Es tut mir leid, wenn Sie mich falsch verstanden haben, vielleicht hätte ich mich klarer ausdrücken sollen. Aber mit den Maßnahmen, die den Anfang auf dem Weg in die Diktatur markieren, meinte ich natürlich nicht die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Armen (die sei ihnen herzlichst gegönnt) sondern die zu Beginn dieses threads erwähnten:
    Außerkraftsetzten der Verfassung zum persönlichen Machterhalt
    Aufhebung der Autonomie der Zentralbank
    persönliche Kontrolle der Devisenreserven
Das passt zu den bereits erfolgten Schritten auf dem Weg zur Diktatur, wie Zwangsenteignungen und Ausschaltung von mißliebigen Presseorganen.
Wie das auf die immer gleiche Weise endet, kann man bei allen sozialistischen Diktaturen studieren, die es in den letzten hundert Jahren in Gesellschaften mit den unterschiedlichsten Entwicklungsstufen gegeben hat. Und noch mal: Warum das zwangsläufig so endet, hat Hayek bewiesen und ich wundere mich mit Romanus Otte, warum das Viele in Deutschland nicht sehen wollen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
strategiedoctor
Specialist


Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 18.Aug 2007 15:07    Titel: ...auf dem Weg in die Diktatur Antworten mit Zitat

Zitat:
Maßnahmen, die den Anfang auf dem Weg in die Diktatur markieren, meinte ich natürlich ... die zu Beginn dieses threads erwähnten:

Außerkraftsetzten der Verfassung zum persönlichen Machterhalt
Aufhebung der Autonomie der Zentralbank
persönliche Kontrolle der Devisenreserven

Das passt zu den bereits erfolgten Schritten auf dem Weg zur Diktatur, wie Zwangsenteignungen und Ausschaltung von mißliebigen Presseorganen.
Wie das auf die immer gleiche Weise endet, kann man bei allen sozialistischen Diktaturen studieren, die es in den letzten hundert Jahren in Gesellschaften mit den unterschiedlichsten Entwicklungsstufen gegeben hat. Und noch mal: Warum das zwangsläufig so endet, hat Hayek bewiesen und ich wundere mich mit Romanus Otte, warum das Viele in Deutschland nicht sehen wollen.



Das "Außerkraftsetzten der Verfassung zum Machterhalt der etablierten Parteien" ist in Deutschland in vollem Gange.

Die "Aufhebung der Autonomie der Zentralbank" haben wir in Deutschland bereits hinter uns. Deshalb müssen wir momentan über eine "persönliche Kontrolle der Devisenreserven" nicht diskutieren.

Die "Ausschaltung von mißliebigen Presseorganen" kann man in Deutschland in anderer Form beobachten. Ich denke an die Journalisten, die von der deutschen Justiz verfolgt und bedroht werden.


Deutschland ist schon weiter, als Chávez je kommen will. Den Alten und Sozialschwachen z.B. geht es von Jahr zu Jahr schlechter. Der Mittelstand wird kaputt reglementiert.

Frau Merkel führt im Grunde die DDR wieder ein. Sie unterliegt leider dem Irrglauben, es besser machen zu können, als Honecker. SED-Lafo wird sie vielleicht ablösen und das Land noch schneller gegen die Wand fahren.

Was Venezuela betrifft, wage ich die Prophezeiung:

Wenn sich die USA nicht mehr ständig massiv vor Ort einmischt, geht es Venezuela in Kürze besser als den "Gringos". Und ich bin auch sicher, dass Chávez kein zweiter Castro ist.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 18.Aug 2007 15:36    Titel: Re: ...auf dem Weg in die Diktatur Antworten mit Zitat

[quote="strategiedoctor"]
Zitat:
Was Venezuela betrifft, wage ich die Prophezeiung:
Wenn sich die USA nicht mehr ständig massiv vor Ort einmischt, geht es Venezuela in Kürze besser als den "Gringos". Und ich bin auch sicher, dass Chávez kein zweiter Castro ist.


Ich will mal nichts Prophezeien, doch bin ich mir sicher, wenn Chalvez etwas mehr nachdenkt, und der Mensch ist, den ich in ihm sehe, dann müssen wir eigendlich keine Angst haben.
Aber leider wissen wir alle nicht, was alles geschehen kann, denn die Vergangenheit hat uns ja schon öfters was anderes gelehrt.
Aber lasst uns mal mehr positiv denken und sehen, und die Welt wird sich sicher auch positiv verändern.
Liebe Grüsse
Heinrich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 20.Aug 2007 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Chávez will Uhren eine halbe Stunde vorstellen

Die Bürger Venezuelas müssen künftig wohl früher aufstehen: Präsident Hugo Chávez plant, die Uhren in seinem Land eine halbe Stunde vorzustellen. Die Umstellung soll den Stoffwechsel ankurbeln und damit der Arbeitskraft zugute kommen.

Caracas - Das ganze Land solle früher auf die Beine kommen, wünscht sich der Präsident. Es gehe bei der Maßnahme um die Auswirkungen auf den Stoffwechsel, erläuterte Staatschef Hugo Chávez in einer siebenstündigen Sendung seiner Fernsehshow "Hallo Präsident". Das menschliche Gehirn werde durch Sonnenlicht beeinflusst.


Na da kümmert sich doch wirklich einer intensiv um das Wohlergehen seiner Bürger. Was wird ihm wohl noch alles einfallen?
Man darf gespannt sein. Vorbilder in der sozialistischen Ahnengalerie gibt es ja genug.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6461

BeitragVerfasst am: 21.Aug 2007 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Billiger Busfahren dank Chávez

London. Zahlreiche Bewohner Londons können dank des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez billiger mit dem Bus fahren: Die Stadtverwaltung der britischen Hauptstadt gab am Dienstag Einzelheiten eines Abkommens bekannt, das bereits im Februar zwischen dem linken Bürgermeister Ken Livingstone und der staatlichen Ölfirma Petroleos de Venezuela geschlossen worden war. Demnach kann die Stadt London damit rechnen, beim Treibstoff­erwerb 16 Millionen Pfund (23 Millionen Euro) einzusparen. Dies ist etwa ein Sechstel der Mittel, die jährlich für den Treibstoff der 8000 Londoner Busse benötigt werden. Die Einsparungen sollen gezielt für eine Absenkung der Ticketpreise für Bedürftige genutzt werden. Im Austausch für den billigen Sprit bekommt Venezuela Unterstützung bei der Planung des öffentlichen Nahverkehrs, bei der Stadtplanung, im Tourismus und Umweltschutz.
(AFP)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 29.Nov 2007 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

aus dem blog von Oliver Luksic:

Sozialismus des 21.Jahrhunderts in Deutschland

Man lehne sich kurz zurück und stelle sich den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ in Deutschland vor: Arbeiterräte, ein Bündnis mit Ahmadinejad, „Welt-online“ verboten, am Kiosk nur noch „Neues Deutschland“ und ein paar Stadtteilzeitungen - und Schlangestehen für Milch. Bleibt nur zu hoffen, dass die Pressefreiheit lange genug erhalten bleibt, um die Menschen vor diesem„Sozialismusversuch“ zu warnen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Honest John
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 29.Nov 2007 17:07    Titel: Antworten mit Zitat



@hdschulz

Hört sich doch ‚GUT’ an !

Die deutsche Linke nimmt sich Chávez als Vorbild
Am 2. Dezember lässt der venezuelanische Präsident Hugo Chávez über eine Verfassungsänderung abstimmen. Damit will er seine Machtposition ausbauen und seine Wiederwahl ermöglichen. Obwohl Oppositionspolitiker von einem „Staatsstreich" sprechen, wird Chávez von vielen Linken hierzulande weiterhin unterstützt.

Zitat:
Der umstrittene venezolanische Präsident Hugo Chávez - ein einfallsreicher Politiker, der mit absurden und populistischen Vorschlägen immer wieder für eine Überraschung gut ist. Zum Beispiel wollte er - in einer "revolutionären" Geste - sozial benachteiligte Londonern künftig einen Teil der Bustickets bezahlen.
_________________
In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.

Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Website dieses Benutzers besuchen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 29.Nov 2007 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Also mal im Ernst meine Herren,

ist es denn nicht überall auf der Welt so, dass die Politiker, Kirchenleute oder auch andere Menschen, sobald Sie an die Macht kommen, einfach schlecht von der Macht lassen können, und schon ist der Machtmissbrauch da?
Schauen wir doch bei unseren Linken, oder damals bei den Grünen, erst mit dem Rad radeln, und dann zur Demo mit dem Helikopter.
Schimm ist nur, dass egal welcher Mensch an die Macht kommt, das System nicht verbessert, sondern immer Machtgeiler wird.
Das wiederum zeigt uns doch nur, dass solche Mitmenschen noch nicht in Balance leben.

Liebe Grüsse
Heinrich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Honest John
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 28.Dez 2007 9:59    Titel: Kolumbien akzeptiert den Plan Hugo Chávez - FARC Antworten mit Zitat

Der vom Venezuelanischen Präsidenten Hugo Chávez vorgestellte Plan zur Freilassung von drei Geiseln der kolumbianischen Guerilla F.A.R.C. (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia), ist von der kolumbianischen Regierung anerkannt worden. Unter den Geiseln befinden sich auch Clara Rojas und ihr in Geiselhaft geborenes Söhnchen Emmanuel, sowie Consuelo Gonzalez, eine frühere Parlamentarierin.

Die Operation wird von internationalen Beobachtern begleitet. Als da wären: Rotes Kreuz, der ehemalige Präsident Argentiniens Kirchner, Argentiniens Außenminister Taiana, sowie Marco Aurelio Garcia, ein enger Berater von Staatspräsident Lula da Silva (Brasilien). Die Freilassung der Geiseln soll am heutigen Tage beginnen.

Damit ist es Hugo Chávez auch gelungen, die kolumbianische Regierung im eigenen Land in die Rolle der Zuschauerin zu drängen. Dieses wird besonders die in erster Linie von Erpressung und Drogenhandel lebenden Farc freuen, die als Partei und nicht als eine Bande von Terroristen verstanden werden will.
_________________
In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.

Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Website dieses Benutzers besuchen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6461

BeitragVerfasst am: 4.Apr 2008 7:08    Titel: Antworten mit Zitat

Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat eine Verstaatlichung der Zementindustrie angekündigt. Seine Regierung werde die nötigen Schritte sofort umsetzen, erklärte Chavez in einer Fernsehansprache.

Damit führt der Linkspolitiker seine Verstaatlichungspolitik in dem südamerikanischen Land fort. Bereits im vergangenen Jahr hatte Chavez mehrere milliardenschwere Ölförderprojekte im Orinoco-Delta unter staatliche Kontrolle gebracht, die bis dahin von ausländischen Konzernen geführt worden waren. Exxon Mobil und ConocoPhillips zogen sich aus Venezuela zurück.

Von der jüngsten Verstaatlichungswelle dürfte nun vor allem der mexikanische Konzern Cemex betroffen sein. Bereits im August hatte Chavez dem venezolanischen Arm von Cemex Strafmassnahmen angedroht, nachdem sich Anwohner über Umweltbelastungen durch Cemex-Werke beschwert hatten.
Quelle: sda
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 4.Apr 2008 8:17    Titel: Antworten mit Zitat

Moderator GM&P hat folgendes geschrieben::
....Bereits im August hatte Chavez dem venezolanischen Arm von Cemex Strafmassnahmen angedroht, nachdem sich Anwohner über Umweltbelastungen durch Cemex-Werke beschwert hatten...

Entbehrt nicht einer gewissen Ironie...
Bekanntlich werden Umweltbelastungen durch Verstaatlichung vermieden, siehe DDR, UDSSR usw.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6461

BeitragVerfasst am: 10.Apr 2008 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Venezuelas Staatschef Hugo Chávez treibt sein Verstaatlichungsprogramm voran.

Vizepräsident Ramón Carrizalez kündigte die Verstaatlichung des vom argentinisch-italienischen Konzern Techint kontrollierten Unternehmens an. Die Eigentümer sollen entschädigt werden und einen Minderheitsanteil von rund 20 Prozent behalten dürfen, hieß es.

Carrizalez prangerte die „kolonialistische Haltung“ von Ternium- Sidor an. Der Konzern habe die Arbeiter „brutal ausgebeutet“. In einem seit 15 Monaten schwelenden Tarifstreit hatten sich der Stahlproduzent und die Gewerkschaften nicht einigen können.

Der umstrittene Chávez hatte erst vergangene Woche die Übernahme der Zementindustrie durch den Staat bekanntgegeben. Betroffen von dieser Maßnahme sind unter anderen das mexikanische Unternehmen Cemex, Holcim aus der Schweiz sowie die französische Firma Lafarge. Im vergangenen Jahr waren bereits die Telefongesellschaft CANTV, die Stromfirma Electricidad de Caracas sowie Teile der Schwerölindustrie im Orinoco-Delta verstaatlicht worden.
Quelle: HB
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6461

BeitragVerfasst am: 1.Mai 2008 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Venezuelas Präsident Hugo Chávez läßt das größte Stahlunternehmen des Landes enteignen. Er habe ein Dekret zur Verstaatlichung des Konzerns Sidor unterzeichnet, so Chavez am Mittwoch.

Er erklärte seine Entscheidung mit zu hohen Entschädigungsforderungen der Aktionäre.
(AP)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1014

BeitragVerfasst am: 4.Mai 2008 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Moderator GM&P hat folgendes geschrieben::
Billiger Busfahren dank Chávez
London. Zahlreiche Bewohner Londons können dank des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez billiger mit dem Bus fahren.....

Ob das noch lange anhält? Hat doch der "Rote Ken" (Livingstone), Freund von Hugo Chávez, gerade die Londoner Bürgermeisterwahl verloren. Undankbares Pack!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   

Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten     Foren-Übersicht -> Kommentare & Meinungen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehen Sie zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Chávez beschimpft Bush als "Teuf... GM&P Info Nachrichten & Meldungen 3 20.Sep 2006 17:45 Letzten Beitrag anzeigen


Powered by phpBB © phpBB Group
 
 

Copyright 2000-2008 - GoMoPa® - Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC
Impressum | Presse | Investor Relations | Kooperation | Forenwerbung | Downloads | Newsletterwerbung | Sitemap | Partnerprogramm | Bannergenerator | Polizei-STA-Behoerden | Premiumaccounts | Werbung | Finanzlinks | Beschwerde

Katalog für Finanzen | Suche für Finanzen | Blog für Finanzen