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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 21.Apr 2004 20:00 Titel: China mit Wirtschaftswachstum von 9,7 % |
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Chinas Wirtschaft boomt – im ersten Quartal lag das Wachstum bei 9,7 %! China boomt deshalb, weil es viele Güter produziert und diese dann ins Ausland (besonders in die USA) exportiert.
Auch die US-Wirtschaft boomt. Aber die US-Wirtschaft boomt, weil sie Dinge kauft und importiert (besonders aus China). Die Amerikaner tun so, als ob sie durch den Kauf von Dingen, die sie sich nicht leisten können, reich werden können. Die Chinesen denken, dass sie reich werden können durch den Verkauf an Kunden, die nicht bezahlen können. Beide werden damit Probleme bekommen. und im übrigen müssen die Chinesen riesige Mengen an Energie und Rohstoffen importieren, um ihre Infrastruktur zu verbessern und für den Export zu produzieren.
Höhere Immobilienpreise sind mit ein Grund für Inflation – sowohl in China als auch in den USA. Die Volkswirte fragen sich, ob Alan Greenspan die Zinsen vor oder nach den amerikanischen Wahlen erhöhen wird. Steigende Zinsen sind nun einmal die klassische Antwort auf eine Wirtschaft, die heiß läuft.
Aber diese Wirtschaftsbelebung in den USA hat wenig gemeinsam mit den klassischen Wirtschaftszyklen. Was sich in den USA belebt, ist nicht die Produktion ... sondern der Konsum: nicht der Output an Gütern und Dienstleistungen ... sondern der Output an Geld und Krediten.
Ma denn... |
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Patrick Meier Specialist
Anmeldungsdatum: 27.08.2003 Beiträge: 101 Wohnort: costa rica
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Verfasst am: 21.Apr 2004 20:33 Titel: re |
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@ Klaus
Hier in Costa Rica haben sich die Preise fuer Eisen im letzten halben Jahr verdreifacht.
Begruendung die Chinesen kaufen alles zusammen....
Gruss Patrick |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1438 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 21.Apr 2004 21:31 Titel: Richtig |
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und sogar für Schrott erzielt man derzeit Höchstpreise! Es gibt mittlerweile zuwenig, alles wird aufgekauft von den Chinesen. Die Meinung unseres Moderators teile ich nicht ganz, aber sein Denkansatz ist ein interessanter.
Ich persönlich weiß, daß China einen immensen Nachholbedarf an allem hat, dort bewegt sich unglaubliches, vielleicht gibt es auch eine Blase !
Aber: bis die platzt, können noch Jahre vergehen (siehe Japan in den 80er Jahren, wo waren da die Aktienkurse, zehn Jahre nur Richtung Norden!!!). _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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anacott Pathfinder
Anmeldungsdatum: 03.03.2004 Beiträge: 360 Wohnort: where money lives..........
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Verfasst am: 21.Apr 2004 21:56 Titel: |
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@ schwabenpower
sie haben vollkommen recht. selbst stahl- und aluminumschrott wird aus china containerschiffsweise aufgekauft. zwischenzeitlich hat sogar thyssenkrupp stahl schwierigkeiten bei der beschaffung von rohmaterialien, da die chinesen das marktangebot zu höchstpreisen aufkaufen und für die europäer nichts mehr übrig lassen.
gruß
anacott |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 21.Apr 2004 22:22 Titel: nicht nur das... |
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| anacott hat folgendes geschrieben:: |
@ schwabenpower
sie haben vollkommen recht. selbst stahl- und aluminumschrott wird aus china containerschiffsweise aufgekauft. zwischenzeitlich hat sogar thyssenkrupp stahl schwierigkeiten bei der beschaffung von rohmaterialien, da die chinesen das marktangebot zu höchstpreisen aufkaufen und für die europäer nichts mehr übrig lassen.
gruß
anacott |
Anacott,
im Moment ist die Situation so, daß die Preise für Wareneinkäufe im Bereich der Stahlprodukte regelrecht explodieren...
Eine meiner Mandantinnen ist ein Stahlbauunternehmen, welches umfangreich Bleche in den Dicken von 10-100 mm verarbeitet; ca. 50 t per Monat.
Haben Sie, oder jemand anders, einen kostengünstigen Tipp? Muß aber mindestens 2.2 - Material sein; unter Umständen auch 3.1 B-Zeugnis vonnöten.
Bisher wird wie folgt verfahren:
Zurverfügungstellung in Form eines Konsi-Lagers der Tafeln in den benötigten Dicken. Zum Monatsende wird jeweils der Verbrauch festgestellt und dieser dann in Rechnung gestellt. Zahlung per sofort wird verbindlich zugesagt!
Angebote ausdrücklich erbeten!
Freundliche Grüße |
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volare Pathfinder
Anmeldungsdatum: 07.11.2003 Beiträge: 406 Wohnort: Melk/ Niederösterreich
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Verfasst am: 21.Apr 2004 22:42 Titel: |
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Das die Chinesen sehr viel nachzuholen haben ist sicherlich richtig, aber warum sie soviel Eisenerz aus allerwelt kaufen, wo sie doch in relativer Nähe (Ukraine) soviele Rohstoffe haben, ist auch klar.
China ist ein großes Land (Weltkarte aufschlagen und mal vergleichen mit anderen Ländern), das für den Aufbau einer gewissen Infrastruktur natürlich Rohstoffe benötigt (Eisenerz, Kohle, Rohöl usw.).
Aber diese Rohstoffe haben Sie auch selbst, nur wußten die lange nichts davon weil denen einfach nicht die Möglichkeiten zur Verfügung standen um Ihren Boden zu untersuchen, oder der Abbau nicht so einfach realisierbar war.
Fakt ist, das neben Russland die VR China zu den Rohstoffreichsten Nationen der Welt gehören.
Quelle für Rohstoffdaten:
http://www.uni-duisburg.de/FB6/geographie/Studium/Lehrveranstaltungen/Staedte_Ostasien_Kapitel7.PDF
Was ich auch nicht nachvollziehen kann ist, das sich die VR China in die Nähe einer "Blase" begibt!
Wieso eigentlich?
Den Zusammenhang der Blase mit dem hohen Rohstoffankauf soll mir bitte mal jemand erklären.
mfg |
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KLRSUWS Newbie
Anmeldungsdatum: 08.02.2004 Beiträge: 27 Wohnort: München
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Verfasst am: 22.Apr 2004 16:42 Titel: |
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| 75,00 EUR ist ein Auto heute teurer Dank Stahlpreis. Speziell Schrauben sind fast doppelt so teuer geworden. |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 13.Nov 2004 10:51 Titel: China startet Einkaufstour in Rohstoffbranche |
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China startet Einkaufstour in Rohstoffbranche
Um den Metallnachschub für den Bauboom in der Volksrepublik zu sichern, sucht China weltweit nach Beteiligungsmöglichkeiten und konkurriert mit westlichen Rohstoffimporteuren.
Wer Anteile an Metallminen zu bieten hat, wird in nächster Zeit vor allem auf einen willigen Käufer stoßen: China. Die staatlichen Rohstoffkonzerne des Landes schwärmen derzeit aus, um ihre Geschäfte weltweit zu erweitern. Der Metallhandelskonzern Minmetals kauft voraussichtlich im November für mehr als 5 Mrd. $ den kanadischen Minenkonzern Noranda. Chinas größter Aluminiumkonzern Chalco indes baut eine Aluminiumfabrik mit dem brasilianischen Erzgiganten Companhia do Rio Doce (CVRD) und investiert in Aluminiumgewinnung in Vietnam, Indien und Australien.
China will nicht nur importieren, sondern die Rohstoffe vor Ort selbst besitzen - um so den Nachschub für den rasanten Investitions- und Bauboom in der Volksrepublik zu sichern. Laut Regierungsprognosen wird die chinesische Wirtschaft 2004 um etwa neun Prozent wachsen.
Hoher Anteil am Weltverband
Chinas Anteil am Weltverbrauch vieler Basismetalle liegt im zweistelligen Bereich, bei Aluminium und Nickel beispielsweise bei rund 20 Prozent. Da die Volksrepublik selbst nur über begrenzte Reserven verfügt, muss sie die Rohstoffe in großer Menge importieren. Dies treibt die Weltmarktpreise seit Monaten in die Höhe. Nicht ohne Grund also schickt die Regierung ihre Staatsfirmen auf Shoppingtour und erleichtert überdies die Investitionsmöglichkeiten im Ausland. Seit kurzem können Firmen selbst Machbarkeitsstudien für ein Auslandsprojekt vornehmen - statt dies staatlichen Behörden zu überlassen. Da Peking außerdem den Genehmigungsprozess für Auslandsengagements vereinfacht hat, wird China ein immer größerer Konkurrent westlicher Rohstoffimporteure.
Verhandlungen mit Chile und Brasilien
"Wir verhandeln mit mehreren Ländern über die Erschließung von Vorkommen", sagte kürzlich Minmetals-Präsident Miao Gengshu; zu den Verhandlungspartnern zählen unter anderem Chile und Brasilien. Im April kaufte das Unternehmen 51 Prozent der US-Firma Sherwin Alumina.
Minmetals wickelte im vergangenen Jahr 50 Prozent der Aluminium- und 40 Prozent der Kupferimporte Chinas ab. Durch die Noranda-Übernahme fiele der Firma der drittgrößte Zinkproduzent der Welt zu, sowie die Mehrheit an Falconbridge, dem drittgrößten Nickelproduzenten der Welt, an dem Noranda 60 Prozent der Anteile hält. Andy Xie, Chefökonom bei Morgan Stanley in Hongkong, sieht Parallelen zu Japan in den 70er und 80er Jahren. Das rohstoffarme Land kaufte sich damals ebenfalls weltweit ein, um den Nachschub zu sichern. Für die Firmen habe dies wirtschaftlich jedoch keinen Sinn ergeben. "Es ist besser, das Rohstoff-Preisrisiko durch Hedging über die Finanzmärkte zu sichern", so Xie. Doch das kann China dem Ökonom zufolge erst, wenn der Renminbi frei konvertierbar und das Land mit den internationalen Finanzmärkten vernetzt ist. Der Drang nach Beteiligungen sei nur eine Phase, glaubt Xie daher.
Aggressive Suche nach Nickel-Beteiligungen
Dem Broker Montagu zufolge sind Chinas Firmen vor allem bei Nickel auf aggressiver Suche nach Beteiligungen. Die Jinchuan Group etwa sicherte sich vertraglich sämtliche Erträge einer neuen Nickelmine des australischen Unternehmens Sally Malay Mining. Metallurgical Construction (MCC) kauft 85 Prozent der Ramu Nickelmine in Papua-Neuguinea. Chinas Reserven an dem für die Stahlproduktion wichtigen Metall sind begrenzt, heute wird etwa die Hälfte importiert.
In der Mongolei will sich China an einem der fünf größten Kupfervorkommen der Welt beteiligen. Jiangxi Copper unterzeichnete eine Absichtserklärung (Letter of Intent) für ein Joint Venture mit der kanadischen Ivanhoe Mines, dem Eigner des Feldes in Oyu Tolgoi. China wird nach Expertenschätzungen bis 2019 seinen Kupferverbrauch auf sechs Millionen Tonnen verdoppeln |
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